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Zitrone

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  1. @psychodelix Ich habe tatsächlich nur die Gebühr des Goethe-Instituts bezahlt. Dort wurde ich vor Ort um die Zahlung gebeten. Die FernUni hat die Unterlagen an das Goethe-Institut geschickt, ich habe die Prüfung dort in einem kleinen Seminarraum mit einer Betreuerin und keinen anderen Studierenden abgelegt. Ein kleiner Nachteil ist noch, dass die Note bei im Ausland abgelegten Prüfungen etwas später online gestellt wird. Allerdings musste ich nur wenige Wochen mehr warten, ich weiß gar nicht mehr, wie lange es war.
  2. So weit ich es verstanden habe, muss ich an die FernUni keine Gebühren bezahlen, lediglich das Geothe-Institut selbst verlangt Gebühren. Deine Frage führt aber dazu, dass ich mich jetzt frage, ob Studierende im Ausland generell auch die erhöhten Versandkosten der Studienbriefe bezahlen müssen. Dementsprechende Infos konnte ich auf die schnelle nicht finden. Es wirkt auf mich, als würde die FernUni auch die Versandkosten der Studienbriefe übernehmen.
  3. Dieses Mal werde ich zur Klausurenzeit nicht in Deutschland sein. Ich habe befürchtet, dass es sehr kompliziert sein würde, die Prüfung im Ausland zu organisieren, aber eigentlich ist es ganz einfach. Die Step-to-step-Anleitung sieht so aus: 1) Wende dich an das nächst-gelegene Goethe-Institut. Falls nicht vorhanden, kommen auch deutsche Schulen oder die Botschaft in Frage (Achtung: Beim Goethe-Institut kostet die Prüfung eine Gebühr von etwa 70-120€). Vereinbare einen Termin und Frage nach einer Kontaktperson inkl. E-Mail-Adresse und Telefonnummer. 2) Rufe zur Prüfungsanmeldung wie gewohnt das Prüfungsportal der FernUni Hagen auf. 3) Wähle "Ausland" als Klausurort. 4) Lese auf der Übersichtsseite zu den "Wichtigen Informationen zur Anmeldung / Abmeldung von Prüfungen" den Punkt "Klausuren im Ausland" sorgfältig (es können sich ja immer auch Änderungen im Vorgehen ergeben) und rufe dort den Link zu einem Online-Formular auf. 5) Wähle die Prüfung in der Übersicht aus und trage die Kontaktdaten aus Punkt 1 in die entsprechenden Felder ein. Die Hauptschwierigkeit besteht darin, beim Goethe-Institut die zuständige Person zu erwischen. Ich habe es erst beim dritten Anruf geschafft.
  4. Ui, das ist ein nicht so kleines Vorhaben. Ich drück dir die Daumen, dass du mit der Kombi gut klar kommst. Für mich war M3 ja sehr schwer - M6a wirkte anfangs auch sehr fies, aber im Endeffekt ging es dann doch. Da kann ich dir dazu raten, wirklich zu versuchen, die Sachen zu verstehen. Auch wenn in der Klausur dann teilweise sinnlose Kleinigkeiten abgefragt werden, hilft es sehr, den Rest verstanden zu haben (und meist gibt es auch ausreichend Sonderpunkte, so dass die paar unnötigen Fragen dann doch nicht so ins Gewicht fallen).
  5. Schön, dass ich bei dir Vorfreude wecken konnte. Allerdings muss ich auch zugeben, dass ich während des Praktikums mehrfach darüber geflucht habe - und wie viel man darin lernt, hängt auch stark davon ab, wie sehr man selbst dazu bereit ist, Aufwand in das Praktikum zu stecken. Es gab durchaus einige, die so gut wie nichts gemacht haben und einige, die zwar sehr viel gemacht haben, aber dennoch nicht viel gelernt haben, weil sie sich auf die falschen Dinge konzentriert haben. Außerdem gab es auch einige sehr nervige Aufgaben, die zu erledigen waren und es war für mich sehr ungewohnt, in der FernUni auch feste Fristen für die Aufgaben zu haben. Das hat das Semester sehr stressig gemacht, weil ich normalerweise die FernUni-Sachen der Zeitplanung der Präsenzuni anpasse. Aber insgesamt bleibe ich dabei, dass es für mich eine sehr positive und wichtige Erfahrung war. @Markus: Ja, ich denke auch, dass die Anwendungsfächer noch richtig spannend werden. Am Anfang des Studiums dachte ich ja noch, dass mich davon nur die Arbeitspsychologie interessieren würde, mittlerweile finde ich eigentlich alle drei Module aus unterschiedlichen Gründen spannend. Den Hauptgrund haben aber alle drei gemeinsam: Sie alle beschäftigen sich mit Aspekten, die für die heutige Gesellschaft sehr zentral sind. Schade finde ich es nur, dass die Gesundheitspsychologie erst im Master vorkommt - Stressprävention ist darin das Hauptthema und gerade das fände ich auch sehr interessant.
