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Mich gibt es noch

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FrankD

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Hallo Zusammen,

nachdem ich zuletzt am 14.03. davon berichtet habe das es Lange keine Herausforderungen gab und das ich eine OP hinter mir habe will ich euch heute erzählen was seit dem passiert ist.

Gesundheit

Zu erst zu dem wichtigsten und mancher wartet hier vielleicht sogar auf neues. Nach der OP hatte ich einen Woche keine Physio, dafür in den nächsten Wochen umso mehr.

Ich hatte bei der Praxis wo ich das Rezept angefangen hatte weiter gemacht und das zweite Rezept bei einem anderen Anbieter. Der erste konnte mir nicht genügend Termine für den Zeitraum anbieten.

Am 15.04. ging es dann zur Rehabilitation. Dort habe ich in verschiedenster Form etwa 3/4 des Tages Sport gemacht, Rückengerechtes Verhalten, Laufband, Bewegungsbad, EMS, Fango-Parafin Packung zum entspannen der Muskeln, einen Kurs Progressive Muskelentspannung, etc.

Nach den Tagen bin ich noch ca. 1,5 km gegangen. Das war noch nie so anstrengend.

Es hat insgesamt ganz gut geholfen mich wieder mehr zu mobilisieren, aber von einem angeblichen Muskelaufbau habe ich nichts gespürt. Egal, es geht mir seit dem ein gutes Stück besser und das ist das wichtigste.

Am 06.05. war die Reha wieder zu Ende und ich wurde in meine Wohnung zurück gebracht. Hier bin ich seit dem, bin noch bis 21.06. krank geschrieben und werde danach eine Wiedereingliederung machen. Wer es nicht kennt das bedeutet das ich langsam Stundenweise wieder in meinen Job einsteige.

Mittlerweile mache ich 1x/Woche Reha-Sport und 2x/Woche Training im Fitnessstudio. Sollte der Reha-Sport mal ausfallen trainiere ich einmal mehr im Fitnessstudio. Der neue Trainingsplan ist zwischen dem Reha-Sport und dem Fitnessstudio abgestimmt um meine Muskeln in den Bereichen zu stärken wo sie derzeit zu schwach sind und die Bandscheiben nicht zu sehr zu belasten.

Gestern Nacht habe ich zusätzlich noch angefangen mit einer persönlichen Challenge: 30 Tage, 300000 Schritte. Oder anders gesagt ich will jeden Tag mindestens 10000 Schritte gehen. Ich hätte nur gestern Nacht früher losgehen sollen, ich kam erst gegen 01:30 heute morgen zurück. ;) Aber egal, Hauptsache ich bin sie gegangen.

Ab Juli kann ich dann auch endlich Krankengymnastik verschrieben bekommen, die will ich bei einem Anbieter in der Nähe machen die speziell die kleinen Muskeln, welche das Skelett stabilisieren, trainieren. Außerdem haben sie eine Möglichkeit die Muskeldysbalancen zu ermitteln. Das hätte dann auch Einfluss auf meinen Trainingsplan im Fitnessstudio. Aber erstmal abwarten.

Da mir langes sitzen nicht mehr so leicht fällt und nicht gut tut und ich die Empfehlung der Reha Klinik habe habe ich einen elektrisch höhenverstellbaren Tisch beantragt. Somit könnte ich zwischen sitzen und stehen wechseln. Das wäre eine große Erleichterung, so benutze ich den Laptop doch mittlerweile auch fast ausschließlich im Stehen auf dem

Studium

Beim letzen Mal hatte ich berichtet das ich MKO bestanden hatte und wir mitten im Projekt stecken. Trotz der Widrigkeiten haben wir ohne Änderungen im Projekt erfolgreich bestanden.

Die Projektpräsentation lief aus Sicht der Prüfer top, wieder haben mit 1,0 bestanden. Wir waren uns einig das wir uns als nicht so gut ansehen. Aber was solls, die Prüfer bestimmen die Note und die war nicht zu übertreffen.

