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Masterarbeit - ein Zwischenstand


Herbstkind

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So langsam rennt die Zeit und so ganz auf der Ziellinie fühle ich mich irgendwie noch nicht. Der berufliche (Wieder-) Einstieg nach dreimonatiger Auszeit hat mich sehr vereinnahmt, auch weil es sich so anfühlt, als hätten einige Menschen nur darauf gewartet, dass ich wieder da bin, um schwer krank zu werden, Kündigungsabsichten zu haben oder uns als Leitungsteam vor pädagogische Herausforderungen zu stellen.

 

Auch ging es den beiden Katzen-Jungs nicht so gut, der eine hatte einen schlimmen allergischen Schock der tierärztlich behandelt werden musste und der andere eine hormonell bedingte Enzündung im Auge, sodass es 3 x am Tag eine Salbe gab und nun zum Glück fast weg ist.

 

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Zurück zur Masterarbeit:

 

In der Woche vor Ende meiner beruflichen Auszeit habe ich mich noch einmal für drei Nächte in ein Hotel eingeschlossen, um den Theorieteil zu beenden und damit einen großen Haken machen zu können. Dieser ist nun auch bereits gegengelesen worden von einer anderen Person, sodass hier nun devinitiv ein Haken stehen darf. Ich habe hier auch wieder gemerkt, dass ich doch ziemlich störungsanfällig bin und bei einer recht geringen Anzahl an Störungen während ich lese oder schreibe aufgebe und den ganzen Tag als verloren betrachte und mich einfach nicht mehr konzentrieren kann. Im Hotel war es möglich, absolute Stille zu erreichen und mich sehr frei in meine Arbeitsphasen hineinfallen zu lassen und dies in einer angenehmen Atmosphäre, ohne etwas das mich ablenkt. Tatsächlich habe ich zu 90% im Bett gearbeitet, was Zuhause gar nicht klappt, hier wechsel ich zwischen Wintergarten, Küche und Sofa 😉☺️

 

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Der Praxisteil steht nun auch zu etwas mehr als die Hälfte, hier habe ich die Wochenenden und einzelne freie Tage im Job genutzt,  um den Inhalt und Ideen für das Konzept als Endprodukt niederzuschreiben.

 

Mein gewünschtes Abgabedatum hat sich zudem um eine Woche nach vorne verschoben, da ich ganz vergessen hatte, dass ich in der Woche der eigentlich angedachten Abgabe im Urlaub bin und wenn ich erst am Tag der Losfahrt die Datei versende und es geht irgendetwas schief, dann bin ich am 30.09. nicht um 12 Uhr zur fristgerechten Einreichung wieder zurück.

 

Daher steht nun bis zum 23.09. (🙈) noch Folgendes auf dem Plan:

 

Prozessarchitektur + Prozessdesign für die Erstelung des Konzepts + Werkzeuge zur Ausgestaltung des Prozessdesigns

Vorstellung des Resilienzkonzepts

Fazit + Ausblick

und

das Konzept als Endprodukt der Masterarbeit besteht bisher ausschließlich aus den Überschriften, wenigen ganzen Sätzen und jeder Menger Stichpunkte für die Inhalte der insgesamt 10 Kapitel.

 

Klingt schon noch viel, jedoch brauche ich so gut wie gar keine Literatur oder Quellen mehr, sondern kann in die ganz praktische Ausgestaltung anhand der erarbeiteten Erkenntnisse / Schlussfolgerungen gehen. Zusammengefasst einfach eine große Fleißarbeit die bestenfalls an den kommenden Wochenenden abzuarbeiten ist, damit es in die nächste Korrektur-Lese-Runde gehen kann 🦹

 

... und nun hoffe ich sehr, in der letzten Septemberwoche von einer Abgabe einer Masterarbeit berichten zu können, die sich einigermaßen gelungen anfühlt ☺️

 

Bearbeitet von Herbstkind

4 Kommentare


Empfohlene Kommentare

vor 3 Stunden schrieb TomSon:

Ich wünsche dir Durchhaltevermögen für den letzten Teil der Masterarbeit. 🤞🙂

 

Ganz lieben Dank, das kann ich sehr gut gebrauchen ☺️

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Finde ich interessant, dass du auf Hotelzimmern besser arbeiten kannst. Mir ergeht es genau umgekehrt. Mir fehlen meine zwei Bildschirme, Tastatur etc. 
 

Weiterhin gutes Durchhaltevermögen und viel Erfolg :)

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vor 12 Stunden schrieb Sportsnstudy:

Finde ich interessant, dass du auf Hotelzimmern besser arbeiten kannst.

 

Ja, so unterschiedlich sind wir Menschen scheinbar mit Blick auf das Setting in dem arbeiten so richtig funktioniert oder eben auch nicht ☺️ Ich komme mir eher "fehl am Platz" vor, wenn ich mich so richtig an einen Tisch setze, alles was ich brauche bereit liegt und auch etwas unter Druck gesetzt, dass es jetzt auch funktionieren muss.

 

90% meiner Masterarbeit und vorherigen Studienleistungen habe ich auf dem Sofa, im Bett, im Wintergarten geschrieben 🙈 In einem Buch zum wissenschaftlichen Arbeiten hatte ich einmal gelesen, dass es sehr wichtig ist, den Ort zu finden, an dem es gut klappt, dies zu tun, auch wenn dieser noch so ungewöhnlich ist. Das hat mich bestärkt, genau dies zu tun.

 

Danke für Deine Wünsche!

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