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Pinguinchen

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Informationen

  • Status
    Aktiver Fernstudent
  • Anbieter
    Högskolan Kristianstad/Schweden
  • Studiengang
    MSc Integrative Health Science (Fern)
  • Wohnort
    Nordlicht im Exil
  • Geschlecht
    w

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  1. Hallo, wie versprochen, melde ich mich wieder zurück :-) Ich hatte ja überlegt, diesen berufsbegleitenden Pflegepädagogik-Studiengang an der Hochschule Döpfer zu studieren. Mittlerweile habe ich mich tatsächlich dort beworben und eine Einladung zum Vorstellungsgespräch bekommen (das ist dort so üblich). Das Gespräch verlief sehr freundlich, nahezu fröhlich und absolut unkompliziert. Ich konnte ohne Weiteres Themen ansprechen wie zB "Ich bin mir nicht sicher, wie ich ein vierwöchiges Praktikum absolvieren kann". Hier wurden gleich Alternativen aufgezeigt, das ist natürlich klasse - nicht so wie an anderen Hochschulen...wie zB im Psychologiestudium einer...anderen Hochschule. Die Hochschule an sich ist sehr klein, aber fein - alles neu und schick. Gut, das sagt natürlich noch nichts über die Qualität der Lehre. Die Semesterstärke scheint ebenfalls sehr klein zu sein (wohl so um die 10 Leute), aber das habe ich mir auch schon gedacht: Privathochschule mit Studiengebühren, dann eher "exotische" Fächer, zudem ist dies der erste Jahrgang dieses Masterstudiengangs. Eine weitere positive Überraschung war, dass die Präsenztermine keine Pflichttermine sind. Theoretisch kann man komplett fernbleiben. Pro verpassten Tag bekommt man aber Zusatzaufgaben gestellt, die man bearbeiten muss. Das finde ich absolut in Ordnung. Angenehm war auch, dass man mich nicht überreden wollte, einen Master mit mehr ECTS zu studieren (dort gibt es einen 60 ECTS-Master, den ich machen möchte, und einen 90 ECTS-Master mit leicht erweiterten Kompetenzen). Also, ich werde zum kommenden WS wieder die Studienbank drücken und freue mich schon sehr :-)
  2. Hallo Polli, ja klar, der Studiengang heißt "Pädagogik der Gesundheitsberufe" und ist ein dreisemestriger, weiterbildender Master -> berufsbegleitend an drei Tagen im Monat (Fr bis So). Ich hab ja schon die ganze Zeit mit einem Pflegepädagogikstudium geliebäugelt und nun möchte ich Nägel mit Köpfen machen und ich denke, das ist eine gute Ergänzung zu meinem bestehenden, fachwissenschaftlichen Pflegemaster. Der Master umfasst 60 ECTS (mind. 240 ECTS muss man bei Studienbeginn vorweisen) bei 8 Modulen plus Master Thesis + Kolloquium. Die acht Module verteilen sich auf zwei Semester (eines davon ist ein Praxismodul -> fachdidaktisches Praktikum in einer Bildungseinrichtung), im dritten Semester schreibt man dann die Thesis. Eigentlich ist es fast genau das, was ich gesucht habe. "Fast"...weil ich mir etwas mehr pflegerische Fachdidaktik gewünscht hätte (aber 10 ECTS sind schon okay), "Pflegepädagogik" im Namen wäre auch schicker und die Studiengebühren sind mit 450€/Monat auch nicht gerade wenig. Aber nach allem Abwägen von Pro & Contra hab ich mich nun entschieden, dieses Studium zu beginnen. Ich bin ja in einem befristeten Arbeitsverhältnis - ich hab noch keine Ahnung, ob mein Vertrag irgendwann entfristet wird - die Option besteht wohl schon, aber so lange ich nichts schwarz auf weiß habe... Nun ja, jedenfalls ist "Lehre" für mich eine Alternative :-)
