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Nadja_studiert_Informatik

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    Aktiver Fernstudent
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    IU
  • Studiengang
    Informatik Bachelor
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  1. Oh super, vielen Dank, @Markus Jung! Das sieht gut aus. Genau sowas habe ich gesucht.
  2. Hallo an Alle, bis ich mit meinem Studium angefangen habe, hatte ich Arabisch gelernt. Seitdem ich das Studium mache, finde ich keine Zeit mehr, um ernsthaft Arabisch zu lernen. Für meinen Lernpartner ist das nun sehr doof. Er ist ein junger Linguist, hat gerade sein Studium abgeschlossen, lebt in Ägypten und seine Muttersprache ist Arabisch. Er lernt Deutsch und sucht einen deutschen Muttersprachler, der Arabisch lernt. Wir können beide kein super Englisch, konnten uns aber immer super auf Englisch austauschen. Er ist sehr motiviert und das Lernen hat mit ihm viel Spaß gemacht. Es geht darum, sich gegenseitig zu korrigieren (geschrieben und gesprochen) und zu erklären und zu motivieren. Wir hatten immer WhatsApp dafür genutzt. Er macht einen Deutsch-Kurs vom Goethe Institut, ich hatte mir einen Arabisch A2 Sprachkurs von Hueber besorgt. Im Moment beantworte ich ihm alle Fragen und korrigiere seine Aufgaben, aber es ist halt irgendwie doof so einseitig. Er ist sehr nett und intelligent und man kann auch so super mit ihm quatschen. Seit einiger Zeit müssen so viele arabischsprachige Menschen in Deutschland deutsch lernen, da muss es doch auch mittlerweile einige Deutsche geben, die gerne Arabisch lernen möchten? Habt ihr Ideen, wie man einen neuen Sprachlernpartner für meinen Kumpel finden könnte? Über Tipps freue ich mich sehr!
  3. Das kommt JETZT!!! 😒 Vor einem Jahr hätte ich mich sofort eingeschrieben. Aber im Januar Wechseln (nach drei Semestern) ist vermutlich ziemlich spät. Ich hoffe, es gibt, bis ich mit dem Informatik Bachelor fertig bin, einen Master Medizinische Informatik. Aber wer weiß, vielleicht habe ich dann ja auch eher Lust auf etwas anderes.
  4. Was ich sehr angenehm finde: In dem Modul Requirements Engineering gibt es eine Version des Skripts zum Anschauen, in dem markiert ist, was überarbeitet wird. Das finde ich sehr hilfreich. Denn irgendwie komme ich mir komisch vor, zu einem Skript, das schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat, Bemerkungen zu verschicken. Ich denke mir dann immer, das muss mit Sicherheit bekannt sein und wird bereits überarbeitet. Es ist halt sehr angenehm, wenn man sehen kann, dass das tatsächlich der Fall ist. Könnte in allen Modulen so gemacht werden. Ich meine, das Java-Klassenbibliothek-Skript ist zum Beispiel sehr veraltet und man weiß gar nicht, ob die IU daran arbeitet, dass der Kurs modernisiert sind. Es ist halt irgendwie schade, dass die Module qualitativ so unterschiedlich sind. So ein einheitliches Checkbox-System könnte wirklich hilfreich sein. Ich bin auch am Überlegen wie man da irgendwie mit der IU kommunizieren könnte. Es gibt diese Evaluationsmöglichkeit am Ende des Moduls, die aber wenig Raum für Anmerkungen lässt. Und man bekommt halt auch keine Reaktion darauf. Hast du @DerLenny einen Kanal gefunden, über den du solche Kritik, die du hier im Forum formulierst, an die IU herantragen kannst und wo du eine Antwort erhältst?
