• Einträge
    63
  • Kommentare
    249
  • Aufrufe
    4.145

LIEBSTER-Award

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
MiSch

195 Aufrufe

So, dann will ich mal die Fragen von Snowchild beantworten :)

1. Wieviel (Arbeits-)Zeit wendest Du im Durchschnitt je Woche für das Fernstudium auf?

Schöne Frage. Da hab ich ja ne Statistik nebenher am laufen ;)

Durchschnitt Studium: 11h 2min

Durchschnitt 1. Semester: 11h 31min

Durchschnitt 2. Semester: 10h 6min

Höchste Wochenleistung: 42h 20min

Niedrigste Wochenleistung: 0h 0min (muss auch mal sein!)

Hierbei handelt es sich um reine Lernzeit. Den organisatorischen Aufwand, die Präsenzen und die Fahrzeiten erfasse ich darin nicht. Dafür fallen wohl im Schnitt pro Woche ca. 6-7h an.

2. Welche Erfahrungen hast Du mit Gruppenarbeit gemacht? Bzw. gab es keine Gruppenarbeit? Selbstgewählte oder "zusammengewürfelte" Gruppen?

Da gab es bisher nur das Werkstofftechnik-Labor und die Studienleistung in BWL.

Werkstofftechnik:

Hier mussten wir in zusammengewürfelten Gruppen zusammenarbeiten. Den Laborbericht musste aber wiederum jeder für sich alleine schreiben. Die Zusammenarbeit im Labor war sehr angenehm, da alle motiviert waren und keiner sich gedrückt hat.

BWL:

Hier mussten wir in der Gruppe ein paar Aufgaben bearbeiten und die Ergebnisse den anderen Gruppen präsentieren.

Die Gruppen wurden auch zusammengewürfelt. Hier war es schon nicht mehr so einfach, da es Gruppenmitglieder gab, die sich drücken wollten (vor allem vor der Präsentation) und es auch Mitglieder gab, die vehement ihren Kopf durchsetzen wollten. Aber nach ein paar Reibungen am Anfang, war das Ergebnis am Ende gut und aus den Reibungen lernt man auch einiges...

Ich finde Gruppenarbeit im Grunde sehr gut, da man auch andere Blickwinkel kennen lernt. Jedoch nur, wenn auch alle motiviert an einem Strang in die (ungefähr) gleiche Richtung ziehen.

3. Welche Vor- bzw. Nachteile siehst Du in dem Verfassen von Hausarbeiten vs. Klausurenschreiben? Wie sehen Deine persönlichen Vorlieben aus?

Hmm...das ist für mich nicht so einfach. Ich hatte noch keine Hausarbeiten bisher im Fernstudium.

Ganz allgemein finde ich Hausarbeiten aber besser, da man sich hier intensiver mit den gelernten Techniken und dem Wissen auseinandersetzt und es direkt anwenden kann.

Ich habe auch kein Problem mit Klausuren, da ich mittlerweile keine Nervosität mehr habe vor Prüfungen und ich das Wissen auch abrufen kann. Den ganz großen Nachteil sehe ich aber in einer ungerechten Beurteilung von Lernenden. Es gibt viele Menschen, die Prüfungsangst haben und deshalb bei Prüfungen meist weiter unter ihren Leistungen liegen. In der Praxis können sie aber das Wissen anwenden und darauf kommt es eigentlich an.

Das krasse Gegenteil sind die Auswendiglerner. Diese schreiben oft sogar recht gute Noten in Klausuren, haben aber eigentlich keine Ahnung um was es in dem Stoff geht und wie man ihn auf die Praxis überträgt.

Persönlich bin ich ganz klar eher für Hausarbeiten, auch wenn der Aufwand als Studierender/Dozent viel größer ist als 90min Klausur...

4. Was war (ca.) die längste und die kürzeste Wartezeit auf Noten in Deinem Fernstudium?

Die längste war am Max.-Limit von 6 Wochen und die kürzeste bisher bei ca. 3 Wochen.

5. Verläuft das Fernstudium für Dich so, wie Du es Dir vorgestellt hast bzw. wie die Ankündigungen/Beschreibungen des Anbieters waren?

Bisher eher besser als ich es mir je gedacht hätte. Die Ergebnisse sind bisher toll und ich konnte im Beruf schon vieles aus dem Studium anwenden.

Die zusätzliche Belastung durch das Fernstudium entspricht fast ganz genau meinen Erwartungen und auch den Angaben der HFH.