  6. Schon länger wollte ich ein Update geben - aber das Leben steht im Weg. Ich habe gerade so viel um die Ohren (Uni und Freizeit), das mir die Zeit zum Bloggen einfach fehlt. Die Vorbereitung auf die Klausuren für M6a (Testkonstruktion) und M6b (experimentelles Online-Praktikum) im September war sehr stressig und mit einigen anderen Todos verbunden und auch nach den Klausuren ging es sofort mit neuen Plänen weiter. Derzeit genieße ich endlich mal ein bisschen Freizeit und es tut richtig gut. M6a und M6b habe ich gut überstanden, mir den Noten bin ich sehr zufrieden und mit den gelernten Inhalten auch. Damit bin ich jetzt bei 100 Punkten (die beiden Teilmodule haben je 5 ECTS) und wenn ich mir das fachübergreifende Modul anrechnen lasse, bin ich sogar schon bei 115 Punkten - das Ende rückt mit großen Schritten näher! Im Online-Praktikum konnte man sowohl Thema als auch Prüfungsleistung wählen - mehr oder weniger: die verschiedenen Themen waren mit verschiedenen Prüfungsleistungen verbunden. Ich wollte unbedingt ein bestimmtes Thema haben, das leider mit einer Klausur abgeprüft wurde. Deshalb habe ich zu Beginn sehr lang gezögert, weil ich gerade in Hinblick auf die BA gerne eine Hausarbeit als Vorbereitung geschrieben hätte. Allerdings habe ich jetzt auch für die Klausur in Hinblick auf die BA viel gelernt. Ich habe mich recht intensiv mit den APA-Richtlinien auseinander gesetzt (Richtlinien zum erstellen wissenschaftlicher Zeitschriftenartikel der amerikanischen Psychologie-Gesellschaft) und tatsächlich mehr oder weniger eine Hausarbeit geschrieben. Wir mussten nämlich in Gruppenarbeit eine Hausarbeit erstellen, in Kleingruppen waren wir jeweils für einzelne Teile des Praktikumsberichtes zuständig. Dabei haben die unterschiedlichen Gruppen in schwankender Qualität gearbeitet. Der zuständige Dozent hat uns eine sehr gründliche Korrektur des Berichts zur Verfügung gestellt. Weil ich wusste, dass in der Klausur einzelne Teile des Berichts abgefragt werden könnten, habe ich mir diese korrigierte Version als Basis genommen, auf der aufbauend ich dann den ganzen Bericht neu geschrieben habe. Und eben bei diesem Überarbeiten habe ich extrem viel darüber gelernt, wie psychologische Artikel von dem abweichen, was ich aus meinem eigentlichen Fach gewöhnt bin. Deshalb fühle ich mich jetzt tatsächlich deutlich besser vorbereitet auf die Bachelorarbeit als vor dem Praktikum. Ein anderer Aspekt, über den ich viel im Praktikum gelernt habe, war die statistische Auswertung eines Fragebogens. Wie hatten einen Fragebogen, den wir von verschiedenen Gruppen ausfüllen ließen. Ziel der Auswertung war dann, eben diese Gruppen auf Unterschiede zu testen. Dazu mussten wir wieder in Kleingruppen einzelne Fragestellungen auswerten - und uns dabei völlig selbstständig überlegen, mit welchen statistischen Mitteln die jeweilige Frage bearbeitet werden kann. Das war teilweise ganz schön knifflig, hat im Endeffekt aber auch echt viel Spaß gemacht. Jetzt würde ich es mir tatsächlich zutrauen, eine empirische Studie für die Bachelorarbeit im Alleingang auszuwerten. Das Online-Praktikum war für mich also auf jeden Fall eine große Bereicherung und ich konnte sehr viel für mich mitnehmen. Damit habe ich jetzt auch den zweiten Studienabschnitt abgeschlossen - dieser Bestand aus den Grundlagenfächern Biologische und Allgemeine Psychologie, Sozialpsychologie, Entwicklungspsychologie, Testkonstruktion, Persönlichkeitspsychologie und Diagnostik. Es fehlt also nur noch der dritte Studienabschnitt, der sich aus drei Anwendungsfächern zusammensetzt: Arbeits- und Organisationspsychologie, Pädagogische Psychologie und Gemeindepsychologie. Weil ich letzteres sehr spannend finde, habe ich mir für dieses Semester die Gemeindepsychologie vorgenommen. Mal sehen, was das so alles mit sich bringt. Arbeitspsychologie hätte mich auch sehr gereizt, allerdings ist das ein sehr umfangreiches Modul (womöglich das umfangreichste des ganzen Bachelors) und dafür habe ich dieses Semester nicht den Kopf.
  7. Zitrone

