Pinguinchens Studien

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Und schon wieder Veränderungen...

Pinguinchen

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Hallo zusammen,

 

ich war in letzter Zeit nicht so oft hier (jaaa, in Gedanken schon ;) ) - aber es tut sich schon wieder so einiges bei mir.

Mitte Mai habe ich eine höchstinteressante Stellenausschreibung gelesen - dort wurden Absolventen gesucht, die folgende Kriterien erfüllen:

- Gesundheits- und Krankenpflegerin (bin ich! :) )

- Masterabschluss in einem pflegewissenschaftlichen Fach (hab ich! :) ), am liebsten mit Schwerpunkt Advanced Practice Nursing (hab ich! :) )

- erste wissenschaftliche bzw. Projekterfahrungen

- Erfahrungen in der neurologischen Frührehabilitation (hab ich + ist mein absolutes Lieblingsfachgebiet :D )

...also hab ich mich kurzerhand beworben, weil: anschauen kann man sich das ja mal - auch wenn ich mich an der Hochschule eigentlich sehr wohlfühle, aber leider ist das ja nur ein befristeter Teilzeitjob und wer weiß, was dann noch so sein wird (Stichwort: Wissenschaftszeitgesetz).

Also hab ich freitags meine Online-Bewerbung abgeschickt, am Montag erhielt ich morgens um 8 eine Nachricht vom Pflegedirektor "Toll, dass Sie sich bei uns bewerben", mittags ein Anruf mit Einladung zum Vorstellungsgespräch. Mittwoch fand dann das Gespräch statt - und ich muss ja mal ehrlich sagen: so ein VG hatte ich noch nie - mit Rundführung durch das Haus bzw. Grundstück, Infos über Pläne + Absichten der Klinikorga, anschließendem Smalltalk in der Lounge bei Kaffeespezialitäten, gleichzeitiges Vorstellen beim Klinikdirektorium usw. - ja das mag in anderen Branchen absolut normal sein, in der Pflege ist das definitiv nicht so - dort kenn ich es so: hingehen, Gespräch - Station zeigen - hospitieren - sagen, ob es einem gefallen hat - fertig.

Ich hab daraufhin an dem Mittwoch noch eine Zusage bekommen und am Freitag habe ich auch fest zugesagt, entscheidend hierfür waren:

- Plan des Klinikdirektoriums, ANP in der Klinik umzusetzen (das ist extrem selten in Deutschland, mir sind nur 2 Kliniken bekannt, wo das gemacht wird)

- das Konzept klang gut durchdacht, Pflege- und Kaufmännischer Direktor haben zudem beide Pflege mit Schwerpunkt ANP studiert, wissen also, was ANP ist (keine Sorge, der Kaufm. Direktor hat auch BWL studiert - aber eben auch einen Master Pflegewissenschaften -> absolute Rarität), es gibt eine Stelle Pflegeentwicklung + QM - auch dort arbeitet bereits eine Pflegewissenschaftlerin

- es werden für jede Fachrichtung ANP eingestellt - also es wird genügend studierte Pflegewissenschaftlerinnen geben - das ist mir sehr wichtig, dass ich da keine Einzelkämpferin sein werde

- hoher Gestaltungsspielraum

- unbefristete Vollzeitstelle in einer Vergütungsgruppe, die einem Masterabschluss absolut angemessen ist

- meine absolute Wunschfachrichtung -> Frühreha

Einziger Wermutstropfen: die Klinik liegt doch sehr ländlich ohne Autobahn- bzw Bahnanschluss, so dass ich nun erst einmal auf Wohnungssuche war - erfolgreich. Letzte Woche war dann der große Umzug und morgen ist der erste Arbeitstag und ich freu mich schon! Jetzt hab ich auch endlich mal wieder Lust und Motivation, mich auch fachlich wieder fortzubilden.

