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Klausur Wirtschaftsinformatik + Probleme, an die man vorher gar nicht denkt :-)

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Susanne Dieter

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Gestern Abend fand nun also der Nachschreibe-Termin für Wirtschaftsinformatik statt (da ich im November am Tag des Wintereinbruchs mit Schnee wie viele andere nicht angetreten war). Bin mal gespannt, ob die Herangehensweise an die Fragen richtig war, z.B. Erläutern Sie anhand der Hamburg-Mannheimer-Fallstudie, warum ein BIS ein ganzheitliches ... in die Strukturen des Systems eingebettes System ist (ATOM). Warum hätte die Entwicklung eines Software-Systems alleine nicht ausgereicht, um das BIS ... erfolgreich zu machen?

Dazu noch Fragen zum Bundes-Datenschutzgesetz, zur Individuellen Datenverarbeitung, zu Meilensteinen in der Projektentwicklung sowie zu den verschiedenen Arten von Software (System-, Werkzeug-, Anwendungs-, Standardanwendungs-, Individualanwendungs-Software).

Einerseits fand ich sie teilweise schwerer als die ursprüngliche Klausur, andererseits war dort auch eine Frage zu den Begriffen Daten, Information, Wissen, explizites und implizites Wissen.

Schon mal den Datenbegriff nach DIN gehört?: „Gebilde aus Zeichen oder kontinuierlichen Funktionen, die aufgrund bekannter oder unterstellter Abmachungen Informationen darstellen, vorrangig zum Zwecke der Verarbeitung oder als deren Ergebnis“

:-)

Von wegen nichts auswendig lernen müssen, sondern nur verstehen sollen. In Strategisches Management habe ich schon zwei Dinge / Namen verwechselt und von global, lokal etc. geschrieben, während Diversifikation (neue Produkte, neue Märkte) gemeint war. Aber es hat ja trotzdem zu einer guten Note gereicht.

Viele Dinge erschließen sich von selbst, aber daran dann auch in einer Klausur zu denken: Anwendungssoftware: = Gesamtheit der Programme, die zur Abwicklung bestimmter DV-Aufgaben eines betrieblichen Funktionsbereichs mit Hilfe von Computern dienen = eine der Komponenten eines BIS = eine der Komponenten eines BAS – ach was :-)

Soviel habe ich in den letzten Jahren nicht per Hand geschrieben wie gestern, so dass mir nach einer Stunde der Zeigefinger weh getan hat, noch bevor es an die letzte Aufgabe ging. Ich werde wohl versuchen müssen, ordentlicher schnell zu schreiben und vielleicht nochmals einen Füller in die Hand nehmen. Es gibt doch sicher auch ergonomische Kugelschreiber? Wir schreiben ja noch mehr drei- und vierstündige Klausuren, wobei ich dort nie so viel geschrieben habe. Ob mein Nachbar wohl genervt war wegen meiner abgehackten Schreibweise, meist in Druckbuchstaben statt Latein, man hört ja den Stift immer auf dem Pult aufsetzen und die Leute eifrig schreiben. Es darf ja sonst nichts auf dem Pult liegen. Außerdem war der Sitz nicht gerade und ging vorne nach unten, so dass ich hinterher Knieschmerzen und leichten Muskelkater verspürte, was mir während der Klausur gar nicht aufgefallen war. :-)


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3 Kommentare


Den Begriff Daten haben wir auch in unserem Studienheft, allerdings ist der einfacher definiert: "Nach DIN 44300 heißen Informationen, die zum Zweck der Verarbeitung transformiert und gespeichert werden, Daten."

Die Klausur ist vorwiegend MC, nur Gozintograph, Geschäftsprozessmodelle müssen berechnet bzw. beschriftet werden.

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Soviel habe ich in den letzten Jahren nicht per Hand geschrieben wie gestern, so dass mir nach einer Stunde der Zeigefinger weh getan hat, noch bevor es an die letzte Aufgabe ging.

Das kenn ich ... in meiner BWL-Klausur hab ich 18 Seiten geschrieben. Hinterher hatte ich Krämpfe in den Fingern.

Danach hab ich mir dann einen richtigen Füller gekauft - der hat vorn so ne ergonomische Einbuchtung. Damit geht das schreiben besser. Wobei ich sagen muss, dass auch meine Gel-Stifte sehr vorteilhaft sind, weil man da nicht aufdrücken muss beim Schreiben. Sprich, ich bin dann entspannter.

Aber an das viele von-Hand-schreiben werde ich mich als PC-Techie sicherlich nciht mehr gewöhnen. Die sollen mir ein Textprogramm und eine Tastatur geben ... ich kann so schnell tippen (danke an meine Chatexzesse vor mehr als 10 Jahren ;)) dass ich sicherlich doppelt so schnell fertig wäre :)

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Susanne Dieter

Geschrieben

Bydgo:

Jetzt habe ich doch mal kurz gegoogelt, Wikipedia meint: Daten seien nach DIN 44300 Nr. 19 (inzwischen abgelöst durch DIN ISO/IEC 2382 (... ) meine oben beschriebene Definition.

Weiter habe ich nicht mehr geschaut. Gibt interessanteres. :-)

Engel912:

Oh, Gelschreiber hatte ich noch gar nicht in meine Überlegung einbezogen, sind vielleicht ein guter Kompromiss. Mein Kugelschreiber hatte auch so eine ergonomische Halterung, war aber ein Werbegeschenk, war sicher etwas billiges.

Textprogramm und Tastatur - da sind die Profs. ja ein halbes Jahr mit Korrigieren beschäftigt, heute sind ja fast alle damit schneller als per Hand. - Allerdings wäre es leichter lesbar. :-)

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      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!