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Liebe, Hass, Ärger, Wut, Angst, Trauer, ...

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Was sind Emotionen eigentlich? Wie äußern sie sich? Wodurch werden sie verursacht? Welche Emotionstheorien gibt es? Wie kann man Emotionen messen? Welche Probleme sind mit empirischen Untersuchungen zu Emotionen verbunden?

- Das waren in etwa die Leitfragen des Kapitels zu Emotionen im vierten Skript von M3. Damit habe ich heute angefangen das letzte der vier Skripte zu bearbeiten. Ich bin zwar erst mit einem der vier Skripte komplett fertig (Biologische Psychologie), aber gerade das Wahrnehmungspsychologie-Skript ist auf Dauer recht anstrengend. Dabei ist es weniger der Inhalt der anstrengend ist, sondern mehr die Darbietungsform. Die Struktur ist für mich nicht ideal, viele Infos wiederholen sich - was natürlich vorteilhaft sein kann, um sie besser im Kopf behalten zu können, aber ich mag lieber eine Struktur, bei der alle Infos zu einem Aspekt an einer Stelle sind, statt über das ganze Kapitel verstreut. Dagegen ist das Kapitel zu den Emotionen sehr angenehm gewesen. Es war sehr klar strukturiert und aus der Einleitung ging genau hervor, was wann in welcher Reihenfolge und an welcher Stelle behandelt wird.

Was sind Emotionen? Die Definition von Emotion ist wohl recht schwierig. Insbesondere die Abgrenzung zu Gefühlen und Stimmungen wird nicht von allen Psychologen gleich vorgenommen. Am ehesten könnte man sagen, dass Emotionen intensiver und kürzer als Stimmungen sind. Im Gegensatz zu Gefühlen sind Emotionen objektbezogen.

Wie äußern sie sich? Das auffälligste Merkmal von Emotionen ist die Mimik - also deren Darstellung im Gesicht - wobei es auch hier (wie bei allen Merkmalen) eine große intra- und interpersonelle Varianz gibt (= innerhalb eines Menschen und zwischen verschiedenen Menschen bestehen große Unterschiede). Dann gibt es noch die "physiologischen Korrelate" von Emotion - damit ist z.B. Angstschweiß oder höherer bzw. niedrigerer Puls gemeint. Das Problem dabei ist, dass auch die stark unterschiedlich ausfallen und außerdem sehr unspezifisch sind. Damit ist gemeint, dass von den körperlichen Merkmalen selten auf eine Emotion geschlossen werden kann, da z.B. Schweiß nicht nur Angst bedeuten kann, sondern auch einfach an der Außentemperatur liegen könnte (oder an Fieber).

Wodurch werden sie verursacht? Es gibt verschiedene Theorien dazu, gemeinsam ist ihnen, dass ein Reiz vorhanden ist, auf den dann eine Emotion folgt. Allerdings gibt es unterschiedliche Ansichten zur Anzahl und Abfolge der Zwischenschritte. Eine Vermutung wäre z.B. dass ein Reiz (z.B. eine Schlange im Schwimmbecken) eine körperliche Reaktion auslöst (Zurückzucken) und daraus erst die Emotion (Angst) entsteht. Eine andere mögliche Abfolge wäre: Reiz (Schlange) - Bewertung der Situation (hier Fehlbewertung: gefährlich) - Emotion (Angst). Dazwischen kann auch noch eine Bewertung hinsichtlich der Bewältigungsstrategie geschaltet sein. Eine andere Möglichkeit ist auch noch zwischen einer schnellen Verarbeitung (sofort Angst) und einer langsamen Verarbeitung (Bewertung der Situation: Schlange ist ungefährlich -> Angst geht zurück) zu unterscheiden.

So, das war jetzt mein "Teaser" zu Emotionen, für die restlichen Aspekte müsst ihr M3 bestellen und durcharbeiten. :)


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Danke für die Einführung in die Thematik!

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