  3. Hallöchen, hach ja...ich hab jetzt seit drei Wochen geregelte Arbeitszeiten, jedes Wochenende frei - ein Traum! Allein schon die Tatsache, alle fünf Tage, zwei freie Tage zu haben - toll... :-) Ich hab ja in einem Thread geschrieben, dass ich überlege, ein neues Studium aufzunehmen - und nun habe ich die Entscheidung getroffen: ja, ich werde es wagen! Ich hab vorhin die Bewerbungsunterlagen zusammengestellt, hab ein Motivationsschreiben verfasst und meinen Lebenslauf aktualisiert. Jetzt muss ich nur noch auf Post von der Krankenkasse warten (ja, die Versicherungsbescheinigung soll gleich beigefügt werden) - ansonsten ist alles fertig. Wenn das eingereicht wurde, gibt es als nächsten Schritt ein Bewerbungsgespräch...dazu hab ich ja eigentlich gar keine Lust (und dann noch einen Tag Urlaub dafür opfern...grrr)...vielleicht hab ich ja Glück und es findet doch keines statt...aber so steht es auf der Homepage. Ansonsten hab ich letzte Woche den dritten und vorletzten Lehrbrief vom Praxisanleiterkurs abgeschickt -> wurde auch alsbald benotet -> 1,0 yeah! Der Kurs ist zwar echt interessant, aber so langsam nervt es auch...ich meine: Wenn ich den Kurs als Präsenzveranstaltung besucht hätte, hätte ich mich für ein paar Tage da hingesetzt, zugehört und zum Abschluss ne Facharbeit geschrieben und fertig. In dem Fernkurs hab ich jede Menge ausschweifende, überaus ausführlich zu behandelnde Aufgaben. die ich schriftlich zu beantworten habe -> zB Erstellen Sie ein Ausbildungskonzept für das gesamte erste Lehrjahr nach dem Rahmenlehrplan des Bundeslandes Hessen -> das allein waren schon 20 Seiten. Ich hab mich auch mit den hauptamtlichen Praxisanleitern unterhalten, welche Inhalte die in ihren Kursen hatten...nun ja, also ich kann jetzt wirklich behaupten, dass das Niveau von dem Fernlehrgang bei weitem höher erscheint - auch wenn die Lehrbriefe so unbedarft wirken (und einige Rechtschreibfehler enthalten). Jetzt muss ich noch drei umfangreiche Aufgaben bearbeiten (eine hab ich schon, also es sind insgesamt vier Aufgaben), dann die Facharbeit, mündlich-praktische Prüfung und dann ist der Kurs hoffentlich abgeschlossen... LG Pinguinen
  4. Hallo und vielen Dank für Eure Antworten! Der Studiengang startet jetzt ganz neu. Mit der Hochschule bzw. der Studiengangsleiterin stehe ich in Emailkontakt. Ich wurde auch schon auf eine Infoveranstaltung eingeladen, leider hab ich da aber keine Zeit. Sei es drum... Ich bin mir mittlerweile zu etwa 80% sicher, dass ich mich immatrikulieren möchte bzw. werde. Ich lasse diese Entscheidung nur noch ein wenig sacken - man muss sie ja nicht überstürzen. Ich sage mir: es dauert nur drei Semester, ich "bekomme" einen weiteren Masterabschluss im berufspädagogischen Bereich, mit dem ich auch was anfangen kann - und ja...es kostet 450€ monatlich...aber eigentlich kann ich mir das auch leisten - jetzt muss ich es mir nur noch "erlauben". Kennt Ihr eigentlich auch dieses Abwägen bei kostenpflichtigen Studiengängen? Irgendwie kommt es mir hier im Forum häufig so vor, als ob die teils sehr hohen Studiengebühren kaum thematisiert werden. Also ich finde es schon recht teuer und schreibe mich deshalb nicht leichtfertig ein...aber wie bereits gesagt...ich bin dabei, mir dieses Studium zu erlauben ;-)
  5. Hallo, nun ja "Erfolg in der Pflege" ist ja so ne Sache - wenn man dort in Entgeltgruppe 13 eingruppiert ist und keinen Schichtdienst mehr machen muss, dann hat man schon ziemlichen "Erfolg". Das lässt sich mit anderen Branchen, vor allem in der freien Wirtschaft absolut nicht vergleichen. Das ist jedoch nur die eine Seite der Medaille. Ich denke mittlerweile folgendermaßen: Ich habe eine befristete Stelle - zwar mit Option auf Verlängerung - aber auch "nur" FALLS das Projekt, in dem ich beschäftigt bin, als erfolgreich angesehen wird. Nun schwirrt ja immer noch dieses "und was, falls es nicht erfolgreich ist?" in meinem Hinterkopf herum. Mal ganz davon abgesehen, ob ich in zwei Jahren noch wirklich zufrieden mit meinem Job sein werde. Ich hab letztes Jahr ein mehrwöchiges Praktikum in einer Krankenpflegeschule absolviert und hab mittlerweile auch ein wenig Lehrerfahrung sammeln können (Freie Dozentin an der Pflegeschule, Lehrauftrag an einer Hochschule) und ja, es macht mir Spaß. Ich hab mich ein wenig in pädagogische Fachbücher eingelesen, absolviere derzeit noch eine berufspädagogische Weiterbildung und denke wirklich, dass das eine echte Alternative für mich sein könnte. Ich überlege jetzt schon, wie ich den nächsten Lehrauftrag im Winter didaktisch gestalten könnte