Im Anschluss an die Präsentation fand gleich die mündliche Kommunikationsprüfung statt. Es lief wie am Schnürchen,

bis mir der Name eines Axioms nicht einfallen wollte. Die Prüfer haben einen Kommilitonen die Frage weiter gegeben und als dieser den Namen kannte konnte ich im Anschluss erklären was es besagt. Daher konnte ich auch hier meine 1,0 halten. Alle anderen hatten gar keine Probleme die 1,0 zu bekommen.

Ansonsten ist nicht viel passiert, ich bin dabei die offene B-Aufgabe Einführung in die formalen Sprachen zu überarbeiten. Ich hatte den ersten Versuch verhauen und den zweiten schiebe ich seit fast einem Jahr vor mir her. Bis ich mit der Arbeit wieder anfange will ich auch noch die B-Aufgabe Controlling fertig sein damit ich im September potenziell mit der Bachelor Thesis anfangen kann.

Arbeit

Job

In meinem Job habe ich nichts getan. Ich hatte zwischenzeitlich mal mit meinem Chef gesprochen und es gab keinen Widerstand gegen eine Wiedereingliederung.

Außerdem beginnt zum 01.06. ein neuer Softwareentwickler in der Firma. Den soll ich dann einarbeiten und mich um die liegen gebliebenen Aufgaben kümmern. Ehrlich gesagt gefällt mir die Aussicht überhaupt nicht da viele Auswertung zu erstellen sind und der neue das System noch nicht kennt. Also bleibt es alles an mir hängen.

Aber ich werde das schon irgendwie hinbekommen und aushalten bis zum 31.12.2016. Diesen Tag habe ich als letzen "Arbeitstag" definiert. Allerdings will ich möglichst den halben Dezember bis den ganzen Dezember frei haben.

Mein Quittingcontract liegt hier schon ausgedruckt und unterschrieben. Für diejenigen die es interessiert habe ich die Vorlage mal angehangen.

Für das Jahr 2016 will ich versuchen meine Wochenarbeitszeit zu verringen und von den 40 Stunden/Woche weg zu kommen. Ich hatte das Thema bereits angesprochen, wurde jedoch von meinem Chef zurück gewiesen. Jetzt hat er jedoch die Erfahrung wie es ist wenn ich fehle, wird die Erfahrung machen wie es mit mir in Teilzeit ist und ich habe das Argument das ich mich mehr um meine Gesundheit kümmern möchte/muss um meine Arbeitskraft zu erhalten.

Damit habe ich hoffentlich bessere Chancen. Ich würde dann auf eine Gehaltserhöhung verzichten und eventuell etwas von meinem jetzigen Gehalt abgeben, abhängig von der Anzahl der Stunden die reduziert werden.

Zum 01.06. hat der kompetente Kollege Admin bei uns gekündigt und der eher nicht so kompetent wirkende verbleibt vorerst allein. Für einen neuen Kollegen liegen wohl schon massig Bewerbungen vor.

Die Einschätzung seiner Kompetenz basiert auf den (nicht) erfüllten Aufgaben welche ihm gegeben wurde und ist keinesfalls nur mein Eindruck. Nur unser Chef hält mehr von ihm.

Selbständigkeit

An meiner Selbstständigkeit als Freelancer habe ich nicht weiter gearbeitet.

Allerdings arbeiten einer der Kommilitonen vom Projekt und ich weiter an dem Produkt des Projektes. Dieses wollen wir marktreif bekommen und es als Hosted Service anbieten.

Bei dem Produkt geht es darum speziell Poweruser bei Instagram die Administration ihres Profils zu erleichtern. Diese müssen Tätigkeiten mit zu vielen Klicks ausführen und können Profile sowie Bilder/Videos nicht gruppieren. Und es kann nur über die Handyapp ausgeführt werden.

Ich hoffe das es ein Erfolg wird. Aber selbst wenn nicht habe ich dabei einiges gelernt was ich für die nächsten Projekte anwenden kann.

Ernährung

Während der Reha konnte ich mich nicht nach Paleo ernähren, die waren natürlich auf "normales" Essen und Diätessen eingestellt.