  5. Sowas ist echt Mist. Wenn man ein ganz anderes Gefühl hatte. Vor allen Dingen, wenn man weiß, dass man es gut verstanden hat. Mir ging es mit Mathe II so. Ich hatte nach der Klausur ein gutes Gefühl. Ich wusste, dass ich für eine Aufgabe mit 10 Punkten nicht die volle Punktzahl bekommen würde. Aber ich war mir ganz sicher, dass es ansonsten gut lief und die Note besser als bei der ersten Matheklausur werden würde. Und ich hatte dann auch eine 3,7. Und mir lag das Thema echt und ich hatte Spaß an den Aufgaben und so. Von hier zum nächsten Prüfungszentrum zu kommen ist leider eine ziemliche Odyssee und ich hätte an diesem einen Samstag, an dem die Einsicht gewesen wäre, auch absolut nicht gekonnt. Aber ich traue mir auch zu, dass ich vor Aufregung Sachen nicht richtig gelesen oder Fragen falsch verstanden habe. Warst du denn sehr aufgeregt bei der Klausur? Vielleicht hast du Flüchtigkeitsfehler gemacht. Die iu verwendet ja gerne so komische Fragen, die einen reinlegen sollen. Oder man überliest schnell ein „nicht“. Ich finde auch, dass bei der Musterklausur teilweise Antworten stehen, die nicht richtig zu der Formulierung der Frage passen. Ich betreibe leider gerne Haarspalterei und sehe nicht, was die offensichtlich von mir wissen wollen. Mein Freund versucht mir beizubringen wie man sicherer wird zu erkennen, was von einem gewollt wird. Manchmal gibt es ja ganz komische Gründe für die Fehler. Ich könnte mich auch viel über die Prüfungsform aufregen. Aber das bringt dir ja alles nichts. Es ist halt schade, dass jemand, der ein RPG programmieren kann, nicht irgendwie anders zu seiner Note kommt als durch so eine Klausur. Aber so ist es halt. Vielleicht ist ja auch echt was doof schiefgegangen bei der Korrektur deiner Klausur. Ich drücke dir die Daumen, dass sich das zufriedenstellend für dich klärt.
  6. Es gehen halt ungefähr zehn Stunden Freizeit in der Woche verloren, vielleicht sogar mehr. Bis zu zwanzig. Das ist echt viel und ich merke das deutlich. Vor dem Studium habe ich genau wie jetzt ca. zwanzig Stunden in der Woche in meinem Job gearbeitet. Dann kamen jeden Tag ein paar Stunden Haushalt dazu. Das heißt, wir hatten eine saubere und aufgeräumte Wohnung, was jetzt eher selten der Fall ist. Das war natürlich keine Freizeit. Und der Rest war Freizeit, in der ich Dinge aus Spaß gemacht habe, die ich jetzt nicht mehr mache: Sprachen lernen, Wandern gehen, Gewichtheben im Verein, neue Musikalben entdecken, usw. Mir fehlen diese Hobbies. Aber mir war vorher klar, dass ich diese Zeit stattdessen für das Studium aufbringen würde. Ich habe mir das so ausgesucht und es ist auch richtig so, dennoch fehlt mir Einiges. Gestern zum Beispiel habe ich meinem Arabisch-Lernpartner und Kumpel in Ägypten bei seinen Deutsch-Übungen geholfen und er hat mich gefragt, wann ich denn mal wieder Arabisch lerne. Ich war echt traurig und neidisch auf ihn. Aber er hat nunmal gerade seinen Master gemacht und ziemlich viel Zeit für Hobbies. Mein Ziel aber ist es jetzt die Java-Klausuren zu schaffen und nicht mein erstes Buch auf Arabisch zu lesen. Was ja auch gut ist. Es macht halt was den Spaß-Faktor betrifft einfach einen riesigen Unterschied, ob man eine Klausur schreiben muss oder einfach nur an Spaß an der Sache lernt. Das eine stresst ganz gut, während das andere entspannt. Ich glaube mehr „rumgedaddelt“ habe ich vorher nicht, sondern wie gesagt die meiste Zeit mit sehr sinnvollen Dingen verbracht. Aber jetzt macht es sich halt viel mehr negativ bemerkbar, wenn es so ist. Jetzt zum Beispiel: Ich wollte doch das mit den Exceptions üben anstatt wieder ins Forum gucken…