    Bericht zur M1-Klausur

    Rein subjektiv würde ich sagen, dass mir die Klausurfragen, die du gepostet hast, leichter vorkommen als diejenigen, die ich damals in der X aus 5 - Klausur hatte - aber das könnte natürlich etwas dadurch verzerrt sein, dass fast alle Inhalte in späteren Modulen wiederkommen. Mittlerweile ist auch nicht mehr der ursprüngliche Professor dafür zuständig, es wurde an den Inhalten gebastelt und eben von X aus 5 zu 1 aus 5 gewechselt. Seit dem lese ich auch deutlich weniger Beschwerden über die Schwierigkeit der Klausur auf Moodle. Wobei ich nicht sagen würde, dass 1 aus 5 generell leichter ist. 1 aus 5 kann sehr fies sein. Bei bösen Distraktoren (falsche Antworten) sitzt man am Ende da und hat lauter Fragen, bei denen man 3 Antworten sicher ausschließen kann und zwei Alternativen, die sich nur durch ein relativ ähnliches Wort unterscheiden. Was bei 1 aus 5 zumindest für mich besser ist, ist die Einschätzbarkeit der eigenen Leistung. Bei X aus 5 bei 100 Fragen kann man sich nicht alle 500 Antwortalternativen merken und bekommt auch kein gutes Gefühl für die wahrscheinliche Menge der Fehler. Bei 1 aus 5 kann man sich dann doch grob merken, bei wie vielen Fragen man unsicher war und gut zählen. So haben sich bei der alten M1-Klausur viele über die Schwierigkeit aufgeregt und dann doch eine Note zwischen 1 und 2 bekommen, weil sie ihre eigene Leistung komplett falsch eingeschätzt haben.
  8. Zitrone

    Ist es als Migrantenkind echt schwerer?

    Danke, parksj86, genau das habe ich auch gedacht.
  9. Zitrone

    Ist es als Migrantenkind echt schwerer?

    Bestimmt nicht für jede erdenkliche Gruppe, aber für einige Gruppen schon, ja. Aber dass es mehrere potientielle Diskriminierungs-Ebenen gibt, macht die Situation der einen diskriminierten Gruppe ja auch nicht unbedingt besser. Vor allem, wenn sich die Ebenen dann schneiden und Mehrfachdiskriminierungen enstehen. Wenn Ihr Argument darin besteht zu sagen, dass Migrant*innen es nicht pauschal schwerer haben als alle anderen Arbeitnehmer*innen würde ich Ihnen Recht geben. Allerdings kann es durchaus zu größeren Schwierigkeiten am Arbeitsmarkt führen, die eben nicht nur Einzelfälle betreffen.
  10. Zitrone

    Ist es als Migrantenkind echt schwerer?

