Pinguinchens Studien

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Über diesen Blog

Hallo, aufgrund von chronischem Zeitmangel habe ich diesen Blog vernachlässigt :Flushing: Der erste Monat als Zweithörerin an der Fernuni Hagen ist nun fast vorbei - Zeit für ein Resümee: Ich bin von der Fernuni bislang sehr positiv angetan -

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Pinguinchen

Die Gedanken sind frei...

Hallo zusammen...

ach ich fühle mich so unstet...ich weiß momentan absolut nicht, was ich will...wo ich hin soll...wie es weitergeht...

Ich habe im Juli einen Job angenommen, der eigentlich ganz gut bezahlt ist, aber leider am absoluten A**** der Welt liegt (kaum Infrastruktur, Dialekt der Ureinwohner ist zum Weglaufen und ich muss mich vor Wildschweinen in acht nehmen...und Internet gibts auch nicht...ja, liegt wirklich mitten in Deutschland!). Die Arbeitsverhältnisse sind ziemlich gemischt: ich habe einen wirklich tollen und engagierten Chef und einige nette Kollegen....und leider viele weniger nette Kollegen, die konkret gegen uns angehen. "Uns" heißt: meine beiden Kolleginnen und ich, die in einer vergleichbaren Position sind. Ich kann unter diesen Umständen leider nicht so arbeiten, wie ich es gerne würde bzw. wie die Stelle es erfordert. Mit dem Direktorium bin ich im steten Austausch und ich habe auch sehr gute Rückendeckung...nur leider soll ich mich jetzt erstmal still verhalten und lediglich beobachten, um keinen weiteren Ärger zu provozieren. Man muss sich das folgendermaßen vorstellen: ich wurde angestellt, um durch gezielte Konzeptarbeit, die Fachlichkeit der Belegschaft zu erweitern/verbessern, die das auch gerne möchte und auch aktiv einfordert...nun gibt es Quertreiber aus anderen Berufsgruppen, die das jedoch verhindern. Ich möchte hier nicht detailliert darauf eingehen. Ich finde es nur immer wieder erschreckend, wie einer Berufsgruppe immerzu Kompetenzen abgesprochen werden von einer völlig anderen Berufsgruppe...aber so ist leider mein Alltag. Ich fühle mich komplett ausgebremst und habe mich nun auch anderweitig beworben - leider noch keine Antworten erhalten...

Momentan bin ich im Austausch mit einer Uni in Baden-Württember, die derzeit einen neuen Master auf die Beine stellt. Letzte Woche war wohl die Akkreditierung - und wenn alles klappt, werde ich mich dort immatrikulieren und einen berufspädagogischen Master anschließen. Wie es beruflich weitergeht? Keine Ahnung! Notfalls arbeite ich in Teilzeit als stinknormale Krankenschwester, um mir das Studium zu finanzieren.

Ich merke echt, wie ich momentan geistige Nahrung brauche - ich hab vorhin aus Langeweile den Pisa-Test für Eltern gemacht (Mathe) und hab mir dann noch ein paar Matheaufgaben der Fernuni rausgesucht und bearbeitet. Manchmal denk ich wirklich, dass ich irgendwie etwas anders bin...aber es hat Spaß gemacht - ich hab schon lange keine Nullstellen mehr bestimmt und Sattelpunkte berechnet usw... :D

Sooo...ich werde mich jetzt mal wieder auf den Weg in die Einöde machen...aber morgen ab 14:30h gehts sofort wieder zurück in die Zivilisation!

Pinguinchen

Endspurt - Fernlehrgang Wundassistent DGfW

Hallöchen,

 

ich melde mich auch mal wieder zu Wort. Momentan bin ich eher selten hier, das liegt aber vor allem an der instabilen Internetverbindung, mit der ich mich herumärgere...

Wie schon aus der Blog-Überschrift zu lesen ist, befinde ich mich gerade in der letzten Phase des Fernlehrgangs zur Wundassistentin. Der Kurs hat ja am 1. August begonnen und ich habe nicht wirklich viel für den Kurs getan, so dass ich vor zwei Wochen dachte "wie willste das eigentlich bestehen!?". Hab dann versucht, die ganzen Lehrbriefe durchzuarbeiten, habe es zeitlich aber absolut nicht geschafft. Jeder Lehrbrief umfasst so um die 35 Seiten - und 17 sind es... Gestern war ich dann mutig und habe mich an das Abschlusstestat gewagt. das ist eine Online-Prüfung (Multiple Choice), die aus 20 Fragen besteht: Zuordnungsfragen bzw. die richtige Lösung anklicken. Pro Frage hat man 1 min Zeit, was schon recht knapp bemessen ist. Nach der Prüfung erfährt man auch direkt das Ergebnis - BESTANDEN! 18,17 von 20 Punkten - yeah! :)

Aber das war jetzt erst erste Streich...morgen fahr ich nach Nürnberg zu den Präsenztagen am Do und Fr - und dann ist der Kurs auch offiziell beendet. Nun überlege ich, ob ich mich noch als Wundassistentin zertifizieren lassen soll. Ich bin da hin und hergerissen: die Zertifizierung kostet 325€ und man muss noch eine Prüfung ablegen. Prüfung ablegen ist ja auch okay...aber das Geld...nun ja...ich muss mal in mich gehen....

Pinguinchen

Huhuu,

 

sooo, meinen ersten Lehrbrief habe ich bearbeitet und alles schön brav verschickt...ganz klassisch mit der Post, weil ich momentan an meinem Zweitwohnsitz noch kein Internet habe. Nun bin ich gerade an meinem Erstwohnsitz - und habe natürlich die Login-Daten für das elearning-Portal in meinem Zweitwohnsitz liegen lassen, so dass ich noch nicht nachschauen kann, ob und wie ich bestanden habe. Egal, ich werds schon überleben :D

Ich habe mich jetzt noch bei einem weiteren Anbieter für einen zweiten Fernlehrgang angemeldet: Wundassistent.

Offiziell heißt der Fernlehrgang "Basiskurs Wundtherapeut", aber ich verzichte auf diese Formulierung, da sie in meinen Augen irreführend ist: bei diesem Kurs handelt es sich um einen Kurs mit dem Schwerpunkt Wundmanagement, der nach dem Curriculum der Deutschen Gesellschaft für Wundheilung ausgerichtet ist. Dieses Curriculum sieht einen Basiskurs vor, der mit dem "Wundassistenten DGfW" abschließt; bei Bedarf kann man für 2500€ aufwärts einen Aufbaukurs zum "Wundtherapeuten DGfW" dranhängen, das werde ich aber wohl eher nicht machen...wie Ihr bereits ahnt - die Verknüpfung aus "Basiskurs" und "Wundtherapeut" empfinde ich als irreführend, da es letztlich zum Abschlusszertifikat des "Wundassistenten DGfW" führt, welches der Basiskurs für den Wundtehrapeuten darstellt.

Um noch mehr Verwirrung reinzubringen: in der Pflegewelt ist eigentlich der "Wundexperte ICW" bekannter - bei beiden handelt es sich um zertifizierte Fortbildungen. Ich habe mich jedoch für den Wundassistenten entschieden, da dieser nicht nur die Nationalen Expertenstandards in der Pflege, sondern auch die aktuellen Leitlinien der AWMF berücksichtigt. Letzteres tut der "Wundexperte ICW" nicht, das Curriculum sieht es einfach nicht vor. Des Weiteren ist der "Wundassistent" auch etwas umfangreicher - und wurde als bequemer Fernlehrgang angeboten :D Natürlich bietet der Wundexperte ICW auch eine gute Ausbildungsmöglichkeit und auch hier handelt es sich um eine gestufte Fortbildung mit weiteren Aufbaukursen - insofern kann man eigentlich nichts falsch machen.

Ab dem 1. August geht es los und Mitte November ist die Abschlussprüfung. Anbieter ist das CEKIB (Centrum für Kommunikation–Information–Bildung) des Klinikums Nürnberg. Das CEKIB bietet mehrere interessante Fernlehrgänge vor allem in den Bereichen Pflege und Gesundheit an. Auf mich wirkt es grundsätzlich sehr vertrauenserweckend, weil es sich um das Weiterbildungsinstitut einer gestandenen Klinik handelt...okay, die Geschichte mit dem "Wundassistenten bzw. Wundtherapeuten" - da mußte ich schon aufpassen und genau lesen, aber es ist ja auch okay, wenn es mir vorher auffällt und ich  Pro + Contra abwägen kann - vielleicht bin ich aber auch mal wieder zu kleinkariert.