  7. Es kam alles anders als geplant. Was noch nach Plan lief, war die Küche zu putzen (hat nicht lange gehalten) und einkaufen zu gehen. Und dann wurde der Hund krank... Mein Hund ist 16,5 Jahre alt und hat schon so Einiges an chronischen Wehwehchen. Jetzt plötzlich ging es ihm ganz furchtbar (Anämie, Herzrhythmusstörungen und Ohnmacht, Pakreatitis). Natürlich war meine Chefin (Tierärztin) in urlaub gefahren, als es losging. Also bin ich ein paar Mal hier in eine Klinik gefahren, außerdem jeden Tag in unsere Tierarztpraxis (, die im Momentgeschlossen ist), um dem Hund Blut abzunehmen, es dort zu untersuchen, dann mit der Chefin zu telefonieren und nach ihrem Rat Medikamente mitzunehmen. Zuhause wurde er dann mit Infusion versorgt, alle zwei Stunden mit Gekochtem gefüttert und Medikamente verabreicht. Jeden Tag ist er in den ersten 1,5 Wochen mehrmals ohnmächtig geworden. Ich dachte ein paar Mal, er würde sterben. Ich konnte also kaum einen Gedanken für das Studium aufbringen, habe kaum geschlafen und insgesamt war es einfach nur furchtbar. Der Besuch von meinem Vater und meinem Bruder verlief anders als geplant (keine Ausflüge, kein Essen gehen, ich habe ständig geweint und alles drehte sich um den Hund), aber ich war dennoch froh, dass sie da waren. Sie haben uns sehr unterstützt, indem sie einkaufen waren und gekocht haben. So konnten wir ein paar schöne Stunden miteinander verbringen. Seit ca. 1 Woche geht es dem Hund viiiel besser. Er hat die Pankreatitis überwunden, ist gut mit (weiteren) Herzmedikamenten eingestellt und seine Anämie bleibt konstant. Somit haben sich meine Sorgen und der Versorgungsaufwand verringert und ich habe seit ein paar Tagen wieder Kopf für eine Menge Dinge. Diese und nächste Woche ist erneut unsere Praxis geschlossen und ich versuche es ein weiteres Mal mit Urlaub. Allerdings habe ich auch viel nachzuholen. Heute habe ich das Workbook in Digital Skills abgegeben. Ich muss nochmal betonen, dass das neue Modul sehr gelungen ist! Wegen der aktuellen Diskussion hier im Forum habe ich diesmal in meinem Workbook sehr auf das Gendern geachtet. Ich wollte mal experimentieren und gucken was das mit mir macht. Ich habe mich für zwei Aufgaben nur in femininier Form, zwei Aufgaben nur in männlicher und einer jeweils mit einer männlichen und einer weiblichen Beispiel-Figur und ansonsten komplett neutraler Form entschieden. So ein Workbook bietet sich ja gut dafür an, mal auszuprobieren, um später einheitlich in einer passenden Form zu schreiben. Daher habe ich auch nochmal geguckt, ob die IU etwas vorgibt. Tut sie nicht. Interessant finde ich aber diese (etwas chaotische oder Varianten aufzeigende?) Formulierung im Prüfungsleitfaden für das Workbook: Die Java-Klausuren habe ich beide auf nächste Woche verschoben, da mir die Vorbereitungszeit jetzt nicht mehr gereicht hätte. Dadurch ist es kein perfekter Urlaub jetzt und ich beende das Modul im dritten anstatt im zweiten Semester, aber insgesamt ist alles entspannter. Ich bin wirklich sehr froh, dass man an der IU so flexibel planen und beispielsweise Klausuren verschieben kann. Hauptsächlich dafür habe ich das Studium an der IU gewählt und das hat sich bereits als richtig erwiesen. Ich habe wenig mit meinem Vater über Inhaltliches gesprochen, als er da war. Eher hat er meine Bücher gelesen, während ich den Hund versorgt habe. Aber ein wenig haben wir schon über Informatik-Themen und auch seine Arbeit gesprochen. Interessant fand ich auch ein Gespräch über den Notenschnitt seiner Studenten. Ich hatte ihn gefragt wie der so ist. Er sagte, extrem