Seit ich wieder zurück bin ernähre ich mich aber wieder nach meinem Paleo. Das heißt im Gegensatz zu bisher habe ich die zwei Änderungen vorgenommen.

Ich trinke wieder Kuhmilch, allerdings die von Weihenstephan. Die bekommt mir viel besser als die bisherige. Mandelmilch habe ich wieder rausgenommen, sie schmeckt mir auf Dauer einfacht nicht. Kokosmilch nehme ich immer noch gerne besonders wenn ich mir einen Schoko-Whey-Drink mache oder einen Kakao. 50ml Kokosmilch dazu und es schmeckt gleich viel besser.

Ich esse an dern Tagen wo ich trainiere morgens Pancakes aus 1 Banane, 50g Haferflocken und 1 Ei. Dazu noch etwas Zimt (ich habe Cassia Zimt gekauft, welch ein Unterschied zu dem normalen).

Das ist jedoch die einzige längerfristige Quelle von Getreide. Zwischen durch gab es mal etwas Brot, aber sehr sehr selten.

Außerdem teste ich aus auf die Kalorien und die Makronährstoffe zu achten die ich zu mir nehme. Ich esse an Trainingsfreien Tagen kaum Kohlenhydrate (< 100g, meist an der Grenze 50g). An Tagen mit Training nehme ich etwas mehr zu mir, allerdings maximal 200g.

Ich will für mich herausfinden ob mir das hilft Fett zu verlieren und Muskeln zu gewinnen oder nicht.

Denn ich will dieses Jahr 6 KG Fett verlieren und arbeite daran dieses durch 6 KG Muskeln zu ersetzen.

Als Anfänger soll es teilweise gleichzeitig gehen, mal schauen. Bei meinem jetzigen Trainingsplan geht es erstmal darum die Fettverbrennung anzukurbeln während ich mich nicht überlaste. Wenn es als Anfänger tatsächlich gehen sollte gleichzeitig Muskeln auf- und Fett abzubauen dürfte ich das mit diesem Plan merken.

Danach wenn auch mein Körper wieder belastbarer ist kommt dann das Muskelaufbau Training. Das soll am 21.08. starten. Ich bin gespannt.

Umsetzung Ziele 2015

Meditation

Ich versuche mehr zu meditieren, aber ich merke derzeit einfach meinen Rücken zu stark. Ich habe im Juli einen Termin beim Orthopäden, vielleicht kann der herausfinden warum. Ansonsten werde ich mir eine nicht sitzende Variante der Meditation suchen, bleibt nur noch liegend oder stehend/gehend. Dazu habe ich mich aber noch nicht wirklich schlau gemacht.

Wobei die 10000 Schritte gestern Nacht ohne über etwas zu Grübeln auch gut taten. Vielleicht wird auch das zu meiner Meditation.

Fortschritt: Hier stagniere ich leider.

Lernen aktiv zu entspannen

In der Reha habe ich einen Kurs Progressive Muskelentspannung gehabt und mir eine CD mitgebracht. Anfangs habe ich das auch gemacht, aber das habe ich leider einschlafen lassen. Das will ich unbedingt wieder anfangen, es tat sehr gut und beruhigte auch.

Besonders wenn man es vor dem Schlafen gehen macht.

Fortschritt: Hier geht es also halbwegs voran.

Lernen mich aktiv fürs faulenzen zu entscheiden anstatt passiv wie bisher

Das fiel mir nicht leicht. Viel gefaulenzt habe ich nicht. Und wenn dann doch wenn ich eigentlich etwas tun wollte. Aber ich arbeite dran.

Fortschritt: Kein nennenswerter vorhanden.

Jeden Tag eine Einheit in meinem Spanischkurs machen

Ich hatte mit einem Kurs bei Udemy angefangen, ihn jedoch brach liegen lassen. Mittlerweile nutze ich jedoch eine App die mich mittels Gamification unterstützt. Das klappt ganz gut. Ich habe sie in 20 Tage nur an 2 Tagen nicht benutzt.

Fortschritt: Seit Mai gut.

