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Buchhaltung bestanden

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mamawuschel

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So heute kam schon mein Ergebnis für die Buchhaltungsprüfung. Eine 2, allerdings meinte der Dozent ich hätte 90 % erreicht, was eigentlich der 1 entspricht. Da ich aber zwischendrin einen Blackout hatte und nachfragen musste, hätte er es dann auf zwei abgestuft.

Ganz ehrlich mehr wie eine 3 hatte ich nicht erwartet, von daher bin ich rundum zufrieden mit einer 2 im Zeugnis ;-)

Da mir vom Arbeitsamt keinerlei Vorgaben gemacht wurden welche Module ich zu belegen habe, habe ich mir im Katalog nun noch einige Module ausgesucht die mir fürs Abitur hilfrreich erscheinen ( Wirtschaftsmathematik, Statistik, English Business, neue Rechtschreibreform)

Da ich bei schreiben der ESAs immer wieder leichtsinns Fehler habe, die auf die Rechtschreibreform zurückzuführen sind, habe ich direkt mit diesem Modul begonnen. Vorteil ich muss ja alles machen und 80 % kann ich schon :lol: daher habe ich heute morgen in ca. 30 min eine Lektion abgeschlossen für die 3 Unterrichtseinheiten vorgesehen ist.

Aber ich bin ja keine kleine Dumme ;) , hab ja noch Geschichte dabei und den Rest der Zeit genutzt um dort weiterzumachen.

Irgendwie wundere ich mich immer wieder über mich selbst, wie schnell so ein Paket bearbeitet ist, vom Gefühl her kommt es mir vor als würde ich nie fertig werden und auf der anderen Seite muss ich nur noch die ESA zu Geschichte schreiben und noch 3 Lektionen in Englisch machen und mein 3 Paket, dass eigentlich erste bis zum 7.3. fertig sein müsste ist erledigt.

Mein Plan war eigentlich am Wochenende diese Geschichts ESA zu schreiben, aber durch das lernen habe ich völlig vergessen, dass mein Herzblatt am Montag Geburtstag hat. Also am WE fällt lernen aus und ich backe wie wild Kuchen.


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2 Kommentare


Hallo mamawuschel,

ich habe die letzten Tage damit verbracht deinen Blog komplett zu lesen und bin echt erstaunt mit wieviel Elan und Kontinuität du lernst. Wahnsinn! Ich ziehe meinen Hut vor dir. :thumbup:

Ich habe die letzten Tage immer wieder mit Freunden drüber gesprochen, ob mein Studium mit Abitur statt schlechter FH-Reife besser funktioniert hätte. Letztlich haben mir alle zum Abi geraten. Da mir das Abendgymnasium nicht liegt, käme nur ein Fernabi in Frage, aber ich trau mich nicht. :001_unsure:

Ich werde auf jedenfall weiter bei dir mitlesen. :)

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mamawuschel

Geschrieben

Hallo Cupcake

Nur Mut, und danke für dein Anerkennung.

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      Von 0x6C23 in Fernstudium Abitur? Was dachte ich bloß... 1
      Hi!
       
      Viele Probleme brachten mich vor einiger Zeit dazu das Gymnasium zu verlassen - meine wahrscheinlich dümmste Idee seit langem. Ich ging also auf die Realschule um wenigstens die mittlere Reife zu erlangen und danach zu entscheiden, wie es weiter geht. Ich war ehrlich gesagt total unterfordert, die Probleme in meinem Privatleben waren zudem noch immer präsent. Ich war sehr selten in der Schule, des öfteren wurde ich von einer Klassenarbeit in der ersten Stunde überrascht und obwohl ich kaum etwas vom Unterrichtsstoff mitbekam schrieb ich meistens die beste Arbeit. Schon witzig, das man als Klassenbester das Zeugnis verweigert bekommt, da man zu oft gefehlt hat. Ein Hoch auf das deutsche Schulsystem.
       
      Richtig. Mittlere Reife? Nope. Was tun? Externenprüfung! Also ging ich kurz darauf total unvorbereitet zur Externenprüfung und bestand diese auch. Da ist sie also, die mittlere Reife. Sie bringt mir jedoch nicht allzu viel, also muss es ein Abitur sein. Ich wollte schon immer Studieren, abgesehen von der Möglichkeit sich mit einer goldenen Idee selbständig zu machen ist das Studium der einzige Weg zum Erfolg. 
       