Also hab ich mich jetzt kurzerhand für einen Fernlehrgang "Praxisanleiter und Mentor in der Pflege" angemeldet bei Höher Management. Diesen Praxisanleiter-Kurs wollte ich schon die ganze Zeit machen und nun einfach mal angemeldet. Der Kurs dauert 9 Monate und man bekommt immer zum 1. Lehrbriefe zugeschickt und muss Einsendeaufgaben bearbeiten, zudem ist noch ein Praktikum von 160h integriert, welches man in seiner eigenen Klinik absolvieren kann. Zum erfolgreichen Abschluss muss man dann noch eine schriftliche Arbeit verfassen (Facharbeit) und eine mündliche Prüfung bestehen. Begleitende Präsenzphasen an einem Schulungszentrum kann man auch besuchen, sind aber nicht verpflichtend. Finanziell gesehen ist der Kurs verhältnismäßig günstig - im Internet steht, dass der Kurs 935€ kostet, bei Einmalzahlung wird Skonto gewährt und dann zahlt man um die 865€, ich habe jetzt ein Angebot bekommen mit monatlicher Ratenzahlung von etwa 100€/Monat über 9 Monate und bin damit zufrieden.

Das sind jetzt natürlich nur die strukturellen Daten und ich hoffe, dass die Qualität der Betreuung bzw. der Lehrbriefe meinen Erwartungen entspricht.

Ich hab natürlich vorher versucht, mich zu informieren - aber ich habe kaum Erfahrungen zu diesem Lehrgang gefunden. Zu anderen Lehrgängen bei diesem Anbieter schon - und die waren recht gut. Notfalls komme ich ja auch wieder aus dem Vertrag raus, aber noch lieber wäre mir, den Kurs gut zu bestehen und viel Neues zu erfahren.

Vielleicht fragt sich jetzt der eine oder andere, warum ich diesen Kurs überhaupt absolvieren möchte. Nun, das ist relativ einfach zu beantworten: beruflich werde ich immer wieder mit Situationen konfrontiert, die pädagogisches Handeln erfordern: Anleitung von Auszubildenden, Praktikanten was erklären, Patienten anleiten, Angehörige schulen... Und nun hab ich ja auch durch den neuen Job die Aufgabe, meinen Kollegen regelmäßig neue pflegewissenschaftliche Erkenntnisse nahe zu bringen. Tja, und genau deshalb möchte ich mich damit tiefgehender auseinandersetzen.

So...nachher gehts los in die neue Wohnung (mein Landsitz ;) ) - ich freu mich schon auf die neuen Aufgaben :)

 

Tschüssi!!


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5 Kommentare


Beetlejuicine

Geschrieben

Sehr schön! Klingt wie die Nadel im pflegewissenschaftlichen Heuhaufen :-)

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Das ist wirklich beeindruckend ! Herzlichen Gklückwunsch und viel Erfolg, ich denke du wirst das super meistern :) Kannst ja mal nach paar Monaten ein erstes Résumé fällen wie dir der neue Job gefällt !?

Bin grad dabei deinen Blog durchzulesen um mich selbst ein wenig zu motivieren, ist immer toll von Leuten zu lesen die es geschafft haben ^^

LG Robwood

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Einen guten Start in Deinen neuen (Traum-)Job!

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Markus Jung

Geschrieben

Die Begeisterung und der Tatendrang ist deinem Blogbeitrag richtig anzumerken. Freut mich sehr und herzlichen Glückwunsch, dass es geklappt hat. Vom Ablauf der Bewerbung her macht es wirklich den Eindruck, dass die Klinik sich gefreut hast, dass du dich für sie interessiert hast und sie dich werben wollten.

 

Ich bin gespannt, wie dann deine Eindrücke vom beruflichen Alltag auf diesem Traum-Arbeitsplatz von dir sind. Ich wünsche dir da einen guten Start. Mittlerweile liegt dein erster Arbeitstag ja schon hinter dir.