Lernen minimalistisch zu leben und unnötige Dinge entfernen

In der Richtung habe ich noch nichts getan und es wird dringend nötig. Ich will diese Woche die ersten Bücher/DVDs/BlueRaysa verkaufen und wegschicken. Packmaterial habe ich auch schon (von meinen letzten Einkäufen.

Fortschritt: Bisher null. In Vorbereitung.

Meinen Blog vorantreiben und mich als Marke etablieren

Meinen Blog habe ich seit meinem Bandscheibenvorfall komplett vernachlässigt. Das muss ich dringend ändern. Besonders während der Entwicklung des Produktes gab es viele Themen die ich verarbeiten kann. Auch das will ich diese Woche wieder in Angriff nehmen.

Fortschritt: Bisher null. In Vorbereitung.

Das wars erstmal so weit.

Gruß Frank

P.S.: Nachdem gestern das Training zum 3. Mal in Folge anstrengender wurde bei gleichen Gewichten habe ich mich entschlossen nicht mehr nur einen sondern zwei Tage zwischen zwei Trainings zu lassen. Offenbar brauche ich das (derzeit) doch (noch).


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3 Kommentare


Das klingt alles sehr durchdacht. Überfordere dich nicht wenn die Eingliederung beginnt. Plan Pausen und Erholung mit ein. Ich befürchte dein Chef und deine Kollegen werden nicht darauf achten ...

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Keine Sorge Esme, das daran werde ich denken. Und da für mich die Tage in der Firma gezählt sind muss ich auch nicht vorsichtig sein. Stimmt, die werden nicht darauf achten.

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Markus Jung

Geschrieben

Interessantes Update. Vielen Dank.

Du hast ja recht viele Ziele für 2015. Wenn du dir nur ein Ziel davon aussuchen dürftest, welches wolltest du dann unbedingt erreichen?

Das Ziel täglich 10.000 Schritte zu gehen habe ich übrigens auch und trage dazu stets meinen Withings Schrittzähler bei mir. Meist schaffe ich es auch, aber nur dadurch, dass ich auch viel in der Wohnung auf der Stelle laufe auf einer Gymnastikmatte. Da ich nicht Joggen gehe, brauche ich nur durch schnelles Gehen schon recht lange (deutlich mehr als eine Stunde), um die Schritte zusammen zu bekommen.

Schön, dass es trotz aller Baustellen, besonders der gesundheitlichen, auch im Studium weiter geht.

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      Ich hatte annähernd jeden Tag gelernt. Meine Freunde und Familie mussten stark sein und die Nerven behalten. Allerdings fand ich es auch super, wenn mich eben diese mal weg geholt haben vom Schreibtisch. Denn nur büffeln ohne soziale Kontakte geht auch nicht.
      Mir war es wichtig, viele Kontakte zu knüpfen. Sei es über den Austausch im Forum, sei es ei den Stammtischtreffen, oder gar (wenn man das Glück hat und viele Studenten in der Nähe wohnen) sich privat zu treffen. Dabei muss es nicht unbedingt immer um die Uni gehen
       
      Angebote der Uni
       
      Nicht selten habe ich die (Online-) Repetitorien wahrgenommen. Die Qualität dieser schwankte allerdings sehr. Es gab Reps, wonach ich genauso schlau wieder rausgegangen bin, weil sie quasi Null auf die Klausur vorbereitet haben. Und es gab Reps, die haben mir bei der Klausur echt den Ar*** gerettet.
      So ein Crashkurs (genannt: Kompaktkurs) habe ich ein Mal gemacht. Das waren 2 Tage volle Dröhnung Informationen. Am zweiten Tag konnte man sich kaum noch konzentrieren. Dies sollte man nur machen, wenn man bereits alle dazu gehörigen Hefte durch hat.
       
