Pinguinchens Studien

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Tja...

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Pinguinchen

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Ich habe in der letzten Zeit viel nachgedacht über das Psychologiestudium. Ich muss sagen, dass ich von der Psychologie - so wie sie gelehrt wird - enttäuscht bin. Sowohl das Hagener als auch das Göttinger Studium empfinde ich als stumpfsinniges Auswendiglernstudium bzw. als unreflektierte 1:1-Wiedergabe der Studienbriefe ohne Förderung des weitergehenden Verständnisses und erinnert mich sehr an meine Zeit als Medizinstudentin. Es geht kaum um eine sinnhafte Auseinandersetzung mit dem Inhalt. Leider.

Ein weiterer Punkt ist die lange Studiendauer - bis ich einen brauchbaren Abschluss habe, vergehen locker 6 Jahre (4 Jahre Bachelor + bestenfalls 2 Jahre Master) - und das dauert mir einfach zu lange.

Kurzum: ich werde mich exmatrikulieren und werde nun nur noch im Akademiestudium der Fernuni interessante Module belegen.


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4 Kommentare


Ich kann deine Entscheidung gut nachvollziehen. Ein Grund, weswegen ich mich nicht durchringen kann, den Master in Psychologie in Hagen zu machen, ist dieses sinnlose Auswendiglernen und wieder Auskotzen, damit irgendwer eine Note drunter setzen kann und ich und die, die es korrigieren, ihre Pflicht erfüllt haben. Das ist ziemlich ätzend.

Ich fand da das Psychologie-Studium an der OU deutlich besser, weil eine tiefere Auseinandersetzung mit der Materie gefördert wird. Man soll sich selbst Gedanken machen und wird ständig dazu angeregt. Diese Art zu lernen vermisse ich in Deutschland generell, nicht nur im akademischen Bereich.

Trotzdem alles Gute für die Zukunft. Dein aktueller Master benötigt ja auch noch deine Aufmerksamkeit. Viel Glück damit!

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Markus Jung

Geschrieben

Deine Überlegungen kann ich sehr gut nachvollziehen, wobei ich schon den Eindruck habe, dass inhaltlich und von der Aufbereitung der Materialien her zumindest in Göttingen und zum Teil gerade was ich von höheren Semestern lese wohl auch in Hagen durchaus praxisrelevanter an die Inhalte herangegangen wird - nur für die Klausuren nutzt einem das dann nicht viel, denn dort scheint es in der Tat primär um die Wiedergabe von Wissen zu gehen.

Und sicherlich kommt der lange Weg hinzu aufgrund der Probleme mit der Wertigkeit des Bachelor-Abschlusses.

Hinzu kommt bei dir, dass du ja bereits in einem Master drin bist und damit bald einen qualifizierenden Abschluss haben wirst.

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ja, ich habe jetzt in Hagen ein Modul zur "Empirischen Sozialforschung" belegt. Weil es nicht anders ging, habe ich mich da jetzt als Zweithörer immatrikuliert ab dem Sommersemester…als Akademiestudentin hätte ich das so leider nicht belegen können…nun ja, ich bin momentan schon etwas unzufrieden, weil ich nicht weiß, wie es weitergehen soll. Ich will nicht Ewigkeiten als Krankenschwester arbeiten und ich möchte, dass mein Studium anerkannt wird - ideell und finanziell.

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