Nun ja, wie es auch sei: auch hier wird es Lehrbriefe geben und begleitend ein elearning-Portal...(ich brauch echt Internet!!!), zum Abschluss muss man für zwei Tage nach Nürnberg.

Tja...ich werd Euch berichten, wie es läuft - jetzt mach ich mich erstmal auf die Socken in die internetfreie Zone - na ja ganz soooo schlimm ist es ja auch nicht, ich hab ja mein Smartphone zum Emails checken (man wird ja bescheiden ;) )

 

LG Pinguinchen

Pinguinchen

Hallo zusammen,

 

mittlerweile habe ich alle meine Lehrgangsunterlagen erhalten - das ging ganz schnell, etwa eine Woche nach der Anmeldung kam ein prall gefüllter Ordner mit den Lehrbriefen und vielen Tipps und Hinweisen. Den ersten Lehrbrief samt Einsendeaufgaben habe ich nun fast fertig bearbeitet (von sieben Aufgaben muss ich noch eine Aufgabe und eine Teilfrage beantworten) und bin auch froh, wenn das vorbei ist, weil das Thema "Recht" nicht so mein Ding ist. Klar, es ist wichtig und man muss auch darüber Bescheid wissen, aber meine Interessen liegen einfach in anderen Bereichen.

Der Lehrbrief liest sich sehr flüssig und ist wirklich einfach geschrieben. Der Autor erklärt selbst die einfachsten Fremdworte, so dass mir manchmal der Gedanke hochkam "Hoffentlich hält der nicht alle Pflegenden für so dämlich, dass die das nicht wissen" - andererseits ist es ja auch okay so einen Lehrbrief recht einfach zu halten. Der Lehrbrief ist in verschiedene Kapitel unterteilt und enthält auch aktivierende Aufgaben, Fallbeispiele und Selbstkontrollaufgaben. Am Ende des Lehrbriefes stehen die Einsendeaufgaben, die man wirklich problemlos beantworten kann, wenn man den Lehrbrief aufmerksam gelesen hat.

Was bislang einen eher schlechten Eindruck hinterlässt, das sind die unzähligen Rechtschreib- bzw. Grammatikfehler - man findet ganz häufig Dinge wie "Erklären Sie der Aufgabe" oder "Wie sehe Sie das?". Keine Frage, das sind Flüchtigkeitsfehler - aber das wirkt dann schon irgendwie semiprofessionell, wenn die Fehler sich häufen. Also, kurz zusammengefasst:

Inhaltlich ist der Lehrbrief sehr gut verständlich. Es sind wirklich wichtige Themen enthalten, die eine starke Relevanz für die praktische Tätigkeit als Praxisanleiter in der Pflege aufweisen. Der Schreibstil ist kurzweilig (manchmal auch sehr einfach), es gibt aktivierende Methoden und man kann die gestellten Anforderungen mit ein wenig Überlegen und Zuhilfenahme des Lehrbriefes gut lösen. Die Einsendeaufgaben sind recht umfangreich, aber gut schaffbar. Als bisher einziges Manko empfinde ich die bereits genannten Fehler in den Texten, die jedoch (bislang) nicht inhaltlicher Natur sind, sondern einfach nur auffallen und irgendwie nerven.

So, ich fahre jetzt mal zu meinem Zweitwohnsitz und anschließend habe ich Spätdienst :)

 

Tschüssi!!

Pinguinchen

Und schon wieder Veränderungen...

Hallo zusammen,

 

ich war in letzter Zeit nicht so oft hier (jaaa, in Gedanken schon ;) ) - aber es tut sich schon wieder so einiges bei mir.

Mitte Mai habe ich eine höchstinteressante Stellenausschreibung gelesen - dort wurden Absolventen gesucht, die folgende Kriterien erfüllen:

- Gesundheits- und Krankenpflegerin (bin ich! :) )

- Masterabschluss in einem pflegewissenschaftlichen Fach (hab ich! :) ), am liebsten mit Schwerpunkt Advanced Practice Nursing (hab ich! :) )

- erste wissenschaftliche bzw. Projekterfahrungen

- Erfahrungen in der neurologischen Frührehabilitation (hab ich + ist mein absolutes Lieblingsfachgebiet :D )

...also hab ich mich kurzerhand beworben, weil: anschauen kann man sich das ja mal - auch wenn ich mich an der Hochschule eigentlich sehr wohlfühle, aber leider ist das ja nur ein befristeter Teilzeitjob und wer weiß, was dann noch so sein wird (Stichwort: Wissenschaftszeitgesetz).

Also hab ich freitags meine Online-Bewerbung abgeschickt, am Montag erhielt ich morgens um 8 eine Nachricht vom Pflegedirektor "Toll, dass Sie sich bei uns bewerben", mittags ein Anruf mit Einladung zum Vorstellungsgespräch. Mittwoch fand dann das Gespräch statt - und ich muss ja mal ehrlich sagen: so ein VG hatte ich noch nie - mit Rundführung durch das Haus bzw. Grundstück, Infos über Pläne + Absichten der Klinikorga, anschließendem Smalltalk in der Lounge bei Kaffeespezialitäten, gleichzeitiges Vorstellen beim Klinikdirektorium usw. - ja das mag in anderen Branchen absolut normal sein, in der Pflege ist das definitiv nicht so - dort kenn ich es so: hingehen, Gespräch - Station zeigen - hospitieren - sagen, ob es einem gefallen hat - fertig.

Ich hab daraufhin an dem Mittwoch noch eine Zusage bekommen und am Freitag habe ich auch fest zugesagt, entscheidend hierfür waren:

- Plan des Klinikdirektoriums, ANP in der Klinik umzusetzen (das ist extrem selten in Deutschland, mir sind nur 2 Kliniken bekannt, wo das gemacht wird)

- das Konzept klang gut durchdacht, Pflege- und Kaufmännischer Direktor haben zudem beide Pflege mit Schwerpunkt ANP studiert, wissen also, was ANP ist (keine Sorge, der Kaufm. Direktor hat auch BWL studiert - aber eben auch einen Master Pflegewissenschaften -> absolute Rarität), es gibt eine Stelle Pflegeentwicklung + QM - auch dort arbeitet bereits eine Pflegewissenschaftlerin

- es werden für jede Fachrichtung ANP eingestellt - also es wird genügend studierte Pflegewissenschaftlerinnen geben - das ist mir sehr wichtig, dass ich da keine Einzelkämpferin sein werde

- hoher Gestaltungsspielraum

- unbefristete Vollzeitstelle in einer Vergütungsgruppe, die einem Masterabschluss absolut angemessen ist

- meine absolute Wunschfachrichtung -> Frühreha

Einziger Wermutstropfen: die Klinik liegt doch sehr ländlich ohne Autobahn- bzw Bahnanschluss, so dass ich nun erst einmal auf Wohnungssuche war - erfolgreich. Letzte Woche war dann der große Umzug und morgen ist der erste Arbeitstag und ich freu mich schon! Jetzt hab ich auch endlich mal wieder Lust und Motivation, mich auch fachlich wieder fortzubilden.

Also hab ich mich jetzt kurzerhand für einen Fernlehrgang "Praxisanleiter und Mentor in der Pflege" angemeldet bei Höher Management. Diesen Praxisanleiter-Kurs wollte ich schon die ganze Zeit machen und nun einfach mal angemeldet. Der Kurs dauert 9 Monate und man bekommt immer zum 1. Lehrbriefe zugeschickt und muss Einsendeaufgaben bearbeiten, zudem ist noch ein Praktikum von 160h integriert, welches man in seiner eigenen Klinik absolvieren kann. Zum erfolgreichen Abschluss muss man dann noch eine schriftliche Arbeit verfassen (Facharbeit) und eine mündliche Prüfung bestehen. Begleitende Präsenzphasen an einem Schulungszentrum kann man auch besuchen, sind aber nicht verpflichtend. Finanziell gesehen ist der Kurs verhältnismäßig günstig - im Internet steht, dass der Kurs 935€ kostet, bei Einmalzahlung wird Skonto gewährt und dann zahlt man um die 865€, ich habe jetzt ein Angebot bekommen mit monatlicher Ratenzahlung von etwa 100€/Monat über 9 Monate und bin damit zufrieden.