      Die Module
       
      Ich empfand Englisch, Mathematik und die Vertiefung als sehr einfach. Letzteres deshalb, weil ich diese ganze Thematik auf meiner alltäglichen Arbeit sehe. Somit hatte ich Theorie und Praxis zur gleichen Zeit.
      Besonders schwer gefallen sind mir die Systemtheorie und Regelungstechnik und die ganzen Geschichten über Laplace und Fourier. Oh man, hab ich das gehasst. Dazu hatte ich auch den Crashkurs gemacht.
      Die Projektarbeit war noch einmal etwas ganz anderes. Hier war es wichtig, sich früh Leute zusammen zu suchen, mit denen man im Optimalfall schon länger in Kontakt steht. Da hatte ich großes Glück gehabt und bin über dieses entstandene Team sehr froh gewesen. Alle waren motiviert, konnten konstruktive Kritik äußern und auch Kritik annehmen. Die Realisierung von Treffen äußerte sich auf Grund der geografischen Lage aller Studenten im Team (Berlin, Aachen, Frankfurt/M.) als äußerst schwierig. Nichtsdestotrotz waren sowohl die Durchführung, das Schreiben des Berichtes und die anschließende Projektpräsentation in der Uni absolut vorbildlich. Das war super Teamwork. 
       
      Abschlussarbeit und Kolloquium
       
      Ich muss sagen, dass ich sehr viel Unterstützung von meinen Kollegen (Chef inklusive) bekommen hatte. Es standen mehrere kleinere Projekte an, von denen ich mir eines aussuchen konnte, welches ich für meine BA machen wollte. Man glaubt ja gar nicht, wie schnell die Zeit vergeht, wenn man eine Abschlussarbeit durchziehen möchte.
      Ich fand es sinnvoll, zunächst einen roten Faden zu finden, wie man die BA aufbauen möchte. Das klingt einfacher, als es doch war. Bei mir war es der Fall, dass ich vor meiner eigentlichen Durchführung viel über das Messsystem und das Produkt beschreiben sollte, da es sehr fachspezifisch war.
      Meinen Betreuer habe ich mir nach Sympathie ausgesucht. Er hat zwar nur ansatzweise etwas mit meinem Thema zu tun, aber ich wollte ihn unbedingt haben, da ich mit ihm in den vielen Jahren immer gut ausgekommen bin. Mein Tutor sollte erreichbar sein und mir verständlich sagen können, was er anders haben möchte.
      Als der Text fertig war, hieß es nur noch: drucken. Aber wo? Hier in Berlin mangelt es nicht wirklich an Universitäten und den damit verbundenen Druckereien. Aber dennoch hatte ich mir – trotz anfänglicher Zweifel – für eine Online- Druckerei entschieden (www.druck-deine-diplomarbeit.de). Dort hatte ich gefühlt mehr Auswahl, was man mit dem Buch alles machen kann. Montagabend bestellt und Mittwoch erhalten. Und die Qualität konnte sich echt sehen lassen. Vergesst nicht, die drei Exemplare zu unterschreiben!!! Das ist mir ja fast passiert.
      Nach dem Versenden hat man es fast geschafft. Ich hatte mich nicht gleich auf die Erstellung der Präsentation gestürzt, sondern mich meiner Freizeit gewidmet, muss ich gestehen.
      Ungefähr 2,5 Wochen vor dem Kolloquium- Termin, den ich per Mail erhalten hatte, fing ich dann an, an der Präsentation zu werkeln und meine Rede zu üben. Der Anfang ist einfach nur fürchterlich holprig. Aber da muss man durch. Meine Freundin musste als Zuhörerin und Kritikerin herhalten und hatte mir Hinweise gegeben, wo ich hinschaue, ob ich deutlich rede und ob die Folien zu überladen aussehen.
      Drei Tage vor dem Kolloquium hatte ich die Möglichkeit, die Präsentation auf der Arbeit vor mehreren Ingenieuren zu halten. Auf 18 Minuten reden folgten 50 Minuten Diskussion. Das kann ich wirklich jedem empfehlen, dies zu machen. Ich hatte dadurch mächtig an Selbstsicherheit gewonnen.
      Kolloquium. Man war ich nervös. Ich stand nach 4,5 Jahren Studium endlich vor dem Raum, wo ich meine Abschlusspräsentation halten soll. Fein im Anzug, bewaffnet mit Laptop und Präsenter. Das Kolloquium selbst war erstaunlich angenehm. Der Ersttutor hatte mitgeteilt, dass ich die Präsentation ungestört durch Zwischenfragen halten könne. Erst nach der Rede würde man die Fragerunde starten. Ich begann zunächst mit „Sehr geehrte Frau Professor X, Frau Dr. Y, Herr Dr. Z, ich freue mich, heute eine Rede halten zu können über...“. Dann lief eigentlich nur ein Band ab. Ich erzählte, was ich die vielen Male davor auch meiner Freundin und meinen Kollegen erzählte. Ich glaube, ich lag am Ende bei 21 Minuten.  Die anschließende Fragerunde war überaus fair. Es wurden einige Fragen gestellt, die sich auf die Folien bezogen („Warum wurde es so gerechnet?“, „Was wäre die Folge, wenn der Wert so-und-so gewesen wäre?“) und welche, die sich auf die Bachelorarbeit bezogen („Hier steht, dass der yxz-Effekt dafür verantwortlich ist. Was ist denn dieser xyz-Effekt?“). Dann wurde ich gebeten, raus zu gehen und von dem Moment an fingen laaaange fünf Minuten Beratungszeit an. Als man mich wieder rein bat, wurde mir gleich gratuliert, die Note mitgeteilt und zur Abrundung noch etwas Kritik zur BA mitgegeben.
      Da stand ich nun. Fertig. 4,5 Jahre kontinuierliches lernen. Einfach zu Ende. Ich habe es auf dem Heimweg noch nicht so wirklich realisiert. Aber das kann einem keiner mehr nehmen.
       