usw. Ich hab auch wirklich gutes Feedback von den Lernenden/Studierenden erhalten. Nun würde ich ja am allerliebsten "Nägel mit Köpfen" machen und hierzu müsste ich, wenn ich als Lehrerin in einer Pflegeschule unterrichten wollte dem Krankenpflegegesetz bzw. ab nächsten Jahr dann dem Pflegeberufsgesetz genügen. Dieses schreibt u.a. vor - "Masterabschluss in einem pflegepädagogischem Studiengang". Liest man sich zudem die Verordnungen der einzelnen Bundesländer durch, so kann man zusammenfassend sagen, dass ich folgende Module benötige: - Berufspädagogik - Fachdidaktik (absolutes Muss! Aber genau hieran hapert es bei vielen Studienangeboten - wie zB Bildungswissenschaft an der Fernuni Hagen) - studienintegriertes Praktikum an einer Pflegeschule - Erwachsenenbildung - Bildungsinstitutionen, Entwicklung von Curricula Einige Bundesländer empfehlen potentiellen Quereinsteigern wie mir mit einem fachwissenschaftlichem Master 45 ECTS im Bereich der o.g. pflegepädagogischen Module. Insofern finde ich das Studienangebot der HS Dörfer wirklich sehr interessant, weil es tatsächlich alles abdeckt, was es abzudecken gilt - und ich hätte den Masterabschluss im Bereich der Pflegepädagogik.
  6. Ja, ich bin bereits mit der Hochschule in Kontakt getreten. Die Zulassungsvoraussetzungen erfülle ich schon mal...bleibt nur noch die Frage, ob es das auch wert ist... Ich würd wirklich gerne ein paar Erfahrungswerte haben/lesen...
  7. Ich hab mittlerweile > 300 ECTS -> 180 ECTS durch das Bachelorstudium, 120 ECTS durch den Master und dann noch mehrere ECTS durch vereinzelt besuchte anderweitige Module
  8. Hallo, jein, ich halte mich aus verschiedenen Gründen an "Masterangebote" mit ausdrücklichem Schwerpunkt (auch in der Namensgebung) "(Pflege-/Medizin/ggf. auch Gesundheits-) Pädagogik". An der Uni Halle kann man den Schwerpunkt "Pflegepädagogik" wählen im Studiengang Gesundheits- und Pflegewissenschaften. Ich habe dort auch 1 Semester studiert und fand die ganze Atmosphäre und die Studienbedingungen alles andere als optimal. Es ging ausschließlich um Bulimielernen, weniger um Verständnis und Haltung. Kath HS Mainz hatte ich auch überlegt - was jedoch nicht auf der Homepage steht: man muss auch für diesen Master bestimmte Pädagogikmodule nachweisen. Diese könne man dann auch im Bachelor "Pflege" belegen und Bacheorstudienplatz wurde mir auch gleich angeboten. Aber nein, sorry....das hätte nochmals drei Semester gedauert, mit Anwesenheitspflicht und Praktikum. Nee, da möchte ich lieber gleich einen "richtigen Master" machen. Die HS Hannover bietet ja auch noch berufsbegleitend was an - und die Fliedner-HS in Düsseldorf und die HS Münster mit verschiedenen Kooperationspartnern auch. Diese Hochschulen sind jedoch auch relativ teuer und zeitaufwendig (Praktikum, wöchentliche Anwesenheitspflichten, Studiengebühren, Fahrt- und Übernachtungskosten), zudem müsste man auch dort (bis auf Hannover) irgendwelche Brückenkurse belegen - das würde effektiv mind. 2 (eher 3) Semester zusätzlich bedeuten. Wenn Halle nicht so stockkonservativ gewesen wäre, wäre das schon ne gute Sache: eine Woche Anwesenheit im Monat und fertig. Die Zulassungsvoraussetzungen für den Master an der HS Döpfer sind lt. Homepage http://www.hs-doepfer.de/studium/ma-paedagogik-der-gesundheitsberufe/zulassungsvoraussetzungen/ "Formale Zulassungsvoraussetzung für das Studium M.A. Pädagogik für Gesundheitsberufe ist gemäß §49 Absatz 6, HZG NRW, der Nachweis eines ersten berufsqualifizierenden Bachelorabschluss im therapeutischen oder pflegerischen Bereich mit mind. 240 ECTS-Punkten oder vergleichbar (z.B. Bachelorabschluss in Hebammenkunde oder Nursing, Bachelorabschlüsse in Gesundheitsfachberufen der Niederlande). Der Masterstudiengang kann sowohl mit Bachelorabschlüsse im pädagogischen Bereich ebenso wie mit einem Bachelorabschluss aus dem Gesundheitswesen absolviert werden, wobei sich Module in den ersten zwei Semestern dabei teilweise unterscheiden (siehe Studienplanung)."