Das sind jetzt natürlich nur die strukturellen Daten und ich hoffe, dass die Qualität der Betreuung bzw. der Lehrbriefe meinen Erwartungen entspricht.

Ich hab natürlich vorher versucht, mich zu informieren - aber ich habe kaum Erfahrungen zu diesem Lehrgang gefunden. Zu anderen Lehrgängen bei diesem Anbieter schon - und die waren recht gut. Notfalls komme ich ja auch wieder aus dem Vertrag raus, aber noch lieber wäre mir, den Kurs gut zu bestehen und viel Neues zu erfahren.

Vielleicht fragt sich jetzt der eine oder andere, warum ich diesen Kurs überhaupt absolvieren möchte. Nun, das ist relativ einfach zu beantworten: beruflich werde ich immer wieder mit Situationen konfrontiert, die pädagogisches Handeln erfordern: Anleitung von Auszubildenden, Praktikanten was erklären, Patienten anleiten, Angehörige schulen... Und nun hab ich ja auch durch den neuen Job die Aufgabe, meinen Kollegen regelmäßig neue pflegewissenschaftliche Erkenntnisse nahe zu bringen. Tja, und genau deshalb möchte ich mich damit tiefgehender auseinandersetzen.

So...nachher gehts los in die neue Wohnung (mein Landsitz ;) ) - ich freu mich schon auf die neuen Aufgaben :)

 

Tschüssi!!

Pinguinchen

Studium erfolgreich abgeschlossen!

Juhuu! Nach längerer Abstinenz melde ich mich mal wieder zu Wort. Ich habe heute mein Master-Kolloquium bestanden und habe somit mein Präsenzstudium heute abgeschlossen :)

Die Vorbereitung hat doch einiges an Zeit verlangt, so dass ich kaum hier mitgelesen habe und auch mein Fernstudium etwas vernachlässigt habe. Ich habe sogar ein Modul ausgesetzt und ich habe keine Ahnung wann, wie und ob ich das wiederholen kann, aber ich bin da schon optimistisch, weil ich auch automatisch für das nächste Modul zugelassen wurde (International Health).

Beruflich geht es mir wirklich sehr gut: ich habe ja zu Jahresbeginn als Wissenschaftl. Mitarbeiterin an einer Hochschule angefangen und ich bin noch immer ganz begeistert von der Tätigkeit und dem tollen Umgang und der Stimmung unter den Kollegen. Ich habe jetzt auch schon einen Lehrauftrag erhalten und Anfragen auf Übernahme von Dozententätigkeiten an Weiterbildungseinrichtungen. Das freut mich natürlich sehr :)

Das Schönste aber ist, dass ich durch die regelmäßige Arbeitszeit endlich wieder einen gesunden Tag/Nacht-Rhythmus entwickelt habe. Nach Jahren im Schichtdienst merke ich jetzt erst, wie kostbar das doch ist! Ich genieße das total, nicht mehr um 4:30h am Sonntag aufstehen zu müssen und durch die Dunkelheit an irgendwelchen Alkoholleichen und gröhlenden Party-Heimgehern vorbei zum Dienst zu gehen.

Hach ja...natürlich freue ich mich über meinen Masterabschluss, aber ich bin auch wirklich traurig, meine Kommilitonen nicht mehr zu sehen - ich war in einem ganz ganz tollen Semester. Schade...aber so ist nun mal der Lauf der Dinge.

So...ich habe nun wieder mehr Zeit und werde (hoffentlich) auch wieder mehr berichten.

 

LG + ein tolles Wochenende wünscht Euch

 

Pinguinchen

Pinguinchen

Frohes Neues - wenn auch spät ;-)

Ich wünsche allen Mitlesern erst einmal ein tolles neues Jahr 2016! Ich hoffe, Ihr seid gut gestartet! Ich war hier in der letzten Zeit nicht sehr aktiv, weil ich momentan wirklich viel zu tun habe - deshalb gibt es jetzt auch nur stichwortartig einen Überblick über das, was ich so treibe:

1. Schwedisches Fernstudium: läuft immer noch, bin sehr zufrieden. Hab heute mein letztes Assignment abgegeben und wenn ich das bestanden habe, dann hab ich mein zweites Modul auch schon geschafft :) Insgesamt gab es in diesem Modul vier Prüfungen, die ersten drei habe ich bestanden...nun muss ich abwarten. Heute ist übrigens auch schon das zweite Semester gestartet...jaja in Schweden ticken die Semester etwas anders als bei uns ;)

 

2. Masterarbeit: läuft auch...ehrlich gesagt läuft sie momentan zu sehr nebenher...aber nun ist der schwedische Modulabschluss ja vorbei und dann hab ich auch wieder mehr Zeit für die Thesis. Datenerhebung ist abgeschlossen, muss noch ein wenig transkribieren - denke, diese Woche werde ich damit fertig werden und dann gehts an die Datenauswertung :)

 

3. Neuer Job: Bin seit 1. Januar stolze frisch gebackene Wissenschaftliche Mitarbeiterin an einer Hochschule und fühle mich sehr sehr wohl. Die neuen Kollegen machen einen richtig netten EIndruck, ich bin endlich dort beschäftigt, wo ich immer hin wollte und ich kann Studium/Fernstudium/Masterarbeit und Job wunderbar miteinander kombinieren...momentan komm ich mir so vor: ich gehe einfach zur Uni, treffe mich zum Diskutieren auf irgendwelchen Konferenzen, nebenher mache ich Kleinigkeiten - ein Anruf hier, dort etwas tippen - aber die meiste Zeit ist eigentlich wie im Studium: man diskutiert über Projekte, über Forschungsanträge, über Ideen - und es macht richtig Spaß....und dafür bekomm ich auch noch Geld, und zwar deutlich mehr als bisher

Pinguinchen

Die ersten Wochen im schwedischen Fernstudium :)

Hallo zusammen,

 

ich melde mich auch mal wieder zu Wort. Es ist schon eine Weile her, dass ich mich hier eingeloggt habe, und schon hat das Forum hier ein schickes neues Design. Gefällt mir sehr gut! :)

Ich hatte zwar letztens schon mal was zu meinem Fernstudium geschrieben, hatte beim Einloggen aber irgendwie diesen Haken vergessen zu setzen, der ein automatisches Ausloggen verhindert - und so war alles Geschriebene einfach futsch :(

In den letzten Wochen hat sich bei mir beruflich so einiges getan: ich habe meine Vollzeitstelle als Krankenschwester stark reduziert -> 65%-Teilzeit arbeite ich nun und bin nun seit 3 Monaten nebenberuflich in der Pflegeforschung tätig und habe nun auch meinen ersten Honorarauftrag  bis Ende März (ebenfalls in der Pflegeforschung). Das ist für mich absolut spannend, da Projektarbeit für mich auch recht neu ist. Ich habe keine festen Bürozeiten, keine Anwesenheitspflicht und muss meine Arbeitszeit selber strukturieren und das ist etwas, was ich noch lernen muss…und zwar ist es gar nicht so, dass ich nur rumgammeln würde (das hätte ich ja ehrlich gesagt von mir gedacht) - nein, das Gegenteil ist der Fall: ich arbeite und arbeite und muss noch lernen, wann es denn auch mal gut ist und reicht.

Parallel läuft jetzt auch meine Master Thesis, hier liege ich gut in der Zeit - auch wenn alles zusammen eine gute Organisation erfordert, wenn ich Anfang März abgeben möchte. Das Schöne aber ist: ich profitiere fachlich absolut von meinen Jobs in der Pflegeforschung, so dass ich dieses Wissen in meine Thesis einfließen lassen kann.

