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psycCGN

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Informationen

  • Status
    Aktiver Fernstudent
  • Anbieter
    SRH Mobile University
  • Studiengang
    Psychologie (B.Sc)
  • Wohnort
    Köln
  • Geschlecht
    m

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  1. Die Eigenleistung liegt darin, nach geeigneten Quellen zu recherchieren, sie zu lesen und zu verstehen, deine Hausarbeit sinnvoll zu gliedern, einen roten Faden zu haben, mit den Quellen passend zu argumentieren, auf die Kriterien wissenschaftlichen Arbeitens zu achten (Wortwahl, Formulierungen, Quellen zitieren, Deckblatt, Inhaltsverzeichnis, Literaturverzeichnis, blablub) und dabei nicht verrückt zu werden ☺️ Du bist kein Prof. Dr. von und zu, der den Nobelpreis einkassieren will ^^ Deine Ansprüche dürfen wieder auf unseren Planeten zurück kommen 🙃
  2. Ich finde den Diskussionsstrang gerade interessant aber er passt überhaupt nicht hier in den Thread hinein. Generell finde ich aber schon, dass der Standpunkt von @DerLenny diskussionswürdig ist. Es stimmt schon, dass die Beziehung zwischen Therapeut und Patient nicht unwesentlich für den Therapieerfolg ist. Und es scheint auch zu stimmen, dass es wohl keine aktuellen Studien zum Vergleich der Effekte professionell durchgeführter Psychotherapie und "laienhafter Therapie" gibt. Und natürlich werden auch Elemente aus der Psychotherapie in beraterischen Kontexten, in Selbsthilfegruppen, sogar in der Schule eingesetzt. Allerdings würde ich kritisch hinterfragen, ob wirklich jeder Mensch mit seinen Problemen einen Psychotherapeuten aufsuchen muss. Sicherlich haben auch andere beratende Professionen ihre Daseinsberechtigung. Trotzdem würde ich eine professionelle Ausbildung nicht infrage stellen.
  3. Ich hatte vorhin ein interessantes Telefonat mit einer Fernhochschule :) Behalte die Hochschulen nächstes Jahr mal genauer im Auge. Es laufen wohl schon erste Planungen und Kooperationen. Genaueres möchte ich nicht sagen, da die Infos noch komplett inoffiziell sind und sich Dinge vielleicht doch anders entwickeln.
  4. Seit einer Weile ist studiumsmäßig nicht mehr allzu viel passiert. Irgendwie ist die Motivation an den Inhalten zu arbeiten etwas versiegt. Die Arbeit dagegen ist recht stressig und privat gönne ich mir wieder mehr Zeit für mich, also Sport und Schlaf ^^ Daneben bleiben dann eher kleinere Fenster, um etwas für das Studium zu erledigen. Aber wieder mehr auf mich zu schauen tut mir gut und lässt mich auch wieder zufriedener mit mir selbst werden. Ich habe in letzter Zeit neben dem Psychologiestudium verstärkt nach anderen "Weiterbildungen" gesucht. Ich fing einen neuen Blog an, der sich mit dem Zertifikatskurs "Psychische Gesundheit & Prävention bei Kindern und Jugendlichen" befasst. Ich fing damit an... das war es dann auch 🙈 Der Kurs bediente nicht diejenigen Informationsbedürfnisse, nach denen ich suche. Daher meldete ich mich vor Ablauf des Testmonats wieder ab. Ende Juni schrieb ich mich sogar bei der IU für den Bachelor Heilpädagogik ein. Das geschah aus dem Grund, da ich mich ja seit einiger Zeit schon fest entschlossen hatte, meinen Beruf nicht aufzugeben. Stattdessen habe ich die KJP-Ausbildung und auch die Betätigung als Psychologe in einer Klinik in den Wind geschossen. Sowohl die PthG-Änderungen als auch die zukünftigen Aussichten in dem Bereich überzeugen mich nicht, sondern sorgen bei mir eher für Stress. Seitdem ich entdeckt hatte, dass es einen BA in Heilpädagogik an der IU gibt, schielte ich immer mit einem Auge darauf. Ich dachte, dass ich die Inhalte aus diesem Studium für meine Arbeit in der Schule gewinnbringender einsetzen kann, als die Inhalte aus der Psychologie. Nachdem ich mich eingeschrieben hatte und Zugang zum OnlineCampus erhielt, bearbeitete ich das Modul "Einführung in die Heilpädagogik". Die Motivation war groß und nach 3 Tagen hatte ich das Skript gelesen und zusammengefasst. Die Inhalte des Moduls waren sehr interessant und überzeugten mich zunächst. Kurz nach meiner Einschreibung bei der IU begannen die Sommerferien und damit auch mein Praktikum für Psychologie in einer Rehaklinik. An meinem ersten Tag saß ich eigentlich nur da und habe die Leute beobachtet, wie sie am PC Übungen machten und klickte mich selbst auch durch einige Übungen durch. Der erste Tag lief nicht so, wie ich es mir gewünscht hatte und das Bedürfnis, das Praktikum samt Psychologie abzubrechen war ziemlich groß. Ich schaute aber, wie sich die Woche entwickelte und die folgenden Tage im Praktikum wurden dann ja zum Glück dadurch interessanter, dass ich bei Patientengesprächen, Diagnostik und Übungen dabei war. Ich war anschließend mit mir im Zwiespalt, ob ich Psychologie wirklich abbrechen sollte, oder Heilpädagogik und Psychologie parallel studieren oder doch bei Psychologie bleiben sollte... Die Entscheidung fiel im Endeffekt darauf, dass es auch beim BA Heilpädagogik beim Testmonat bleibt. Das erste Modul hat mich inhaltlich zwar überzeugt, aber die anderen Module nicht mehr so recht. Geholfen hat mir, dass ich über die LearnApp der IU die Möglichkeit habe, die anderen Skripte auch zu lesen. Ich bekam den Eindruck, dass sehr an der Oberfläche gekratzt wird. Der Umfang der Skripte ist nicht sonderlich hoch, was mich auch nicht stört. Stattdessen bliebe Zeit, sich ein passendes Buch aus der Literaturempfehlung durchzulesen. Als ich dann aber gestern sah, was inhaltlich beispielsweise zu Förderplänen im entsprechenden Skript stand, war ich aufgrund der knappen und oberflächlichen Informationen dann doch sehr überrascht... und das nicht unbedingt positiv. Damit will ich dem Studiengang nicht seine Daseinsberechtigung absprechen. Wer Heilpädagogik für sein Erststudium wählt oder komplett fachfremd studiert, für den ist das Angebot der IU natürlich super. Die Podcasts als Einführung in das Modul sind prima, die Präsentationen sind interessant, die Skripte geben einen guten ersten Überblick und die IU hat vielfältige Zeitschriften- und Bibliothekszugänge, wie ich sie mir an der Euro-FH und der SRH auch gewünscht hätte bzw. wünschen würde. In meiner Situation, also mit einem bereits abgeschlossenen Lehramtsstudium und einem zur Hälfte absolvierten Bachelor in Psychologie stellt sich allerdings die Frage nach dem Mehrwert. Da ich meine Arbeit behalten werde, bin ich auf einen zusätzlichen Abschluss nicht mehr angewiesen. Würde ich an der IU studieren, müsste ich neben den Skripten und den Modulprüfungen zusätzliche Literatur durcharbeiten, um inhaltlich den Mehrwert zu erreichen, den ich mir wünsche. Darüber hinaus wären es 14.000 €, die langfristig durch das Studium weg wären. In Psychologie sieht es ähnlich aus. Auf den Abschluss bin ich nicht zwingend angewiesen, ich müsste zusätzliche Literatur wälzen ABER ich habe schon die Hälfte durchstudiert und habe bereits finanziell einiges investiert ^^ Im Endeffekt bekommt man sicherlich bei kaum einem Studiengang genau das Wissen in der richtigen Tiefe vermittelt, das später benötigt wird, insbesondere wenn es sich um einen Bachelor handelt. Es wird immer Situationen geben, in denen man merkt, dass das ein oder andere Buch zusätzlich oder mal eine Fort- oder Weiterbildung nötig sein wird. Das und meine aktuelle Situation bewegen mich eher dazu, das Psychologiestudium mehr als kleines Hobby zu betrachten. Ich nehme mir den Stress, den Abschluss möglichst schnell in der Tasche zu haben. Stattdessen habe ich mir einen entspannteren Studienplan aufgestellt. Wenn das ein oder andere Modul schneller bearbeitet wird, ist es schön, ansonsten lasse ich mir noch etwas Zeit für Erholung. Beruflich gibt es eine Möglichkeit, durch