    Das stimmt. Dennoch gibt es durchaus auch Studien (die ich zwar gelesen habe, aber es ist leider so lange her, dass ich keine Quelle zur Hand habe), die belegen, dass Menschen die als Migrant*innen gesehen werden mit Diskriminierung im Bewerbungsverfahren zu kämpfen haben. Beispielsweise haben als Migrant*innen wahrgenommene Menschen in anonymen Bewerbungsverfahren (ohne Foto, ohne Name, etc.) deutlich bessere Chancen überhaupt zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden als in herkömmlichen Bewerbungsverfahren. Dass fast jeder den ein oder anderen Problemfaktor bei Bewerbungen haben kann, ist kein Argument gegen die Existenz systematisch-diskriminierender Strukturen - solche Dinge können sich ja auch gemeinsam "verschlimmern". Beispielsweise eine als "deutsch" wahrgenommene Person mit "deutschem" Namen, die 1-2 Umwege in ihrem Lebenslauf genommen hat, die sie etwas schlechter dastehen lassen gegen eine als "nicht-deutsch" wahrgenommene Person mit "nicht-deutschem" Namen, die genau den selben Weg gegangen ist. Im ersten Fall besteht ein Bewerbungs-Problempunkt, im zweiten Fall schon zwei potentielle Bewerbungs-Problempunkte.
  11. Ich kann mich nicht mehr daran erinnern, wie das damals war, als ich angefangen habe, aber seit dem wollte Hagen keine weiteren Immatrikulationsbescheinigungen sehen.
  12. Zitrone

    Studie "Gesund und erfolgreich im Fernstudium"

    Es stimmt schon, dass die Art der Befragung auch einen großen Einfluss auf die Antworten haben kann. Allerdings werden solche Befragungen meist aus bestimmten schon erstellten und getesteten Fragebogen-Instrumenten zusammengestellt. Wenn dabei ein starker Einfluss der Art der Befragung auf das Ergebniss vorhanden ist, sollte der bei der Erstellung der Auswertung berücksichtigt werden (im Idealfall zumindest). Antwortmuster (wie eine übergroße Tendenz zu Krankheits-lastigen Antworten) können durch statistische Analysen erkannt werden (und würden dann ja beispielsweise auch für eine Vergleichsgruppe von Präsenzstudierenden gelten).
  13. Zitrone

    Studie "Gesund und erfolgreich im Fernstudium"

    Wobei das "wie kommt die Studie bei den Versuchspersonen an" für den Studien-Ersteller durchaus auch relevant sein kann. Dafür gibt es sogar einen Begriff "Augenscheinvalidität". Dieser Begriff steht dafür, wie plausibel eine Studie, in diesem Fall der Fragebogen, für nicht fachspezifisch ausgebildete Personen ist. Dass dieses Gütekriterium gar nicht so unwichtig ist, sieht man hier im Forum eigentlich auch sehr schön: Einige haben geschrieben, dass sie die Befragung aus diesem Grund vorzeitig abgebrochen haben. Eine hohe Abbruchrate ist natürlich nicht sonderlich förderlich. Ich bitte übrigens um Entschuldigung, falls mein voriger Post zu sehr von-oben-herab rüber kommt, das war so nicht gewollt. Ich wollte eigentlich wirklich nur ausdrücken, dass ich von den Posts hier überrascht war, weil ich die Befragung ganz anders wahrgenommen habe.
  14. Zitrone

    Studie "Gesund und erfolgreich im Fernstudium"

    Ich bin von euren Posts etwas irritiert. Das war doch eine völlig normale wissenschaftliche Befragung. Die Sinnhaftigkeit der ausgewählten Items lässt sich von außen ja nicht so einfach erschließen - sie hängt von den jeweiligen Hypothesen und Fragestellungen ab. Und warum muss jede Untersuchung, die sich auf ein Fernstudium bezieht, zwangsläufig die Besonderheiten der Studienform abfragen? Wenn eine Hypothese beispielsweise ist, dass sich Fernstudierende von Präsenzstudierenden in ihren Depressions-Werten unterscheiden ist es für die Hypothese völlig irrelevant, welche anderen Unterschiede zwischen Fern- und Präsenzstudierenden bestehen. Relevant wird das erst für die inhaltliche Erklärung eventueller Unterschiede, die aber womöglich gar nicht Ziel der Untersuchung ist.
  15. Das Heft landet bei mir auch immer direkt im Altpapier.
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