      Unterm Strich
       
      „Kann ich nicht.“ – Gibt’s nicht! Wenn man es will, dann zieht man es durch. Bei dem Einen dauert es 3,5 Jahre, bei dem Anderen halt meinetwegen +7 Jahre. Who cares? Man macht es für sich selbst. Auf meiner Arbeit habe ich schon eine Veränderung bemerkt. Die Ingenieure, die auf einer Präsenzuni waren, bekundeten ihren Respekt, dass man ein Studium nebenbei machen kann. Somit sammelt man nebenher Sympathiepunkte
      Ich würde ein Fernstudium wieder machen. Auch an dieser Hochschule. Natürlich gab es immer wieder Situationen, wobei ich die Hochschule verflucht hatte, aber unterm Strich kam man mit ihr gut zurecht. Vielleicht mache ich noch den Master. Ich weiß allerdings noch nicht so genau, welchen ich machen will.
       
    • MrMoro12
      Von MrMoro12 in B.A. Gesundheitsmanagement -IUBH 6
      Hallo,
       
      nach langer Zeit folgt nochmal ein neuer Blogeintrag von mir. Bisher bin ich mit dem Studium, meiner Familie und der Arbeit zeitlich sehr gut ausgelastet.
      Dennoch möchte ich mitteilen, dass mich gestern eine E-Mail vom Studentenwerk Rostock erreicht hat. In dieser wurde mir die versprochene Antwort vom BMBF mitgeteilt.
      Zur Info: Ich musste mein Studium an der WINGS unterbrechen/beenden, da das Studentenwerk Rostock der Meinung war, dass die Online-Studiengänge nicht BAföG Förderungsfähig sind - trotz Vollzeitvariante. Mit der Entscheidung war ich nicht einverstanden und habe deshalb eine "Beschwerde" an den Gruppenleiter des Studentenwerkes geschrieben, in welchem ich mein Anliegen näher dargelegt habe. Er hat sich dahintergeklemmt und beim Bundesministerium um rechtliche Prüfung gebeten. Und Tatsache! Die Studiengänge sind sehr wohl Förderungsfähig!
       
      Bisher habe ich 3 Klausuren an der IUBH geschrieben, 3 liegen noch vor mir. (bis zum Feb. 2017)
      Falls ich alle 3 weiteren Klausuren bestehen sollte, hätte ich im Februar insgesamt: 80 ECTS.
       
