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Endspurt zum Bachelor & lästige Formalitäten

Ein großes Hallo an Euch alle und liebe Weihnachtsgrüße. :)

Seit der Umgestaltung dieses Forums ist dies mein erster Eintrag ...

Die letzten Monate waren nochmal richtig stressig und insbesondere die abschließenden beiden Wahlpflichtmodule hatten es in sich - inhaltlich und zeitlich. Ich hatte mich für "Information Retrieval" und "Empirische Methoden" entschieden, wobei mir letzteres nicht so gut gefallen hat und sich als echter Zeitfresser entpuppte. Im Nachhinein hätte ich mich für etwas anderes entschieden.

 

Die Sidebar gibt es ja nicht mehr, also fasse ich mal kurz zusammen:

- Information Retrieval-Hausarbeit mit 1,3 abgeschlossen; Bachelor-Thema wird aus diesem Bereich kommen

- drei Noten, z.T. aus August, lassen noch auf sich warten (zwei wurden für Weihnachten angekündigt, hat aber nicht geklappt :thumbdown:)

- alle 26 Module sind seit Ende November 2015 abgeschlossen

- Riesenstapel an Kopien/Beglaubigungen & Lebenslauf für die Zulassung zum SoSe 2016 geregelt

- Zulassungsunterlagen müssen die FH Potsdam bis zum 15.01.2016 erreicht haben

- jetzt muss ein überzeugendes Exposé zu meinem Bachelor-Thema verfaßt und an zwei Gutachter meiner Wahl gemailt werden

- die Bachelor-Schreibzeit steht auch fest: Anfang Mai bis Anfang Juli 2016

- offizieller Termin der Verteidigung ist im September, aber die wollte ich ja (nach Absprache mit meinen Gutachtern) vorziehen

 

Fazit: Neben Formalitäten stehen "nur noch" die Bachelor-Thesis mit anschl. Verteidigung an! :thumbup:

Das macht mich echt glücklich, logisch. Aber noch ist hier keine Ruhe eingekehrt, denn die Zulassungsformalitäten sind auch richtige Zeitfresserchen.

Zudem hatte ich mal geschrieben, dass ich eine "Dauer-"Krankheitsvertretung übernommen habe, was mir auch Spaß macht ..., trotzdem arbeite ich seit August 30 statt 20 Std/Woche, was schon einen Unterschied macht, wenn man das nicht gewohnt ist.

Die Chancen stehen ziemlich gut, dass ich den Job (anteilig in Teilzeit) unbefristet übernehmen kann, sobald ich den Bachelor-Abschluss habe - Was auch mein Jobziel ist und zu meiner Bachelor-Thesis thematisch passen wird; also, es wäre auch mein Thema ohne diese Jobaussicht.

"Privat" frische ich gerade hier & da alte Freundschaften auf und bin quasi in eigener Sache an den Wochenenden unterwegs ... Das ist toll und sorgt für neue Eindrücke und studienfremden Input. ;)

 

Soviel in Kürze & zusammengefaßt zu meinen Befindlichkeiten und dem aktuellen Stand der Dinge.

Die letzten drei Jahre waren phasenweise echt hart (wem sage ich das ...), aber letztendlich bin ich mit den Resultaten sehr zufrieden - nur die Recht-Note (3,7) im dritten Modul versaut die ganze Optik (und regt mich immer noch etwas auf!).  Ziel ist noch ein 1, ... Abschluss :wub:, aber das hängt u.a. noch von den drei offenen Noten/Bewertungen ab; zwei fallen mit 50% und eine mit 15% ins Gewicht, sind also nicht egal. Ich bin aber optimistisch.

 

Ich wünsche Euch allen schöne Festtage und hoffe, dass Euch neben dem Studium auch Zeit für "die schönen Dinge des Lebens" bleibt.

In diesem Sinne wünsche ich uns/Euch nur das beste. ;)

 

snowchild


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2 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Schön, von dir ein Update zu lesen :).

 

Statt der alten Blog-Sidebar können diese Infos jetzt in der Blogbeschreibung hinterlassen werden, die über dem Blog erscheint und bei längeren Texten auch ausgeklappt werden kann.

 

Ich glaube, so eine unter dem Schnitt liegende Note in Recht ist normal und macht keinen negativen Eindruck, selbst wenn es die Optik etwas versaut ;).