integrierte Maßnahmen stärker in die Richtung zu gehen, die ich mir wünsche. Ich werde diesbezüglich mal Augen und Ohren offen halten. Das wäre sinnvoller, als ein weiteres Studium zu beginnen 🙈 Vom Psychologiestudium könnte ich dann trotzdem profitieren. Es gibt ja schon Module mit inhaltlicher Nähe und Überschneidungen. Und falls die Zeit für das Studium im Fall der Fälle nicht vorhanden sein sollte, wäre ich mit mir im Reinen, Urlaubssemester zu nehmen. So viel erstmal dazu :) Nachtrag: Etwas Gutes hatte das kleine Schnupperstudium an der IU allerdings. Ein mögliches Thema für meine Bachelor-Thesis in Psychologie hat sich herauskristallisiert. Ich würde allgemein formuliert gerne die Inklusion aus psychologischer Perspektive etwas beleuchten :) feature foto: pixabay.com
  5. Durch die neue Psychotherapeutenausbildung wird sich wahrscheinlich einiges in diesem Bereich ändern, sodass keine zuverlässigen Prognosen möglich sind. Ich mache im Moment ein Praktikum in einer ambulanten neurologischen und neurochirurgischen Rehaklinik. Dort gibt es eine Abteilung für klinische Neuropsychologie, in der ich die ersten praktischen Erfahrungen sammeln kann. Ich kann in diesem Beitrag nur von meiner Perspektive berichten. Die Psychologen in der Rehaklinik arbeiten dort nicht mit voller Stundenzahl. Einige sind ausgebildete Psychotherapeuten und haben nebenher noch ihre eigene Praxis, andere sind fertig studiert und machen parallel die Psychotherapeutenausbildung und wieder andere befinden sich im Master und arbeiten als studentische Hilfskräfte in der Rehaklinik. Die Psychologen, die gleichzeitig Psychotherapeuten sind, bieten natürlich auch Psychotherapie an. Bei einigen Patienten ist das sinnvoll, da sie zusätzlich an einer komorbiden Depression leiden. Ich habe die Leute nicht auf die Gehälter angesprochen aber wie ich es zufällig mitbekommen habe, sind diese nicht so sehr atemberaubend. Im Gespräch habe ich erfahren, dass viele Psychologen zwei Arbeitsstellen haben, um voll beschäftigt zu sein. Zudem ist es so, dass beispielsweise die Ausbildung zum klinischen Neuropsychologen ab 2032 nur noch den approbierten Psychologen offen steht. Falls du den Weg in die Psychologie einschlägst und dich der klinische Bereich interessiert, würde ich dir raten, auch für andere Berufsmöglichkeiten offen zu bleiben.
  6. Der Werbung der Euro FH verstehe ich nicht so ganz, weil sie ja betont, dass man sich mit Abachluss des Masters mit klinischem Schwerpunkt auch klinischer Psychologe nennen kann. Meines Wissens nach kann man sich nach dem Master Psychologe nennen. Und wenn man klinisch arbeitet, kann man sich dann gerne auch klinischer Psychologe nennen. Für den Zusatz „klinisch“ gibt es doch eigentlich kein sonstiges hartes Kriterium? 🙈
  7. Also ein Psychotherapeutenstudium schon vom Bachelor an gibt es mit dem neuen Psychotherapeutengesetz nicht. Der normale Bachelor in Psychologie wurde durch den polyvalenten Bachelor ersetzt. Innerhalb des polyvalenten Bachelors müssen dann Module belegt werden, die der Approbationsordnung entsprechen. Nach dem Bachelor wird dann ein Master in klinischer Psychologie und Psychotherapie gewählt, der zur Approbation führen kann. Die MSH nennt ihren Master schon Psychotherapie. Irgendwie wurde keine verbindliche Bezeichnung für den Psychotherapeutenmaster eingeführt. Wie bereits erwähnt, steht es aber fest, dass die Approbation für alle neu eingeschriebenen Studenten ab dem WS 20 nur noch mit den dafür vorgesehenen universitären Studiengängen laut neuem Psychotherapeutengesetz möglich ist. Allen anderen Psychologiestudierenden von nichtuniversitären Hochschulen ist der Weg zur Approbation verschlossen. Es ist auch nicht möglich, den Bachelor an einer FH zu machen und für den Master an eine Uni zu wechseln, da der FH-Bachelor nicht konform mit der Approbationsordnung ist.