  9. Hallo, ja genau, Du hast vollkommen recht, die ECTS zu bedenken. Man muss ja insgesamt - Bachelor + Master - auf 300 ECTS kommen, u.a. um promovieren zu dürfen. Meistens sind es auch 180 ECTS Bachelor und 120 ECTS Master (so auch bei mir). Kurze Masterstudiengänge mit 60 ECTS sind gar nicht so selten, meistens sind das auch weiterbildende Masterstudiengänge. 240 ECTS-Bachelor sind mir allerdings nicht bekannt (vielleicht gibt es sie!) - ABER meistens wird ein abgeschlossener Diplomstudiengang an einer Fachhochschule mit 240 ECTS bewertet. Wahrscheinlich kann man also als Diplom-Pflegewirt (FH) auch diesen Master abschliessen und hätte dann die 300 ECTS zusammen. Mir geht es ja tatsächlich darum, berufs- und pflegepädagogische Module zu belegen - und am liebsten per Fernstudium. Bislang war mir nur die Donau-Uni in Krems bekannt, die einen Master in Pflegepädagogik als Fernlehrgang anbietet. Leider ist der Studiengang aus Krems nicht akkreditiert und manche Abschlüsse sind nach dem Europäischen Qualifikationsrahmen nicht mit deutschen Hochschulabschlüssen zu vergleichen. Daher hab ich mich gescheut, diesen Studiengang zu belegen. An dem Master an der HS Döpfer reizt mich vor allem die Organisation (Fernstudium + kurze Präsenzzeiten), ein dreiwöchiges Schulpraktikum (das kann ich schon hinkriegen trotz Berufstätigkeit) und die Möglichkeit, auch ohne pädagogischen Bachelor beginnen zu können. Nach Durchsicht der Module ist auch alles vorhanden, worauf Wert gelegt werden sollte: Fachdidaktik, fachdidaktisches Praktikum, Schulrecht und Erwachsenenbildung. Momentan denke ich, dass ich für drei Semester auch bereit wäre, die 450€ Studiengebühr zu bezahlen. Ja natürlich wäre der Master in Medizinpädagogik noch besser und umfangreicher - und er schliesst mit dem MEDIZINPÄDAGOGEN ab, soll heißen, nach dem Krankenpflegegesetz muss eine Pflegeschule ja Mediziner oder Medizinpädagogen bei den Abschlussprüfungen präsentieren. Nach dem neuen Pflegeberufegesetz ist dieser Passus jedoch verschwunden, so dass ich hier einen Grund weniger sehe, warum ich den längeren und teureren Studiengang wählen sollte.
