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Warum eine Grippe vorteilhaft sein kann und Pausen wichtig sind

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Anchen

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Woche drei ist rum. Nun bin ich seit beinahe einem Monat Studentin.

Die ganze Woche durfte ich auf gelben Schein zuhause verbringen. Der Männerschnupfen von meinem Freund ließ sich bei mir mit einer fiesen Bronchitis nieder, was zwar im Allgemeinen unschön war, für das Studium jedoch bedeutete, dass ich Unmengen an Zeit zum Bearbeiten von Material hatte. Und es hat mich tatsächlich sehr gut voran gebracht: ich habe MAI01B und GPI01 abgearbeitet, Zusammenfassungen geschrieben und die Einsendeaufgaben weggeschickt. In MAI01B habe ich sogar eine 1 darauf ergattert, obwohl mir ein paar sehr dämliche Fehler unterlaufen sind.

Ich erinnere mich selbst noch ein mal daran, aufmerksamer beim Ausklammern und Vorzeichen zu sein.

MAI01B lief - vom persönlichen Empfinden her - viel glatter als MAI01A. Entweder ist es die Übung, oder die Themen liegen mir einfach mehr wie die vollständige Induktion. Ich hatte des öfteren das Gefühl, komplett abgetaucht zu sein und wo ich dann so meinen Lauf hatte fiel es mir enorm schwer, aufzustehen und Schluss zu machen. Als ich jedoch vorm Schlafengehen mich dabei erwischt habe, in Gedanken Seite auf die Zahnbürste gemacht zu haben (zum Glück noch rechtzeitig! Aber sie schmeckt immer noch nach Nivea...) war mir klar, dass ich mehrere Pausen beim Lernen einlegen sollte - so wie es im Studienhandbuch nahegelegt wurde.

Bei GPI01 habe ich bis heute noch mit dem Absenden der Aufgabe gewartet, weil ich noch eine Frage an den Tutor hatte. Wollte den Service eh noch mal ausführlich testen... Wochenende ausgenommen, war die Antwort innerhalb eines Tages da. Das finde ich sehr zufriedenstellend, da hat die Werbung also doch nicht gelogen, als sie ausgezeichneten Service versprochen hat.

Insgesamt fand ich GPI01 - im Vergleich zu MAI und DSI Heften - doch recht unlieb und schwammig. Aber vielleicht liegt es einfach daran, dass Algorithmenentwurf ein kreativer Prozess ist, den jeder unterschiedlich bewerkstelligt und an meiner leichten Abneigung gegen Struktogramme. Ehrlich, ich habe mich bislang sowohl im Abi als auch in der Ausbildung erfolgreich drum gedrückt und habe lieber auf PAP oder Pseudocode zurückgegriffen. Aber es konnte ja nicht für immer gut gehen.

Da die Woche dann 2 Hefte abgeschlossen wurden und ich laut StudyOnline vorerst mein monatliches Soll erfüllt habe, gönnte ich mir den Sonntag als lernfrei und habe ihn damit verbracht, auf der Couch Nintendo zu zocken. Die anfängliche Unruhe ("Oh mein Gott, ich tue nichts, sitze nur rum, ICH MUSS DOCH LERNEN!") verging aber mit der Zeit - zum Glück. Entspannung muss definitiv auch mal sein!

Für diese Woche habe ich schon mal mit RLB01 angefangen. Trockenes Stück Studienmaterial, nicht besonders spannend - meine Meinung, aber ich hatte noch nie eine besondere Affinität zu Gesetzestexten, Paragraphen und Rechtssubjekten. Um ehrlich zu sein macht es mich träge und schläfrig, und es kostet viel Überwindung, am Thema zu bleiben: ich erwische mich dabei, zwar zu lesen, aber den Sinn des Gelesenen erfolgreich zu blockieren und dabei an ganz andere Sachen zu denken. Aber es hilft ja alles nichts. Ich befürchte, die Rechts-Geschichte wird mir noch schwerer fallen, wie Mathematik schon.

