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Seminarberichte

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Seminar Stuttgart: Übersetzen allgemeinsprachlicher Texte

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Elke Pielmeier

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Gestern und vorgestern hatte ich in Stuttgart mein zweites Seminar im Bereich "Übersetzen". "Englische Übersetzungslehre" habe ich dieses Jahr in Pinneberg hinter mich gebracht (4-Tagesseminar). Da dieses Seminar einschließlich 3-stündiger Klausur nur 2 Tage gedauert hat, bin ich dieses Mal nach Stuttgart gefahren (ist viel näher gelegen).

Wir hatten zwei Dozentinnen im Wechsel; eine von ihnen unterrichtete die Übersetzungen vom Deutschen ins Englische, die zweite vom Englischen ins Deutsche.

Am ersten Tag haben wir von 9 Uhr bis 17 Uhr übersetzt und übersetzt und übersetzt :blink:

Am zweiten Tag von 9 Uhr bis 12:45 übersetzt und übersetzt, und .....

Die Übungstexte stammten aus "The Economist", "the Guardian" und der "Süddeutschen Zeitung".

Aber auch übersetzen kann man so unterrichten, dass Abwechslung herrscht: Einmal wurden verschiedene Texte ausgeteilt, die von verschiedenen Gruppen übersetzt wurden. Dann wurden die Texte als "Stehgreifübersetzung" mündlich übersetzt, wobei wir Reihum drankamen und jeder ein paar Sätze zu übersätzen hatte.

Gerade hier habe ich wieder gemerkt, wie wichtig die begleitenden Seminare der AKAD sind, jedenfalls im sprachlichen Bereich: Wenn man miteinander den ganzen Tag übersetzt, verschiedene Vorschläge und Korrekturen gemacht werden, verschiedene Punkte diskutiert werden, bekommt man auf einmal ein Gefühl dafür, wann man freier übersetzen darf oder sogar muss und wann nicht und wie der Vorgang beim Übersetzen abläuft. Und deutsche Sätze, vor denen man erschrickt, wenn man sie ins Englische übersetzen muß, weil sie so "verschraubt" und manchmal auch hochgestochen klingen, kann man gut übersetzen, wenn man sie auf ihre Aussage reduziert und im Englischen diese Aussage korrekt wiedergibt.

In der Klausur war einer der Texte aus der "Times". Die Herkunft das anderen Textes (Übersetzung ins Englische) ist mir nicht bekannt.

Ich glaube, spätestens wenn man an diesem Punkt angekommen ist, stellt sich heraus, ob man das Übersetzen liebt oder haßt. Ob es ein dazwischen überhaupt gibt, weiß ich nicht.

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1 Kommentar


Empfohlene Kommentare

Ob es ein dazwischen überhaupt gibt, weiß ich nicht.

Doch gibt es. Habe ich jahrelang professionell praktiziert. ;)

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