  8. Aber natürlich kenne ich solche Matten 🥳 Ich habe hier auch so eine. Sie wird eine halbe Stunde in kaltes Wasser eingelegt und das Granulat in der Matte saugt sich voll. Die Matte kühlt dann so lange, bis die Feuchtigkeit verdunstet ist. Nass ist die Matte dabei nur am ersten Tag. Ich finde das Ding ziemlich genial. Zusammen mit dem Lüfter könnte man als Hund diese Temperaturen gut durchhalten. Aber meiner scheint ein bisschen masochistisch veranlagt zu sein. Er legt sich nur drauf, wenn es zu unerträglich für ihn ist.
  9. Mh, ich habe mal irgendwann etwas darüber gelesen, dass die Ergebnisse finanzierter Forschung über manche Verlage extrem teuer verkauft werden. Dass gerade Elsevier unter diesen Verlagen ganz oben rangiert, wusste ich nicht. Mein gesuchter Artikel wird dort für 40 € zum Kauf angeboten. Naja. Bei Subito bin ich nun wieder frei geschaltet. Einen Bibliotheksausweis für die Bib der Uni Köln habe ich seit heute auch, da sich externe Studierende dank der niedrigen Inzidenzen endlich wieder einen Ausweis dort erstellen lassen können. An den gesuchten Artikel bin ich auch dran gekommen. Ansonsten habe ich meine Ameisenplage auf dem Balkon durch in Essig getränkte Tücher und Zimt vor der Balkontür auch in den Griff bekommen 🙈 Nur zu warm ist es noch ^^ Mein Hund leidet gerade vor sich hin 🥵 Danke allen für die Nachrichten ☺️
  10. Ich wollte ich heute Abend noch etwas an meine Hausarbeit setzen und brauchte zum Vorankommen noch Grundlagenliteratur. Ich habe also schnell bei Google geschaut und bin auch direkt fündig geworden. Großer Knackpunkt war hier allerdings, dass der Zeitschriftenartikel über Elsevier nur kostenpflichtig zur Verfügung steht. Elsevier schafft es ziemlich gut, kostenpflichtige Artikel auch wirklich für sich zu behalten. Ich habe im Internet kein "schwarzes Schaf" gefunden, das den Text als PDF-Download zur Verfügung stellt. Ich habe beim SpringerLink geschaut und bei PsyArticles aber niente. Zu Guter letzt wollte ich mir den Artikel über Subito bestellen, aber da ich ja die Hochschule gewechselt habe, bin ich dort ersteinmal gesperrt. Mein Konto muss mit einer passenden Insitutionszuordnung wieder aktiviert werden. ...ich muss sagen... ich bin übellaunig. Ich setze mich abends müde an den Laptop, um noch etwas zu arbeiten, verbringe hier über eine Stunde und suche ohne ein einziges Wort geschrieben zu haben. Ich bezahle pro Monat einen Haufen Geld und bange trotzdem jedes Mal bei der Literatursuche, ob ich die betreffende Studie irgendwie kostenlos beziehen kann. Es ist ja nicht so, dass ich jeden Tag zur Unibibliothek kann, um mir mal schnell etwas zu kopieren oder mal eben nachzuschauen. Meine üble Laune mag durch die Müdigkeit und das warme Wetter getriggert sein aber kann man allgemein als Fernhochschule nicht einen besseren Service anbieten, was Literatur angeht? 😪
  11. Hm, meine Meinung dazu wäre nur Bauchgefühl... ich würde meine eigene Website bei ein paar Gedanken nicht zitieren, sofern es keine wissenschaftlich relevante Website ist. Ich würde meine auf der Website niedergeschriebenen Gedanken auch dann nicht zitieren, wenn diese Gedanken keine Schlussfolgerungen aus anderen zitierten wissenschaftlichen Quellen sind. Also wenn ich eine Arbeit schreibe, dann würde ich das von einer normalen Website von einer nicht wissenschaftlich tätigen Person und nicht wissenschaftlich untermauerte Gedankengut erst gar nicht in meine Arbeit aufnehmen, als wäre es wissenschaftliches Gedankengut. Nachtrag: Wenn es allerdings ein Gedanke ist, der dich veranlasst eine wissenschaftlich relevante Theorie aufzustellen und zu untermauern, dann würde ich den Gedanken zitieren. Aber auch hiermit macht man eigentlich klar, dass dieser Gedanke nur zitiert wird, um kenntlich zu machen, dass dieser nicht der eigene war. Wenn es mein eigener Gedanke war, würde ich ihn nicht zitieren, wenn dieser nicht der wissenschaftlichen Community gegeben wurde. Ich fände es sehr übertrieben, wenn in dem Fall trotzdem von einem Eigenplagiat die Rede wäre.
