Blog Fernabi2013

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Bald gehts vors Gericht wegen Bafög...

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Fernabi2013

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Hi ihr..

bis jetzt studiere ich noch, jobbe so viel wie möglich, war auch mal im Krankenhaus, Klage wegen Bafög läuft, mit Hilfe von Arbeiterkind.....lustigerweise ist der Herr, der mir half, auch an der Fernuni und studiert dort Psychologie :)

Vieles ist Wiederholung aus hm Biwi 1d, Psycho M1. Klar, das sonderpädagogische ist überwiegend neu. Es ist alles prima, total meine Welt. Aber noch auf der Kippe, ob es weitergeht, wegen der Finanzen.

Wahrscheinlich melde ich mich sicherheitshalber in der FU Hagen zurück, aber evtl. will ich auch nie mehr etwas von studieren hören, wenn jetzt mein laaaanger Traum platzt. Na mal sehen. Noch kämpfe ich, und wie.

soweit mal wieder ein Pieps von mir...


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3 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Schön, ein Update von dir zu lesen. Ich drücke dir dir Daumen, dass sich alles so regelt, dass du eine Lösung findest und weiter an der Verwirklichung deines Traums arbeiten kannst.

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Da will man sich weiterbilden und dann scheitert es an Bafög! Schade liebes Deutschland. Hast du schon mal über einen Bildungskredit als Alternative nachgedacht, oder kommt dies für dich nicht infrage?

Ich finde es super wenn man nicht alles hin nimmt.

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Für den richtigen Bildungskredit bin ich zu alt, leider. Ich bekomme etwas von der kfw, aber plus dem schwankenden Honorar (mal Null dank Ferien mal mehr) ist es extrem schwer. Im April kann ich die kfw etwas aufstocken. Das blöde ist halt, ich kann auch nicht mehr in den Studententarif in der KK, das kostet ja dann auch schon extrem viel.

Hätte man mir, als ich mich abgesichert hatte, gesagt, dass es nur Bafög gibt, wenn ich dem Betriebswirt fachlich entsprechend studiere, dann wäre ich bei der Fernuni geblieben. Aber so...keiner hat es gesagt!

Und die Krux: Ich bekäme Bafög, wenn ich jetzt BWL begonnen hätte, innerhalb 4 Semester auf Lehramt umgestiegen wäre wegen Neigungswechsel. DANN wäre mein Lehramt KEIN Problem....die sehen nicht, dass ich im Prinzip ja nun gespart habe,....(ich wusste zu Beginn nicht, dass ich es so hätte machen können).

Nun hab ich ja aber sogar BWL dazugenommen, und das Amt reagiert darauf nicht.

Wenn die Klage durch ist, also negativ, dann werde ich darauf pochen, dass ich das mache, was die wollen (die Doppelimmatrikulationsbescheinigung liegt denen vor....schon seit Wochen) und dass die endlich zahlen sollen. die müssen dann ja wohl.

Der Haken ist nur: wie soll ich ein Doppelstudium, was mich obendrein nicht die Bohne interessiert, packen? Ich hab die netten Fächer russisch, slowakisch und eben BWL....Aber wenn wenigstens die Nachzahlung käme, dann wäre ich gerettet, denn das ist ja das Hauptproblem.....naja.

Bin ziemlich fix und fertig mit den Nerven, muss bis zum 18. noch ein großes Portfolio gestalten usw damit ich für eine Klausur zugelassen bin im Feb..muss über Weihnachten verschiedenes für die Klausuren aufbereiten, ich hoffe, ich schaffe es. Verzweifelt lässt es sich schlecht lernen.

Naja, vielleicht akzeptiert der Richter ja, dass ich den "wichtigen Grund" habe....den man anführen kann, wenn man halt nicht fachlich studiert..immerhin arbeite ich seit 2009 ja schon im unterrichtenden/sozialen Bereich!!!Meilenweit länger als ich jemals im Büro gearbeitet hab.

