Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
  • Einträge
    67
  • Kommentare
    248
  • Aufrufe
    2.878

Kurz vorm dem Abschluss und geänderte Pläne

FrankD

490 Aufrufe

Hallo Zusammen,

 

nach meinem letzten Beitrag Mich gibt es noch am 02. Juni 2015 ist einiges passiert und heute möchte ich euch davon berichten.

 

Gesundheit

Meine Gesundheit ist ganz schön angeschlagen gewesen. Im Verlauf des Jahres war ich öfter und länger krank, so dass ich in 2015 inklusive Bandscheibenvorfall ca. 9 Monate krank war.

Dabei waren mehrere Infekte und ich habe eine Depression entwickelt. Wegen dieser war ich ca 1,5 Monate krank geschrieben.

Ich konnte einfach nicht mehr an meinem Arbeitsplatz arbeiten. Aber dazu später beim Job mehr.

Dadurch konnte ich länger nicht trainieren und nach dem ersten Training tat mir alles weh, besonders die Sehnen und der Rücken. Aber langsam geht es wieder. Der Körper muss sich erstmal wieder an Belastung gewöhnen.

 

Studium

Mittlerweile habe ich die B-Aufgabe Controlling abgegeben und mit 2,0 bestanden. Somit ist außer der Thesis nur noch die Formale Sprachen Aufgabe offen. Diese bearbeite ich zurzeit. Außerdem habe ich meine Bachelorarbeit am 01.12.2015 angefangen. Die Umsetzung des Prototyps geht voran allerdings das Schreiben überhaupt nicht. Da muss ich ziemlich kämpfen.

 

Job

Wie bereits im Bereich Gesundheit erwähnt habe ich eine Depression entwickelt. Diese war zwischendurch so schlimm das ich Zeitabschnitte wie An- und Abfahrt zur/von der Arbeit vergessen hatte, innerhalb von einer 40h Woche als einziges geschafft habe in einem Bericht 20 Variablen anzulegen und sie statisch zu belegen und ich die Lust an allem verloren hatte. Nachdem die Hausärztin mit ein pflanzliches Mittel verschrieben hatte wurde es etwas besser, allerdings erst nachdem ich krank zu Hause war.

Jetzt nach Weihnachten bei meinen Großeltern ist mir so richtig klar geworden das es mein Job in dieser Firma ist der mich so fertig macht. Das Misstrauen und die Kontrolle durch den Chef, das Missachten meiner Vorschläge, das auf meinen Kollegen gehört wird nicht auf mich, der "Führungsstil" (eigentlich ist das eine Beleidigung für jeden echten Führungsstil), etc.

Daher habe ich beschlossen zum 31.03.2016 zu kündigen.

 

Selbstständigkeit

Das Projekt bezüglich Instagram habe ich mit dem Kommilitonen weiterverfolgt, zwischendurch wurde unsere ID gesperrt. Daher haben wir die Idee überarbeitet und implementieren diese. 

Meine Firma hatte ich angemeldet, kam jedoch nicht dazu etwas dazu zu tun. Daher werde ich sie wieder schließen. Es wird dann eher eine internationale Firma werden, alleine schon weil ich ab April auf Weltreise gehen werde und es dadurch schwer wird in Deutschland eine Firma zu unterhalten (Neues Meldegesetz November/2015, Betriebsstätte mit Ladungsfähiger Adresse, etc).

Dadurch werde ich dann auch die Steuern in anderen Ländern als Deutschland abführen, da nur ein in Deutschland gemeldetes Unternehmen hier Steuern zahlen kann. Die deutsche Steuergesetzgebung hinkt halt um einiges hinterher.

 

Weltreise

Wie gesagt gehe ich ab April auf Weltreise. Im April voraussichtlich einen Monat nach Sri Lanka mit einem Kommilitonen, arbeiten und etwas ausspannen. Dann geht es für das Kolloquium zurück nach Deutschland und anschließend erstmal nach Thailand. Und dann mal sehen wie es weiter geht. Auf jeden Fall plane ich noch nach Vietnam zu fliegen. Auf der Wunschliste Südostasien steht noch Bali und die Philippinen.