Das einzige was mich etwas überrascht hat, ist der Umstand, dass man relativ schnell den Kontakt zu einigen Freunden verliert. Da melden sich doch einige erst gar nicht, weil sie denken "Der lernt ja eh." Aber dann melde ich mich halt bei denen. ;)

6. Wie motivierst Du Dich selbst, wenn es mal nicht so im Fernstudium läuft, wie Du es Dir vorstellst bzw. sich u.a. zeitlich oder thematisch Promleme ergeben?

1. Das große Ziel: Abschluss schaffen :thumbup: (der wichtigste Punkt)

2. Die sichtbaren Lernerfolge

3. Das "begrünen" der Fortschrittsanzeige am Seitenrand

4. Durch das Lesen der Blogs von anderen hier auf der Seite ;)

5. Kleinere Belohnungen fürs Durchhalten

6. Immer mal wieder Leerphasen, um den Kopf frei zu bekommen

7. Kennst Du die inhaltlichen Unterschiede Deines Fernstudienganges zum Präsenzstudiengang (sofern vorhanden) und empfindest Du Dein Fernstudium bzw. den Abschluss als einen "Abschluss zweiter Klasse"?

Ich habe leider keine Vergleichsmöglichkeiten zu dem gleichen Studiengang in Präsenz.

Ich empfinde den Abschluss aber gleichwertig mit dem Abschluss eines Präsenzstudiums. Lediglich die Labore kommen natürlich etwas kurz, aber das wird locker aufgewogen durch die Beruferfahrung, die die meisten Fernstudenten nebenher sammeln.

8. Was würdest Du grundsätzlich an einem Fernstudium Interessierten gerne mit auf den Weg geben? Was ist Deiner Meinung nach besonders beachtenswert?

Hmm...man sollte seinen Weg finden und vor allem suchen.

Man sollte sich im Vorhinein sehr gut informieren und auch für neue Lerntechniken offen sein. Das hat mir sehr geholfen, denn ich lerne mittlerweile komplett anders als früher.

Ich halte es auch für sehr wichtig, dass man sich im Voraus klar macht, welche zusätzliche Belastung auf einen zukommt. Wenn man von dieser überrascht wird und sich nicht schnell zurecht findet, ist es sicher sehr hart zu Beginn. Sowas kann einem dann auch schnell den Spaß am Lernen nehmen und gerade dieser Spaß ist für mich als Fernstudent der wichtigste Punkt. Ohne den Spaß am Lernen, quält man sich mehrere Jahre neben der Arbeit und das kann nicht gut gehen.

So...das ist jetzt doch etwas umfangreicher geworden als gedacht.

Wer sich bis hierhin durchgeackert hat, dem danke ich für's Lesen und snowchild danke ich für die Nominierung und die tollen Fragen :thumbup:

Gute Nacht!


Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0


4 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Danke für deine ausführliche Teilnahme.

Spannend fand ich besonders deine Antworten auf Frage sechs. Schön, dass auch Fernstudium-Infos.de zu deiner Motivation beiträgt :-) Magst du noch ein paar Beispiele geben, was für die die kleineren Belohnungen für's Durchhalten sind? - Vielleicht ergeben sich daraus noch Anregungen für andere. Gut finde ich auch, dass du bewusst Leerphasen einlegst, um die Motivation im Idealfalls erst gar nicht zu sehr absinken zu lassen.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Als kleinere Belohnungen dienen oft so banale Sachen wie zum Beispiel nen Film anschauen oder eine Folge von ner Serie nach einer Lerneinheit. Süßigkeiten oder sowas sind ne ungeschickte Motivation für mich, denn die wandern meist schon beim Lernen in den Bauch :blushing:

Aber auch mal was mit Freunden unternehmen nach einer Prüfung ist ein sehr guter Motivator, etwas hinter sich zu bringen.

