Aus dem Leben einer Fernstudentin

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Resümee Woche 3

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HannoverKathrin

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Bereits letzte Woche war ich einen Tag zu spät und habe mein Resümee an einem Montag gezogen.

Wenn ich auf meine Workload-Liste sehe, erblicke ich für letzten Montag 80 Minuten. Ansonsten ist in der Woche leider wenig zusammengekommen. Um es genau zu sagen: in der Woche war sogar überhaupt gar nichts mehr investiert worden.

Erst am Samstag konnte mein schlechtes Gewissen den Schweinehund besiegen und immerhin über 4,5 Stunden werkeln. Letztendlich ist aber an dem Tag nicht ein Wort aufs Papier gekommen: nur Zitate sortieren, prüfen und meine Gliederung ewig überdenken, Alternativen erarbeiten und alles wieder verwerfen...

Sonntag war die Hemmschwelle dann doch recht gewaltig und somit ist mein Fazit für Woche sehr ernüchternd:

12,5 Seiten (+ 2 Seiten Einleitung) sind aufs Papier gebracht - wobei das Kapitel da abschliesst und es quasi auf 13 aufgerundet werden dürfte.

Zum wichtigsten Hilfmittel entwickelt sich der kleine A6-Block der für schnelle Notizen herhalten muss. Ein Geistesblitz, ein offener Punkt, ein Problem, eine schöne Überleitung... erstmal schnell notieren. Besonders wegen vielen bereits vergessenen schönen Überleitungen/Einleitungen wird dieser Block zukünftig stärker in Gebrauch genommen. Hätte ich Post-Its Zuhause, würde es hier nun sicherlich sehr lustig aussehen :rolleyes:

Tja was soll ich sagen... Logischer Weise bin ich nicht zufrieden. Nächste Woche startet mein Urlaub und somit habe ich mir nun klare Ziele für diese und nächste Woche gesetzt. Die beiden Hauptkapitel Ist- und Soll-Zustand möchte ich fertig haben. Wenn das geschafft ist, hab ich echt was geschafft! Der Rest wird dann n Klacks.

Das Gute ist: ich habe nun bereits viel vorbereitet und die nächsten Schreib-Sessions sollten effizient laufen. Die nächste/erste Schreibphase liegt genau vor mir, aber so kurz vorm Abendbrot und der Hungerattacke wollte ich nicht mehr anfangen. Also die Zeit anders gut genutzt ;)

Mein Resümee ist somit:

- Manchmal gibt es auch mal Stillstand, wobei selbst dabei nicht alles zwingend stillsteht.

- Eine Bachelorarbeit ist (für mich) nicht mit den Werten der vorherigen Hausarbeiten planbar (dreifache Seitenzahl bedeutet nicht einfach dreifache Zeit).

- Einfach am Ball bleiben und das Tief aussitzen, es wird auch wieder Sonnenschein geben.

Ansonsten kann ich berichten, dass ich für ABR einen Widerspruch abgeschickt habe.

Außerdem habe ich mir (verdienter Weise) letztes Wochenende 2 DVDs bei Amazon bestellt und nun am Wochenende (unverdienter Weise) 1 davon angesehen.(Thema Belohnung ist beim Fernstudium sehr wichtig)

Meine private To-Do-Liste hat bei einem bereits aufgenommen Punkt deutlich an Prio gewonnen: Das Fiannzamt hat gemerkt dass meine Steuererklärung noch fehlt und fordert diese bis Anfang August. :ohmy: Ich hab die nächsten 2 Wochen ja sonst nichts zu tun...


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    • der Pate
      Von der Pate in Von Zuhause aus an der Merseyside studieren 8
      als Fernstudent ist man zu einem nicht geringen Teil Einzelkämpfer. Gerade in der Thesis kommt dies nochmal verstärkt hinzu, denn ausser dem Betreuer hat man ja eigentlich mit sonst Niemandem mehr zu tun. Ich habe ja in meinem letzten Blogbeitrag von meinem Problem bei der Thesis, bedingt durch mein berufliches und privates Umfeld, geschrieben. Seitdem sind ein paar Sachen passiert. Die Auflagen um die Verlängerung zu bekommen habe ich erfüllt. Mein Proposal ist fertig. Das Proposal ist für meine Master Thesis das, was das Expose für die Dissertation ist. Mein Betreuer hat mein Proposal erhalten und war sehr zufrieden, er hatte nur 3-4 kleine Anmerkungen die ich heute noch ausarbeite und dann passt es so. Durch das Proposal habe ich auch schon die theoretischen Grundlagen für meine Thesis fast fertig. Ich muss noch ein paar Dinge weiter ausarbeiten, aber das ist alles überschaubar. Mein Betreuer hat mir Mut gemacht und eventuell brauche ich die Fristverlängerung garnicht. Aber soweit möchte ich noch nicht denken, es steht ein Haufen Arbeit vor der Tür. Aber und das macht mir Mut, ich kenne den Betreuer aus einem Modul, als er dort mein Prof war und er hat einen sehr hohen Anspruch, seine erste Rückmeldung ist für mich auf jeden Fall ein Zeichen das ich, wenn ich so weiter mache, die Chance habe das Ergebnis zu erzielen, welches ich mir wünsche. Ich spüre endgültig das Tief hinter mir gelassen zu haben. Diese Woche habe ich jeden Tag bis frühs um 3 - 4 Uhr am Proposal gearbeitet und war den ganzen Tag voller Energie. Am WE werde ich etwas mehr schlafen und weiter an der Arbeit bleiben und wenn ich dann doch die Verlängerung brauche (sie nehmen zu können befreit mich) werde ich mich deswegen auch nicht verrückt machen.
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      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.
    • graphita
      Von graphita in Zu Zweit zum Bsc - Wiwi an der FernUni Hagen 8
      Guten Morgen,
      ein bisschen hab ich überlegt, jetzt habe ich mich doch entschlossen einen Blog zu beginnen.  
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      Wir arbeiten beide Vollzeit, deswegen werden wir in Teilzeit studieren. Ich möchte euch mal unsere Ausgangssituationen schildern.  
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    • csab8362
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      Irgendwie alles ein wenig frustrierend, da ich mir mit Planänderungen immer sehr schwer tue. Und wie mache ich das jetzt? 
      Wenn ich drei einser Module habe kann ich die zweier machen vielleicht geht sich dann das Psychomodul doch noch aus, aber dann hätte ich kein Statistikmodul (keine Ahnung ob das überhaupt geht). Ich glaube ich muss mal beim Studienzentrum vorbei, hoffentlich hat meine Betreuerin so starke Nerven mit allen Fragen die ich habe.
      Bearbeitet wird von mir gerade 1b und 1c und naja meine Begeisterung darüber hält sich in Grenzen. 1b (Bildung und Gesellschaft) geht noch, das kann mich irgendwie zumindest ein wenig interessieren, aber 1c ist sowas von mühsam, wenn ich eine Seite gelesen habe, und auf die nächste Seite blättere habe ich die vorige garantiert schon wieder  vergessen. 1c Bildung Arbeit und Beruf hat für mich zuerst wahnsinnig interessant geklunken, aber es ist für mich zu trocken, vielleicht weil ich null Bezug dazu habe, wie das deutsche Bildungssystem aufgebaut ist.
      Bleibt nur noch zu fragen:
      Alle Klarheit beseitigt?