Es geht auch ohne Mathe

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Nach dem Semester ist vor dem Semester

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Nachteule

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Da steht man noch mitten in den Vorbereitungen für die letzte Klausur, da platzen schon die Unterlagen für das kommende Semester ins Haus.

Nicht ganz, habe mir schon Sorgen gemacht, wo die Unterlagen bleiben, doch Donnerstag kam das kleine Paket an. Was man schon gelernt hat, vertraue nie auf das unschuldige kleine Paket. Der Inhalt ist gigantisch. Ob die da so einen doppelten Boden einbauen aus dem noch ein paar SB zusätzlich hervorquellen?

24 Sb, eine CD-Rom (Statistikprogramm), ein paar Hinweishefte (Prüfungspläne, Abfassen der Hausarbeit usw.), und der freundliche Hinweis auf dem Lieferschein sich noch eine Menge an Material bitte aus dem Webcampus zu besorgen.

Was erwartet mich nun im nächsten Halbjahr?

GOP, GEW und REP gehen weiter.

Empirische Methoden und Pflegemanagement sind als neue Fächer dazugekommen. Ein Abgleich mit dem Semesterplan des Studienzentrums verursachte gleich den nächsten Schock. 12.-14.2 die erste Präsenz und es werden 4 Fächer bearbeitet und gleich 8 SB durchgekaut. Also nix mit Pause über Weihnachten und Sylvester. Es geht sofort weiter. Dazu kommt für mich :D computertechnische Wildsau gleich die Aufgabe das Statistikprogramm zu installieren und dann auch noch die Übungsaufgaben damit zu machen. :rolleyes:

Nun muss der Mensch wissen, das ich schon so manchen Compi zum Absturz gebracht habe und dieses Ding für die teuerste Schreibmaschine der Welt halte. Nach der Einführung von SAP wurden wir für 1,5 Stunden in der Anwendung der Module geschult, die wir an unserem Arbeitsplatz nutzen sollen. Danach wurden aus jeder Abteilung 2 Leutchen abgestellt, die als Key-User ihren Kollegen mit Rat und Tat zur Seite stehen sollen. Ich hatte wohl den empathischten Gesichtsausdruck (Nachtdienst, 3 Stunden geschlafen, dann klicken sie hier und ein Fenster da und ein Fenster dort) und wurde dafür ausersehen.

So darf ich alle 3 Monate bei den IT-Menschen antanzen, bekomme die dicke Liste mit den Fehlermeldungen unter die Nase gehalten und soll mich dann mit ihnen darüber unterhalten. Doch irgendwie sprechen wir verschiedene Sprachen. Ich verstehe sie nicht und sie verstehen mich nicht. Und wenn ich dann noch hören muss, das sich ja alles von selbst erklärt ist meine Frustrations- toleranzgrenze erreicht.

Aber was soll es, die empirische Studie muss gemacht werden, das freundliche Angebot der Hochschule, wenigstens ein Semester vorab zu üben, nehme ich mit Freude an und ansonsten speichern, speichern und sichern.


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