So, und nun erzähl ich mal was zu meinem Fernstudium: 

Ich bin ja jetzt seit 1,5 Monaten im schwedischen Fernstudium Integrative Health Science (IHS) und es läuft wirklich anders ab als hier in Deutschland an der Fernuni Hagen oder als an der PFH. Zuerst einmal die Größe: wir sind 41 StudentInnen, die von überall herkommen und eine ganz unterschiedliche Vorbildung haben - auf jeden Fall sehr spannend! Die Betreuung ist wirklich super und auch sehr menschlich und "kumpelhaft" - aber der Reihe nach: Die Hochschule arbeitet mit einer Plattform, die eine Mischung aus Moodle und Forum darstellt. Neu gepostete Beiträge oder neue Dateien, die hochgeladen wurden, sehe ich ganz bequem in meiner persönlichen Statusübersicht - die informiert mich auch mit einem Farbschema darüber, was ich noch nicht angesehen habe. Man kann sein Profil ausfüllen und es ist auch üblich, sich in einem Thread vorzustellen. Ich habe derzeit ein Modul belegt - man belegt immer nur eins zur Zeit und arbeitet das dann ab, bevor das nächste kommt. Dieses aktuelle Modul besteht aus zwei Teilen. Zu Beginn des Moduls wurden einige Dateien hochgeladen, die man lesen sollte und dann gab es auch schon die Introductory Task: eine Reflexionsaufgabe, in welcher man überlegen sollte, wie das Studium einen persönlich und auch in seiner eigenen speziellen beruflichen Position beeinflussen könnte und was man für Ziele daraus ableiten könnte. Diese Reflexionsaufgabe musste bis zu einem bestimmten Stichtag innerhalb der ersten 1,5 Wochen bearbeitet werden. In der dritten Woche gab es zudem noch die 3 Weeks-Control, vor der ich ja etwas Angst hatte…absolut unbegründet: es öffnete sich einfach ein Fenster mit der Frage "Möchten Sie das Studium weiter durchführen? Ja Nein" und man konnte dann entsprechend anklicken. Wenn man diese 3 Weeks-Control verpasst hat, weil man sich in dieser Woche einfach nicht eingeloggt hat, dann wurde man aus dem Modul rausgekickt. Man hat dann aber die Möglichkeit, Kontakt mit dem Modulverantwortlichen herzustellen und um Wiederaufnahme in das Modul zu bitten. Die Betreuung finde ich sehr gut. Fachlich und auch menschlich kommen wirklich gute Anregungen, wenn man seine Fragen stellt, es werden Gruppendiskussionen unter den Studierenden gefördert - und es ist auch einfach nett und lustig - so schreibt der eine Dozent zB "During the discussions, there will be ample time to elaborate on the various issues  - you may start with giving "straight answers" , and then go further, using your own experiences and imaginations or the finer points from the two books. I will be there, keeping an eye (not the evil eye of Mordor!) on proceedings, and perhaps also make a few comments." …haha!

Aktuell habe ich in dem Fernstudium auch schon meine erste Studienleistung abgegeben und nun warte ich auf das Ergebnis…wollen wir mal das Beste hoffen…es gibt aber eh nur die Möglichkeiten "fail" oder "pass"…hoffen wir mal auf "pass"… ;)

Mir gefällt dieses Studium und die ganze Art der Betreuung wirklich sehr gut - und dann noch vor dem Hintergrund, dass dieses Studium absolut kostenlos ist für EU-Bürger - dann kann ich echt nur sagen: das ist der Hammer! Und mittlerweile frag ich mich wirklich, warum andere und insbesondere deutsche (private) Fernhochschulen denn nicht auch so arbeiten und betreuen können, gerade vor dem Hintergrund hoher monatlicher Studienkosten. Ich denke auch, dass die Betreuung ausschlaggebend ist für die Studienmotivation.

Nun ja…jetzt konnte ich Euch einen kleinen Einblick in das Fernstudium in Schweden geben - interessiert Euch irgendwas Spezielles, auf das ich mal eingehen sollte?

LG!

 

Pinguinchen

Registration Day in Schweden!

Heute ist der langersehnte 24.8. -> "registration day" für das Fernstudium in Schweden.

Nun ja…ich hatte ja geschrieben, dass ich gespannt war, wie das überhaupt funktioniert, weil ja ALLES online erfolgt - von der Immatrikulation bis hin zum eigentlichen Studium - und man ja auch nicht notwendigerweise beglaubigte Zeugnisse zur Zulassung haben wollte.

Die "Registration zum Studium" entpuppte sich nun als bloßes Belegen der zur Verfügung stehenden Kurse (einfach nur anklicken, was man belegen will)….oh Mann…und das nennen die so großartig "Registration zum Studium". Ich dachte, es sei etwas wie eine Immatrikulation, bei der man seine Original-Zeugnisse vorlegen muss... und ich konnte mir nicht vorstellen, wie das online ablaufen sollte.

Nun gut - wenn es auch einfach geht, dann gerne einfach!

Ich habe nun zwei Module belegt und werde mal schauen, wie das so klappt. Mittlerweile habe ich auch Antwort auf meine Frage erhalten: man kann dieses Studium auch verkürzen auf 60 ECTS, wenn man einen anrechnungswürdigen Master vorweisen kann. Nun werde ich ja ohne Masterabschluss dieses Fernstudium beginnen und in hoffentlich 8 Monaten meinen Master hier in Deutschland abschließen. …und tatsächlich: ich dürfte dann auch mit einem später abgeschlossenen Master das Fernstudium verkürzen. Mein Studium gilt als "anerkennungswürdig". Ich finde das richtig gut :)

Pinguinchen

Sooo…ich hatte jetzt meine ersten Tage als "Wissenschaftliche Assistentin" an einer hiesigen Hochschule…und ich habe Blut geleckt: Das ist genau DAS, was ich machen möchte! Endlich einmal kann ich genau das anwenden, was ich im Studium gelernt habe. Das Umfeld erscheint sehr nett, ich arbeite recht eng mit einer Professorin zusammen, die bislang einen ziemlich guten Eindruck auf mich macht (weiß, was sie will, erscheint recht klar und nett dabei und bietet auch ihre Hilfe an, falls etwas unklar ist). Ich bin nun in einem vom BMBF-geförderten Drittmittel-Projekt involviert und gestern kam die Anfrage, ob ich ab September noch ein weiteres Projekt bearbeiten wolle -> JA SICHER! :) Endlich Pflegeforschung betreiben und Forschungserfahrung sammeln. Ab Januar wird auch eine Stelle einer Wissenschaftlichen Mitarbeiterin frei…und wenn ich mich in diesen Projekten gut anstelle, habe ich sehr gute Chancen auf diese Stelle. Ich finde das ganz okay, denn dann kann ich mir in Ruhe "den Laden" erstmal anschauen, bevor ich meine unbefristete und recht gute derzeitige Stelle als 08/15-Krankenschwester auf 10%-Arbeitszeit reduziere (ich will ja schließlich noch einen Fuß in der Tür behalten ;) )

Momentan winkt also recht viel Arbeit und ich muss mich jetzt disziplinieren, um das alles auch gut zu schaffen. Ich denke, jetzt ist vor allem mein Organisationsgeschick gefragt, um alles unter einen Hut zu bringen und ich habe bereits angefangen, meine to do-Liste abzuarbeiten.

Hach ich freu mich, endlich habe ich eine richtige Perspektive - und dann auch noch an meinem Wohnort! :) :) :)

Pinguinchen

Akku leer...

So…dieses Semester fühle ich mich wirklich mal ausgelaugt. Ich hätte am Freitag meine Hausarbeit abgeben müssen, habe es aber absolut nicht geschafft, diese fertigzustellen bei den ganzen Nachtdiensten, die ich hatte :( Nun liegt sie hier, ist zu 2/3 fertig und ich bin echt froh, dass ich jetzt erstmal keine Prüfungsleistung mehr habe.

Ich werde die Arbeit jetzt entspannt fertig schreiben, werde mein Hospitationsprojekt langsam aber sicher in Richtung Umsetzung bringen und dann kann ab dem 1. Oktober die Masterarbeit beginnen. Gottseidank habe ich trotz meines leeren Akkus alle erforderlichen Voraussetzungen erfüllt und dann kann es nun losgehen.