unterschiedlich. Er meinte, es macht bei ihm mindestens eine ganze Note Unterschied zwischen den Vollzeitstudenten und den Teilzeitstudenten, die nebenher arbeiten und außerdem zwischen einem Jahrgang mit guter Zusammenarbeit zwischen den Kommilitonen und einer eher schlechten Zusammenarbeit. Er hat erzählt, dass sich die Teilzeitstudenten stark ganz am Anfang reduzieren, von den Bleibenden die Noten dann aber immer wesentlich besser wären als von den Vollzeitstudenten, von denen eher mehr im späteren Verlauf des Studium abbrechen. Bei ihm an der Schule gibt es allerdings keine Fernstudiengänge. Es wäre ja schon mal interessant zu wissen wie das da so verteilt ist. Seine Erzählungen zeigen aber auch wie wichtig es in einem Fernstudium ist, viel Austausch zwischen den Studenten zu ermöglichen. Ich hoffe, die nächsten zwei Wochen verlaufen entspannt und erfolgreich. Eigentlich wollte ich auch in den letzten Wochen schon politisch bei uns vor Ort beim Wahlkampf beteiligt sein. Zumindest ein bisschen Haustürwahlkampf würde ich die Tage schon noch gerne mit Anderen aus unserer Partei machen, falls der Zustand meines Hundes das erlaubt.
  8. 😆 Jedenfalls ist es der Katze / dem Kater mit Sicherheit egal, in welchem Zusammenhang in einer Genussprache Genus und Sexus stehen und ob nun die Genuszuweisung semantisch, morphologisch oder phonetisch entstanden ist. Menschen hingegen ist das überhaupt nicht egal. Wissenschaftler diskutieren leidenschaftlich gerne über diese Fragen. Und vielen Menschen ist es offensichtlich auch sehr wichtig wie sie angesprochen werden. Ich meine, die Ergebnisse zeigen, dass es einen Zusammenhang gibt, aber nicht mehr? Ich denke, Sprache ist ein wichtiger Faktor von sehr vielen auf dem Weg zu Gleichberechtigung. Und ich denke auch, dass die Faktoren voneinander abhängen und man aufgrund der Komplexität nicht sagen kann, wie genau die Einflüsse und Gewichte sind. Umso wichtiger und spannender, finde ich, dass man dranbleibt und offen ist!
  9. Gibt mit Kindern auch so Untersuchungen. Man fragt Mädchen und Jungen jeweils, ob sie sich vorstellen können bestimmte Berufe später zu wählen. Mal fragt man mit männlicher und mal mit weiblicher Berufsbezeichnung. Die Kinder wählen häufiger das, was ihrem eigenen Geschlecht bei der Formulierung entspricht anstatt das, was ihnen inhaltlich näher liegt. Finde ich schon interessant in Bezug auf Erziehung und Sprache.
  10. Und weil es um den aktuellen Lieblingssong geht:
  11. Nicht mein Lieblingssong, aber einer meiner Lieblinge beim Schreiben und Programmieren… Ab Min. 3:55 kommt der totale Flow… Ich höre normalerweise Handgemachtes und höre auf Kenntnisse bei Gesang und Instrumenten und denke über Texte nach. Aber beim Arbeiten geht das nicht. Da hilft mir eher sowas:
  12. Da gibt es sehr unterschiedliche Meinungen zu. Manche sagen auch, dass die Geschlechter ohnehin mittlerweile in den wissenschaftlichen Arbeiten eine so bedeutende Rolle spielen, dass eine genderneutrale Sprache sogar verkürzt. Ich persönlich bin mir nicht sicher, ob so eine Anpassung sinnvoll wäre. Weiß aber nicht. Ich habe eh immer Probleme mit dem Kürzen und bin nicht gut darin, gendergerecht zu formulieren. Deshalb neige ich dazu, das Maskulinum einfach überall durch genderneutral zu ersetzen. Für mich wäre die Anpassung also gut. Andere, die nicht so richtig wissen was sie noch alles schreiben sollen, sind vielleicht erleichtert. Aber eigentlich kann man auch ganz anders formulieren und ich vermute, der Trend wird da hingehen. Halt, dass man nicht einfach stupide ersetzt, sondern Sätze umbaut oder so.
