Yet another Blog

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
  • Einträge
    6
  • Kommentare
    13
  • Aufrufe
    293

Auf dem Abstellgleis

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
AlexZ

57 Aufrufe

Hi,

momentan stockt es hier ein bischen. OK, ein Blog lebt vom posten und hier ist tote Hose. Dafür sorry.

Ich habe angefangen mich ein wenig neu zu organisieren und habe mir einige Tools angeeignet, damit ich die "Doppelbelastung" besser managen kann. Das hat einigen Aufwand gemacht, ich sehe das aber einfach als Investition, die sich im Laufe der Zeit bezahlt macht. Zumal der Workload auf Arbeit im Laufe der Woche ein wenig mehr wurde und das auch ein Weilchen so bleiben wird. Aber auch das werde ich managen :biggrin:

Ich habe jetzt angefangen meine Ideen und Notizen in 'Evernote' zu speichern. Bisher habe ich mir das alles gemerkt, zumindest das, was ich nicht vergessen habe. Die Kapazität nutze ich jetzt für andere Dinge. Ich bin von Evernote richtig begeistert. Vorallem gefällt mir, dass ich mein Handy als Diktiergerät nutzen kann und alles zentral in Evernote habe.

Aufgaben manage ich jetzt in 'Remember The Milk'. Ganz so überzeugt bin ich nicht davon, aber besser als mit drei verschiedenen Kalendern und Taskplanern zu arbeiten. Hier bin ich noch am Suche nach einer geeigneten Lösung. Wunderlist hat keinen Kalender und RTM keinen Desktop client. Also habe ich mich für die bessere Alternaive entschieden. Ich habe nunmal Privat und auf Arbeit jeweils getrennte Kalender/Taskplaner (Outlook) und hätte gerne alles auch Unterwegs auf dem Smartphone. Aber irgendwie hakt es immer mit einer zentralen Schnittstelle.

Meine USB-Stick jongliererei habe ich jetzt mit Dropbox und Google-Drive ein Ende gesetzt. 2GB (Dropbox) bzw. 5GB reichen dicke für meine Dokumente aus. Und weil ich nicht gerne die Kontrolle meiner Dokumente an die Wolke abgebe habe ich mir 'Boxcryptor' auf dem PC und dem Handy installiert. Das Tool verschlüsselt Dateien auf dem PC bevor so hochgeladen werden und das 'on the fly'. Das heißt, man muss sich keine Gedanken mehr darüber machen, weil alles automatisch passiert.

Alle Tools der Welt bringen aber nichts, wenn man sie nicht nutzt bzw. nicht weiß wie man sie nutzen soll. Daher habe ich einen Workflow für das Informationsmanagement eingeführt. Sprich alles landet erstmal in Evernote in einem Zettelkasten Inbox, wird dann mit Schlagworten versehen. Infos werden in die Entsprechenden Kästen sortiert, Aufgaben werden zweimal am Tag in RTM übertragen.

Wenn ich die Aufgaben in Remember the milk übertrage stelle ich mir verschiedene Fragen:

  • Ist das meine Aufgabe oder die eines anderen. Wenn es meine Aufgabe ist, wie steht es mit delegieren :sneaky2:
  • Schnittstellen, Stakeholder, Expectations, Klärung nötig (zum Beispiel mit dem Chef)
  • Auswirkungen (Remember the End)
  • Priorität?
  • Termin bis
  • Überwachung des Fortschritts
  • Wiederholung der Aufgabe

Bis auf die ersten drei Frage ist das ja bereits alles schon in RTM integriert.

Last but not least bringt all das garnichts, wenn man seine Aufgaben nicht umsetzt oder so wie ich dazu tendiert die unangenehmen Sachen vor sich herzuschieben (Procastinitis). Hier habe ich vor kurzem von einem Selbstmanagement mit dem Namen "Don't break the chain" auf Lifehacker gelesen. Das ich dringend umsetzen muss. Nicht ganz einfach, aber ich bin zuversichtlich.

Lifehacker.com ist wirklich eine geniale Quelle der Inspiration und eine Schatzkiste an Tipps, wie man organisitorische Probleme angehen und lösen kann. Ich selbst konnte schon viele Ideen nach entsprechender Anpassung umsetzen.

Eine weitere Sache die ich zum Beispiel umsetze ist Single Tasking. Ich kannte das Prinzip schon von einem meiner Förderer, Chef eines mittelständischen Unternehmens, der sich wirklich immer nur auf eine Aufgabe konzentriert hat. Ich dagegen bin eher der Multitasker. Ich habe nicht nur im Internet Explorer mehrere Tabs auf, ich habe das auch noch in Chrome und im Firefox. Dazu Outlook und je nach Bedarf Word, Excel und/oder Powerpoint. Man könnte schon fast von Multi-Multitasking reden.

Im wesentlichen besteht die Änderung darin, sich für eine Aufgabe zu entscheiden, das zur Berabeitung nötige Programm zu öffnen und alle anderen Programme geschlossen zu lassen. Auch Outlook und IM bleiben geschlossen bei mir jetzt geschlossen. Wenn's wichtig ist, kann man mich anrufen, wenn's nicht wichtig ist, hat es auch Zeit bis ich meine Aufgabe zuende gebracht habe. In meine Mails schaue ich also nicht mehr jederzeit, sondern nur noch zwischen zwei Aufgaben.

Auch privates surfen im Internet habe ich eingeschränkt bzw. umorganisiert. Seien wir mal ehrlich, wer klickt nicht ab und zu auf die Nachrichtenseite um zu sehen, welche neue Katastrophen über den Euro zu vermelden sind oder ob vielleicht einer der Freunde etwas neues auf Facebook zu berichten hat. Ich gehe hier jetzt nicht auf die Problematik ansich ein, bei uns im Unternehmen ist es zumindest geduldet. Für mich war eher wichtig, dass ich das nicht mitten in einer Aufgabe mache. Daher habe ich alle privaten Bookmarks in einen eigenen Browser (Crome) verschoben. Ich hätte das auch über ein eigenes Browser-Profil machen können, aber so ist die Trennung Beruf und Privat wesentlich offensichtlicher, weil sich auch das Programm unterscheidet. Als nächstes werde ich mir auf meinem Notebook zuhause einen neuen Account/Profil für das Studium anlegen, so dass ich da nur die Programme und Informationen habe, die ich für das Studium brauche.

Es ist nicht einfach sich selbst neu auszurichten und sein Verhalten zu ändern, aber ich merke dass es von Tag zu Tag einfacher wird die neuen Verhaltensweisen durchzuführen und dem Schlendrian und Chaos ein Ende zu bereiten.

PS: Relativ überrascht war ich allerdings, als mir gestern ein Kollege gesagt hat, dass er mich für sehr deutsch durchorganisiert hält.


Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0


3 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Sehr interessanter Beitrag. Viele der Überlegungen, die Du Dir machst, habe ich auch schon hinter mir. Einiges davon habe ich umgesetzt, an anderem muss ich noch mehr arbeiten.

Warum vermisst Du denn einen RTM-Desktop-Client? Bzw. was müsste dieser können, was online nicht geht? Ich versuche mittlerweile, so wenig Programme wie möglich lokal auszuführen und so viel wie möglich über den Browser bzw. die Cloud zu machen. Damit fallen dann auch weniger Programm-Updates an und die Ladezeiten für die einzelnen Programme fallen weg.

Bisher habe ich auch Evernote und Dropbox genutzt. Künftig möchte ich auf beide verzichten und nur noch auf Google Drive setzen. Auch wenn das funktional aktuell noch einige Einschränkungen mit sich bringt. Aber ich hoffe, da wird sich mit der Zeit noch etwas tun, gerade auch mit der Möglichkeit, in Drive Apps zu installieren.

Das Deine Kollegen Dich für durchorganisiert halten, wundert mich nicht. Schon alleine Deine Überlegungen zeigen ja, dass Du es gerne strukturiert magst.

Letztlich möchte ich noch anmerken, dass es sinnvoll ist, sich zu Beginn des Studiums mit diesen Organisationsfragen auseinander zu setzen, es aber auch wichtig ist, dafür nicht zu viel Zeit zu investieren und damit die eigentliche Lernerei etwas auzuschieben. Zumindest habe ich mich manchmal dabei ertappt, dass mir das passiert ist.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Auch wenn ich solche Tools wirklich interessant finde - am Ende geht es darum, mit dem Lernen anzufangen, anhand Teilzielen seine Geschwindigkeit zu messen und die Intensität den Anforderungen der Klausur anzupassen.

Das sind alles Dinge, die im Kopf des Fernstudenten geschehen. Auch wenn die ganzen Tools toll sind, hilft dir konkret keines davon genau das zu tun. Im Sinne der 80/20 Lösung, erreicht man die ersten 80% meist ohne solche Tools, erst wenn man wirklich ans Limit gehen will braucht man Lösungen für kleinste Probleme.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Ich bin noch nicht zum Studium angemeldet. Ich werde in zwei Wochen dann bis Mitte August in Urlaub fahren. Danach werde ich in aller Ruhe meine Anmeldeunterlagen zusammenstellen und losschicken. Von daher ist Momentan studien-mäßig alles "easy" ;)

@Markus:

Ich habe leider nicht überall Internet, so dass ich die Cloud eigentlich nur nutze um die Daten auf allen Geräten synchron zu halten. Gerade wenn ich in Deutschland bin, habe ich als "Engländer" Probleme vernünftig ins Internet zu kommen bzw. zahle mich zutote (roaming). Selbst bei McDonalds klappt das nicht wirklich. Ich brauche also meine Daten auch Offline.

Google Docs, Calendar, Gmail usw. nutze ich zwar auch, aber irgendie läßt die usability zu wünschen übrig und erinnert mich stark an Mailbox-Zeiten. Gerade was die Google Sachen anbelangt ist die Integration der einzelnen Dienste doch eher eine Graus und bei manchen Sachen sucht man sich echt zutote (Beispiel "Filter-Regeln" in Gmail). Da finde ich Evernote einfach Klasse (auch das app ist genial). Aber das nur als Randbemerkung.

@Chillie: Noch bin ich nicht an meinem Limit, aber wenn ich mit dem Studieren anfange wird das sicher schnell erreicht. Ich habe "nebenbei" noch einen Job und da geht es nicht unstressig zu, zumindest im Moment. Komischerweise war es die vergangenen Monate super ruhig (zu ruhig) und just in dem Moment, als ich mich zum Studium entschlossen habe, ging plötzlich der Stress los :blink:

Auf jedenfall bin ich froh, dass ich mich schon frühzeitig auf den Sturm vorbereitet habe und jetzt von meinem "Set up" profitiere.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Geht einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden
  • Aktuell beliebte Blogbeiträge

    • mamawuschel
      Von mamawuschel in Fernstudium 2.0 mein Weg zum Bachelor BWL 7
      Manchmal frage ich mich ja wirklich ob, gewisse Menschen wirklich geeignet sind für ein Fernstudium. Es wird erwartet das alles mundgerecht serviert wird in den Skripten....wir studieren! Meiner Ansicht nach gehört es dazu auch über den Tellerrand zu schauen, gegebenenfalls sollte man in der Lage sein sich Fremdwörter oder komplexe Zusammenhänge durch Sekundärliteratur zu erarbeiten, aber nein es wird gemeckert wie kompliziert Skripte geschrieben sind .....
      Ist es nicht Aufgabe beim Studium sich komplexe Zusammenhänge zu erarbeiten? Wenn ich in einem Skript etwas lese, was ich nicht verstehe, ist es für mich etwas ganz selbstverständliches, dass Gabler Wirtschaftlexikon zu bemühen oder die heilige Bibel der BWLer (Wöhe) zu durchforsten. Alternativ gibt es immer noch die Unibibliothek (bei mir Kaiserslautern) aber nein ....es wird gemeckert.
      Klar bezahlen wir viel Geld für unser Fernstudium und die Bibliothek der IUBH ist ein Buch mit 7Siegel (leider) aber es gibt auch Alternativen.
       
      Die Bibliothek ist im übrigen einer der wenigen Kritikpunkte den ich der IUBH bisher ankreiden kann. Als aktuelles Beispiel fällt mir da Finanzierung ein, im Skript bzw. in Clix gibt es Literaturempfehlungen aber nicht ein Titel ist in der Onlinebib. verfügbar. Da lobe ich mir, das ich bei der Uni Hagen noch als Gasthörer eingeschrieben bin. FUH hat eine kooperation mit dem Springer Verlag und jede
      Menge Ebooks. Das ist mir die 11€ Semestergebühr schon wert. Hier könnte die IUBH einfach mal ansetzen und zumindest die Bücher anbieten die sie auch als Empfehlung gibt, bei den bisher belegten Modulen, war nicht ein Buch verfügbar.
       
      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
      Ein weiterer Kritikpunkt an der IUBH das I-pad....Viele sagen boah ich bekomme ein I-pad dazu aber es gibt jede Menge abstriche bei der funktionalität.
      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link