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Kenntnisfeststellungsprüfung und Bewi 2 erledigt

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mamawuschel

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Ich habe fertig. Im Prinzip weiß ich gar nicht wo ich anfangen soll....die SGD/ Campe ist der Brüller.

Wenn ich an der Stelle anderer Teilnehmer gewesen wäre, ich wäre ausgeflippt.

Jeder der meinen Blog liest kennt ja das Drama wie es dazu kam das ich zu einer Kenntnisfeststellungsprüfung muss aber es geht noch besser.

Fall 1: Anmeldung zum 2.Seminar im Februar/März, dazu wurden alle Vorraussetzungen erfüllt ( Gliederung und Thema fristgerecht eingereicht und genemigt). Wegen eines Todesfall in der Familie musste das Seminar abgesagt werden und betreffender Kollege meldete sich für das Seminar im Sommer (Juli) an.

Betreffender Kollege hatte auch bereits letztes Jahr auf dem Bewi1 nach überprüfung der Unterlagen gesagt bekommen das er zur KVP muss. Nun kommt der Hammer....

Vor Ort auf dem Bewi2 "Herr X, ich kann ihnen nicht sagen ob sie zu der KVP müssen.....wir haben keine Unterlagen von Ihnen" Diese wurden und müssen im 1. Seminar abgegeben werden ! Anruf bei SGD " Ja, nein wir haben da nichts das hat doch Campe..... also durfte mein Kollege übers Wochende alle Unterlagen ( alles was eben bei der Anmeldung und beim Bewi1 gefordert wurde) nochmals besorgen. Dann der Oberhammer schlechthin....das Beratungsgespräch zur Projektarbeit. Derselbe Studienkollege im Beratungsgespräch.

Lehrer:" Tut mir leid Herr X ich hatte bereits im März auf sie gewartet zur Besprechung aber sie kamen nicht"

Herr X: "Tut mir leid ich war abgemeldet und habe hierzu auch eine Bestätigung"

Lehrer:" Tja da hat die SGD wohl versäumt das weiterzugeben, haben sie den ein Thema und eine Gliederung?"

Herr X:" Ähh das hatte ich doch schon alles eingereicht und es lag ihnen offentsichtlich auch schon vor"

Lehrer:" Kann sein, jetzt hab ich nichts mehr also brauchen wir auch nicht weiter sprechen"

.................. Da fehlten mir die Worte. Man könnte nun sagen es ist ein Einzelfall ABER bei einem weiteren Seminarteilnehmer waren auch alle Unterlagen verschwunden (Fall2)....also ehrlich so etwas darf doch nicht vorkommen oder???

Zum Seminar selbst gibt es gar nicht so viel zu sagen. Im Prinip so locker wie das erste, man bekommt alles mundgerecht serviert, mit Ausnahme von Arbeitsrecht ......man darf keine Gesetze in der Klausur verwenden aber es wurden jede Menge abgefragt. Die Bewertung für Arbeitsrecht ist auch so ein Brüller. Es gibt 7 Aufgaben. Hat man man die Aufgaben 1-5 richtig erhält man schon mal die 5 " Juhuuu" hat man nur die Aufgabe 6 und 7 und den Rest nicht gibt es eine 3.....also ich hoffe auf eine 4. In den anderen Fächern dürfte zwischen 1-3 alles dabei sein.

Was mir diesesmal sehr geholfen hat, war ein Seminar der FU Hagen " Keine Angst vor Prüfungen" Ich war noch nie zuvor in meinem Leben so ruhig und entspannt bei Klausuren.

Im Bezug auf die Erabeitung einer Fallstudie mit Präsentation kann ich nur sagen, die Zeit ist absolut knapp bemessen und die Bewertungen seinen dahingestellt. Ich bzw. meine Gruppe hat zwar super abgeschnitten aber diverse Kritikpunkte konnten wir nur mit einem Kopfschütteln hinnehmen weil sie einfach unrealistisch waren. Wenn man mal den Unterricht und die Lernzeit für die übrigen Fächer abzieht bleiben einem defacto 12 Std. um 6 Leute zu koordinieren und eine Präsentation zu erarbeiten. Frei nach dem Motto: "forming, storming, norming, performing" Wenn dann noch Leute übers Wochende nachhause fahren...