  13. Ist aber nicht meine Rhetorik. Habe ich auch nicht gesagt. Ich wollte auch Niemanden verärgern oder komische Blumen verteilen.
  14. Ich gebe auch mal meinen Senf zu dem Ursprungsbeitrag ab: Ich finde das Vorgehen der Uni Kassel absolut nachvollziehbar und logisch, komplett in Ordnung. Und ich finde, die Uni hat bereits auf ihrer Seite ausführlich und absolut genügend die Gründe deutlich gemacht, auch die rechtliche Grundlage. Man muss ja sagen, dass die Argumente für die Sprachform bei wissenschaftlichen Texten vor allen Dingen rechtlicher und wissenschaftlicher Natur sind. In so einem wissenschaftlichen Text wird niemals unsere Umgangssprache verwendet. Die Sprache in solchen Texten ist extrem künstlich und basiert auf einem Haufen regeln. Man könnte übertrieben metaphorisch sagen, die Sprache wird insgesamt in wissenschaftlichen Texten „vergewaltigt“. Beispielsweise habe ich Punkte-Abzug bekommen, als ich in meiner ersten Arbeit an einer Stelle die 1. Person Sgl. verwendet habe. Ich hätte halt schreiben müssen „die Verfasserin“ / „Autorin“ und es wäre natürlich klar gewesen, dass ich „ich“ meine. Also wer das nicht sehr komisch findet! Es hat aber im wissenschaftlichen Kontext nachvollziehbare Gründe, warum das so gemacht wird. Nun werden die Regeln für die Sprache in solchen Texten halt vereinbart und müssen irgendwie logisch hergeleitet werden. Sprache ist immer in Veränderung und im Wandel. Immer. Das macht Sprache aus. Die Gesellschaft verändert sich und die Sprache dient der Kommunikation und verändert sich ebenfalls. (Ich habe oft den Eindruck, dass Menschen mit sehr konservativen Meinungen zu dem Thema nicht viel von Sprache insgesamt verstehen.) Eine Sprache, die nur nach strengen Regeln verwendet werden darf, muss aber künstlich angepasst werden. Und deshalb finde ich es absolut nachvollziehbar, dass man die Regeln so anpasst, dass sie zu dem aktuellen Stand unserer gesellschaftlichen Entwicklung passt. Abgesehen davon muss ich sagen, dass mich persönlich es schon hin und wieder stört, wenn in den IU-Skripten ausschließlich das Maskulinum verwendet wird. Und das sind ja nur die Skripte. In meinem Kopf entsteht beim Lesen immer automatisch ein Bild, ob ich nun will oder nicht. Und ich habe mittlerweile ein ziemlich festes Bild im Kopf, dass Software von männlichen, Mitte 20 jährigen Männern entwickelt wird. Ich komme mir schon oft ziemlich exotisch vor und das nervt. Ich weiß, dass es keine Absicht ist und nicht so gemeint ist. Aber wir Alle wissen doch mittlerweile ausreichend, dass es so ankommt? Mich würde auch mal interessieren, ob es Regeln für die Gender-Verwendung in den IU-Skripten gibt. Wenn das Maskulinum vorgeschrieben wird, damit die Skripte einheitlich sind, finde ich das sehr schlimm. Denn in Ordnung wäre es meiner Meinung auch, wenn einfach immer gewechselt werden würde. Ein Skript so, eins so… Und es verfassen doch bestimmt viele Menschen ihre Lehrtexte mittlerweile nicht mehr nur im Maskulinum? Mein Freund ist übrigens der Meinung, dass er es auch richtig fände, wenn die Studenten es sich aussuchen könnten, allerdings sich mit dem Thema in ihrer Arbeit jedesmal auseinandersetzen müssten und somit eine Erklärung zu ihrer Entscheidung abgeben müssten, die in die Bewertung miteinfließt. Ich finde, das wiederum wäre ziemlich viel verlangt.
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