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Coaching 2-3

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HarryPotter

180 Aufrufe

Hallo,

es fanden so einige Coaching-Termin statt und ich will Euch wieder mal berichten:

Es ging erst mal darum herauszufinden was Energie nimmt und was Energie gibt - und was ich tun kann

um dabei eine Balance zu finden. Leider raubt mir mein Job so viel Energie das es echt schwer ist einen

wirklichen Ausgleich zu schaffen. Langeweile und stumpfsinnge Aufgabenstellungen können ganz schön

Energie rauben.... und dann noch der Chef (noch 5 Wochen und 3 Arbeitstage dann is er weg), aber

was kommt dann? Der Fisch stinkt meist vom Kopf ....

Habe jetzt mal eine Yoga Einsteigerabend besucht und nächste Woche besuche ich einen

Kurs bei dem es mal um meine Kreativität geht. Yoga fand ich gar schlecht aber ich zögere

mich da anzumelden - weil ich das ja vom Fitness-Studio her kenne am Anfang läuft man viel hin

und am Ende läuft nur noch der Vertrag ....

Dann ging es um eine Zufriedenheit mit dem Leben so insgesamt - welchen "Zufriedenheitslevel"

hatte ich so im Laufe des Lebens ... im Moment bin ich total unzufriede, aber wie war es bisher und was

war los als ich zufriedener war und was war als ich sehr unzufrieden war.

Beim letzten Mal ging es dann so um die verschiedenen Branchen und wo ich mir überhaupt vorstellen könnte

tätig zu sein und was für mich gar nicht geht - einfach mal antworten ohne zu denken ich hab nicht studiert,

ich habe nicht die richtige Ausbildung - sondern was könnte ich mir überhaupt vorstellen. Jetzt soll ich

ein paar Stellenanzeigen sammeln die mich ansprechen und meinen aktuellen Lebenslauf mitbringen.

Ich weiß, dass ich für eine richtige Entscheidung einfach Zeit brauche und das ich nicht alles sofort ändern kann -

aber mir fehlt die innere Ruhe/Geduld - ich will sofort weg und einfach alles hinschmeissen - da ich das im Leben

schon getan habe weiß ich halt das es einem dann oft auch nur kurz besser geht .....

Also, das Coaching ist in Ordnung - aber alles braucht seine Zeit - ich hätte wohl gut ein Jahr früher damit

anfangen sollen wo ich noch mehr Energie hatte.

Gruß

HarryPotter


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5 Kommentare


hört sich doch trotzdem ganz positiv an - es wahrscheinlich Dinge, die Energie kosten und andere, die Energie spenden....und wenn du mal weißt, was zu was gehört, ist das doch schon mal ganz gut. Weil du dann versuchen kannst, dich stärker den Energiespendern zu widmen...und deinen Speicher vielleicht wieder aufladen kannst.

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Kannst du nicht einen Yogakurs ohne dauerhafte Mitgliedschaft buchen? Schau doch mal hier http://www.yoga-vidya.de/center/muenchen/stundenplan/ Da gehe ich öfters hin. Am 17.4. startet wieder ein Anfängerkurs über 5 Abende. Das ist doch vom Zeiteinsatz überschaubar. Zum Kursleiter kann ich nichts sagen, den kenne ich nicht. Nach einem Anfängerkurs kann man die offenen Stunden per Einzel- oder Zehnerkarte besuchen. Ich mag nämlich auch keine fixen monatlichen Zahlungen. Es kommt ja doch immer wieder etwas quer im Leben.

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Markus Jung

Geschrieben

Dankeschön, dass du uns hier berichtest. Es ist sehr interessant, mal diese Einblicke zu bekommen, wie ein Coaching tatsächlich abläuft bzw. ablaufen kann.

Wenn ich das richtig überschlagen habe, hast du wöchentlich einen Coaching-Termin. Das ist ja schon recht dicht getaktet. Und auch wenn ich mir so durchlese, was ihr alles schon gemacht habt, gebt ihr da ganz schön Gas.

Welches Ziel oder welche Ziele hast du denn für dich für das Coaching? Was muss passieren, damit du das Gefühl hast, dass es erfolgreich war?

Wichtiger als dass du "erst" jetzt mit dem Coaching angefangen hast finde ich, dass du angefangen hast. Vielleicht ist gerade jetzt weil du wenig Energie hast der Zeitpunkt, wo du auch für Veränderungen bereit bist, auch wenn es sehr anstrengend ist.

Ich wünsche dir da weiter viel Erfolg.

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Hallo,

vielen Dank für den YOGA Tipp. Ich will es auf alle Fälle weiter machen. Ein Kurs für Einsteiger indem ich die

Namen und die Ausführung der Grundhaltungen erlernt und in offnenen Stunden dann üben kann - und 75 Min.

Einweisung und damit dann gleich in die offenen Stunden erschien mir irgendwie zu wenig ...

Die Coaching Stunden machen wir immer wöchentlich - hin und wieder setzen wir auch mal eine Woche aus.

Mein Ziel beim Coaching ist mich beruflich zu entscheiden - gehen oder bleiben.

Im jetztigen Unternehmen bin ich seit 14 Jahren und habe mich in der Zeit so gut wie gar nicht beworben -

wenn ich mich entscheide zu kündigen dann mittels Coach herausfinden was kann/will ich machen -

wohin soll/kann es gehen und mich dann auch zu bewerben und nicht immer nur zu warten das was passiert -

trotz all der Ängste die damit verbunden sind.

Wenn ich dort bleibe herauszufinden welche Alternativen es für mich gibt z.B. etwas finden was ich nebenberuf-

lich mache (Ehrenamt; Nebenjob etc) oder mir nebenbei ein zweites Standbein zu bauen und dafür meine

Arbeitszeit zu reduzieren. Also den jetzigen Job als reinen Geldwerb zu sehen - bis halt die nächste Kündigungswelle

mich mitnimmt.

Wenn ich dann noch herausfinde was mir in meinem privaten Leben fehlt und mich so unzufrieden macht

(ist ja nicht nur der Job) was ich dort verändern kann damit es mir besser geht - dann wären meine Coaching-Ziele erreicht.

Meint ihr das sind zu viele Wünsche auf einmal?

Gruß

HarryPotter

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Markus Jung

Geschrieben

Meint ihr das sind zu viele Wünsche auf einmal?

Es sind viele Veränderungsbereiche. Andererseits habe ich auch den Eindruck, dass sich da bei dir ein gewisser Veränderungsstau ergeben hat und wenn du es jetzt angehst, dann auch richtig :-). Ich finde das gut und würde empfehlen, dass jetzt in Ruhe und nicht überstürzt anzugehen.

Wenn du meinst, dass du im Falle des bleibens im alten Job eh vermutlich bei der nächsten Kündigungswelle dabei sein könntest und dann handeln musst würde ich überlegen, ob es nicht besser ist, in Eigeninitative aus ungekündigter Position und somit auch ohne Zeitdruck aktiv zu werden.

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      So long...
      Forensiker