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Pinguinchen

Geschrieben

Am 3.7.2016 at 12:30 , Beetlejuicine sagte:

Sehr schön! Klingt wie die Nadel im pflegewissenschaftlichen Heuhaufen :-)

 

Ja, das ist tatsächlich so! Vielen Dank für Eure Glückwünsche und Kommentare

 

Ich hab jetzt die ersten Tage hinter mir und ich bin wirklich positiv überrascht - und ja...es gibt noch wirklich so einiges zu tun: ich habe nun die pflegefachliche Verantwortung für drei pflegerische Bereiche bzw. Stationen, davon ist eine Station komplett neu - neue Fachrichtung, neue Mitarbeiter...alles neu - manche bringen Erfahrung mit, die meisten jedoch nicht, viele sind sehr sehr unsicher, andere müssen mehr für bestimmte Dinge sensibilisiert werden...da gibt es erstmal viel zu tun, um alle auf einen guten Mindeststandard zu bringen. Aber das ist ja auch okay und das Schöne ist, dass alle eine gewisse Offenheit und Neugier mitbringen und ihren Wissensstand auch erweitern möchten.

Das ist momentan mein Hauptarbeitsschwerpunkt...neben der Entwicklung eines sinnvollen Stationsablaufs...ja, Prozessentwicklung als Teil von ANP...wenn das erstmal läuft, dann rücken die Patienten und die Angehörigen auch wesentlich mehr in den Blickpunkt

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      Von mamawuschel in Fernstudium 2.0 mein Weg zum Bachelor BWL 7
      Manchmal frage ich mich ja wirklich ob, gewisse Menschen wirklich geeignet sind für ein Fernstudium. Es wird erwartet das alles mundgerecht serviert wird in den Skripten....wir studieren! Meiner Ansicht nach gehört es dazu auch über den Tellerrand zu schauen, gegebenenfalls sollte man in der Lage sein sich Fremdwörter oder komplexe Zusammenhänge durch Sekundärliteratur zu erarbeiten, aber nein es wird gemeckert wie kompliziert Skripte geschrieben sind .....
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      Klar bezahlen wir viel Geld für unser Fernstudium und die Bibliothek der IUBH ist ein Buch mit 7Siegel (leider) aber es gibt auch Alternativen.
       
      Die Bibliothek ist im übrigen einer der wenigen Kritikpunkte den ich der IUBH bisher ankreiden kann. Als aktuelles Beispiel fällt mir da Finanzierung ein, im Skript bzw. in Clix gibt es Literaturempfehlungen aber nicht ein Titel ist in der Onlinebib. verfügbar. Da lobe ich mir, das ich bei der Uni Hagen noch als Gasthörer eingeschrieben bin. FUH hat eine kooperation mit dem Springer Verlag und jede
      Menge Ebooks. Das ist mir die 11€ Semestergebühr schon wert. Hier könnte die IUBH einfach mal ansetzen und zumindest die Bücher anbieten die sie auch als Empfehlung gibt, bei den bisher belegten Modulen, war nicht ein Buch verfügbar.
       
      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
      Ein weiterer Kritikpunkt an der IUBH das I-pad....Viele sagen boah ich bekomme ein I-pad dazu aber es gibt jede Menge abstriche bei der funktionalität.
      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • lenarex
      Von lenarex in BWL - Bachelor of Arts - Ein Wechsel 5
      Hallo zusammen!
       
      Vielen Danke für die ausführlichen Kommentare unter meinem letzten Blogeintrag, bei dem ich gefragt habe, wie man am besten ein Lernplan erstellt.
       
      Ich habe mich nun mal an einen versucht, ob das so gut ist? Keine Ahnung, die Zeit wird es zeigen.

      So bin ich vorgegangen:
      1. Alle Präsenzen, Klausuren, Einsendeaufgaben in einen Kalender geschrieben
      2. Geschaut welche SBs ich bis zu den jeweiligen Terminen durch gearbeitet haben muss
      3. Eine Reihenfolge der SBs erstellt mit jeweiligen Deadline
      4. Seitenzahl zusammen gerechnet
      5. Im Kalender Termine geblockt, wann ich nicht kann
      6. Restlichen Tage gezählt und durch die Seitenanzahl der SBs eingetragen
      7. Seitenzahl pro Tag in Kalender eingetragen mit jeweiligen Modul
       
      Das Ganze hat etwas Zeit gekostet, aber ich glaube ich kann mich mit soetwas motivieren und lerne nicht ins blaue hinein.
       
      Ich habe euch den Plan mal beigefügt. Die Zahl ist immer die Seite bis zu der ich arbeiten möchte.
       
      Meint ihr das klappt?
       
       
      Kalender 2017.xls