Habe mich auch nach wie vor um keine Unterkunft in Pfungstadt am 23.03. gekümmert. Ich kann mich einfach nicht entscheiden, ob ich mit der Bahn oder doch mit dem Auto fahren soll. Wie ist denn eurer Meinung nach die Lage mit den öffentlichen Verkehrsmitteln dort? Kommt man gescheit vom Hauptbahnhof nach Pfungstadt selbst? Habe Fahrpläne gesehen, wo eine Bahn angeblich jede Stunde dorthin fährt - könnt ihr das vielleicht bestätigen?

Außerdem habe ich die Grundlagen der Informatik Klausur ein Stückchen nach vorne geschoben und schreibe sie nun im Mai in Pfungstadt. Habe sogar kurzzeitig überlegt, sie auf Ende März zu legen - seit 2015 wird DSI06 nicht mehr geprüft, und die restlichen Hefte habe ich ja schon hier, eins davon sogar abgeschlossen. Nur leider wäre sie an einem Wochenende gewesen - oder besser gesagt am Freitag - wo ich Montag bis Mittwoch schon in Pfungstadt bin. Also hätte ich entweder eine weitere Übernachtung dazu buchen oder ein Tag später wieder dorthin fahren müssen. Fand ich beides nicht so prickelnd, und eigentlich habe ich es ja nicht so eilig, dass ich die Klausur unbedingt nächsten Monat schreiben muss. Deswegen steht "Grundlagen der Informatik" nun für ende Mai in Pfungstadt und "Mathematik I" für Mitte Juni in Göttingen. Ich bin gespannt ;)

Fazit für die letzten 3 Wochen:

ERELDIGT:

MAI01A

MAI01B

DSI01

GPI01

IN ARBEIT:

RLB01

Danach - wahrscheinlich - MAI02 oder DSI02. Werde es dann entscheiden, wenn's soweit ist. Ich werde auf jeden Fall berichten.


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3 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Beachtlich, dass du dich trotz Bronchitis überhaupt so intensiv auf dein Studium konzentrieren konntest. Da finde ich einen freien Sonntag mehr als angemessen. :-)

Ich bin damals immer bis Darmstadt-Eberstadt gefahren. Von dort sind es ca. 15 Minuten Fußweg bis zur PFH und es fährt auch ein Bus. Den habe ich insbesondere dann genutzt, wenn ich eine Unterkunft im Zentrum von Pfungstadt hatte - die PFH liegt ja etwas außerhalb in einem Gewerbegebiet.

Mittlerweile hat Pfungstadt aber wohl einen eigenen Bahnhof, da kenne ich mich mit den aktuellen Verbindungen nicht mehr aus.

Während des Studiums bin ich jedenfalls meistens mit dem Zug gefahren.

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Ah, danke für den Hinweis! Auf Google Maps sah das alles irgendwie weitläufiger aus.

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Respekt für die hohe Motivation! Ich persönlich kann überhaupt nicht lernen, wenn ich krank im Bett liege oder mich mit Husten und Schnupfen abplage :rolleyes:.

Zu den Unterkünften in Pfungstadt kann ich sagen, dass die Entfernungen - selbst vom Stadtzentrum aus - absolut überschaubar sind. Vom Pfungstädter-Bahnhof aus würde ich mal einen Fußmarsch von 15-20 Minuten zur WBH schätzen, vom Zentrum aus bist Du in 30 Minuten dort. Einen kleinen Spaziergang morgens - wenn die Witterung passt - fand ich eigentlich immer ganz angenehm :-).

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      Richtig. Mittlere Reife? Nope. Was tun? Externenprüfung! Also ging ich kurz darauf total unvorbereitet zur Externenprüfung und bestand diese auch. Da ist sie also, die mittlere Reife. Sie bringt mir jedoch nicht allzu viel, also muss es ein Abitur sein. Ich wollte schon immer Studieren, abgesehen von der Möglichkeit sich mit einer goldenen Idee selbständig zu machen ist das Studium der einzige Weg zum Erfolg. 
       