  12. Ich würde mich an deiner Stelle gar nicht so mit dem Thema stressen. Ich weiß nicht, ob es so günstig ist, sich bereits vor dem Studium autodidaktisch mit dem Thema "Statistik" zu beschäftigen. Das kann gut gehen, es kann aber auch voll nach hinten gehen. Bei der Euro-FH habe ich durch die Studienhefte eine recht gute Einführung bekommen. Die Hochschule selbst hat das Thema Statistik gut aufbereitet und aufgrund der didaktisch gestalteten Unterlagen gut durch das Thema geführt. Die Euro-FH benutzt im experimentalpsychologischen Praktikum JASP. Es ist ein einsteigerfreundliches OpenSource-Programm. Mit kleinen Sternchen unter den Tabellen wird auch immer ein Hinweis gegeben, was ein signifikanter Wert bedeutet oder nicht bedeutet. Mit dem Programm können statistische Berechnungen, die im Bachelor gebraucht werden, ziemlich fix erledigen. In der computergestützten Datenanalyse wird freigestellt, welches Statistikprogramm genutzt werden kann. Da die Leute bis dahin allerdings JASP kennen und SPSS kostenpflichtig ist, ist eigentlich klar, dass an der Euro-FH auch weiterhin JASP genutzt wird ^^ SPSS fände ich gar nicht so schlecht. Und JASP dazu, um seine Ergebnisse nochmal zu kontrollieren.
  13. Nachtrag: Insgesamt muss man in Mathe keine großartige Leuchte sein. Formeln müssen ja nicht verändert oder hergeleitet werden. Schulmathematik bis zur 10. Klasse hilft hier und da, sich einzelne einfachere Formeln zu erschließen. Das hilft auch, sich diese Formeln zu merken. Weiterführende Rechnungen wie Signifikantestes oder Effektgrößen beinhalten dann wieder so viel Mathematik, dass man erst gar nicht versuchen sollte, die Formeln Zeichen für Zeichen nachzuvollziehen. Wichtiger ist es zu wissen, wann welche Formel angewendet werden muss und wie bestimmte Kenngrößen interpretiert werden müssen. Ich möchte mal behaupten, auch in Studien kommt es eher darauf an, das methodische Vorgehen nachvollziehen zu können, Signifikanzwerte und Effektgrößen zu interpretieren, als mathematisch alles durchrechnen zu können. Ich habe jetzt schon einige Studien gelesen und Datensätze sind mir bisher nie untergekommen, um beispielsweise eine Varianzanalyse selbst nochmal auszurechnen und zu schauen, ob da jemandem in der Studie Fehler unterlaufen sind ^^
  14. Bei der Euro-FH gibt es das Modul "Psychologische Forschungsmethoden I", das sich mit grundlegenden statistischen Methoden beschäftigt. Hier hat die Hochschule statt eines Buches mehrere Studienhefte geschrieben (Forschungsmethoden, Deskriptive und Explorative Statistik, Inferenzstatistik I und II). In den Studienheften sind die Inhalte ziemlich gut beschrieben und mit Beispielen erläutert. Dazu gibt es 600 online verfügbare Karteikarten der Euro FH, mit denen man zusätzlich ziemlich gut lernen kann. Zuerst muss eine Einsendeaufgabe bearbeitet werden und anschließend folgt eine Klausur. Zur Klausur kann ich nicht viel sagen. Es gab ursprünglich eine MC-Klausur. An Altklausuren kommt man in den entsprechenden Gruppen ja meistens. Ich habe meine Klausur online als OpenBook geschrieben. Das ging auch perfekt. Ich musste beispielsweise einen Chi-Quadrat-Test ausrechnen und einen Boxplot zeichnen. Da ich die Literatur benutzen durfte, brauchte ich