Das ganze soll längerfristig laufen da ich ja zukünftig als Digitaler Nomade von überall auf der Welt aus arbeiten will.

Aufgrund dieses Vorhabens sortiere ich meine Sachen aus und verkaufe sie. Unter http://www.frankthedevop.com/stufftosell/ liste ich nach und nach alles auf was ich verkaufen möchte. Vielleicht ist ja auch für den einen oder anderen hier etwas dabei.

 

Ernährung

Im Juli habe ich auf der DNX eine sehr engagierte junge Frau kennen gelernt, mich mit ihr über Ernährung unterhalten und später Dokumentation zum Thema Viehzucht, Massentierhaltung, Schlachtung, etc angesehen. Seit dem habe ich von Paleo auf 80% Vegan umgestellt. Zeitweilig schaffe ich 100%, jedoch verlangt es mich manchmal nach Käse, im speziellen Rouget Ofenkäse. Fleisch und Fisch esse ich fast gar nicht mehr (das letzte Mal ist 6 Monate her). Andere tierische Produkte als Käse habe ich seit Juli gar nicht mehr gegessen.

Mancher Veganer mag aufschreien, aber hier in Suhl ist es nicht einfach sich komplett, zu vernünftigen Preisen und mit wenig Aufwand zu 100% vegan zu ernähren. Um mir keinen unnötigen Stress habe ich mich nach Pareto für die 80% Lösung entschieden. Immerhin habe ich derzeit zu viele Themen gleichzeitig als das ich mir noch mehr Stress machen muss.

 

Entspannung

Ich meditiere nicht mehr täglich auch wenn ich da wieder hin möchte. Derzeit nutze ich es als Werkzeug wenn mich alles zu überwältigen droht und ich einen klaren Kopf benötige.

Progressive Muskelentspannung nutze ich ebenso als Werkzeug.

Bei der DNX im Juli habe ich einen Musiker kennen gelernt das nur mit dem Klavier Lieder nachspielt und auch eigene Lieder geschrieben/gespielt hat. Dessen 2 CD´s habe ich gekauft und höre sie 1-3x täglich. Diese entspannt mich sehr und beruhigt.

 

Minimalismus

Zu dem Minimalismus habe ich es noch nicht ganz geschafft. Primär habe ich meine Küche und die Gerichte minimalisiert. Ansonsten sortiere ich immer wieder mal aus und verringere mein Eigentum.

 

Meinen Blog vorantreiben/mich als Marke etablieren

In dieser Richtung ist leider überhaupt nichts passiert. Das wird sich in 2016 stark ändern.

 

Das war es erstmal soweit.

 

Gruß Frank


8 Personen gefällt das


8 Kommentare


Hallo,

Hut ab was du so alles parallel machst, planst, entscheidest & durchziehst! :thumbup: :blink: Die Weltreise wird für dich sicherlich neue Türen öffnen zumindest was das Berufliche angeht. Ich wünsche dir viel Spaß & Erfolg für die Thesis.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Markus Jung

Geschrieben

Spannend, in wie vielen Bereichen du aktiv bist und trotz der schwierigen Zeiten im letzten Jahr habe ich den Eindruck, dass es bei dir voran gegangen ist und du in manchem klarer geworden bist. 

 

Täglich meditieren nehme ich mir auch vor, und wenn es nur 15 Minuten sind. Habe mir dazu als Ergänzung zum Yoga Nidra die calm-App geholt, welche viel Auswahl bietet. Dennoch klappt es nicht immer. Was ist denn das Besondere an dieser Klaviermusik? Hörst du diese nebenher, oder auch ganz bewusst?

 

Alleine deine Wohnungsauflösung wird ja automatisch ein großer Schritt in Minimalismus sein, oder? - Ein größerer zumindest, als ich ihn mir vorstellen kann. 