      Also meldete ich mich bei der SGD an. Das ist jetzt zwei Jahre her. Z.. Zw... Zwei Jahre? Wofür einen Blog schreiben, ich bin doch immerhin fast fertig? Vielleicht denkt ihr jetzt ich hätte keine Probleme mit der Abiturprüfung, oder besser gesagt der Vorbereitung.  Doch, die habe ich. Ich bin ein sehr logischer Mensch, wenn ich etwas verstehe, dann reicht das. Auswendiglernen? Überhaupt nicht mein Metier. Planung? Gott... Wenn ich etwas Plane, entsteht ein Chaos. Ich bin vieeeel zu gründlich, mache mir Gedanken über jede Kleinigkeit. Nie schaffe ich es, einen zufriedenstellenden Plan zu entwerfen. Ich denke halt immer:  "Das reicht nicht!". 
      Außerdem bin ich total undiszipliniert. 
       
      Ich habe in den zwei Jahren 44 Hefte bearbeitet. Angefangen habe ich damit, alles wichtige raus zuschreiben. Zusammenfassen, bunte Stifte benutzen, Mindmaps, Vokabeltrainer, usw.. Ich habe die ersten Hefte seehr gründlich bearbeitet. Das hat mich nach einiger Zeit demotiviert. Ich fand Fehler in den Heften, der Stoff wuchs mir über den Kopf hinaus, ich wurde nachlässig. Also wurde ich immer gröber in der Bearbeitung der Hefte, bis ich mein Ziel ganz aus den Augen verloren habe. Was ich von den Heften noch weiß? So gut wie nichts, würde ich sagen. Es ist kaum was hängen geblieben.
       
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      als Fernstudent ist man zu einem nicht geringen Teil Einzelkämpfer. Gerade in der Thesis kommt dies nochmal verstärkt hinzu, denn ausser dem Betreuer hat man ja eigentlich mit sonst Niemandem mehr zu tun. Ich habe ja in meinem letzten Blogbeitrag von meinem Problem bei der Thesis, bedingt durch mein berufliches und privates Umfeld, geschrieben. Seitdem sind ein paar Sachen passiert. Die Auflagen um die Verlängerung zu bekommen habe ich erfüllt. Mein Proposal ist fertig. Das Proposal ist für meine Master Thesis das, was das Expose für die Dissertation ist. Mein Betreuer hat mein Proposal erhalten und war sehr zufrieden, er hatte nur 3-4 kleine Anmerkungen die ich heute noch ausarbeite und dann passt es so. Durch das Proposal habe ich auch schon die theoretischen Grundlagen für meine Thesis fast fertig. Ich muss noch ein paar Dinge weiter ausarbeiten, aber das ist alles überschaubar. Mein Betreuer hat mir Mut gemacht und eventuell brauche ich die Fristverlängerung garnicht. Aber soweit möchte ich noch nicht denken, es steht ein Haufen Arbeit vor der Tür. Aber und das macht mir Mut, ich kenne den Betreuer aus einem Modul, als er dort mein Prof war und er hat einen sehr hohen Anspruch, seine erste Rückmeldung ist für mich auf jeden Fall ein Zeichen das ich, wenn ich so weiter mache, die Chance habe das Ergebnis zu erzielen, welches ich mir wünsche. Ich spüre endgültig das Tief hinter mir gelassen zu haben. Diese Woche habe ich jeden Tag bis frühs um 3 - 4 Uhr am Proposal gearbeitet und war den ganzen Tag voller Energie. Am WE werde ich etwas mehr schlafen und weiter an der Arbeit bleiben und wenn ich dann doch die Verlängerung brauche (sie nehmen zu können befreit mich) werde ich mich deswegen auch nicht verrückt machen.
      Ich bin aktuell wieder ganz der Alte und werde am Wochenende ein beachtliches Stück meiner Thesis fertig machen. Ich selbst darf mich nicht hängen lassen und habe zumindest im Vorfeld (auch in einem alten Blogbeitrag beschrieben) wirklich recht behalten mir diesen Betreuer auszusuchen und bin noch immer dankbar, dass er mich genommen hat und mir so den Rücken stärkt und mich motiviert.
       
      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.