Den 1. Oktober sehne ich schon herbei, zumal ich ab dann auch nur noch teilzeitbeschäftigt bin (25h/Woche, aktuell Vollzeit)…hach das wird schön!

Ich werde jetzt einfach mal das machen, was ich mir innerlich die ganze Zeit verboten habe, weil ich ja immer irgendeine Prüfung im Nacken hatte: einfach mal spazierengehen, ohne auf die Uhr zu schauen… :)

Pinguinchen

Ein Lebenszeichen zum Semesterende :)

Hallöchen,

ich melde mich auch mal wieder in meinem Blog zu Wort :)

In den letzten Wochen hatte ich ziemlich viel zu tun, dieses Semester sind/waren sechs Modulabschlüsse angesagt und ich habe nur noch einen offen (Hausarbeit). Momentan warte ich noch auf die Ergebnisse zweier Hausarbeiten und arbeite nebenher an meinem kleinen Projekt, welches als "Hospitation" im Rahmen meines Studiums gewertet wird. Es ist mein allererstes Projekt überhaupt und ich bin wirklich überrascht, wie problemlos alles derzeit läuft. Im nächsten Monat werde ich (sofern ich einen Platz bekomme, ich habe noch keine verbindliche Zusage erhalten) einen zweitägigen Workshop meiner alten Hochschule (Bachelorstudium) zum Thema "Grundlagen Projektmanagement" besuchen. Ich denke, es kann keinesfalls schaden, solch einen Workshop zu besuchen - außerdem freue ich mich, meine alte Hochschule wieder von innen sehen zu dürfen :)

Tja…und nun naht auch das Ende meines Studiums und ich bin jetzt schon traurig. Bis zum 31.7. muss ich mich für die Master Thesis anmelden - ich habe auch schon ein Thema und zwei nette engagierte Betreuer (Erst- bzw. Zweitprüfer) für meine Arbeit. Offiziell beginnt meine Arbeit am 1. Oktober…und ich habe auch schon überall das Okay eingeholt (ich werde eine kleine Forschungsarbeit an meiner Klinik durchführen und musste diverse Stellen abklappern), nun steht "nur" noch das Votum der Ethikkommission aus…

Und nun geht es auch so ganz langsam mit dem Fernstudium in Schweden los: letzte Woche habe ich meine Zugangsdaten bekommen und auch eine Studenten-Emailadresse (juhu, ich hab eine schwedische Emailadresse ;) ). Ich bin aber gespannt, wie es weitergeht - ich finde es sehr interessant, wie die Schweden das alles so organisieren - von der Bewerbung zur Zulassung läuft ja eigentlich alles online, selbst die Einschreibung läuft online. Als EU-Bürgerin hatte ich bei der Bewerbung die Wahl, ob ich meine Unterlagen (Bachelorzeugnis und -Urkunde) einfach einscanne und per pdf hochlade oder beglaubigt per Post abschicke. Ich habe den letztgenannten Weg gewählt, weil es mir einfach "seriöser" erschien. Hierbei ist anzumerken, dass ich nichts übersetzen lassen musste - "deutsch" wurde als Sprache genannt, die keiner Übersetzung bedurften…sehr komfortabel!

Die Bewerbung ging an die zentrale Bewerbungsstelle für schwedische Studiengänge "universityadmissions.se" und ist vergleichbar mit der ZVS. Hierüber hab ich dann auch meine Zulassung erhalten (ist alles online einsehbar) und habe dann per Email von der Hochschule dann auch Zugangsdaten erhalten für die Lernplattform. Die eigentliche Einschreibung erfolgt dann in der letzten Augustwoche und ich bin wirklich gespannt, wie das geht…ob ich da noch irgendwelche Beglaubigungen hinschicken muss oder wie auch immer…aber die werden mir schon sagen, was und wie sie es haben wollen.

Tja, und dann muss ich auch noch nachhaken, ob und wie ich das Studium verkürzen kann: auf der Homepage steht, dass man mit einem bereits vorhandenen Masterabschluss das Studium verkürzen kann (60 statt 120 ECTS) - nun werde ich meinen MSc ja erst nach dem ersten Semester absolvieren und ich weiß nicht, ob das dann auch noch geht - oder ob der Master bereits zu Studienbeginn vorliegen muss. Nun ja, aber das kann man ja alles erfragen.

Ab Oktober bin ich übrigens nur noch teilzeitbeschäftigt, weil ich mehr Zeit für meine Studien haben möchte (derzeit arbeite ich ja Vollzeit). Ich bin sehr gespannt auf das Studium in Schweden. Die Module dauern ca 8-10 Wochen und umfassen 7,5 ECTS - und man hat immer nur ein einziges Modul, auf das man sich konzentriert - das hört sich sehr angenehm an. Im ersten Modul werde ich zwei Hausarbeiten bis Mitte November schreiben müssen, aber das ist okay, weil ich gerne Hausarbeiten schreibe (ja…ich bin schon irgendwie seltsam :D ).

So…ich werde noch ein wenig nach Schlaf suchen…bin vorhin um 2:30h nachts aufgewacht und habe meine Schlaflosigkeit mit Aufräumen und Blogschreiben verbracht - auch gut ;) - aber ich habe nachher noch Spätdienst und möchte mich noch ein wenig ausruhen.

LG + bis bald :)

Pinguinchen

Ich habe heute eine Zulassung erhalten in dem Fernstudiengang "Integrative Health Science" in Schweden!!!! Ich freu mich total!!! Somit werde ich mein Psychologiestudium an der PFH endgültig an den Nagel hängen. :)

Von dem Job habe ich leider noch immer nichts gehört….vor 2 Wochen habe ich mal vorsichtig angefragt, aber mir wurde gesagt "Ja in einer Woche ungefähr…"…hmmm….nochmal will ich jetzt nicht nerven

Pinguinchen

Zeit für Veränderung

Soooo, nun melde ich mich auch mal wieder zurück. Momentan habe ich einiges veranlasst, das zu Veränderungen in meinem Leben führen könnte….KÖNNTE.

Um genauer zu sein: ich habe mich an einer Hochschule als wissenschaftliche Mitarbeiterin beworben und war auch schon beim Vorstellungsgespräch. Des Weiteren habe ich mich an einer weiteren Hochschule für eine Nebenbeschäftigung beworben. Und last but not least: ich habe Ernst gemacht und eine Bewerbung für ein englischsprachiges Fernstudium in Schweden abgeschickt.

Nun warte ich auf die Ergebnisse…der Job an der Hochschule als Wissenschaftliche Mitarbeiterin gefällt mir richtig gut und eigentlich hatte ich auch ein sehr gutes Gefühl beim VG. Die Stimmung war sehr herzlich und es "passte" einfach…aber man weiß ja nie wie die Konkurrenz ist…nun muss ich abwarten, ob ich genommen werde oder nicht. Ich hoffe, ich bekomme diese Woche Bescheid.

Zum geplanten Fernstudium: das angestrebte Fach "Integrative Health Sciences" habe ich durch Zufall entdeckt und konnte mich leider nicht mehr regulär bewerben, daher habe ich eine "late application". Ich musste mich zentral bewerben bei universityadmissions.se - das ist vergleichbar mit der ZVS/hochschulstart.de und ich muss mittlerweile sagen, dass bei mir der Eindruck entstanden ist, dass die Bürokratie in Schweden mindestens genauso ausgeprägt ist wie bei uns in Deutschland. Irgendwie hatte ich ja so eine verstrahlte Pippi Langstrumpf-Ikea-Sicht auf Schweden :sleep: Während des "application process" durchläuft man intern einige Stadien, aber seit letzter Woche habe ich nun den Status "qualified" und ein "merit rating von 960 bei einem Maximum von 999" - ich bin also noch mitten im Zulassungsprozess und ich hoffe, dass ich doch noch einen Platz ergattere, auch wenn ich in der "late application" bin. Inhaltlich ist das Studium wirklich sehr interessant: Gesundheitswissenschaften, International Health, Forschungsmethoden, Forschungsmethoden und Forschungsmethoden. Jedes Modul wird schön nacheinander abgearbeitet und man kann insgesamt 120 ECTS erreichen und hat dann einen Master of Sciences. Wenn man bereits ein "Master degree" in Händen hält, kann man den MSc auch nach 60 ECTS erreichen. Das Studium ist als reines Fernstudium konzipiert und die Unterrichtssprache ist Englisch - daher ja auch mein Ehrgeiz mit dem IELTS-Test :)

Nun ja…denn muss ich wohl mal abwarten, was die nächsten Tage bringen werden…hoffentlich klappt es mit dem Job - denn den hätte ich am allerallerliebsten!

