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Zeitkonflikt: Zwischen Fern- und Präsenzstudium

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Zitrone

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Ich stehe gerade vor einem Priorisierungs-Problem. In drei Wochen ist die Persönlichkeitspsychologie und Diagnostik-Klausur (M7). Danach werde ich für eine Woche in Urlaub fahren (ans Meer :) ) und abschalten und dann habe ich noch vier Wochen, um meine Hausarbeiten für die Präsenzuni zu schreiben. Da muss ich zwei Hausarbeit mit je etwa 15-20 Seiten schreiben. Mein eigentlicher Plan hat vorgesehen, dass ich die erste Hausarbeit in zwei Wochen fertig habe und dann eine Woche nur Psychologie mache, dann eine Woche Urlaub und dann noch 4 Wochen für die zweite Hausarbeit zur Verfügung habe, die deutlich kompliziertet sein wird.

Das Problem ist jetzt allerdings, dass ich mit Psychologie wieder mal im Rückstand bin. Mir fehlen noch etwa 450 Seiten, die ich überhaupt erstmal lesen muss. Das ist allerdings "nur" noch Pflichtliteratur, mit den Studienbriefen bin ich jetzt fertig. Es ist aber sehr interessante und wichtige Pflichtliteratur (heute habe ich zum Beispiel etwas zu der Frage gelesen, ob bei diagnostischen Prozessen Psychologen oder Statistiken zu besseren Entscheidungen kommen - es ist kompliziert und sehr differenziert betrachtet worden).

Um mich ordentlich auf die Psychologie-Klausur vorbereiten zu können, müsste ich die nächsten drei Wochen 'Vollzeit' an Psychologie arbeiten. Wenn ich das mache, habe ich dann aber nur noch vier Wochen für zwei Hausarbeiten, das ist zu wenig.

Die Alternative, die erste Hausarbeit schon vor der Klausur am 9.3. komplett fertig zu schreiben, würde aber bedeuten, dass ich nur sehr wenig Zeit für Psychologie hätte. Zu wenig.

Ich versuche es jetzt mit einem Mischmasch aus etwa hälfte / hälfte und hoffe, dass ich damit klar komme. Dann schaffe ich zwar nicht die ganze Hausarbeit vor der Klausur, habe aber schon eine ordentliche Portion davon erledigt. Für Psychologie schaffe ich dann auch nicht die ganze Pflichtliteratur, aber hoffentlich trotzdem ausreichend viel. Ich muss dann noch entscheiden, was ich weglasse. Diagnostik werde ich aber auf jeden Fall fertig durcharbeiten, das macht echt Spaß. :) (am anstrengendsten sind die Reviews für verschiedene psychologische Tests - aber das lässt sich auch schwer auswendig lernen, wenn man es nicht gelesen hat).

Mal gucken, wie panisch ich in drei Wochen bin. ;)


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3 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Keine schöne Situation, nichts wo wirklich "richtig" machen zu können. Ich würde wahrscheinlich auch wie du versuchen, einen Mittelweg zu finden und vielleicht ein wenig die Priorität in die Richtung legen, wo dir gute Noten im Moment wichtiger sind.

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Danke für die Antwort, Markus. Ich habe mich jetzt dazu entschieden erstmal Hälfte / Hälfte zu machen (und bisher funktioniert es recht gut) - und zwar jeden Tag, damit ich bei keinem der beiden Teile komplett rauskomme und dann irgendwann ganz auf Psychologie zu wechseln - wann ich das mache entscheide ich, je nach dem wie viel ich in welcher Zeit schaffe.

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SenexDiscipulo

Geschrieben

Ich kenne diese Zerrissenheit- auch wenn sie bei mir aus Familie, Musik, Arbeiten und Studium besteht.

Aber manchmal kommt alles zusammen, man ist nur noch am Rennen und hat trotzdem das Gefühl, nirgends genügend zu machen.

Das ist ziemlich eklig.

Was mir manchmal hilft, sind genaue Pläne. Also Hausarbeit und so auf Arbeitsschritte herunterrechnen und dann wirklich nur die vorgenommene zeit dafür verwenden. Oder für jeden Arbeitsschritt Dead Lines setzen und die dann einhalten- das gibt mir das Gefühl, ich hätte es halbwegs im Griff.

Wenn alles nicht hilft, hilft nur, irgendwas weglassen oder auf später verschieben oder sich vom Anspruch guter Noten verabschieden.

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