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50-Prozent erreicht

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SebastianL

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Nachdem ich letztes Mal geschrieben habe das meine Motivation im Keller ist, dachte ich mir, kann ja nicht sein!

 

Bis Sonntag ist noch Zeit meine QB1 Dokumente abzuschließen, so dass ich doch endlich mal die vorletzte B-Aufgabe B-PMWA (Projektmanagement und Methoden wissenschaftliches Arbeitens) fertig stellen konnte. Es haben ja nur noch 2 Aufgaben gefehlt und die habe ich abgeschlossen und am 07.12. abgegeben. Nur wenige Stunden später kam auch schon das Ergebnis mit 100/100 1.0! Das witzige war, ich hab dem Tutor noch geschrieben dass ich hoffe das es max. eine 2,3 wird da dies meine schlechteste Note im Studium ist. So daneben hab ich noch nie bei der Selbsteinschätzung gelegen. Einerseits freue ich mich sehr darüber, anererseits ist es auch egal, sind ja nur 2CP und die Note geht leider nicht in die Endnote ein. Aber für mein Vorhaben danach zu Promovieren sieht das sicherlich gut aus wenn ich in Methoden wissenschaftliches Arbeitens im Zeugnis eine 1.0 habe. Somit fehlt mir nur noch VWL als letzte B-Aufgabe.

 

So, der Titel heist ja, "50-Prozent erreicht" :-) Mit den 2CP habe ich jetzt 60/120CP erreicht, was die Hälfte meines Master-Studiums ist. Mal sehen ob ich bis Ende des Monats noch die Vertiefungsarbeit fertig stellen kann die fast fertig ist, dann wären es 64CP und das ist denke ich eine passende Zahl um das Jahr 2015 abzuschließen.

 

Die beiden Noten zu der SAB-B-Aufgabe und der letzten Klausur stehen noch aus. Mal sehen ob ich dieses Jahr noch ein Ergebnis verbuchen kann.

 

Ansonsten bin ich dabei meine Dokumente für Qb1 vorzubereiten. Das ist einfach nur Arbeit und genauso lästig wie im Bachelor. Naja, da muss ich wohl durch.

 

Dann melde ich mich nächste Woche nach dem QB1 Meilenstein wieder.


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3 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Zitat

sieht das sicherlich gut aus wenn ich in Methoden wissenschaftliches Arbeitens im Zeugnis eine 1.0 habe.

 

Denke ich auch. Steht diese Note separat auf dem Abschlusszeugnis?

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Im Bachelor war es so das die Note einfach so in der Aufstellung stand aber ich glaube als Studienleistung gekennzeichnet. Mich ärgert nur das ich auf meine Note damals kein Feedback bekommen habe was ich falsch gemacht habe. Ich hätte zur Klausureinsicht fahren müssen. Der Lerneffekt war also ziemlich gering.

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Ja die Note steht auf dem Zeugnis :-)

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      Ja wieso denn bloß? So oder so ähnlich wollten es schon diese kleinen gnubbeligen Trolle bei Ronja Räubertochter wissen. Eigentlich ist doch alles gut. Fester Job, die Gehaltsstufe ist in der Endstufe angekommen, die jungen Kollegen lassen den nötigen Respekt erkennen und ganz dumm rennt man auch nicht mehr durch den Stationsalltag, immerhin sind diverse Fort und Weiterbildungen abgearbeitet. Also? 

      Es reicht nicht. So einfach ist das. Es liegt mir nicht jetzt bis zur Rente -und das sind doch noch weitere 25 Jahre, wie mir das Schreiben der Rentenversicherung mitteilte...(die haben sich verrechnet!), einfach so weiterzumachen und jeden Tag das gleiche zu tun. Täglich grüßt das Murmeltier - nur mit dem Unterschied, dass das Gesicht im Spiegel mehr Ersatzhaut bekommt und die Knochen anfangen zu knacken. Nein danke!

      Nun gut. Aber weshalb Pflegemanagement?
      Immerhin habe ich eigentlich so keinen großen Bezug zur Wirtschaft, außer wenn ich Umsatz generiere im Büchershop oder so. Und Wirtschaftsmathe verursacht mir schon beim Gedanken daran afrikanische Elefantenpickel...

      Na ja. Es hat die Vernunft gesiegt, so muss ich es wohl formulieren. Ideen hatte ich viele und nicht alle waren eben sehr realistisch. Da ich lange Zeit überlegt hatte ganz etwas anderes zu machen (auch wenn ich meinen Job prinzipiell sehr gerne mache, war der Reiz etwas ganz Neues anzufangen sehr groß) - ich habe sogar einmal den etwas halbherzigen Versuch unternommen mein Abitur nachzuholen - jedenfalls bin ich nach sehr viel Überlegung zu dem Schluss gekommen im pflegerischen Bereich zu bleiben und bin bei der Medizinpädagogik gelandet. Hier in Hamburg gibt es an der Medical School den Teilzeit-Studiengang Medizinpädagogik B.A.  - dieser ist aber mit 450 Euronen recht teuer, wie ich finde (für 4 Tage Präsenz-Unterricht). Ich hätte mit meinem Job große Schwierigkeiten gehabt die entsprechenden 4 Tage regelmäßig frei zu bekommen - hätte die Arbeitszeit reduzieren müssen, mir einen Sudienkredit aufnehmen müssen und so weiter und so fort. Ich möchte am Ende nicht hoch verschuldet sein, deswegen habe ich mich dagegen entschieden. Außerdem hätte es mich sehr auf das Unterrichten festgelegt und festgelegt auf einen Arbeitsbereich möchte ich auch nicht sein. Schwierige Kiste. 

      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!