      Also meldete ich mich bei der SGD an. Das ist jetzt zwei Jahre her. Z.. Zw... Zwei Jahre? Wofür einen Blog schreiben, ich bin doch immerhin fast fertig? Vielleicht denkt ihr jetzt ich hätte keine Probleme mit der Abiturprüfung, oder besser gesagt der Vorbereitung.  Doch, die habe ich. Ich bin ein sehr logischer Mensch, wenn ich etwas verstehe, dann reicht das. Auswendiglernen? Überhaupt nicht mein Metier. Planung? Gott... Wenn ich etwas Plane, entsteht ein Chaos. Ich bin vieeeel zu gründlich, mache mir Gedanken über jede Kleinigkeit. Nie schaffe ich es, einen zufriedenstellenden Plan zu entwerfen. Ich denke halt immer:  "Das reicht nicht!". 
      Außerdem bin ich total undiszipliniert. 
       
      Ich habe in den zwei Jahren 44 Hefte bearbeitet. Angefangen habe ich damit, alles wichtige raus zuschreiben. Zusammenfassen, bunte Stifte benutzen, Mindmaps, Vokabeltrainer, usw.. Ich habe die ersten Hefte seehr gründlich bearbeitet. Das hat mich nach einiger Zeit demotiviert. Ich fand Fehler in den Heften, der Stoff wuchs mir über den Kopf hinaus, ich wurde nachlässig. Also wurde ich immer gröber in der Bearbeitung der Hefte, bis ich mein Ziel ganz aus den Augen verloren habe. Was ich von den Heften noch weiß? So gut wie nichts, würde ich sagen. Es ist kaum was hängen geblieben.
       
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      Das ist mein erster Schritt und irgendwie auch der schwierigste für mich. 
       
    • der Pate
      Von der Pate in Von Zuhause aus an der Merseyside studieren 8
      als Fernstudent ist man zu einem nicht geringen Teil Einzelkämpfer. Gerade in der Thesis kommt dies nochmal verstärkt hinzu, denn ausser dem Betreuer hat man ja eigentlich mit sonst Niemandem mehr zu tun. Ich habe ja in meinem letzten Blogbeitrag von meinem Problem bei der Thesis, bedingt durch mein berufliches und privates Umfeld, geschrieben. Seitdem sind ein paar Sachen passiert. Die Auflagen um die Verlängerung zu bekommen habe ich erfüllt. Mein Proposal ist fertig. Das Proposal ist für meine Master Thesis das, was das Expose für die Dissertation ist. Mein Betreuer hat mein Proposal erhalten und war sehr zufrieden, er hatte nur 3-4 kleine Anmerkungen die ich heute noch ausarbeite und dann passt es so. Durch das Proposal habe ich auch schon die theoretischen Grundlagen für meine Thesis fast fertig. Ich muss noch ein paar Dinge weiter ausarbeiten, aber das ist alles überschaubar. Mein Betreuer hat mir Mut gemacht und eventuell brauche ich die Fristverlängerung garnicht. Aber soweit möchte ich noch nicht denken, es steht ein Haufen Arbeit vor der Tür. Aber und das macht mir Mut, ich kenne den Betreuer aus einem Modul, als er dort mein Prof war und er hat einen sehr hohen Anspruch, seine erste Rückmeldung ist für mich auf jeden Fall ein Zeichen das ich, wenn ich so weiter mache, die Chance habe das Ergebnis zu erzielen, welches ich mir wünsche. Ich spüre endgültig das Tief hinter mir gelassen zu haben. Diese Woche habe ich jeden Tag bis frühs um 3 - 4 Uhr am Proposal gearbeitet und war den ganzen Tag voller Energie. Am WE werde ich etwas mehr schlafen und weiter an der Arbeit bleiben und wenn ich dann doch die Verlängerung brauche (sie nehmen zu können befreit mich) werde ich mich deswegen auch nicht verrückt machen.
      Ich bin aktuell wieder ganz der Alte und werde am Wochenende ein beachtliches Stück meiner Thesis fertig machen. Ich selbst darf mich nicht hängen lassen und habe zumindest im Vorfeld (auch in einem alten Blogbeitrag beschrieben) wirklich recht behalten mir diesen Betreuer auszusuchen und bin noch immer dankbar, dass er mich genommen hat und mir so den Rücken stärkt und mich motiviert.
       
      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.