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Wer die Wahl hat...

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AlexZ

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"Bäume, Bäume, nichts als Bäume

und dazwischen Zwischenräume

und in jedem Zwischenraum

man glaubt es kaum

noch ein Baum"

- Heinz Erhardt -

Als ich mich über mögliche Anbieter und Studiengänge informiert habe kam ich mir irgendwie vor als Stünde ich im Wald. Ungefähr so muss sich Alice im Wunderland gefühlt haben, ein wenig verängstigt aber auch neugierig und fasziniert.

Seit ich mich das letzte mal mit dem Thema auseinander gesetzt hatte, hat sich auf dem Markt viel getan. Allein die Übersicht der Anbieter hier auf dem Forum hat mir aufgrund der Anzahl den Atem verschlagen. Die Studiengänge sind viel geordneter als sie das vor Jahren waren, also Diplom und Bachelor parallel bestanden.

BTT: Ich habe mich dann ersteinmal mit dem naheliegenden, sprich der OU, beschäftigt und durch die einzelnen Angebote durchgeklickt. Die Auswahl an Möglichkeiten ist ja schonmal nicht einfach zu überblicken. Neben den verschiedenen Abschlüssen und Certifikaten gibt es ja ettliche "named" Studiengänge und dann noch den "open degree".

Was mir von vorneherein nicht an der OU gefallen hat, ist dass man keinerlei Informationen über die einzelnen Kurse erhält (oder ich bin einfach zu doof dazu). Selbst wenn man sich einen Pathway aussucht bekommt man nur einen groben Überblick über den Studienablauf und die einzelnen Kurse. Entsprechend oft habe ich dort angerufen um Details zu erfragen. Der Support der OU ist allerdings spitzenmässig und keine meiner Fragen blieb unbeantwortet und alle wurden noch während des Gesprächs beantwortet. Ich habe mir dann alles in einer Excel Liste notiert, so dass ich später vergleichen konnte. Am Ende habe ich alles wieder verworfen. Irgendwie war nichts dabei, wo ich gesagt hätte, das ist jetzt genau das Studium, das ich schon immer machen wollte.

Ich habe dann hier auf dem Forum ein wenig quer gelesen und darauf gehofft, dass ich irgendeine Art Inspiration finden möge. Habe mich also wild durch das Verzeichnis der Studienangebote geklickt und bin letztendlich darüber - wegen der ganzen technischen Studiengänge - bei der WBH hängen geblieben.

Es gab dann gewisse Studiengänge die in die engere Auswahl vielen und wieder andere, die ich gänzlich ausschließen konnte. Hängen geblieben bin ich bei Informatik, Mechatronik, Maschinenbau und WiIng Energietechnik. Informatik wegen meines Jobs. E-Technik und Maschinenbau hatte ich als Leistungskurs auf dem Gymnasium und Mechatronik als Kombinationsfach kam auch in die Auswahl.

Ich habe mir dann für diese Fächer das Cirriculum heruntergeladen und eine Excel-Tabelle mit einer Auflistung der Kurse erstellt. Jeder Kurs wurde von mir einzeln vorgenommen, die Kursbeschreibung gelesen und anschließend von mir bewertet. Kriterien für die Kurse waren "Interesse", "Motivation" und "Einfachheit". Ich habe Punkte von Null bis zehn vergeben, diese addiert und mit den Credit Points multipliziert und dann am Ende einfach die Summe gebildet. Es sollte so einfach wie möglich sein. Berrauschend war das allerdings alles nicht. In allen vier Richtungen gab es einfach zu viele Kurse die ich mit < 5Pkt. bewertet hatte. Es gab eben auf dem Gymmi schon gewisse Fächer die ich gehasst habe und jetzt das ganze nochmal und dann auf Hochschulniveau :thumbdown:

Eher durch Zufall bin ich dann über den "Bachelor Energiewirtschaft und -management" gestoßen. Hätte den beinahe übersehen, weil die Beschreibung nahazu identisch mit dem WiIng Energiewirtschaft ist und der einzige Unterschied B.Eng zu B.Sc. ist. Ich habe den dann auch mal links liegen gelassen. Wenn ich durch die annähernd identischen Kursbeschreibung nicht so verwirrt gewesen wäre, hätte ich mir den wahrscheinlich nie wieder angeschaut. Aber nach ettlichen zweifeln, ob das seine Richtigkeit hat oder der Frage, wo da jetzt der wirkliche Unterschied ist, habe ich mir das Cirriculum runtergeladen. Gab ja hier im Forum auch schon einen Thread über den Unterschied zwischen den einzelnen Bachelorarten. Die Neugierde hat gesiegt.

Bei näherer Betrachtung wurde mir dann klar, dass der Studiengang mehr Richtung Management ausgerichtet ist (was ja der Titel auh sagt). Bei noch näherer Betrachtung und vorallem bei der Bewertung kristallisierte sich dann für mich heraus, dass mir der Studiengang wesentlich besser gefällt, als alles andere was ich mir zuvor angeschaut hatte. Positiv ist, dass ich von meinem Branchenwissen profitieren kann, einen gewissen technischen Background (noch vom technischen Gymnasium) habe und ggf. auf mein firmeninternes Netzwerk zurückgreifen kann.

Das einzige was mich bisher an der ganzen Sache ein wenig stört: Ich habe keine Ahnung, wohin mich das ganze führen wird. Ich habe noch keine konkrete Vorstellung welchen Job ich mit dem Abschluß in der Tasche in 5 oder 10 Jahren machen kann/werde. Mich beruhigt allerdings der Gedanke, dass meine IHK-Ausbildung mir Karriertechnisch auch nichts gebracht hat, aber ich zumindest persönlich davon profitiert habe.

Achso, noch als kleiner Nachtrag, ein weiterer Grund, warum ich nicht an der OU studiere: Ganz klar, die Kosten. Das Studium an der OU kostet um die 15.000 GBP (ca. 18.000 EUR). Das ist schon eine stattliche Summe Geld.

~Alex


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2 Kommentare


Viel billiger ist die WBH in Summe auch nicht, wobei ich die WBH sehr empfehlen kann, flexibler wirst du nirgends studieren.

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Hi, danke.

Ja, da war doch noch was, Flexibilitaet war fuer mich ein weiterer Grund.

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      Bearbeitet wird von mir gerade 1b und 1c und naja meine Begeisterung darüber hält sich in Grenzen. 1b (Bildung und Gesellschaft) geht noch, das kann mich irgendwie zumindest ein wenig interessieren, aber 1c ist sowas von mühsam, wenn ich eine Seite gelesen habe, und auf die nächste Seite blättere habe ich die vorige garantiert schon wieder  vergessen. 1c Bildung Arbeit und Beruf hat für mich zuerst wahnsinnig interessant geklunken, aber es ist für mich zu trocken, vielleicht weil ich null Bezug dazu habe, wie das deutsche Bildungssystem aufgebaut ist.
      Bleibt nur noch zu fragen:
      Alle Klarheit beseitigt?