  10. Hallo zusammen, ich habe in den letzten Tagen von einem Studienangebot an der "Hochschule Döpfer" in Köln erfahren, das mich sehr interessiert. Konkret ist das der Fernlehrgang "Master of Arts Pädagogik der Gesundheitsberufe" - ein Studiengang mit insgesamt 60 ECTS mit fast ausschließlich berufspädagogischen Inhalten. Pro Semester gibt es sechs Präsenzphasen von Freitag bis Sonntag. Für mich wäre das nahezu ideal: Studienzeit könnte ich gut mit meinem Job vereinbaren...es liegt jetzt nur noch am Geld. Das Studium kostet monatlich 450€...das ist nicht gerade wenig, hinzu kommen natürlich noch Fahrt- und Unterbringungskosten während der Präsenzzeiten in Köln. Hier ist der Link zur Hochschule bzw. zum Studiengang http://www.hs-doepfer.de/studium/ma-paedagogik-der-gesundheitsberufe/ Nun wollte ich einmal fragen, ob es hier im Forum bereits Studierende oder Absolventen dieser Hochschule (nicht zwingend vom selben Studiengang) gibt. Mich würde vor allem interessieren, wie zufrieden Ihr grundsätzlich mit dem Studium, der Organisation etc. gewesen seid. Die Hochschule bietet noch weitere interessante Studiengänge an, die einige im Forum bestimmt interessieren könnten - wie z.B. Bachelor oder Master Medizinpädagogik. Vielen Dank für Eure Meinungen! :-)
  11. Huhuu, ja, ich bin momentan auch wirklich sehr positiv überrascht. Aber trotzdem gibt es natürlich auch im neuen Job Dinge, die besser laufen könnten/sollten. Das gibt es ja überall. Ich will jetzt nur nicht allzu blauäugig erscheinen ;-)
  12. Hallo zusammen, ich berichte mal, wie es im Moment so mit der neuen Arbeit läuft: Ich bin sehr sehr positiv überrascht - und ja, es bestätigt mal wieder meinen Eindruck: größere Kliniken mögen zwar nach außen hin wie "Krankenfabriken" erscheinen, aber (ABER!) die Arbeitsbedingungen sind um ein Vielfaches angenehmer als in kleinen Häusern. So ist zumindest meine persönliche Erfahrung. Es kommt ja eh auf den Bereich/Fachrichtung an. Ich habe tatsächlich Zeit für meine Patienten (ja, ich bin tatsächlich auf einer Inneren!) - und was noch erstaunlicher ist: ich habe vor allem orientierte Patienten...das bin ich ja kaum noch gewöhnt nach meinen Zeiten auf Intensiv bzw. Neurologie/Neurochirurgie. Ich bin jetzt erst einmal in einer insgesamt zehnwöchigen Einarbeitungsphase - 6 Wochen in der Pflege, dann 4 Wochen bei den Ärzten und ab Juli gehts dann so richtig los. Fachlich läuft es auch ganz okay. "Innere" begegnet einem ja echt überall und ich profitiere von meiner Intensiverfahrung. Was ich bisher noch nicht so drauf hab, das sind irgendwelche endokrinologischen Testungen. Da arbeite ich mich gerade ein und lese einiges nach - vor allem Physiologie, Pathophysio und Endokrinologie...ich will ja auch nicht blöd dastehen, wenn ich demnächst von den Ärzten eingearbeitet werde ;-) Der Umgangston ist bislang auch sehr freundlich und fröhlich - auch das bin ich gar nicht mehr gewöhnt. Es ist so schön, wenn man ganz unkompliziert, etwas besprechen kann. Wie gut, dass ich meinen alten Job an den Nagel gehängt habe! Ich merke auch, dass es für mich höchste Eisenbahn war, eine Auszeit zu nehmen. Mir hat die Stimmung doch arg zugesetzt. Ich hatte den gesamten April frei und habe nichts gemacht außer Urlaub, 2 Kurztrips und ein wenig Sport und Unterhaltung (Kabarettbesuche). Heute hatte ich endlich mal wieder Energie, mich an meine Einsendeaufgaben für den Praxisanleiterkurs zu setzen. Das hab ich im April nicht auf die Reihe bekommen...keine Energie mehr. Dieser Kurs lag jetzt richtig auf Eis - seit Monaten hab ich nichts mehr dafür getan. Nun ist mir natürlich das Geld dafür zu schade, den Kurs einfach so abzubrechen. Außerdem möchte ich den Kurs auch abschließen. Zwei von vier Lehrbriefen hab ich ja schon bestanden und das Praktikum hab ich auch schon absolviert, nun muss ich noch zwei Lehrbriefe (mit insgesamt 13 Aufgaben), die Abschlussarbeit und die Abschlussprüfung (= mündliche Prüfung) absolvieren, damit ich den PA-Kurs bestehe. Ich gehe jetzt Schritt für Schritt vor - einen Lehrbrief möchte ich noch in diesem Monat fertig bekommen. Und ich habe noch etwas Neues: ich habe mich heute für das "Kontaktstudium Erwachsenenbildung" an der Pädagogischen Hochschule in Karlsruhe ab dem Wintersemester angemeldet. Das ist eine berufsbegleitende Weiterbildung über vier Semester mit Fern- und Kontaktphasen (2-3x ein Wochenende pro Semester). Ich möchte mich ja in diesem Bereich gerne weiterqualifizieren, aber ich will nicht schon wieder im 1. Semester Bachelor anfangen. Ich werde im kommenden Winter wieder einen Lehrauftrag annehmen - und ja, ich brauche einfach noch pädagogische Kompetenzen. Mein Job ist auf zwei Jahre befristet, zwar mit Option auf Verlängerung - aber man weiß ja nie...und "Lehre" ist für mich eine echte Alternative -> also will ich da Kompetenzen erwerben! Man weiß ja nie, wo es einen noch so hinverschlägt! Sooo...ich werde mich jetzt wieder an den Lehrbrief setzen! LG Pinguinchen
  13. Hallo zusammen, das ist ja unglaublich, wie die Zeit vergeht! Mein letzter Eintrag war Ende November - HUCH! Und ja, es hat sich so einiges getan: 1. Ich habe einen weiteren Fernlehrgang beim Cekib in Nürnberg absolviert und bin nun Pain Nurse/Schmerzexpertin (juhuu!) 2. Job: Einen Tag vor Weihnachten hab ich eine Stellenausschreibung gesehen: gleiche Position, anderer Fachbereich, Arbeitgeber UNIKLINIK (yeah!), Studentenstadt in relativer Nähe zu meinem Erstwohnsitz (45 km) -> unbedingt bewerben! Ich hab dann nach einer gefühlten Ewigkeit (nach drei Wochen) eine EInladung zum Bewerberauswahlverfahren erhalten, hatte dann insgesamt drei Bewerbungsgespräche und zwei Hospitationen. Weitere drei Wochen später kam dann der Anruf: Jobzusage zum 1. Mai! Die Arbeitsbedingungen hören sich auch schon mal besser bzw. durchdachter an...ach ja, das hab ich hier im Blog gar nicht beschrieben...ich hatte seit Dezemner enorme Probleme, Bürotage zu bekommen, dadurch sind meine Konzeptarbeiten ins Trudeln gekommen. Durch ständiges Einspringen hatte ich dann auch keine Lust, meine Freizeit auch noch für Konzeptarbeiten zu opfern. Hinzu kamen weitere Anlässe, die mich dazu ermunterten, mein Kündigungsvorhaben schnellstmöglich voranzutreiben. Konkret möchte ich nicht werden, es sei nur so viel verraten, es geht um bewusste (absichtliche?) Mangelversorgung von Patienten, welches ich so einfach nicht unterstützen möchte. Also hab ich noch während des laufenden Bewerbungsverfahrens meine Stelle gekündigt, weil ich da einfach keine Perspektive mehr für mich gesehen habe. Und nun fühle ich mich seit Ende März einfach nur noch FREI! Herrlich! Jetzt habe ich endlich Zeit für mich. Nachher reise ich in meine alte Heimat und mache ein paar Tage Urlaub. Vor meinem neuen Job hab ich schon Bammel, ob ich den Anforderungen auch gerecht werde. Ich hab mir nun auch ein paar Fachbücher zugelegt -> ist ja ein neuer Fachbereich für mich...klar, Grundlagen hab ich schon und einiges ist mir auch bekannt - aber eben nur das. Ich möchte aber tiefergehendes Wissen erlangen. Soo...ich muss noch Sachen packen - in 1,5 Stunden muss ich zum Bahnhof und dann gehts endlich wieder nach HAMBURG <3
  14. ...und ich erstmal... Ja, an sich macht mir der Job schon Spaß. Ich hatte heute ein Gespräch mit meiner Oberärztin, die aus genau demselben Grund gekündigt hat: veraltete, verkrustete Strukturen und ein unangemessener Habitus. O-Ton "Ich schäme mich für meine Kollegen" dem ist nichts hinzuzufügen... Schade, dass die Guten gehen...aber ich kann es absolut nachvollziehen und finde es menschlich sehr gut von ihr. Ich hab derzeit mehrere Alternativen in petto, aber die verselbständigen sich gerade auch etwas: Alternative 1 war: Reduzieren auf Teilzeit (50%) und ab April Masterstudium Pflegepädagogik. Leider wird der angestrebte Studiengang erst ab Oktober starten. Alternative