Nun zur KVP: Es gab absolut keine Stoffeingrenzung!!! Angesagt wurde der Stoff aus den ersten 24 Monaten.

Laut Schulverordnung hat man pro Klausur 45 Minuten aber es gab nur 30 Minuten ( es war aber machbar, wenn man nicht überlegen musste)

Rechnungswesen: Danke an die FU Hagen und ihre hervorragenden Skripte welche ich im Hinblick auf die Klausur im September schon erarbeitet habe ohne die wäre ich total durchgefallen. Ok, die GoB hätte ich noch so gewusst aber die Adressaten des Jahresabschlusses hätte ich schon nicht mehr zusammenbekommen. Ebenso sollte man erklären was ein passiver Rechnungsabgrenzungsposten und sonstige Verbindlichkeiten sind. Dank Uni Skript locker machbar, weil aus den SGD Heften hatte ich den passiven Rechnungsabgrenzungsposten nciht mehr auf dem Schirm. Dann sollte man das Gewinnmax. und den Break even point berechnen war auch locker, da Prof. Hering in den BWL-Skripten total darauf abfährt und ich das im Schlaf kann (allerdings hatte ich einen geistigen Aussetzer, da ich vorher 6 Stunden Statistik hatte und mein Kopf noch qualmte) aber war alles ok.

BWL: Der Oberbrüller ich wusste .......nichts. Ok die einzelnen Teile des Marketing-Mix konnte ich noch benennen ebenso jeweils 3 von 4 geforderten Beispielen. Aber die Frage 1 " blabla hyprider Kunde" da habe ich mir das Wort hypride abgeleitet und einfach munter improvisiert ;-) Frage 2 habe ich auch beim 27. mal durchlesen nicht verstanden (im nachhinein hat mir der Kollege der auch schrieb gesagt um was es ging, boah total einfach aber eben Brett vorm Kopf) Es ging um horizontale und vertikale Unternehmensstrukturen. Das kam im ersten Seminar aber ich habe es einfach vergessen immerhin ist es schon 1 Jahr her und ich war nicht bereit alle Sachen noch mal durchzuarbeiten " auf Verdacht".

VWL: Ein Traum, vom Seminar 1 wusste ich nicht mehr viel aber aus den Uni Heften und somit konnte ich in VWL alle Fragen in kürzester Zeit lösen ...ok sie waren auch sehr einfach. Bedarf, Bedürfnis, Ökonomisches Prinzip, vollkommener Markt, soziale Marktwirtschaft und nachwas, das ich aber vergessen habe.

Politik machten wir nicht, das war nur für diejenigen die sonst durchgefallen wären. Wir waren nur zu zweit und haben beide bestanden :-)

So und nun ist die SGD bis Oktober erst einmal beiseite gelegt und meine Aufmerksamkeit gilt Hagen und den Klausurvorbereitungen für im September.

Fage an Markus: " Soll ich für Hagen einen eigenen Blog anlegen?"

Je intensiever ich in die Materie bzw in den Büchern der Profs versinke um so zuversichtlicher werde ich, das ich die Klausuren mit mind. 3 bestehe alles was besser ist, ist super.

Puuuhhhh nun habe ich wieder einen halben Roman verfasst und ich wünsche euch allen trotz lernen viel Spaß und genießt die Sonne.:001_wub:


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8 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Danke für deinen Bericht. Wann bekommst du denn das Ergebnis? - Ist das nicht die Prüfung, zu der ist die Auskunft gab, dass bisher noch nie jemand durchgefallen sei? So anspruchslos hört sich das eigentlich alles gar nicht an.

Fage an Markus: " Soll ich für Hagen einen eigenen Blog anlegen?"

Ich empfehle dir, eine eigene Kategorie anzulegen. Dann kann ich die getrennt verlinken bei den FernUni Hagen Blogs.

Mehrere Blogs pro Person sind nicht möglich bisher.

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mamawuschel

Geschrieben

@Markus Das Ergebnis gab es schon...Bestanden ;-) und es Handelt sich um die Prüfung wo angeblich noch nie jemand durchgefallen ist.

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Markus Jung

Geschrieben

Herzlichen Gückwunsch, dann kannst du da ja jetzt endlich einen Haken daran machen :-).