Pinguinchen

Ein ewiges Hin und Her...

Ach Mann…ich weiß auch nicht, was im Moment los ist. Letztens war für mich vollkommen klar, dass ich das Psychologie-Studium abbreche. Ich hatte auch schon die Kündigung formuliert, jedoch noch nicht ausgedruckt. Dann hatte ich einen Tag später ein nettes Gespräch mit einer ehemaligen Kommilitonin und wir haben uns darüber ausgetauscht, was "Studieren" mittlerweile bedeutet - dass das persönliche Wachsen aufgrund geistiger Auseinandersetzung mit Inhalten aus dem Studium immer weniger gefördert wird - gerade in den Sozial- und Geisteswissenschaften (Bologna lässt grüßen)….dass sich gerade die Psychologie auf quantitative Forschungsmethoden versteift, obwohl auch qualitative Ansätze zum Tragen kommen könnten….dass der "phänomenologische Erkenntnisgewinn" nicht so sehr gefragt ist… Irgendwie hat mich das Gespräch dem Fach doch wieder etwas näher gebracht. Nun ja, um es kurz zu machen: ich habe nicht gekündigt. Momentan nehme ich das Psychologiestudium wieder als Chance wahr als ein weiteres berufliches Standbein. Ich habe nun fast alle Einsendeaufgaben mittlerweile bearbeitet und abgeschickt, zwei Korrekturen stehen noch aus und eine EA muss ich noch komplett bearbeiten. Die Statistikklausur im März kann ich nicht mitschreiben, weil ich an genau diesem Termin eine andere Prüfung habe, die erstmal wichtiger ist (und deren Wiederholungstermin erst im September ist). Tja…so sieht es momentan bei mir aus…Zweifel am Studium und trotzdem einfach mal weitermachen...

Pinguinchen

Tja...

Ich habe in der letzten Zeit viel nachgedacht über das Psychologiestudium. Ich muss sagen, dass ich von der Psychologie - so wie sie gelehrt wird - enttäuscht bin. Sowohl das Hagener als auch das Göttinger Studium empfinde ich als stumpfsinniges Auswendiglernstudium bzw. als unreflektierte 1:1-Wiedergabe der Studienbriefe ohne Förderung des weitergehenden Verständnisses und erinnert mich sehr an meine Zeit als Medizinstudentin. Es geht kaum um eine sinnhafte Auseinandersetzung mit dem Inhalt. Leider.

Ein weiterer Punkt ist die lange Studiendauer - bis ich einen brauchbaren Abschluss habe, vergehen locker 6 Jahre (4 Jahre Bachelor + bestenfalls 2 Jahre Master) - und das dauert mir einfach zu lange.

Kurzum: ich werde mich exmatrikulieren und werde nun nur noch im Akademiestudium der Fernuni interessante Module belegen.

Pinguinchen

Schweden...

Nachdem ich hier im Forum einen dezenten Hinweis auf ein mögliches Fernstudium in Schweden gesehen habe, hab ich mich doch gleich auf ins weltweite Web gemacht und mich einmal umgeschaut. Irgendwie bin ich dann auf eine recht interessante Seite gestoßen, die ich zuvor noch nicht kannte http://www.mastersportal.eu

Und jene Seite zeigte mir dann auch noch einen Master in Medical Education an - Medizinpädagogik. Diesen Studiengang gab es in Deutschland auch mal an den Unis Berlin und Halle - damals auch als Fernstudiengänge. Leider haben diese Studiengänge nicht überlebt (weder als Präsenz- noch als Fernstudium), nur ein paar private Anbieter "verhökern" dieses Studienangebot mit genau diesem Namen in Deutschland derzeit noch zu horrenden Preisen (ab 500€/Monat).

Während meiner Ausbildung hatte ich schon mit diesem Studium geliebäugelt, aber noch vor meinem Ausbildungsabschluss wurden die beiden Studiengänge abgesetzt…blöd.

Tja, und nun sehe ich, dass genau dieser Studiengang als Fernstudium angeboten wird in englischer Sprache - kostenlos! am Karolinska-Institut…ja genau…DAS Karolinska-Institut - die mit dem Nobelpreis...

Okay, das Studium nicht ganz kostenlos - es gibt 2x/Jahr Anwesenheitspflicht (jeweils 3 aufeinanderfolgende Tage) in Stockholm, aber das kann man ja gut planen.

Das Studium ist vor allem webbasiert mit Videokonferenzen und der Lernplattform Pingpong :lol: und schließt mit dem Master of Science ab. Hier gibt es zwei Varianten: einmal den Master mit 60 ECTS und dann mit 120 ECTS.

Ich habe den Unterschied zwischen den beiden Varianten noch nicht ganz verstanden. Klar, der eine umfasst doppelt so viele Credits wie der andere, aber beide schließen mit dem gleichen Grad ab, beide haben dieselben Zulassungsvoraussetzungen….ich bin da noch nicht so ganz durchgestiegen.

Der 120 ECTS-Master beinhaltet natürlich noch weitere Module, u.a. eine Research-Modul und zusätzlich kann man noch ein weiteres Degree-Project durchführen (also man führt entweder insgesamt 2 Abschlussarbeiten zu 15 ECTS und 30 ECTS = 45 ECTS durch oder eine große mit 45 ECTS).

Zu den Prüfungen habe ich auch schon einiges gefunden: und zwar fand ich es sehr interessant, dass man jeweils nur ein einziges Modul bearbeitet und nach ca 2,5-3 Monaten dann abschließt (meist mit 7,5 ECTS) - und dann kommt das nächste Modul. Das finde ich schon ziemlich klasse, weil ich mich auch gerne auf ein Modul komplett einlassen möchte und nicht 5 parallel bearbeiten will. Die Modulabschlüsse bestehen fast immer aus einer kontinuierlichen Mitarbeit bei Pingpong :D (ich finde den Namen klasse!!), der Beteiligung an Online-Diskussionen und natürlich aus schriftlichen Ausarbeitungen unterschiedlichster Art: vom Unterrichtsplanungspapier, über die Fallanalyse, Reflexionsarbeit bis hin zur Hausarbeit ist einiges dabei. Mündliche Prüfungen konnte ich bislang nicht finden - aber natürlich auch nicht ausschließen.

Ja, ich bin momentan noch bei der Informationsbeschaffung…die Homepage wirkt auf den ersten Blick recht okay, ist aber doch etwas zerpflückt, wenn man konkret etwas wissen möchte. Ich habe vorhin mal eine Mail mit meinen Fragen an das Institut geschickt. Inhaltlich finde ich es wirklich sehr interessant - es ist interprofessionell ausgerichtet: alle Berufe des Gesundheitswesens sind angesprochen und man merkt schon beim Lesen, dass die einen anderen Zugang zum Fach und zum Gesundheitswesen haben als wir in Deutschland. Das finde ich sehr interessant.

Ach ja: das Studium ist ein Teilzeitstudium und umfasst bei 120 ECTS 4 Jahre. Es wird mehrfach erwähnt, dass viele Studenten einer 100%-Beschäftigung nachgehen. Ich habe auch eine pdf entdeckt, aus der hervorgeht, dass bei der letzten Kohorte insgesamt 10 Studenten eingeschrieben waren. Nun weiß ich aber auch nicht, ob es tatsächlich nur 10 Studienplätze gab. Mal schauen, was die mir auf meine Fragen so antworten.

Die Zulassungsvoraussetzungen sind übrigens:

- Bachelorabschluss in einem Gesundheitsberuf (Pflege, Medizin, Physiotherapie, Logopädie, Ergotherapie) mit mind. 180 ECTS oder vergleichbar

- 2 Jahre Berufserfahrung im Beruf

- Englischkenntnisse auf Niveau B

Gut, mit den Englischkenntnissen muss ich mal schauen. Ich hab ja noch mein uraltes Abizeugnis, aber das werden die mir wohl nicht mehr anerkennen….

