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Fazit erstes Semester

Das erste Semester Informatik ist durch. Module waren Mathematik (Grundlagen) und imperative Programmierung. Während letzteres eher überraschungsarm und einfach war, hat ersteres für graue Haare gesorgt. Mathematik an sich war jetzt zwar noch nie mein Lieblingsfach, aber man hat sich eigentlich meist damit arrangieren können. Hier plötzlich wurden einem Begriffe um die Ohren gehauen, dass Bahnhof noch maßlos untertrieben als Beschreibung wäre. Nach Stunden weiterer grauer Haare hatte ich hier und da rausgefunden, was man mir da eigentlich erklären will und ich dachte nicht nur ein mal "Ja Hölle, sagt das doch gleich!". Überhaupt hatte ich bei diesem Modul den Eindruck, dass man sich an den Begrifflichkeiten aufhängt, anstatt mal auf den Punkt zu kommen. "Einfache Sachverhalte möglichst kompliziert ausdrücken" hätte der Titel des Moduls sein können. Der Ausblick auf algorithmische Mathematik im 2. Semester macht da keine Hoffnung auf Besserung.

Dafür ist der Teil, der sich auf die Praxis bezieht (eben imperative Programmierung und jetzt im 2. Semester Computersysteme 1 und 2), so einfach, dass es mir keinerlei Schwierigkeiten bereitet. Immerhin etwas. Jedenfalls war es interessant festzustellen, wie viel Zeit man eigentlich wirklich in solche Lernbriefe investieren muss, um einigermaßen am Ball bleiben zu können. Im 2. Semester sollte das besser abschätzbar sein. Der Einstieg in das Fernstudium war dementsprechend relativ hart, aber machbar. Dennoch ist man froh, wenn der reine Mathe-Teil endlich hinter einem liegt.

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Erster Durchhänger

Es begann alles eigentlich ganz gut. Grundlagen der imperativen Programmierung bin ich mehr überflogen als wirklich groß gearbeitet. Immerhin arbeite ich seit ein paar Jahren beruflich als Entwickler und da war erst mal nichts neues für mich drin. Einsendeaufgaben schnell runtergehackt, fertig ist die Laube.

Dann Mathematik angeschaut, festgestellt, dass ich die ersten Aufgaben bereits am nächsten Tag eingesendet haben müsste, also schonmal nicht geschafft. Das war direkt der erste Stimmungskiller, dass ich mir meine Zeit doch nicht wirklich frei einteilen kann, sondern sehr enge Abgabezeiträume habe, die ich nur schwer einhalten kann. Immer wieder geht es in der Firma drunter und drüber, dass ich erst sehr spät nach Hause komme und wegen einer halben Stunde setze ich mich nicht mehr an die Unterlagen, da ich es in dieser Zeit meist nichtmal schaffe in den Lernmodus zu schalten. Arghh....

Gut ist natürlich, dass ich mich bewusst "nur" für ein Akademiestudium entschieden habe. Anderes wäre mir gar nicht möglich, ohne Freundin und mehr völlig zu vernachlässigen. Aber es ist dennoch recht heftig, wie man da ranklotzen muss, um auch nur Termine einzuhalten. Da ist ja noch nicht mal eine Leistungsbeurteilung gemeint.

Aber gut, mathematisch beschränke ich mich jetzt auf jene Grundlagen, die für mich auch tatsächlich von Belang sind, dann klappt es auch mit zukünftigem Stoff. Das Wecken von Interesse war zwar zum Start gegeben, hat aber schnell nachgelassen. Die Themenkomplexe sind einfach langweilig. Sobald es sich aber um interessanteren Stoff dreht, sollte es mit mehr Tempo vorran gehen - eben wenn ich mich schon tagsüber drauf freue, Abends in den Stoff zu stürzen und ihn durchzugehen.

Schauen wir mal, was da noch kommt.

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Der Start

So, der erste Studienbrief zur imperativen Programmierung ist angekommen, einen Monat vor der Zeit. Aber gut, hab ich schon mehr Zeit, auf die ich mir den verteilen kann. Gestern dann gleich mal die ersten 40 Seiten durchgehauen und bisher eigentlich nichts unbekanntes dabei. Programmieraufgaben in Pascal, okay, das ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber das krieg ich auch wieder hin. Insgesamt schätze ich, dass ich das allermeiste eh schon weiß und kann, aber manche Sachen sind ganz schön, wenn man sie wieder aufgefrischt oder anders erklärt bekommt, als man es bisher im Kopf hatte. Auch dass manche Punkte explizit abstrakt erläutert werden, bringt eine andere Sichtweise auf den Tisch, was eigentlich auch ganz angenehm ist. So lassen sich manche selbstkonstruierte Abstraktionen verwerfen, weil die hier erläuterten etwas einfacher sind. Manche sind auch komplizierter und dann bleibe ich bei meinen bisherigen.

Insgesamt lässt sich bisher festhalten:

- Angenehmer Einstieg, flache Lernkurve

- Angenehme Sprache, relativ leicht zu lesen

- Bisher keine Absätze, á la "Einstieg für Dummies"

- Gute Gestaltung (Zusammenfassende Stichworte am Seitenrand)

- Macht Lust auf mehr

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Bald geht es los

Hallo zusammen,

nach einiger Zeit des Überlegens und positiver Berichterstattung durch meinen Cousin, der ebenfalls ein Fernstudium belegt, habe ich mich dazu durchgerungen, mir so was doch auch noch zu geben. Da ich berufstätig als Fachinformatiker Softwareentwicklung bin, war eigentlich klar, dass es Informatik werden würde. Am 1. April geht dann das Fernstudium an der Fernuni Hagen los, zunächst mal mit Grundlagen Mathematik und Grundlagen der imperativen Programmierung.

Ich bin einfach mal gespannt, wie das für mich funktioniert. Ich muss dazu sagen, dass ich eigentlich eine faule Kartoffel bin. Komme ursprünglich von einer Hauptschule mit anschließender Wirtschaftsschule. Gelernt habe ich zu dieser Zeit nie, die Noten waren trotzdem völlig akzeptabel (Bereich 1,5 - 2). Damit bin ich allerdings wärend des Abiturs böse auf die Schnauze gefallen, da es hier ohne Lernen einfach nicht mehr ging. Das Abi habe ich trotzdem noch gepackt (auch schon 11 Jahre her) und bin danach in eine Ausbildung, zunächst zum IT-Systemelektroniker gegangen. Diese recht gut abgeschlossen und noch etwas in dem bereich gearbeitet. Mein Vertrag lief allerdings aus und ich bekam ein knappes Jahr nichts anderes. Also kam eine 2. Ausbildung zum Fachinformatiker Anwendungsentwicklung aus purer Verzweiflung. Inzwischen arbeite ich noch immer in dieser Firma, allerdings mit Ambitionen, mehr aus mir zu machen. Man weiß ja heutzutage nie, wie lange man seinen Job noch hat und weil ich nicht nur mit einer (zugegeben sehr guten 1,0) Berufsausbildung in eventuelle Bewerbungsgespräche einrücken möchte, habe ich mich dazu entschlossen, mit einem Kollegen zusammen dieses Studium zu belegen.

Allerdings in Teilzeit, sprich 6 Jahre bis zum Bachelor. Anders geht es zeitlich einfach nicht mehr.

Nun, man informiert sich natürlich über dies und das und ich landete auch irgendwann hier, was ein recht freundlicher Treffpunkt für Leidensgenossen zu sein scheint :D

Freue mich, hier zu sein.

Liebe Grüße

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