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Wirtschaftsinformatik: Modul und Klausur


Kryptobox

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Ende September habe ich die Klausur zu GIW (Grundlagen der Wirtschaftsinformatik) geschrieben und Freitag die Note dazu erhalten. Alles entspannt, ist eine 1.0 geworden.

Das Modul & Inhalt

Skript 1: Sehr Allgemeines zu Hardware und Software, Aufbau Computer und Ausflug in den Sensoren
Nicht viel Neues, es wird einem nahe gelegt, Standardsoftware einzusetzen und so wenig wie möglich diese an den bestehenden Prozessen anzupassen. Eher die Prozesse anzupassen und an den (Branchen)Standards anzupassen. Kann ich nur unterschreiben. Ich weiß um die Schwierigkeiten und Nachteile, Individualsoftware zu pflegen.

Skript 2: Supply chain, Logistik, ERP Software. Es wird auf verschiedene Modelle wie bspw. Jit eingegangen. Außerdem die Vorteile, die durch den Einsatz von ERP Software entstehen.
Alles in Allem bleibt das Ganze aber eher „theoretisch“.

Skript 3: IT-Management, -Gouvernance, -Compliance, -Architektur usw..
Noch schwieriger zu lernen (nicht vom Verständnis, sondern es in der Birne zu kriegen und dort zu verankern). Sehr schnell wirft man die Terme, die Aufgaben und die Ziele der verschiedenen Begriffe durcheinander.

Skript 4: Geschäftsprozesse und deren Modellierung, Konzepte wie Aris und EPK (Ereignis gesteuerte Prozesskette). Ich denke sinnvoll für große Softwarelösungen, hätte ich eher in einem Modul wie Software Engineering angesiedelt (ist aber nicht in meinem Ablaufplan)

Skript 5: BPMN (Business Process Model and Notation). Quasi Standard in der Geschäftsprozessmodellierung. Wird sehr detailliert dargestellt, ist aber weniger klausurrelevant (bisher!)

Die Betreuung und das QM ist sehr gut, auf meine wenigen Fragen und Anmerkungen wurde schnell und sinnvoll geantwortet, Hinweise auf Fehler wurden aufgenommen und in den zukünftigen Skripten/Übungsklausuren korrigiert (ich berichtete schon an anderer Stelle darüber)

Sehr gute Skripte, wie bei der HFH gewohnt aber für die Anzahl CP zu umfangreich. Die Skripte haben den Anspruch ein Thema vollständig zu erfassen und wollen möglichst viele Themen abdecken. Dies sorgt aber dafür, dass diese sehr umfangreich werden. Ein Skill, welches ich noch besser lernen muss, ist relevantem von irrelevanten zu trennen. Das birgt aber immer eine gewisse Gefahr.

Klausur

Sehr faire Klausur, mit den Altklausuren konnte man locker 70% schaffen. Es gibt aber auch Fragen zu kleinen Details, für mich aber kein Problem, da diese aus dem technischen Teil kamen.
Zeitlich gar kein Problem, habe 20‘ vor der Zeit abgegeben (Online Klausur).
Ich habe den Eindruck dass bei solchen „Auswendig“ Fächer eher großzügig benotet wird, da meine Note jeweils besser ausfällt als gerechnet. (Beziehe mich hier auf BWL und Wirtschaftsinformatik)

Fazit

Nicht mein Ding, zu abstrakt, zu wenig Technik, zu sehr auf „große“ Strukturen ausgerichtet. Im Studiengang Wirtschaftsinformatik macht das Modul allein vom Namen her Sinn, in meinem Studiengang, Digital Engineering, hätte ich lieber stattdessen etwas mehr technischeres gesehen, also mehr Bezug zu Hardware, Sensorik, Betriebssysteme. Ist in meinem Studiengang fehl am Platz, werde ich in der Evaluierung des Moduls auch so schreiben.
Zum Bestehen reicht es sicherlich aus, die Hälfte der Zeit reinzustecken oder sogar noch weniger. Solange man annährend am Thema ist, wird es wohl ausreichen Punkte geben.
Ich bin jedenfalls froh, dass ich dieses von mir im Vorfeld „Will ich nicht“ getaggte Fach hinter mir habe und die Note meinem Durschnitt einen ordentlich Boost gibt.

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