Studienorte prüfe ich gerade... Alternative 2: Ab April die Fachweiterbildung Intensivpflege absolvieren bei meinem alten Arbeitgeber (dauert 2 Jahre). Anfrage hab ich vorhin gestellt. Ziel wäre dann, später in die Weiterbildung zu gehen - also als Dozentin/Erwachsenenbildung. Da hätte ich sogar schon ein Stellenangebot mit Festanstellung (Komm zu uns, wenn du die Fachweiterbildung hast) - hier wäre ein pflegepädagogischer Master zwar nett, aber kein Muss. Alternative 3: Ab dem nächstmöglichen Zeitpunkt den Arbeitgeber wechseln -> Krankenpflegeschule - und bestenfalls parallel den Master in Pflegepädagogik absolvieren. Nur leider hab ich noch keine Reaktionen auf meine Bewerbungen erhalten. Alternative 4: Promotion und nebenbei 50% arbeiten...das wurde mir nahe gelegt und ich hab hier auch Empfehlungsschreiben bekommen. Ich interessiere mich auch sehr dafür, nur hab ich momentan nicht den Kopf dafür und eigentlich auch die Bewerbungsfrist verpasst (Bewerbung müßte heute vorliegen...) So ist momentan der Stand der Dinge...wenn ich weiterhin keine Reaktionen auf meine Bewerbungen bekomme, sieht alles sehr nach Fachweiterbildung aus...und irgendwann vielleicht mal Promotion
  15. Hallo zusammen... ach ich fühle mich so unstet...ich weiß momentan absolut nicht, was ich will...wo ich hin soll...wie es weitergeht... Ich habe im Juli einen Job angenommen, der eigentlich ganz gut bezahlt ist, aber leider am absoluten A**** der Welt liegt (kaum Infrastruktur, Dialekt der Ureinwohner ist zum Weglaufen und ich muss mich vor Wildschweinen in acht nehmen...und Internet gibts auch nicht...ja, liegt wirklich mitten in Deutschland!). Die Arbeitsverhältnisse sind ziemlich gemischt: ich habe einen wirklich tollen und engagierten Chef und einige nette Kollegen....und leider viele weniger nette Kollegen, die konkret gegen uns angehen. "Uns" heißt: meine beiden Kolleginnen und ich, die in einer vergleichbaren Position sind. Ich kann unter diesen Umständen leider nicht so arbeiten, wie ich es gerne würde bzw. wie die Stelle es erfordert. Mit dem Direktorium bin ich im steten Austausch und ich habe auch sehr gute Rückendeckung...nur leider soll ich mich jetzt erstmal still verhalten und lediglich beobachten, um keinen weiteren Ärger zu provozieren. Man muss sich das folgendermaßen vorstellen: ich wurde angestellt, um durch gezielte Konzeptarbeit, die Fachlichkeit der Belegschaft zu erweitern/verbessern, die das auch gerne möchte und auch aktiv einfordert...nun gibt es Quertreiber aus anderen Berufsgruppen, die das jedoch verhindern. Ich möchte hier nicht detailliert darauf eingehen. Ich finde es nur immer wieder erschreckend, wie einer Berufsgruppe immerzu Kompetenzen abgesprochen werden von einer völlig anderen Berufsgruppe...aber so ist leider mein Alltag. Ich fühle mich komplett ausgebremst und habe mich nun auch anderweitig beworben - leider noch keine Antworten erhalten... Momentan bin ich im Austausch mit einer Uni in Baden-Württember, die derzeit einen neuen Master auf die Beine stellt. Letzte Woche war wohl die Akkreditierung - und wenn alles klappt, werde ich mich dort immatrikulieren und einen berufspädagogischen Master anschließen. Wie es beruflich weitergeht? Keine Ahnung! Notfalls arbeite ich in Teilzeit als stinknormale Krankenschwester, um mir das Studium zu finanzieren. Ich merke echt, wie ich momentan geistige Nahrung brauche - ich hab vorhin aus Langeweile den Pisa-Test für Eltern gemacht (Mathe) und hab mir dann noch ein paar Matheaufgaben der Fernuni rausgesucht und bearbeitet. Manchmal denk ich wirklich, dass ich irgendwie etwas anders bin...aber es hat Spaß gemacht - ich hab schon lange keine Nullstellen mehr bestimmt und Sattelpunkte berechnet usw... Sooo...ich werde mich jetzt mal wieder auf den Weg in die Einöde machen...aber morgen ab 14:30h gehts sofort wieder zurück in die Zivilisation!
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