 

Für deine weiteren Pläne, sowohl im Fernstudium als auch darüber hinaus, wünsche ich dir viel Erfolg und freue mich, wenn du uns hier weiter auf dem Laufenden hältst. 

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

@Katze87 Ich muss es einfach tun. Der Schmerz ist so viel größer die Situation zu lassen wie sie ist das das keine Option darstellt. Zu einem anderen Arbeitgeber zu wechseln ist derzeit einfach keine Option für mich und das Selbstständig machen in Deutschland auch nicht.

Was nicht heißt das alles gut läuft.

 

@Markus Jung  Ja im letzten Jahr ist mir so einiges so einiges klar geworden. Ich hatte einige Bücher gelesen die jetzt Früchte tragen, ich hatte ein, zwei Eingebungen, habe wieder verstärkt zu mir selbst gefunden und höre wieder mehr auf mein Bauchgefühl. Daher ist auch manches voran gegangen, anderes nicht.

 

Ich hatte die calm non-Abo Version aber habe mich für Headspace entschieden.

Ich kann nicht wirklich sagen was an dieser Klavier Musik so besonderes für mich ist, ich weiß nur das ich sonst nicht auf Klassische oder Klaviermusik stehe. Am besten du hörst selber mal rein, die Musik ist von Joe Löhrmann (My Traveling Piano). Einige seine Freilust Auftritte sind auch bei Youtube zu finden.

Manchmal höre ich sie als Hintergrund Musik um anderes zu überblenden, manchmal liege ich mit Kopfhörern und geschlossenen Augen im Bett und höre einfach nur sein Album. Je nachdem wonach mir ist.

 

Ja die Wohnungsauflösung wird ein ziemlicher Schritt Richtung Minimalismus. Vorausgesetzt ich werde endlich etwas los, speziell von den Bücher die ich fürs Studium angeschafft hatte. Habe hier, in der WBH Facebook Gruppe und im WBH Forum gepostet aber noch nirgends eine Reaktion erhalten.

Meine Ausrüstung für die Reise habe ich soweit zusammen. Wird ein 55+10L Backpack (Hauptsächlich wegen den Tauchflossen) und ein Daypack mit Laptop, Handy, etc.

 

Vielen Dank für deine Glückwünsche. Gerne halte ich euch so gut es geht auf dem Laufenden.

2 Personen gefällt das

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Esme

Geschrieben (bearbeitet)

Ich habe mir deine Liste mit zu verkaufenden Sachen angeschaut - und sie nach flüchtigem Überfliegen sofort wieder geschlossen. Allein die Masse an DVDs hat mich erschlagen. Die Darstellung finde ich auch nicht sehr optimal.

 

Was ich damit sagen will:   vielleicht bringt es dir mehr, wenn du die Sachen splittest?  Die Studiensachen und Technik extra listen zum Beispiel, getrennt von den Freizeit Sachen. Oder zumindest eine Gruppierung, die man auf- und zuklappen kann.

 

Bücher, DVDs und Co kannst du auch mal bei rebuy, momox und Co eingeben. Wobei man da nicht wirklich viel dafür bekommt, finde ich. Aber immerhin ist man sie danach los. Auch diverse FB Gruppen (für ein gewisses Thema oder für eine gewisse Stadt/Gebiet) sind gut für solche Verkäufe. Aber ist natürlich alles mit Arbeit verbunden.

 

Edit:  jetzt hab ich eben nochmal rein geschaut. Wie bist du auf die Preise gekommen?  10€ für einen HP Band finde ich irgendwie viel. Für mich jedenfalls wäre es zu viel, wenn ich ein gebrauchtes Buch kaufe.

bearbeitet von Esme

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

@Esme Ich habe das jetzt etwas gruppiert und zum ausklappen gemacht. Ist es so für dich übersichtlicher? 

Momox und Rebuy sind die Alternativen wenn ich die Sachen so nicht los bekomme.