Ich versuche die alltäglichen Ablenkungen beim Lernen etwas auszublenden und dann als Belohnung danach einzusetzen. Funktioniert aber auch nicht immer. So manche Lerneinheit habe ich mit dem intensiven Studium des Internets verbracht. Sowas gehört aber wohl einfach auch dazu. Ich mag mich da auch nicht verrückt machen und lern dann eben danach oder am nächsten Tag. Hauptsache der Gesamt-Workload passt ;)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Markus Jung

Geschrieben

Ich stelle auch immer wieder fest, dass ich an manchen Tagen sehr leicht ablenkbar bin und es dann keinen Sinn hat zu verbissen zu sein, und am nächsten Tag läuft es dann oft wieder besser.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Herzlichen Dank für Deine ausführlichen Antworten & Gedanken. :thumbup:

Meine persönliche Erfahrung mit HAen und (zum Glück nur zwei) Klausuren ist, dass der Aufwand für Studierende bei HAen nicht zwangsläufig höher ist. Um den Stoff vor einer Klausur parat zu haben, muss man ja auch lesen, recherchieren, zus.fassen ... + Lernen u. evtl Auswendiglernen.

Und wenn ich an Ferros Lernkartei-Lernen (Blogbeitrag vor langer Zeit) denke, stelle ich mir HAen letztlich entspannter vor. Zugegeben, ich bin ein HAen-Fan. ;)

Und ich rufe auch immer einen beglückten Stoßseufzer aus, wenn ich einen Sleepie weniger in meiner Sidebar habe! Vor allem wenn die Noten erst nach 3-6 Monaten kommen und man das Thema schon verdrängt hat bzw. die Note dann (leider) schon wieder egal ist. :sneaky2:

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Geht einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden
  • Aktuell beliebte Blogbeiträge

    • mamawuschel
      Von mamawuschel in Fernstudium 2.0 mein Weg zum Bachelor BWL 6
      Manchmal frage ich mich ja wirklich ob, gewisse Menschen wirklich geeignet sind für ein Fernstudium. Es wird erwartet das alles mundgerecht serviert wird in den Skripten....wir studieren! Meiner Ansicht nach gehört es dazu auch über den Tellerrand zu schauen, gegebenenfalls sollte man in der Lage sein sich Fremdwörter oder komplexe Zusammenhänge durch Sekundärliteratur zu erarbeiten, aber nein es wird gemeckert wie kompliziert Skripte geschrieben sind .....
      Ist es nicht Aufgabe beim Studium sich komplexe Zusammenhänge zu erarbeiten? Wenn ich in einem Skript etwas lese, was ich nicht verstehe, ist es für mich etwas ganz selbstverständliches, dass Gabler Wirtschaftlexikon zu bemühen oder die heilige Bibel der BWLer (Wöhe) zu durchforsten. Alternativ gibt es immer noch die Unibibliothek (bei mir Kaiserslautern) aber nein ....es wird gemeckert.
      Klar bezahlen wir viel Geld für unser Fernstudium und die Bibliothek der IUBH ist ein Buch mit 7Siegel (leider) aber es gibt auch Alternativen.
       
      Die Bibliothek ist im übrigen einer der wenigen Kritikpunkte den ich der IUBH bisher ankreiden kann. Als aktuelles Beispiel fällt mir da Finanzierung ein, im Skript bzw. in Clix gibt es Literaturempfehlungen aber nicht ein Titel ist in der Onlinebib. verfügbar. Da lobe ich mir, das ich bei der Uni Hagen noch als Gasthörer eingeschrieben bin. FUH hat eine kooperation mit dem Springer Verlag und jede
      Menge Ebooks. Das ist mir die 11€ Semestergebühr schon wert. Hier könnte die IUBH einfach mal ansetzen und zumindest die Bücher anbieten die sie auch als Empfehlung gibt, bei den bisher belegten Modulen, war nicht ein Buch verfügbar.
       
      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
      Ein weiterer Kritikpunkt an der IUBH das I-pad....Viele sagen boah ich bekomme ein I-pad dazu aber es gibt jede Menge abstriche bei der funktionalität.
      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Lernfrosch
      Von Lernfrosch in Fernabiturientin im Psychologie- und Medizinstudium 4
      Dieses Semester habe ich einen Platz im Modul 6b, dem empirisch-experimentellen Onlinepraktikum, erhalten.
       
      Ich bin in einer Gruppe (15 Studenten) der Allgemeinen Psychologie untergekommen und kann mich mit einem für mich interessanten Thema beschäftigen (grob gesagt geht es um die visuelle Beurteilung von Grafiken).
       
      Im ersten Schritt ging es darum, in Kleingruppen das vorgegebene Rahmenthema zu konkretisieren und der ganzen Gruppe einen Vorschlag zu präsentieren. Anschließend wurden die Ideen aller Kleingruppen besprochen und dabei herausgekommen ist das Semesterthema. In der Folgezeit wurde am Studiendesign, den Aufgaben und den Aufgabeninstruktionen gearbeitet. Momentan befindet sich das Projekt in der Phase, in der Versuchspersonen an der Studie teilnehmen können.
       
      Entgegen meiner Befürchtungen funktioniert die Online-Gruppenarbeit bisher ziemlich gut; sowohl inhaltlich als auch technisch.
      Zwar sind ein paar Teilnehmer leider vorzeitig ausgestiegen. Aber die Zusammenarbeit klappt zuverlässig. Da bin ich von Präsenz-Gruppenarbeiten in anderen Bereichen ganz anderes gewohnt 
       
      Wenn jemand Interesse hat, das Projekt durch seine Teilnahme zu unterstützen (dauert etwa 20 Minuten), könnt ihr mich gerne anschreiben (Öffentlich möchte ich den Link dazu nicht einstellen). Die Studienteilnahme ist noch bis 11. Dezember möglich.
       
       
       
      Zusätzlich habe ich vor einiger Zeit mein berufsorientiertes Praktikum begonnen.
       
      Ich mache dieses in einer psychotherapeutischen Praxis. Aktiv mit Patienten arbeite ich nicht (wollte ich auch gar nicht unbedingt...).
      Ich arbeite stattdessen an einem dort laufenden Forschungsprojekt mit. Dabei geht es grob gesagt um die Psychotherapeutenausbildung in Bezug auf eine bestimmte psychische Erkrankung. Zu meinen Aufgaben gehört alles, was mit der Planung, Durchführung, Auswertung usw. der Studie in Bezug steht; also z.B. die Ermittlung der Stichprobe, das Erstellen des Fragebogens, später dann die statistische Auswertung und zum Schluss werde ich am Bericht mitschreiben, der dann veröffentlicht werden soll.
       
      Ich finde das Praktikum sehr spannend. Ein bisschen ist es so wie das oben beschriebene empirisch-experimentelle Onlinepraktikum. Nur mit dem Unterschied, dass ich beim berufsorientierten Praktikum mehr Verantwortung habe und mein Aufgabenbereich größer ist. Jedenfalls macht es mir Spaß. Und zeitlich ist es auch gut mit allen Studiums-Verpflichtungen zu vereinbaren, weil ich zeitlich ziemlich flexibel bin und sehr viel von zu Hause aus arbeiten darf. Regelmäßige Besprechungen und Treffen, die in der Praxis stattfinden, gibt es natürlich trotzdem und die sind auch immer sehr gut.
       
       
       
      Heute hat die Rückmeldung für das nächste Semester begonnen.
       
      Ich habe mich entschieden, im kommenden Sommersemester wieder zwei Module zu belegen. Gewählt habe ich M8 - Arbeits- und Organisationspsychologie - sowie M10 - Community Psychology. Um eine Präsenzveranstaltung muss ich mich noch zu gegebener Zeit kümmern.
      M10 klingt interessant und M8..., naja, muss schließlich auch irgendwann gemacht werden.
       
      Und dann bleibt, sofern die Prüfungen in diesem Semester in M4 (Klausur Sozialpsychologie) und M6b (Hausarbeit), bestanden werden, nicht mehr viel übrig:
      Für das nächste Wintersemester 2017/2018 steht M9 - Pädagogische Psychologie - an. Und zusätzlich die Bachelorarbeit.
       
       
    • krypt0lady
      Von krypt0lady in Studymania 7
      Diese Woche kamen endlich meine Abschlussdokumente und damit habe ich nun nach dem BSc (hons) Mathematics, den ich an der OU studierte, auch das Kapitel Fernstudium an der isits mit einem MSc Applied IT Security hinter mich gebracht. Damit habe ich zwei Studiengänge per Fernstudium erfolgreich abgeschlossen und erfreue mich der lernfreien Wochenenden. :-)
       
      Die Zeit bis zur Abgabe der Masterarbeit ist wie im Fluge vergangen und ich war froh, dass ich mich für ein Jahr entschieden hatte, denn die Masterarbeiten an der isits müssen mind. 25% technisch sein, das hieß in meinem Fall viel programmieren. Inzwischen habe ich den Job gewechselt und kann berichten, dass der Abschluss dabei auch ein Thema war.
       
      Ein kleines Schmankerl hat der Abschluss noch: da der Studiengang an der Ruhruni Bochum der Fakultät Elektrotechnik zugeordnet ist, darf man sich Ingenieur bzw. Ingenieurin nennen. ;-)