      Ich habe eine Mail an den Studiengangskoordinator der WINGS geschrieben und ihn gebeten zu prüfen, ob die Module der IUBH an der WINGS angerechnet werden können. Falls das der Fall ist, so würde ich wieder zur WINGS wechseln. Dann hätte ich insgesamt: 102 ECTS.
      Das Problem wird sein, dass die Module an der IUBH mit je 5 ECTS bewertet werden, an der WINGS hingegen mit 6 ECTS -> bei gleichem Workload. Das liegt an der unterschiedlichen Bewertung je ECTS (IUBH: 30 Stunden pro ECTS, WINGS 25 Stunden pro ECTS).
       
      Was würdet ihr machen? Würdet ihr an meiner Stelle wechseln? Oder sieht das "komisch" im Lebenslauf aus?
      Ich würde auch enorme Kosten sparen (IUBH: 3,5k pro Jahr, WINGS 2k pro Jahr) Auch fühlte ich mich an der WINGS schon wohler
    • SebastianL
      Von SebastianL in M.Sc. Wirtschaftsinformatik an der WBH 5
      Letzte Woche hatte ich noch regen Schriftwechsel mit meinem Dr.-Vater. Es ging um die Promotionsfähigkeit. Ich hatte alle notwendigen Unterlagen eingereicht und diese auch schön aufbereitet. Aus seiner Sicht sprach nichts gegen eine Promotionsfähigkeit, er wollte aber sicher gehen, dass es am Ende keine Probleme gibt und hat offiziell im Dekanat angefragt. Zum Hintergrund, ich habe ja Wirtschaftsinformatik studiert und möchte in Informatik promovieren. Das sollte eigentlich kein Problem darstellen, aber er wollte eben sicher gehen, dass es das Dekanat genauso sieht. Das ging relativ schnell und ich hatte dann das Ergebnis schriftlich im Mail-Postfach. Also natürlich vorausgesetzt ich schließe den Master ab, erst dann bin ich promotionsfähig. Somit muss jetzt nur noch das Kolloquium über die Bühne und dann kann ich mit meinem Dr,-Vater den Doktoranden-Vertrag schließen. In diesem Vertrag verpflichte ich mich jedes halbe Jahr Fortschritte über meine Forschung zu reporten und er verpflichtet sich mich zu betreuen. Soweit also alles auf Kurs.
       
      Die Woche habe ich mich, wie angekündigt mit meinem Dr.-Vater getroffen und die grobe Richtung mit dem groben Thema abgesprochen. Das hat mir sehr viel Spaß gemacht und war ein echt gutes Gespräch. Das Thema meiner Masterarbeit hat sich rentiert, denn ich kann da mit Wissen anknüpfen. Es geht in Kurzform auch, wie in meiner Masterarbeit um Kompetenzen und deren Vergleich im Hinblick auf Medizinischer Weiterbildung. Soweit jetzt mal grob die Richtung formuliert. Ich muss mich jetzt die nächsten Wochen mit Recherche beschäftigigen und die Problemstellung mit groben Ziel zu definieren. Mir steht auch ein Prof. Dr. in Medizin zur Verfügung, der mich in Sachen Medizin fachlich unterstützt. Der hat sein Büro neben der Büchner Villa, wo ich war. Ich meine mit Büchner Villa nicht die Hochschule, sondern es gibt in Pfungstadt ein Gebäude das so heißt und auch sehr bekannt ist in Pfungstadt.
       
      Auf jeden Fall freue ich mich schon sehr auf die Promotion und das Thema finde ich auch sehr spannend. Ich hab mir immer gedacht, Dr.-Vater finden schon schwer und dann noch einen zu finden, der ein Thema hat das einen interessiert ist noch schwerer. Aber da habe ich wohl insgesamt sehr glück gehabt, dass auf Anhieb gleich alles passt.
       
      Mein nächster Blogeintrag wird nach dem Kolloquium sein und mein letzter in diesem Blog. Danach werde ich einen neuen Blog über meine Promotion aufmachen.