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Vorsätze fürs neue Jahr & Es zieht sich.

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Arwed

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Hallo,

heute auch mal wieder etwas von mir. Im vergangenen Herbst konnte ich leider so gut wie gar nichts machen. Ich denke vielen von euch sind damit Vertraut, das ein Fernkurs das erste ist was nach hinten gestellt wird wenn es mal zeitlich eng wird.

Ende Dezember war es dann an der Zeit das vergangene Jahr einmal Revue passieren zu lassen und sich Gedanken über die Zukunft zu machen. Dabei kam ich zu folgendem Ergebnis. Für das Jahr 2015 habe ich mir 35 Sek II Einsendeaufgaben vorgenommen. Ich denke dies ist ein guter Kompromiss zwischen Realität & Ehrgeiz.

Die ersten beiden EA's sind übrigens bereits verschickt, an der dritten (StiO 1, ein grausames Heft) hänge ich noch.

Dieses Ziel hat mich jedoch auch zum Nachdenken gebracht. Sollte ich es schaffen, würde dies bedeuten das ich wohl noch mindestens 18-24 weitere Monate (über 2015 hinaus) allein für Abarbeitung der Hefte brauchen werde - eine gefühlte Ewigkeit. Deswegen würde ich gerne mehr als die 35 EAs schaffen, was jedoch sehr schwer erscheint wenn man die Hefte auch mit der notwendigen Sorgfalt bearbeiten möchte. Es ist jedoch in jedem Fall machbar, wenn man Cherries pickt (z.B. wäre Mathe bei mir eine Sache von 1-2 Monaten).

Eine andere Möglichkeit wäre jedoch Schwerpunkte bei den Heften zu setzen und dementsprechend auch manches einfach nur für die EA zu machen, Punkteabzüge im späteren Abitur dafür dann in Kauf zu nehmen. Ich finde es schwer, hier eine Grenze zwischen Vermeidung von Perfektionismus und Stümpertum zu ziehen. Es würde mich mal interessieren, wie erfolgreiche Absolventen das im Nachhinein sehen.

2015 wird man wohl (hoffentlich) noch einiges von mir hören. 2016, 17 und 18 vermutlich auch :angry:


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2 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Ich kann diese Zahl von 35 Einsendeaufgaben nicht so recht einordnen. Wie viele hast du denn im letzten Jahr gemacht und wie viele Monate warst du da aktiv?

Dass es mal zeitlich eng wird, kommt bestimmt auch in Zukunft vor.

Dir jetzt nur die Rosinen raus zu picken um gefühlt schneller voran zu kommen hat den Nachteil, dass dann irgendwann nur noch die harten Brocken übrig bleiben und das kann sehr frustrierend werden.

Wenn du dir zu sehr immer wieder vor Augen führst, was für eine lange Zeit du insgesamt noch vor dir hast, ist das wenig motivierend. Du kannst statt dessen versuchen, dir Zwischenziele zu setzen. Zum Beispiel ein bestimmtes Fach komplett durch zu haben. Und wenn du das Ziel erreichst, "feierst" du das auch bewusst und belohnst dich mit etwas Schönem.

Den richtigen Mittelweg zwischen Perfektionismus und Oberflächlichkeit zu finden ist schwierig. Wie bearbeitest du denn aktuell die Hefte?

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Hallo Markus,

ich habe eben mal nachgezählt, es sind noch 90 EAs offen, ein Großteil davon Sek II. Davon habe ich 8 Hefte schon einmal angefangen, also zumindest Teile gelesen. Manches muss man einfach mehrfach lesen. In guten Zeiten schaffe ich so eine EA pro Woche (im Schnitt, z.B. ist Literatur sehr zeitaufwändig).

Das mit der Motivation ist beim Fernabitur wohl immer so ein Thema, egal wie man es wendet. Macht man zu einseitig, läuft man Gefahr am Ende stecken zu bleiben. Macht man brav nach Plan hat man irgendwann auch einen inneren Widerstand. Ich habe mir bereits öfter Zwischenziele gesetzt und auch das "Jahresziel 2015" ist in gewisser Weise eins (lässt sich auch auf 3 pro Monat herunterbrechen).

Einzelne Fächer komplett durchzunehmen ist sicherlich ein schönes Ziel nur muss man zumindest für HH ja darauf achten "alle Fächer gleichmäßig zu Bearbeiten" wie es in den Anmeldeformularen steht. Aber mein Plan mir jetzt erstmal nicht gleich die ganzen schweren Hefte rauszusuchen wird wohl zwangsläufig dazu führen, dass Mathe und Sozialkunde (meine LKs) als erste fertig werden - durchaus auch beabsichtigt damit ich dort viel mit alten Klausuren üben kann.

Letzen Endes ist es mir wichtig in eine Routine zu verfallen, in der 1 EA pro Woche einfach zum Alltag gehört. Wie das funktioniert wird man wohl sehen müssen.

Zu meiner Bearbeitungsweise: Ich bin momentan wohl noch eher auf dem Trip "muss das alles zumindest einmal können"-Trip unterwegs, lerne also auch alles was nicht in der EA vorkommt etc. In der Regel lese ich die Hefte und mache die Selbstkontrollaufgaben zumindest im Kopf - sollte ich merken das es hakt wiederhole ich das Kapitel auch noch ein oder mehrere Male und macht diese Aufgaben dann schriftlich bis es akzeptabel läuft. Erst wenn ich mich sicher fühle versuche ich mich an der EA wobei ich lügen würde wenn ich nicht in einigen Heften gemerkt hätte das es immer noch nicht sitzt. Ich breche dann ab und lerne noch einmal. Alles in allem würde ich das als "gründlich" bezeichnen, jedenfalls bleibt viel mehr hängen als in meiner Schulzeit.

Davon, sich erst einmal die EA anzuschauen und dann gezielt die Teile des Hefts zu bearbeiten (wie es bei einem guten Prozentsatz der Abis durchaus abläuft), halte ich nicht viel. Aber vermutlich ist es auch jene Verbissenheit die mich bereits einiges an Zeit gekostet hat. Bleibt zu hoffen, dass sich das alles in einer verkürzten Wiederholphase und/oder besserem Abschneiden bezahlt macht.

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      Ich bin aktuell wieder ganz der Alte und werde am Wochenende ein beachtliches Stück meiner Thesis fertig machen. Ich selbst darf mich nicht hängen lassen und habe zumindest im Vorfeld (auch in einem alten Blogbeitrag beschrieben) wirklich recht behalten mir diesen Betreuer auszusuchen und bin noch immer dankbar, dass er mich genommen hat und mir so den Rücken stärkt und mich motiviert.
       
      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.