 

Ich habe die etwas höher angesetzt da die meisten Menschen meiner Erfahrung nach noch handeln wollen. Daher steht auch oben in dem Post Verhandlungsbasis.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Markus Jung

Geschrieben

Headspace klingt auch interessant - verspielter als calm. Und noch teurer... Ich habe jetzt erstmal mein Jahresabo und danach mal schauen. Mein Ziel ist es, täglich zumindest etwas zu meditieren, und zwar auch in den Zeiten, in denen ich mich gut fühle, um den "Muskel" zu trainieren. Meist fällt mir das erst wieder ein, wenn es Probleme gibt ;).

 

Die Klaviermusik gefällt mir durchaus auch, habe gerade mal rein gehört. Mich hat beeindruckt, dass du diese so oft anhören kannst, also mehrmals am Tag.

 

Also mein Tipp für den Verkauf von Büchern und DVDs ist auch momox. Vor allem sparst du dabei viel Zeit gegenüber dem Einzelverkauf. Einmal die Sachen durchgehen, alles in eine große Kiste und weg damit ;-).

 

Und die Hardware vielleicht über ebay versteigern?

 

Nur über deine Homepage ist vermutlich die Zielgruppe, welche du erreichst, viel zu gering, um einen großen Teil der Sachen los zu werden.

2 Personen gefällt das

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

@Markus Jung Ich habe genau das Problem nur zu Meditieren wenn es nicht so gut läuft. Jedoch möchte ich es zur Gewohnheit machen.

Headspace ist in der Tat nicht billig, aber es hilft. Calm hatte ich eine Zeitlang ausprobiert aber es fühlte sich nicht richtig an. Da muss jeder für sich finden was er braucht.

 

Ich kann die Musik tatsächlich mehrmals täglich hören, im Schnitt tue ich das allerdings nicht.

 

Ich habe die Preise nochmal anhand von Rebuy und Momox angepasst. Sollte sich da bis Ende Januar nichts tun dann geht alles an Momox und Rebuy raus.

1 Person gefällt das

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Markus Jung

Geschrieben

Vorteil von Headspace ist auf jeden Fall, dass es auch über den Browser benutzt werden kann - Calm (bisher) leider nicht bzw. nur ganz stark begrenzt. Ansonsten sehe ich es wie du: Gerade für so ein Thema muss es sich auch gut anfühlen.

 

Die Preise deiner Sachen wirken jetzt deutlich realistischer angesetzt.

1 Person gefällt das

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Geht einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden
  • Aktuell beliebte Blogbeiträge

    • FeThe
      Von FeThe in SRH Riedlingen: Medien- und Kommunikationsmanagement (B.A.) 5
      Es waren verrückte zwei Monate. Eine einzige Begegnung im Supermarkt (kitschig wie im Hollywood-Film) kann plötzlich alles durcheinander bringen. Und dann wurde mir zum ersten Mal bewusst, wie viel Zeit das Fernstudium doch kostet.
       
      Irgendwie konnte ich mir die Zeit in den ersten Semestern gut organisieren. Das lag einfach daran, dass ich mich kaum nach jemandem richten musste. Der Arbeitgeber ist flexibel, ich bin in keinem Verein aktiv, der mir feste Termine vorschreibt, meine Familie wohnt so weit weg, dass ich den Kontakt häufig nur per Telefon pflege und auch meine Freunde nehmen so viel Rücksicht, dass sie mir bei Hausarbeiten und Klausurvorbereitung in keinster Weise „im Weg stehen". So war es kein Problem die Abende der Woche mal beim Sport oder mal vor der Studienbriefen zu verbringen. Ich kam gut durch und konnte meine selbst gesteckten Ziele einhalten.
       