Ich habe jedenfalls keine Perspektive mehr, wenn ich abbrechen muss. und auch null Willen mehr, keine Ahnung, was tun, wenn ich meinen Traum, für den ich so hart gearbeitet habe, beenden muss. Dann hab ich auch keine Lust mehr auf die Fernuni mehr, auch wenn es natürlich vernünftiger wäre..besser als nix, aber....nein.

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    • Vica
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      Irgendwie schade. Man klotzt, und klotzt, und klotzt....ran und wird doch nie fertig bzw. erreicht nie einen Modus, in dem man sich sicher genug für die PRüfung fühlt. Selbst wenn ich die Statistik noch ganz durch bekomme, bleibt keine Zeit, diese Unmengen an Skripten (es gibt ja noch mehr, nämlich die, die ich schon bearbeitet habe!) nochmal zu wiederholen. 
      Immerhin sitzen mal wieder alle in einem Boot, auch in anderen Foren ist zurzeit überall Panik wegen des Zeitdrucks ausgebrochen. Wenigstens hab ich zwei von 5 Kursen schon ganz abgeschlossen und ein weiterer ist nicht prüfungsrelevant, wenn auch Teil der Hausarbeit (wird aber reichen, sich währenddessen gezielt mit Fragestellungen daraus zu beschäftigen).
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      Muss man jetzt durch.  
    • Forensiker
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      Hallo liebe Blogleser,
       
      mein Fahrplan zum Master steht.
      Die letzten Monate hatte ich einige (große) private (und kleine berufliche) Baustellen, die ich (mit externer Unterstützung!) erfreulicherweise mittlerweile alle zu meiner vollsten Zufriedenheit abarbeiten konnte. So bin ich aus der bewältigten (Lebens-)Krise tatsächlich gestärkt heraus gegangen.
       
      Wie dem auch sei. Vom Mitarbeiterentwicklungsgespräch mit meinem Chef am 20.01.2017 hängt es ab, wie es mit meinen Masterplänen weitergeht.
       
      Geplant habe ich, dass ich den Master nur mit dem Support meines Arbeitgebers stemmen möchte. Daher möchte ich meinen Chef von M.Sc. Psychologie der MEU/Diploma Hochschule überzeugen, was allerdings nach Rücksprache mit unserem Ltd. Psychologen kein Problem sein sollte, der sich den Studiengang näher angeschaut hat.
       
      Es geht mir nicht einmal um eine finanzielle Unterstützung, sondern einfach um etwas (moralischen) Beistand und die Möglichkeit, das psychologische Anerkennungspraktikum in unserer Ambulanz absolvieren zu können. Außerdem würde ich 3 Jahre auf meine Fortbildungstage inkl. Budget verzichten, um an den Pflichtseminaren des Studiengangs teilnehmen zu können.
       
      Sollten wir keinen gemeinsamen Nenner finden, würde ich privat allerdings kein Masterstudium absolvieren wollen.
       
      Aber auch die Aufnahme in den Studiengang mit einem Auswahlverfahren und begrenzten Studienplätzen (30) stellt noch eine weitere Hürde dar.
       
      Was die Entscheidung zum M.Sc. Psychologie (Schwerpunkt "Klinische Psychologie") betrifft:
       
      Ganz ehrlich - was sollte ich sonst machen? Ich bin Fachkrankenpfleger für Psychiatrie, das Bachelorstudium hatte einen großen klinischen Anteil und ich arbeite therapeutisch, habe viele therapeutische, klinische Weiterbildungen absolviert und bin beruflich seit Jahren in diesem Bereich fest im Sattel.
      Nichts liegt also näher, Synergieeffekte zu nutzen und die Praxis mit fundierter Theorie zu untermauern, um zusätzlich auch alles schwarz auf weiß auf dem Papier nachweisen zu können.
       
      So Long...
      Forensiker