Mach ich halt noch einen Englisch-Test, Niveau B sollte noch drin sein mit ein wenig Vorbereitung.

Pinguinchen

Urlaub! Und weiter geht's...

Seit Montag habe ich Urlaub und ich bin wirklich froh, mal etwas Zeit für meine Studien zu haben. Ich habe mittlerweile einige Einsendeaufgaben bearbeitet und abgeschickt, allerdings noch kein Ergebnis (logisch, die erste EA hab ich auch erst vor 1,5 Wochen abgeschickt). Jetzt muss ich nur noch die Einsendeaufgaben zu "Moderation und Präsentation" und "Selbstorganisiertes und individuelles Lernen" bearbeiten - den Rest hab ich schon fertig :) gestern hab ich an der letzten Statistik Online-Veranstaltung teilgenommen und am Samstag bin ich in Göttingen beim Präsenzseminar.

Somit habe ich erstmal mein Soll für das Fernstudium erledigt.

Mein Präsenzstudium steht dem aber in nichts nach: hier muss ich bis nächste Woche noch zwei Präsentationen und ein Exposé erstellen, zudem habe ich noch einen Modulabschluss am 27.11. :blushing:

Wenn ich jetzt keine freien Tage hätte, würde ich wahrscheinlich ins Schleudern kommen…andererseits hätte ich dann auch noch nicht die Einsendeaufgaben bearbeitet. Ich genieße im Moment die freie Zeit und fühle mich endlich mal wieder als richtige Studentin: ohne zeitlichen Zwang kann ich mich meinen Studien widmen - ganz nach Belieben!

Morgen und übermorgen hab ich dann meine Präsenzzeiten im Masterstudium und ich freu mich schon auf meine Kommilitonen - richtig nette Truppe!

Pinguinchen

Semesterstart

Hallo,

das Wintersemester fährt im Moment mit Volldampf voraus - und was habe ich nun gelernt? Keine Semesterplanung vor dem Besuch der ersten Termine im Präsenzstudium :ohmy:

Ich belege ja im Moment das dritte und das fünfte Semester in meinem Master parallel (ja, das klingt schlimmer als es ist - effektiv habe ich nur vier Module belegt mit insgesamt 30 ECTS).

Jedenfalls ist meine ganze Semesterplanung hinfällig, weil kaum ein Modulabschluss in den Prüfungswochen (Mitte bis Ende Februar) stattfindet, sondern bereits während des Semesters. Das entzerrt zum einen diese Prüfungswochen - zum anderen musste ich mir nun etwas einfallen lassen zu meiner persönlichen Studienorganisation mit dem Fernstudium Psychologie.

Um es kurz zu machen: ich sehe gerade zu, dass mein Masterstudium gut läuft, da ich in 3 Wochen meinen ersten Modulabschluss habe und ich mich entsprechend vorbereiten muss.

Heute habe ich zur Abwechslung mal wieder ein PFH-Script in Händen gehalten und nahezu komplett verschlungen, weil ich es so dermaßen interessant fand. Nun würde ich auch gerne ein paar Einsendeaufgaben bearbeiten, habe aber zugleich ein schlechtes Gewissen dem Masterstudium gegenüber, weil der Modulabschluss bald ist…und die Einsendeaufgaben kann ich ja immer noch bearbeiten…

Nun ja…mein Psychologiestudium läuft momentan etwas nebenher, liegt aber nicht auf Eis. Ich habe nun insgesamt 4 Online-Seminare besucht (inkl. Einführungsveranstaltung) und Ende des Monats werde ich auch zur Präsenzveranstaltung in Göttingen erscheinen. Die Statistikklausur werde ich jedoch nicht wie ursprünglich geplant im Dezember mitschreiben, sondern erst im März (wenn alles klappt, ist aber noch nicht ganz sicher).

Ansonsten geht es mir eigentlich ganz gut. Morgen hab ich meinen ersten Arbeitstag im neuen Aufgabenbereich…der Abschied von meiner alten Abteilung fiel mir überraschend doch nicht ganz so leicht…wer hätte das gedacht!? (ich nicht!!)

LG!

Pinguinchen

Studieneinstieg PFH Göttingen

Ich melde mich jetzt auch mal wieder zu Wort :)

Diese Woche fand meine erste freiwillige Onlinevorlesung statt mit dem Thema "Studieneinstieg". Es gab viele Infos, das meiste war mir aber schon bekannt durch aufmerksames Lesen des einen Lehrbriefs, der sich mit der Organisation und Struktur des Psychologie-Studiums beschäftigt, und durch das Forum hier. Außerdem war ich auch neugierig, wie das mit den Online-Vorlesungen so klappt - eigentlich ging es ganz gut, nur die Akustik fand ich nicht wirklich gut.

Ich habe nun mit der Bearbeitung des ersten Statistik-Lehrbriefes begonnen und habe noch immer die Absicht, die Klausur am 7. Dezember mitzuschreiben. Die nächsten Wochen werden nun ziemlich happig werden und ich muss mich gut organisieren.

Diese Woche habe ich noch zwei Pflicht-Onlineseminare, ein Treffen meiner Forschungsprojektgruppe und dann beginnen auch noch die Vorlesungen meines Masterstudiums. Gottseidank ist mein Dienstplan zur Zeit ganz brauchbar und studierfreundlich. Nun geh ich aber schlafen, damit ich morgen fit bin :sleep:

Pinguinchen

Gedanken zur Studiererei

Vorgestern habe ich den Zugang für den internen Studienbereich der PFH erhalten und auch Zugriff auf die elektronischen Lehrbriefe. Das WS wird durch das Vorziehen zweier großer Module im Rahmen meines Masterstudiums recht arbeitsintensiv werden, daher habe ich mich in den letzten Tagen und Wochen sehr mit meiner Studienorganisation auseinandergesetzt. Da in meinem Präsenzstudium die meisten Prüfungen im Februar stattfinden werden, habe ich Bedenken, die Statistikklausur an der PFH im März genügend vorbereiten zu können. Nun bin ich zu dem Entschluss gekommen, Statistik 1 bereits im Dezember zu schreiben, da ich zu diesem Zeitpunkt bzw. in den Wochen zuvor mehr zeitliche Kapazität für die Statistikvorbereitung aufwenden kann. Nicht zuletzt profitiere ich durch die frisch erworbenen Statistikkenntnisse bei den kommenden Modulabschlüssen im Masterstudium. Die Termine für die Online-Seminare habe ich bereits fest notiert und mich auch bereits angemeldet. Lediglich die Termine im November - darunter auch der Termin für das Präsenzseminar - konnte ich noch nicht bestätigen, da mein Dienstplan noch nicht feststeht.

Mindestens eine Einsendeaufgabe möchte ich ebenfalls bis Ende des Jahres eingereicht haben; die zweite Einsendeaufgabe dann im März bearbeiten. Hierbei muss ich mir jedoch erst einmal auch einen Überblick verschaffen, wie arbeitsaufwendig diese Aufgaben sind und ob ich in irgendeiner Form schon mit der Thematik in Berührung gekommen bin.

Ich denke momentan auch sehr viel darüber nach, wie es nach meinem Masterabschluss weitergehen wird und kann. Geplant habe ich, die Masterarbeit im nächsten Jahr im WS zu schreiben. Hierfür werde ich meine Vollzeitstelle befristet reduzieren - wahrscheinlich auf 50-60%. Durch geschicktes Urlaubsplanen und dem Einstreichen von Weihnachtsgeld usw. sollte es mir möglich sein, für ca ein ganzes Semester (Sept/Okt bis Feb/März) genügend Zeit und Geld für ein entspanntes Schreiben der Masterthesis zu haben.

Im Moment liebäugel ich mit der Idee, nach dem Master einen weiteren Master in Gesundheits- und Pflegepädagogik zu absolvieren, der in meiner Stadt als Präsenzstudium angeboten wird. Dieser Master würde 4 Semester beanspruchen, an zwei festen Tagen pro Woche stattfinden, wobei mir sehr wahrscheinlich ca 24-30 ECTS aus meinem jetzigen Master anerkannt würden. Nach Abschluss dieses Masters hätte ich neben pädagogischen und didaktischen Kenntnissen auch eine nicht zu verachtende offizielle Lehrbefähigung für die Schulen des Gesundheitswesens erworben. Das reizt mich neben dem inhaltlichen wirklich interessanten Master schon sehr. Hinzu kommt, dass ich so meine Chancen auf dem Arbeitsmarkt stark verbessern kann.