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Mal eine Frage zu den Seminaren und den Prüfungen allgemein. Ist das normal, dass man so lange auf die Noten aus den Prüfungen warten muss? 4-6 Wochen wurde uns in Hannover gesagt, inzwischen ist die 7. Woche angebrochen und es hat sich noch nichts getan.

Wenn ich das jetzt hier an falscher Stelle gepostet habe, möge man es mir verzeihen. :-)

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mamawuschel

Geschrieben

Hallo Sofrei, also ich denke es liegt in normalem Zeitrahmen. In Niedersachsen sind gerade Ferien und da arbeitet kein Lehrer ;-). Wenn es aber hieß 4-6 Wochen würde ich die 7 noch abwarten und dann mal fragen. Bei uns soll es auch Anfang September werden bis die Klausurergebnisse da sind :-)

Mal eine Frage zu den Seminaren und den Prüfungen allgemein. Ist das normal, dass man so lange auf die Noten aus den Prüfungen warten muss? 4-6 Wochen wurde uns in Hannover gesagt, inzwischen ist die 7. Woche angebrochen und es hat sich noch nichts getan.

Wenn ich das jetzt hier an falscher Stelle gepostet habe, möge man es mir verzeihen. :-)

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Naja, dafür hat sich (vorerst) doch noch die Sache mit der Kenntnisfeststellungsprüfung zum Guten gewendet. Die Berufsschule konnte mir tatsächlich noch nach 26 Jahren eine Kopie meines Abschlusszeugnisses ausstellen. :-)

Hoffe mal, dass nicht im nächsten Seminar dann der nächster Hammer kommt. So wie es jetzt ausschaut, bleibe ich doch von der Prüfung verschont.

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Ich warte immer noch und langsam regt es mich echt auf.....aber HALT! Wollte mich doch nicht mehr aufregen! :-) Mamawuschel, wie lange hat es bei dir denn nach dem ersten Seminar gedauert? Nur, dass ich mal einen Anhaltspunkt habe. ;-)

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    • mamawuschel
      Von mamawuschel in Fernstudium 2.0 mein Weg zum Bachelor BWL 7
      Manchmal frage ich mich ja wirklich ob, gewisse Menschen wirklich geeignet sind für ein Fernstudium. Es wird erwartet das alles mundgerecht serviert wird in den Skripten....wir studieren! Meiner Ansicht nach gehört es dazu auch über den Tellerrand zu schauen, gegebenenfalls sollte man in der Lage sein sich Fremdwörter oder komplexe Zusammenhänge durch Sekundärliteratur zu erarbeiten, aber nein es wird gemeckert wie kompliziert Skripte geschrieben sind .....
      Ist es nicht Aufgabe beim Studium sich komplexe Zusammenhänge zu erarbeiten? Wenn ich in einem Skript etwas lese, was ich nicht verstehe, ist es für mich etwas ganz selbstverständliches, dass Gabler Wirtschaftlexikon zu bemühen oder die heilige Bibel der BWLer (Wöhe) zu durchforsten. Alternativ gibt es immer noch die Unibibliothek (bei mir Kaiserslautern) aber nein ....es wird gemeckert.
      Klar bezahlen wir viel Geld für unser Fernstudium und die Bibliothek der IUBH ist ein Buch mit 7Siegel (leider) aber es gibt auch Alternativen.
       
      Die Bibliothek ist im übrigen einer der wenigen Kritikpunkte den ich der IUBH bisher ankreiden kann. Als aktuelles Beispiel fällt mir da Finanzierung ein, im Skript bzw. in Clix gibt es Literaturempfehlungen aber nicht ein Titel ist in der Onlinebib. verfügbar. Da lobe ich mir, das ich bei der Uni Hagen noch als Gasthörer eingeschrieben bin. FUH hat eine kooperation mit dem Springer Verlag und jede
      Menge Ebooks. Das ist mir die 11€ Semestergebühr schon wert. Hier könnte die IUBH einfach mal ansetzen und zumindest die Bücher anbieten die sie auch als Empfehlung gibt, bei den bisher belegten Modulen, war nicht ein Buch verfügbar.
       
      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
      Ein weiterer Kritikpunkt an der IUBH das I-pad....Viele sagen boah ich bekomme ein I-pad dazu aber es gibt jede Menge abstriche bei der funktionalität.
      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link