Formeln nicht unbedingt im Kopf haben. Es war aber gut zu wissen, wann man was anwendet, wie das Vorgehen aussieht und wie ich Ergebnisse zu interpretieren habe. Das Modul "Psychologische Forschungsmethoden II" ist dann anwendungsbezogener. Es ist das "klassische" experimentalpsychologische Praktikum. Hier muss zunächst eine Einsendeaufgabe bearbeitet werden. Diese habe ich zum größten Teil mit meinem Wissen aus dem ersten Modul beantworten können. Anschließend folgt ein (Online)Seminar. Das Material, das man sich dafür herunterladen kann, sollte man sich schleunigst sichern, denn das Seminar war zumindest zu meiner Zeit (Ende 2020) recht mager und der Dozent wollte uns seine eigenen Folien nicht teilen. Es ist "learning by doing". Aufgaben müssen innerhalb weniger Tage bearbeitet werden. Diese kann man sich in seiner Gruppe aufteilen, wenn man möchte. Sind die Programme (JASP und G*Power) noch unbekannt, verbringt man relativ lange Zeit daran. Im Seminar werden lediglich die Ergebnisse präsentiert. Eine ordentliche Einführung in die Programme gab es leider nicht. Nach dem Seminar muss man sich zur Hausarbeit anmelden. Das Thema wird gestellt. Es gibt keine Wahlmöglichkeit. Der theoretische Teil wird kaum bewertet, die statistische Auswertung dafür umso mehr. Ich habe mich an die Hausarbeit gesetzt aber habe sie auslaufen lassen. Zu meinem Thema habe ich nur solche kostenlosen Fragebögen gefunden, die die Zielgruppe sehr sehr einschränken (natürlich, denn es ging um Erziehung). Im Endeffekt habe ich das Thema zwar auf eine -meiner Meinung nach- sehr schöne Fragestellung eingegrenzt, allerdings habe ich aufgrund der spezifischen Zielgruppe kaum Daten erhalten. Über den öffentlich gestellten Bogen auf SoSciSurvey kam nichts rein. Meine Rettung wären Kitas gewesen aber da die Coronazahlen zu dem Zeitpunkt wieder in die Höhe schossen, waren die Kitas komplett überlastet und ich wurde meist abgewimmelt. Das ist ganz schön frustierend, wenn man 70 Kitas durchtelefoniert 😅 Aber hoffen wir mal, die niedrigen Coronazahlen bleiben so niedrig oder gehen vielleicht mal auf 0 zurück. Dann sollte sich diese Problem ganz allein erledigt haben. Und zu guter letzt gibt es noch das Modul "computergestützte Datenanalyse". Zu diesem Modul kann ich nicht viel sagen. Was ich von Kommilitonen bisher mitbekommen habe, war, dass Einsendeaufgaben bearbeitet werden müssen und dann muss eine Datenanalyse vorgenommen und in einem (Online)Seminar präsentiert werden. Das läuft alles wieder nach dem Prinzip "learning by doing" ab. Das Statistikprogramm darf man sich aussuchen. Meist wird das OpenSource Programm JASP genutzt.
  15. Ich würde "Lernen" als übergeordneten Oberbegriff sehen: Jedes Studieren ist Lernen aber nicht jedes Lernen ist Studieren. Beim akademischen Studieren zählt für mich auch einmal der institutionelle Rahmen durch eine Hochschule und der von außen gesetzte wissenschaftliche Anspruch, der als Norm für die Bewertung der eigenen Leistungen (beispielsweise in Form von Klausuren, Hausarbeiten, Thesis, etc) herangezogen wird. Und natürlich am Ende das hochoffizielle Dokument, mit dem die erworbene wissenschaftliche Kompetenz bescheinigt wird :)
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