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VWL (fast) geschafft!

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Kolli

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Hello everyone,

und wieder eine Woche mehr :D

Vielleicht hat es schon irgendjemand gemerkt (sofern das hier überhaupt jemand liest :D), ich habe einen Post-Rythmus gefunden. Jeden Sonntag schreib ich mal wie es mir geht. Weniger um euch, Studieninteressierte oder sonst jemanden zu informieren, sondern viel mehr um für mich selbst zu resümieren.

Diese Woche habe ich wieder mehr gefaulenzt, sodass ich nur auf 6:14h gekommen bin. Eigentlich fing die Woche gut an, bis Freitag hatte ich schon 4,5h auf dem Konto, doch dann habe ich nachgelassen. Freitag habe ich mich nach Feierabend lieber vor den Fernseher gelümmelt, und hinterher gabs noch Besuch. Dabei haben wir dann etwas getrunken, und mit Alkohol später noch was lernen hielt ich für keine gute Idee. Samstag dann quasi wieder das gleiche. Ewig lange geschlafen, die Wohnung aufgeräumt, einkaufen gegangen, und dann hatte eine Freundin Geburtstag. Heute konnte ich dann das ganze wenigstens noch etwas ausgleichen und habe es somit geschafft bis auf 14 Seiten das VWL Buch zu beenden. Auf die letzten 14 Seiten hatte ich dank gegebener Uhrzeit heute einfach keine Lust mehr :D

Damit liege ich etwas hinter meinem Zeitplan. Eigentlich wollte ich letzten Mittwoch fertig sein, aber so wird es halt Montag, das ist immer noch zwei Tage besser als der vorgeschlagene Zeitplan.

Zudem habe ich seit Donnerstag einen neuen Job begonnen. Ich hatte ja schon ein paar mal erwähnt, dass ich bisher im Urlaub studiert habe und nun neugierig bin wie ich das mit der Arbeit vereinbaren kann, aber davon berichte ich euch nächste Woche mehr. Bisher bin ich mit meinem neuen Job sehr zufrieden. Ich darf mit der WPF entwickeln, was mir immer sehr viel Spaß gemacht hat, und womit ich mich auch sehr gut auskenne. Zudem ist es im neuen betrieb üblich sich zu duzen, nicht nur mit den Kollegen sondern auch mit den Chefs, sodass das Klima direkt sehr angenehm wirkte. Dazu gab es dann noch direkt einen ordentlichen Laptop, mit Dockingstation, und einem weiteren Monitor. Endlich darf ich mit zwei Monitoren arbeiten. Zu Hause habe ich das schon ewig, zeitweise hatte ich sogar drei, aber auf der Arbeit hatte ich da bisher immer Pech. In der Ausbildung gab es für Azubis keine vernünftigen Arbeitsplätze, und in dem letzten Job haben es die Chefs gut gemeint und mir einen 42" Monitor hingestellt, welchen ich allerdings lieber gegen zwei kleiner getauscht hätte. Es macht einem die Arbeit doch wesentlich leichter :D

Ihr merkt bisher bin ich begeistert, mal sehen wie es weiter geht :D

Gruß

Kolli


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      Immerhin habe ich eigentlich so keinen großen Bezug zur Wirtschaft, außer wenn ich Umsatz generiere im Büchershop oder so. Und Wirtschaftsmathe verursacht mir schon beim Gedanken daran afrikanische Elefantenpickel...

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      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!