      Doch dann kam der (zugegeben positive) Windstoß, der mein Kartenhaus-Zeitkonstrukt zusammenbrechen ließ. Plötzlich war da ein neuer Mensch mit dem man gern Zeit verbringen und ihn in den Alltag integrieren möchte. Und dann fällt auf, dass dafür im Fernstudien-Konstrukt gar kein richtiger Platz ist. Alle Wochentage waren mit Arbeit bis zum frühen Abend und mit Sport und Studium am Abend reserviert. Die Tage am Wochenende am Vormittag mit Studium, ab Nachmittag mit Freunden und Unternehmungen.
       
      In der Euphorie musste das Fernstudium in den letzten Wochen dann ganz hinten anstehen. Auf Dauer kann das nicht funktionieren, weshalb das Kartenhaus gerade neu zusammengesetzt wird. Mein Respekt vor denen, die neben sich selbst und ihrer Motivation noch den Partner, Kinder und den vielleicht nicht ganz so flexiblen Arbeitgeber organiseren müssen, ist gehörig gewachsen.
       
      Und mein Stolz darauf, hoffentlich im nächsten Jahr das Fernstudium abzuschließen, wird sicher auch nicht weniger werden
    • Forensiker
      Von Forensiker in Projekt Master 10
      Hallo liebe Blogleser,
       
      mein Fahrplan zum Master steht.
      Die letzten Monate hatte ich einige (große) private (und kleine berufliche) Baustellen, die ich (mit externer Unterstützung!) erfreulicherweise mittlerweile alle zu meiner vollsten Zufriedenheit abarbeiten konnte. So bin ich aus der bewältigten (Lebens-)Krise tatsächlich gestärkt heraus gegangen.
       
      Wie dem auch sei. Vom Mitarbeiterentwicklungsgespräch mit meinem Chef am 20.01.2017 hängt es ab, wie es mit meinen Masterplänen weitergeht.
       
      Geplant habe ich, dass ich den Master nur mit dem Support meines Arbeitgebers stemmen möchte. Daher möchte ich meinen Chef von M.Sc. Psychologie der MEU/Diploma Hochschule überzeugen, was allerdings nach Rücksprache mit unserem Ltd. Psychologen kein Problem sein sollte, der sich den Studiengang näher angeschaut hat.
       
      Es geht mir nicht einmal um eine finanzielle Unterstützung, sondern einfach um etwas (moralischen) Beistand und die Möglichkeit, das psychologische Anerkennungspraktikum in unserer Ambulanz absolvieren zu können. Außerdem würde ich 3 Jahre auf meine Fortbildungstage inkl. Budget verzichten, um an den Pflichtseminaren des Studiengangs teilnehmen zu können.
       
      Sollten wir keinen gemeinsamen Nenner finden, würde ich privat allerdings kein Masterstudium absolvieren wollen.
       
      Aber auch die Aufnahme in den Studiengang mit einem Auswahlverfahren und begrenzten Studienplätzen (30) stellt noch eine weitere Hürde dar.
       
      Was die Entscheidung zum M.Sc. Psychologie (Schwerpunkt "Klinische Psychologie") betrifft:
       
      Ganz ehrlich - was sollte ich sonst machen? Ich bin Fachkrankenpfleger für Psychiatrie, das Bachelorstudium hatte einen großen klinischen Anteil und ich arbeite therapeutisch, habe viele therapeutische, klinische Weiterbildungen absolviert und bin beruflich seit Jahren in diesem Bereich fest im Sattel.
      Nichts liegt also näher, Synergieeffekte zu nutzen und die Praxis mit fundierter Theorie zu untermauern, um zusätzlich auch alles schwarz auf weiß auf dem Papier nachweisen zu können.
       
      So Long...
      Forensiker
       
    • 0x6C23
      Von 0x6C23 in Fernstudium Abitur? Was dachte ich bloß... 1
      Hi!
       
      Viele Probleme brachten mich vor einiger Zeit dazu das Gymnasium zu verlassen - meine wahrscheinlich dümmste Idee seit langem. Ich ging also auf die Realschule um wenigstens die mittlere Reife zu erlangen und danach zu entscheiden, wie es weiter geht. Ich war ehrlich gesagt total unterfordert, die Probleme in meinem Privatleben waren zudem noch immer präsent. Ich war sehr selten in der Schule, des öfteren wurde ich von einer Klassenarbeit in der ersten Stunde überrascht und obwohl ich kaum etwas vom Unterrichtsstoff mitbekam schrieb ich meistens die beste Arbeit. Schon witzig, das man als Klassenbester das Zeugnis verweigert bekommt, da man zu oft gefehlt hat. Ein Hoch auf das deutsche Schulsystem.
       
      Richtig. Mittlere Reife? Nope. Was tun? Externenprüfung! Also ging ich kurz darauf total unvorbereitet zur Externenprüfung und bestand diese auch. Da ist sie also, die mittlere Reife. Sie bringt mir jedoch nicht allzu viel, also muss es ein Abitur sein. Ich wollte schon immer Studieren, abgesehen von der Möglichkeit sich mit einer goldenen Idee selbständig zu machen ist das Studium der einzige Weg zum Erfolg. 
       
      Also meldete ich mich bei der SGD an. Das ist jetzt zwei Jahre her. Z.. Zw... Zwei Jahre? Wofür einen Blog schreiben, ich bin doch immerhin fast fertig? Vielleicht denkt ihr jetzt ich hätte keine Probleme mit der Abiturprüfung, oder besser gesagt der Vorbereitung.  Doch, die habe ich. Ich bin ein sehr logischer Mensch, wenn ich etwas verstehe, dann reicht das. Auswendiglernen? Überhaupt nicht mein Metier. Planung? Gott... Wenn ich etwas Plane, entsteht ein Chaos. Ich bin vieeeel zu gründlich, mache mir Gedanken über jede Kleinigkeit. Nie schaffe ich es, einen zufriedenstellenden Plan zu entwerfen. Ich denke halt immer:  "Das reicht nicht!". 
      Außerdem bin ich total undiszipliniert. 
       
      Ich habe in den zwei Jahren 44 Hefte bearbeitet. Angefangen habe ich damit, alles wichtige raus zuschreiben. Zusammenfassen, bunte Stifte benutzen, Mindmaps, Vokabeltrainer, usw.. Ich habe die ersten Hefte seehr gründlich bearbeitet. Das hat mich nach einiger Zeit demotiviert. Ich fand Fehler in den Heften, der Stoff wuchs mir über den Kopf hinaus, ich wurde nachlässig. Also wurde ich immer gröber in der Bearbeitung der Hefte, bis ich mein Ziel ganz aus den Augen verloren habe. Was ich von den Heften noch weiß? So gut wie nichts, würde ich sagen. Es ist kaum was hängen geblieben.
       
      2017 soll das letzte Jahr werden. Ich will die Prüfung nächstes Jahr schreiben. Also fange ich erneut an, diesmal soll es aber anders laufen. Ich plane das Abitur in Hessen zu schreiben, so ist es jedenfalls von der SGD vorgesehen. Ich will mich nicht mehr so stark auf die SGD Hefte konzentrieren, diese nur durcharbeiten und mich dann mit anderen Quellen vorbereiten. Also versuche ich einen Plan zu erstellen... Richtig.. Was für einen Plan? Nicht sicher. Ich will mir das Lernen mit diesem Plan erleichtern, also denke ich sollte ich damit Anfangen alle Prüfungsrelevanten Themen niederzuschreiben. Wow! Das ist doch schon sehr spezifisch. Damit kann ich was Anfangen... wäre da nicht... wow.
       
      Themenschwerpunkte Mathematik: Fünf DinA4 Seiten. Geschichte? Biologie? ... Ich finde alles, nur nicht dass was ich finden will. Vielleicht findet es jemand weniger kompliziert als ich, oder hat schon mal einen solchen Plan erstellt und wäre dazu bereit mir weiterzuhelfen.
       
      Das ist mein erster Schritt und irgendwie auch der schwierigste für mich.