Informatik-Betriebswirt VWA Trier

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Die VWA Trier und das erste Mal - 1. Vorlesung BWL

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Susanne Dieter

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In der Folgewoche nach der Anmeldung kommt per Post das Begrüßungsschreiben, die Hörerkarte, das Vorlesungsverzeichnis und die Zugangsdaten für das Forum.

Inhalte 1. Semester:

Alle Studenten gemeinsam (Betriebswirt, Verwaltungsbetriebswirt, WInfo-Betriebswirt):

- Grundzüge der BWL I: Leistungsprozesse

- VWL: Grundlagen I

- Strategic Management

- Privatrecht: Grundlagen I

Nur Wirtschaftinformatik-Betriebswirt und Wirtschaftsinformatiker:

E- inführung in die Informatik und Klausur

Nur Betriebswirte und Verwaltungsbetriebswirte:

- Staatsrecht: Grundlagen I

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Die 1. Vorlesung BWL

Endlich geht es los. Nach dem samstäglichen Weckerklingeln kommen erste Zweifel an der richtigen Entscheidung. :-) Aber ich habe es so gewollt...

Nachdem ich vorher im Netz auf der etwas versteckten Seite der Uni Trier

http://www.uni-trier.de/index.php?id=16905

Lagepläne ausgedruckt habe, finde ich die Uni auf Anhieb, auch das Audimax und stehe erst einmal dumm herum, da ich keinen Menschen kenne unter den 200 (?) Studenten. Aber das geht anderen wohl genauso. Das gibt sich später in Informatik, da sind es nur noch 30 Mitkommilitonen.

Ich kann zwar nicht gut schätzen, vermute aber, die meisten sind zwischen 20 und 35, auch ein paar ältere „Semester“ sind zu sehen. Einem Gespräch zweier hinter mir anstehenden Studis entnehme ich, dass ich auch nicht die einzige mit abgebrochenem Uni-Studium bin, die sich später doch noch einmal zu einer Weiterbildung entschlossen hat.

Obwohl ich neu bin bzw. nicht auf der Eröffnungsveranstaltung war, tue ich mal so, als ob ich wüsste, was Sache ist. :-) Komisch, die stehen alle an und lassen ihre Hörerkarte stempeln. Dabei dachte ich, es gebe gar keine Anwesenheitspflicht. Vielleicht auch für Arbeitgeber, die das bezahlen, oder das Finanzamt? Nun ja, stelle ich mich auch mal an...

Ein kostenloses Magazin "Akademie" des VWA-Verbandes und die Folien-Kopien (5,- EUR) für BWL muss ich noch mitnehmen, bevor ich das Audimax betrete.

Dort erwartet mich eine Überraschung. Da ich zuletzt Mitte der 90er einen Vorlesungssaal betreten habe, bin ich überrascht über die leicht gepolsterten Stühle und Beinfreiheit, die ich mit 1,80 cm und 90 cm Schrittlänge genieße. Auch die Technik hat inzwischen Einzug gehalten. Der BWL-Prof kommt mit Notebook und Powerpoint-Folien - und kann das Ding sogar bedienen. :-) Mir kommen nämlich Erinnerungen an frühere Gymmi- und Berufsschullehrer, die schwere Probleme mit technischen Geräten wie Videorecorder und Beamer hatten. :-)

Später erfahre ich, dass dieser Professor zwar lustig ist, aber einer der anspruchsvolleren sei in Prüfungen.

Zuerst erzählte der gute Mann etwas über sich und das Studium und erwähnt, dass erst am Ende des zweiten Semesters eine Prüfung geschrieben wird, sowie dass es Bemühungen gäbe, das Studium zu einer Bachelor-Anerkennung zu führen bzw. in weiteren zwölf Monaten den Bachelor anhängen zu können. Dann müssten aber jeweils am Ende der Veranstaltung und nicht erst am Ende des Studiums Prüfungen geschrieben werden.

Literaturempfehlungen sind der wohlbekannte Wöhe, der in einer 20 Jahre alten Ausgabe bereits bei mir steht, und der Schierenbeck, an den die Vorlesung angelehnt ist. In der nächsten Vorlesung bringt er von beiden Ansichtsexemplare mit. Die Entscheidung der Kommolitonen, die um mich stehen, sind unterschiedlich, manche tendieren zum Wöhe ("wer den nicht versteht...."), manche zum Schierenbeck ("Vorlesung daran angelehnt", "sieht im Regal wichtiger aus").

Es sei nicht zwingend notwendig, ein Fachbuch zu kaufen, aber empfehlenswert. Auf den Folien ist später in den Vorlesungen auch immer ein Ausrufezeichen vermerkt, wenn diese klausurrelevant sind.

Am folgenden Wochenende - Ostern - ist dann erst einmal ein freies Wochenende angesagt, während an Samstagen vor Pfingsten, nach Fronleichnam und Himmelfahrt ganz normal Vorlesungen stattfinden.


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