Irgendwie merke ich auch, dass mir der Austausch an der Hochschule mit meinen Dozenten und Kommilitonen sehr fehlt. Wenn ich mir vorstelle, dass das in 1,5 Jahren vorbei sein soll, dann finde ich das sehr sehr schade. Irgendwie bin ich zur Hobbystudentin mutiert, wobei es mir schon wichtig ist, Abschluss- und inhaltsorientiert zu studieren. Wenn ich keine Stelle im (Hoch-)Schulbereich finde, dann werde ich höchstwahrscheinlich auch noch mit Mitte 50 meinem liebgewonnenen Hobby nachgehen, es gibt ja an meiner jetzigen Präsenz-Hochschule mehr als genug interessante Studiengänge ;)

Ansonsten ist meine Stimmung zur Zeit recht gut, ich fühle mich ausgeglichener durch die Tatsache, endlich in meiner Wunschabteilung anfangen zu dürfen :)

Pinguinchen

Ein weiterer Wechsel steht an...

Mein letzter Bogeintrag enthielt ja den Titel "Wechsel vollzogen". Nun bahnt sich ein weiterer Wechsel an und ich freue mich schon sehr: ich habe diese Woche erfahren, dass ich meine Abteilung, wechseln kann - und zwar auf meine Wunschstation (Neurochirurgische Intensiv/Frühreha Phase A). Die Zusage kam sehr plötzlich und unvermittelt - ich hatte zwar vor drei Monaten dort hospitiert und meinen "Wechselwillen" bekundet - allerdings seitdem nichts mehr gehört, keine Stellen frei. Am Mittwoch kam dann mein Chef auf mich zu und überbrachte mir die Nachricht, dass dort eine Stelle frei geworden sei und ob ich wirklich noch wechseln wolle. Diese unvermittelte Konfrontation hat zuerst eine kleine Abwehrhaltung in mir ausgelöst "nein, kein Wechsel", aber ich habe darüber nachgedacht und letztendlich habe ich meine Versetzung in die andere Abteilung mittlerweile auch unterschrieben - und jetzt geht es mir so richtig gut! Ich freue mich sehr auf mein neues/altes Aufgabenfeld - endlich wieder Neuroluft schnuppern! Das habe ich soooo sehr vermisst! Zudem bringt es mir ja auch etwas für mein Psychologiestudium - ich arbeite unmittelbar mit Neuropsychologen zusammen und das ist ja auch mein 2. Ziel meines weiteren beruflichen Standbeines (kann man das so ausdrücken? Ich hoffe, Ihr versteht, was ich meine ;) )

Schön war auch, dass mein jetziger Chef mir zu verstehen gab, dass er auf jeden Fall den Kontakt zu mir halten will, da er sehr viel von meinem Studium und meinen beruflichen Interessen hält und mir eine pflegewissenschaftliche Weiterentwicklung im kommenden bzw. übernächsten Jahr in Aussicht gestellt hat - auch wenn ich in besagter anderer Abteilung bin. Zudem weiß ich auch: falls es mir in der neuen Abteilung wider Erwarten nicht gefallen sollte, so steht mir die Tür jederzeit offen, wieder zurückzukehren. Das ist ein gutes Gefühl, denn ich möchte mich ja auch "im Guten" trennen. Mir geht es tatsächlich vornehmlich um die andere inhaltliche Ausrichtung meines Tätigkeitsgebietes und nicht - wie so vielen - dass einem die Nase des Kollegen nicht passt.

Ich bin im Moment auch sehr motiviert. Diese Woche kam passenderweise mein bestelltes Buch "Biologische Psychologie" und ich habe erstmal ein wenig geschmökert - sehr interessant! Und dann entspricht es auch noch genau meinem neuen/alten Arbeitsfeld!! Ich freu mich mittlerweile so sehr! :)

Und ich schreibe neu/alt, weil ich zuvor schon auf einer ähnlichen Station gearbeitet habe und mir die Tätigkeit sehr viel Spaß gemacht hat: es wird nicht nur überlegt, wie man Krankheiten vermeidet - nein - man schaut: welche Ressourcen hat der Patient, was kann er erreichen und wie kann man ihn dabei unterstützen und dann wird daran gearbeitet! Die Gesundheitsförderung samt positiver Grundeinstellung steht hier im Vordergrund und das entspricht sehr meinem ganzen Naturell.

Ich war jetzt auch bereits in meiner neuen Abteilung und habe dort vorsichtig angefragt, ob ich an meinen Präsenztagen für mein Masterstudium frei haben könnte - dies wurde sehr wohlwollend aufgenommen - gar kein Problem. Das macht auf mich natürlich einen sympathischen Eindruck.

Pinguinchen

Wechsel vollzogen...

…gestern kam der Vertrag von der PFH…gelesen…überlegt…gelesen…sacken gelassen…gelesen….unterschrieben und gleich weggeschickt. Ich habe dann umgehend meine Exmatrikulation in Hagen beantragt - die haben sich auch sofort bei mir per Mail gemeldet und mich mit "Herr" angesprochen…das hat mir ja irgendwie schon gereicht…ich meine, ich habe mein Anliegen mit ausgeschriebenem Vor- und Nachnamen vorgetragen und nein, ich heiße weder Chris noch Toni - die haben sämtliche Daten von mir und dann schreiben die mich mit "Herr" an… Ja okay, kann immer und überall passieren - aber irgendwie empfand ich diese Situation gestern schon als symbolisch für den Umgang mit den Studenten in Hagen getreu dem Motto "Ach gehen Sie weg, Sie sind für mich nur ein gesichtsloser Niemand"

Nun ja…ich komme gerade vom Nachtdienst, der hat ordentlich geschlaucht…werde jetzt erstmal schlafen gehen. :blushing:

Pinguinchen

Zweifel...

…ich zweifle im Moment etwas an meinem Fernstudium…einerseits finde ich es wirklich gut, dass man in Hagen mit nur einer einzigen Prüfung 15 ECTS erhält…aber…nun ja…im Moment wünsche ich mir doch eher "kleinere, besser verdauliche Modulhäppchen"…ich denke, ich werde von den Prüfungen wieder zurücktreten…und der zweite Punkt, der mich nervt, ist, dass man erst M1 und M2 bestanden haben muss, um die anderen Module zu studieren. Ja, ich weiß, mir ist auch klar, dass hier gesiebt wird und dass auch gewisse Grundlagen vorhanden sein müssen, damit die weitergehenden Module besser verstanden werden können - aber trotzdem bin ich im Moment etwas gefrustet. Ich spiele auch mit dem Gedanken, an die PFH zu gehen und habe mir vorhin Infomaterial bestellt.

Ich habe aber überhaupt keine Erfahrung mit privaten Hochschulanbietern…für mich wäre auf jeden Fall wichtig, dass es Präsenzseminare gibt (die bietet die PFH ja an), es halbwegs im finanziellen Rahmen bleibt (ca 250€/Monat sind jetzt noch okay, aber wenn ich im nächsten Jahr im WS meine Massenarbeit schreiben möchte, werde ich auch meine Vollzeitstelle auf 50% reduzieren - und dann kann das schon knapp werden (es sei denn, man kann an der PFH ein Urlaubssemester einlegen!?)). Positiv an der PFH sind ja jetzt schon die zu wählenden Module (Hallo Klinische Psychologie!)…ein späterer Wechsel an eine Präsenzuni sollte doch eigentlich generell auch möglich sein…bleibt noch das Problem "Praktikum absolvieren" - ja, würde ich gerne…aber wie soll ich das in Vollzeit hinbekommen!? Vielleicht gibt es ja dafür Lösungen (Teilzeit oder splitten?) ...ach ich muss mir das mal alles in Ruhe überlegen, mir fehlen halt noch viele Infos. IMMERHIN läuft mein Masterstudium gut - und das ist ja auch was wert! :001_wub: