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Auf dem Abstellgleis

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AlexZ

62 Aufrufe

Hi,

momentan stockt es hier ein bischen. OK, ein Blog lebt vom posten und hier ist tote Hose. Dafür sorry.

Ich habe angefangen mich ein wenig neu zu organisieren und habe mir einige Tools angeeignet, damit ich die "Doppelbelastung" besser managen kann. Das hat einigen Aufwand gemacht, ich sehe das aber einfach als Investition, die sich im Laufe der Zeit bezahlt macht. Zumal der Workload auf Arbeit im Laufe der Woche ein wenig mehr wurde und das auch ein Weilchen so bleiben wird. Aber auch das werde ich managen :biggrin:

Ich habe jetzt angefangen meine Ideen und Notizen in 'Evernote' zu speichern. Bisher habe ich mir das alles gemerkt, zumindest das, was ich nicht vergessen habe. Die Kapazität nutze ich jetzt für andere Dinge. Ich bin von Evernote richtig begeistert. Vorallem gefällt mir, dass ich mein Handy als Diktiergerät nutzen kann und alles zentral in Evernote habe.

Aufgaben manage ich jetzt in 'Remember The Milk'. Ganz so überzeugt bin ich nicht davon, aber besser als mit drei verschiedenen Kalendern und Taskplanern zu arbeiten. Hier bin ich noch am Suche nach einer geeigneten Lösung. Wunderlist hat keinen Kalender und RTM keinen Desktop client. Also habe ich mich für die bessere Alternaive entschieden. Ich habe nunmal Privat und auf Arbeit jeweils getrennte Kalender/Taskplaner (Outlook) und hätte gerne alles auch Unterwegs auf dem Smartphone. Aber irgendwie hakt es immer mit einer zentralen Schnittstelle.

Meine USB-Stick jongliererei habe ich jetzt mit Dropbox und Google-Drive ein Ende gesetzt. 2GB (Dropbox) bzw. 5GB reichen dicke für meine Dokumente aus. Und weil ich nicht gerne die Kontrolle meiner Dokumente an die Wolke abgebe habe ich mir 'Boxcryptor' auf dem PC und dem Handy installiert. Das Tool verschlüsselt Dateien auf dem PC bevor so hochgeladen werden und das 'on the fly'. Das heißt, man muss sich keine Gedanken mehr darüber machen, weil alles automatisch passiert.

Alle Tools der Welt bringen aber nichts, wenn man sie nicht nutzt bzw. nicht weiß wie man sie nutzen soll. Daher habe ich einen Workflow für das Informationsmanagement eingeführt. Sprich alles landet erstmal in Evernote in einem Zettelkasten Inbox, wird dann mit Schlagworten versehen. Infos werden in die Entsprechenden Kästen sortiert, Aufgaben werden zweimal am Tag in RTM übertragen.

Wenn ich die Aufgaben in Remember the milk übertrage stelle ich mir verschiedene Fragen:

  • Ist das meine Aufgabe oder die eines anderen. Wenn es meine Aufgabe ist, wie steht es mit delegieren :sneaky2:
  • Schnittstellen, Stakeholder, Expectations, Klärung nötig (zum Beispiel mit dem Chef)
  • Auswirkungen (Remember the End)
  • Priorität?
  • Termin bis
  • Überwachung des Fortschritts
  • Wiederholung der Aufgabe

Bis auf die ersten drei Frage ist das ja bereits alles schon in RTM integriert.

Last but not least bringt all das garnichts, wenn man seine Aufgaben nicht umsetzt oder so wie ich dazu tendiert die unangenehmen Sachen vor sich herzuschieben (Procastinitis). Hier habe ich vor kurzem von einem Selbstmanagement mit dem Namen "Don't break the chain" auf Lifehacker gelesen. Das ich dringend umsetzen muss. Nicht ganz einfach, aber ich bin zuversichtlich.

Lifehacker.com ist wirklich eine geniale Quelle der Inspiration und eine Schatzkiste an Tipps, wie man organisitorische Probleme angehen und lösen kann. Ich selbst konnte schon viele Ideen nach entsprechender Anpassung umsetzen.

Eine weitere Sache die ich zum Beispiel umsetze ist Single Tasking. Ich kannte das Prinzip schon von einem meiner Förderer, Chef eines mittelständischen Unternehmens, der sich wirklich immer nur auf eine Aufgabe konzentriert hat. Ich dagegen bin eher der Multitasker. Ich habe nicht nur im Internet Explorer mehrere Tabs auf, ich habe das auch noch in Chrome und im Firefox. Dazu Outlook und je nach Bedarf Word, Excel und/oder Powerpoint. Man könnte schon fast von Multi-Multitasking reden.

Im wesentlichen besteht die Änderung darin, sich für eine Aufgabe zu entscheiden, das zur Berabeitung nötige Programm zu öffnen und alle anderen Programme geschlossen zu lassen. Auch Outlook und IM bleiben geschlossen bei mir jetzt geschlossen. Wenn's wichtig ist, kann man mich anrufen, wenn's nicht wichtig ist, hat es auch Zeit bis ich meine Aufgabe zuende gebracht habe. In meine Mails schaue ich also nicht mehr jederzeit, sondern nur noch zwischen zwei Aufgaben.

Auch privates surfen im Internet habe ich eingeschränkt bzw. umorganisiert. Seien wir mal ehrlich, wer klickt nicht ab und zu auf die Nachrichtenseite um zu sehen, welche neue Katastrophen über den Euro zu vermelden sind oder ob vielleicht einer der Freunde etwas neues auf Facebook zu berichten hat. Ich gehe hier jetzt nicht auf die Problematik ansich ein, bei uns im Unternehmen ist es zumindest geduldet. Für mich war eher wichtig, dass ich das nicht mitten in einer Aufgabe mache. Daher habe ich alle privaten Bookmarks in einen eigenen Browser (Crome) verschoben. Ich hätte das auch über ein eigenes Browser-Profil machen können, aber so ist die Trennung Beruf und Privat wesentlich offensichtlicher, weil sich auch das Programm unterscheidet. Als nächstes werde ich mir auf meinem Notebook zuhause einen neuen Account/Profil für das Studium anlegen, so dass ich da nur die Programme und Informationen habe, die ich für das Studium brauche.

Es ist nicht einfach sich selbst neu auszurichten und sein Verhalten zu ändern, aber ich merke dass es von Tag zu Tag einfacher wird die neuen Verhaltensweisen durchzuführen und dem Schlendrian und Chaos ein Ende zu bereiten.

PS: Relativ überrascht war ich allerdings, als mir gestern ein Kollege gesagt hat, dass er mich für sehr deutsch durchorganisiert hält.


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3 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Sehr interessanter Beitrag. Viele der Überlegungen, die Du Dir machst, habe ich auch schon hinter mir. Einiges davon habe ich umgesetzt, an anderem muss ich noch mehr arbeiten.

Warum vermisst Du denn einen RTM-Desktop-Client? Bzw. was müsste dieser können, was online nicht geht? Ich versuche mittlerweile, so wenig Programme wie möglich lokal auszuführen und so viel wie möglich über den Browser bzw. die Cloud zu machen. Damit fallen dann auch weniger Programm-Updates an und die Ladezeiten für die einzelnen Programme fallen weg.

Bisher habe ich auch Evernote und Dropbox genutzt. Künftig möchte ich auf beide verzichten und nur noch auf Google Drive setzen. Auch wenn das funktional aktuell noch einige Einschränkungen mit sich bringt. Aber ich hoffe, da wird sich mit der Zeit noch etwas tun, gerade auch mit der Möglichkeit, in Drive Apps zu installieren.

Das Deine Kollegen Dich für durchorganisiert halten, wundert mich nicht. Schon alleine Deine Überlegungen zeigen ja, dass Du es gerne strukturiert magst.

Letztlich möchte ich noch anmerken, dass es sinnvoll ist, sich zu Beginn des Studiums mit diesen Organisationsfragen auseinander zu setzen, es aber auch wichtig ist, dafür nicht zu viel Zeit zu investieren und damit die eigentliche Lernerei etwas auzuschieben. Zumindest habe ich mich manchmal dabei ertappt, dass mir das passiert ist.

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Auch wenn ich solche Tools wirklich interessant finde - am Ende geht es darum, mit dem Lernen anzufangen, anhand Teilzielen seine Geschwindigkeit zu messen und die Intensität den Anforderungen der Klausur anzupassen.

Das sind alles Dinge, die im Kopf des Fernstudenten geschehen. Auch wenn die ganzen Tools toll sind, hilft dir konkret keines davon genau das zu tun. Im Sinne der 80/20 Lösung, erreicht man die ersten 80% meist ohne solche Tools, erst wenn man wirklich ans Limit gehen will braucht man Lösungen für kleinste Probleme.

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Ich bin noch nicht zum Studium angemeldet. Ich werde in zwei Wochen dann bis Mitte August in Urlaub fahren. Danach werde ich in aller Ruhe meine Anmeldeunterlagen zusammenstellen und losschicken. Von daher ist Momentan studien-mäßig alles "easy" ;)

@Markus:

Ich habe leider nicht überall Internet, so dass ich die Cloud eigentlich nur nutze um die Daten auf allen Geräten synchron zu halten. Gerade wenn ich in Deutschland bin, habe ich als "Engländer" Probleme vernünftig ins Internet zu kommen bzw. zahle mich zutote (roaming). Selbst bei McDonalds klappt das nicht wirklich. Ich brauche also meine Daten auch Offline.

Google Docs, Calendar, Gmail usw. nutze ich zwar auch, aber irgendie läßt die usability zu wünschen übrig und erinnert mich stark an Mailbox-Zeiten. Gerade was die Google Sachen anbelangt ist die Integration der einzelnen Dienste doch eher eine Graus und bei manchen Sachen sucht man sich echt zutote (Beispiel "Filter-Regeln" in Gmail). Da finde ich Evernote einfach Klasse (auch das app ist genial). Aber das nur als Randbemerkung.

@Chillie: Noch bin ich nicht an meinem Limit, aber wenn ich mit dem Studieren anfange wird das sicher schnell erreicht. Ich habe "nebenbei" noch einen Job und da geht es nicht unstressig zu, zumindest im Moment. Komischerweise war es die vergangenen Monate super ruhig (zu ruhig) und just in dem Moment, als ich mich zum Studium entschlossen habe, ging plötzlich der Stress los :blink:

Auf jedenfall bin ich froh, dass ich mich schon frühzeitig auf den Sturm vorbereitet habe und jetzt von meinem "Set up" profitiere.

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      Guten Morgen,
      ein bisschen hab ich überlegt, jetzt habe ich mich doch entschlossen einen Blog zu beginnen.  
      Mit Sommersemester 2017 beginne ich an der Fernuni Hagen Wirtschaftswissenschaften zu studieren. Der Blog hat aber den Titel "zu zweit", jetzt die Erklärung warum: mein Verlobter, in 6 Tagen mein Ehemann, und ich haben beschlossen gemeinsam zu studieren.
      Wir arbeiten beide Vollzeit, deswegen werden wir in Teilzeit studieren. Ich möchte euch mal unsere Ausgangssituationen schildern.  
      Vor allem mein Verlobter sucht schon länger nach einer Weiterbildungsmöglichkeit. Woran ist es bisher gescheitert? Die Kosten. Und die Zeit. Mein Verlobter arbeitet im Öffentlichen Dienst und hat 10 Stunden Tage, die um 6 Uhr beginnen. Dh wir stehen um 5 Uhr auf, entsprechend müde ist man am Abend und fällt ins Bett. Da am Abend noch von 17-21 Uhr in der Schule oder FH zu sitzen... nicht realistisch. Und die gemeinsame Zeit wird auch nochmal weniger. 
      Ich selber arbeite an einer FH, ich habe nach der Schule schon an der Uni Wien studiert, aber das Leben kam dazwischen und habe mein Studium nicht abgeschlossen. Es war aber auch einfach das falsche Fach, egal. 
      Warum die Fernuni Hagen? Wie gesagt, Thema Weiterbildung war ein paar mal am Tisch. Wir sind beide erst in den 30igern, wir wollen mehr. Aber was tun? Ich selber habe Matura (also Abitur), mein Verlobter hat eine abgeschlossene Berufsausbildung und ist seitdem berufstätig. Im November 2016 bin ich das Thema nochmal angegangen, es musste ja etwas geben, was wir machen können. Und da landete ich auf www.fernstudien.at. 
      Ich war sofort Feuer und Flamme als ich festgestellt habe, dass mein Verlobter auch studieren könnte! Ich hab im Studienzentrum angerufen um abzuklären, ob ich eh nichts falsch verstanden habe und ob mein Verlobter tatsächlich mit Berufsausbildung (KFZ Mechaniker und Elektriker) studieren könnte. Ja, kann er! 3 Jahre Berufstätigkeit hat er ja locker erfüllt! 
      Ich hab ihm davon erzählt und es war beschlossen. Wir werden gemeinsam studieren. Er leitet seit 5 Jahren ein Referat, da hat er sich Wirtschaftswissenschaften für sich ausgesucht. Ich hab gesagt, ich mache auch Wirtschaft, ich würde gerne unterrichten, vielleicht hab ich an meinem Arbeitsplatz später eine Chance auf einen kleinen Lehrauftrag. Wir werden sehen. 
      Wir werden unsere Prüfungen in Linz machen, von Wien brauchen wir ca 2 Std hin. In Wien werden auch zusätzliche LVs im Studienzentrum angeboten, daran wollen wir auch teilnehmen. 
      Ich freue mich einfach auf den Start! 
      So, das war es für´s erste. Bis ganz bald!
       
    • WibbSi
      Von WibbSi in WibbSi wird Pflegemanager! 5
      Ja wieso denn bloß? So oder so ähnlich wollten es schon diese kleinen gnubbeligen Trolle bei Ronja Räubertochter wissen. Eigentlich ist doch alles gut. Fester Job, die Gehaltsstufe ist in der Endstufe angekommen, die jungen Kollegen lassen den nötigen Respekt erkennen und ganz dumm rennt man auch nicht mehr durch den Stationsalltag, immerhin sind diverse Fort und Weiterbildungen abgearbeitet. Also? 

      Es reicht nicht. So einfach ist das. Es liegt mir nicht jetzt bis zur Rente -und das sind doch noch weitere 25 Jahre, wie mir das Schreiben der Rentenversicherung mitteilte...(die haben sich verrechnet!), einfach so weiterzumachen und jeden Tag das gleiche zu tun. Täglich grüßt das Murmeltier - nur mit dem Unterschied, dass das Gesicht im Spiegel mehr Ersatzhaut bekommt und die Knochen anfangen zu knacken. Nein danke!

      Nun gut. Aber weshalb Pflegemanagement?
      Immerhin habe ich eigentlich so keinen großen Bezug zur Wirtschaft, außer wenn ich Umsatz generiere im Büchershop oder so. Und Wirtschaftsmathe verursacht mir schon beim Gedanken daran afrikanische Elefantenpickel...

      Na ja. Es hat die Vernunft gesiegt, so muss ich es wohl formulieren. Ideen hatte ich viele und nicht alle waren eben sehr realistisch. Da ich lange Zeit überlegt hatte ganz etwas anderes zu machen (auch wenn ich meinen Job prinzipiell sehr gerne mache, war der Reiz etwas ganz Neues anzufangen sehr groß) - ich habe sogar einmal den etwas halbherzigen Versuch unternommen mein Abitur nachzuholen - jedenfalls bin ich nach sehr viel Überlegung zu dem Schluss gekommen im pflegerischen Bereich zu bleiben und bin bei der Medizinpädagogik gelandet. Hier in Hamburg gibt es an der Medical School den Teilzeit-Studiengang Medizinpädagogik B.A.  - dieser ist aber mit 450 Euronen recht teuer, wie ich finde (für 4 Tage Präsenz-Unterricht). Ich hätte mit meinem Job große Schwierigkeiten gehabt die entsprechenden 4 Tage regelmäßig frei zu bekommen - hätte die Arbeitszeit reduzieren müssen, mir einen Sudienkredit aufnehmen müssen und so weiter und so fort. Ich möchte am Ende nicht hoch verschuldet sein, deswegen habe ich mich dagegen entschieden. Außerdem hätte es mich sehr auf das Unterrichten festgelegt und festgelegt auf einen Arbeitsbereich möchte ich auch nicht sein. Schwierige Kiste. 

      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!