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snowchild

Geschrieben (bearbeitet)

Hallo Markus,

ja, ich weiß, dass ich wieder eine Übersicht erstellen könnte, aber ehrlich gesagt, habe ich dazu keine rechte Lust mehr. Mit den Modulen bin ich ja jetzt durch - niemand braucht mehr mitzufiebern und einen Mehrwert für die nächsten Fernstudenten sehe ich darin auch nicht.

Trotzdem: Danke nochmal für den Hinweis.

Ich werde ab jetzt gelegentlich von meinen Bachelor-Vorbereitungen und ab Frühjahr 2016 von meinen Erfahrungen mit dem Schreiben berichten. Das dürfte einen größeren Mehrwert für alle haben. ;) 

In Recht ärgert mich die schlechte Vorbereitung & Vermittlung der Inhalte u. der Ansprüche seitens des Dozenten (Rechtsanwalt, sein 1. Kurs). Da hilft es mir wenig, dass ich im Gegensatz zu einigen anderen nicht wiederholen musste und der Dozent im Nachfolgekurs ein Einsehen hatte u. Änderungen vorgenommen hat. Es war einfach total unnötig! :angry: Okay, ist imgrunde jetzt gegessen u. unveränderlich. :blushing:

bearbeitet von snowchild
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      Wir arbeiten beide Vollzeit, deswegen werden wir in Teilzeit studieren. Ich möchte euch mal unsere Ausgangssituationen schildern.  
      Vor allem mein Verlobter sucht schon länger nach einer Weiterbildungsmöglichkeit. Woran ist es bisher gescheitert? Die Kosten. Und die Zeit. Mein Verlobter arbeitet im Öffentlichen Dienst und hat 10 Stunden Tage, die um 6 Uhr beginnen. Dh wir stehen um 5 Uhr auf, entsprechend müde ist man am Abend und fällt ins Bett. Da am Abend noch von 17-21 Uhr in der Schule oder FH zu sitzen... nicht realistisch. Und die gemeinsame Zeit wird auch nochmal weniger. 
      Ich selber arbeite an einer FH, ich habe nach der Schule schon an der Uni Wien studiert, aber das Leben kam dazwischen und habe mein Studium nicht abgeschlossen. Es war aber auch einfach das falsche Fach, egal. 
      Warum die Fernuni Hagen? Wie gesagt, Thema Weiterbildung war ein paar mal am Tisch. Wir sind beide erst in den 30igern, wir wollen mehr. Aber was tun? Ich selber habe Matura (also Abitur), mein Verlobter hat eine abgeschlossene Berufsausbildung und ist seitdem berufstätig. Im November 2016 bin ich das Thema nochmal angegangen, es musste ja etwas geben, was wir machen können. Und da landete ich auf www.fernstudien.at. 
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      Wir werden unsere Prüfungen in Linz machen, von Wien brauchen wir ca 2 Std hin. In Wien werden auch zusätzliche LVs im Studienzentrum angeboten, daran wollen wir auch teilnehmen. 
      Ich freue mich einfach auf den Start! 
      So, das war es für´s erste. Bis ganz bald!
       
    • WibbSi
      Von WibbSi in WibbSi wird Pflegemanager! 5
      Ja wieso denn bloß? So oder so ähnlich wollten es schon diese kleinen gnubbeligen Trolle bei Ronja Räubertochter wissen. Eigentlich ist doch alles gut. Fester Job, die Gehaltsstufe ist in der Endstufe angekommen, die jungen Kollegen lassen den nötigen Respekt erkennen und ganz dumm rennt man auch nicht mehr durch den Stationsalltag, immerhin sind diverse Fort und Weiterbildungen abgearbeitet. Also? 

      Es reicht nicht. So einfach ist das. Es liegt mir nicht jetzt bis zur Rente -und das sind doch noch weitere 25 Jahre, wie mir das Schreiben der Rentenversicherung mitteilte...(die haben sich verrechnet!), einfach so weiterzumachen und jeden Tag das gleiche zu tun. Täglich grüßt das Murmeltier - nur mit dem Unterschied, dass das Gesicht im Spiegel mehr Ersatzhaut bekommt und die Knochen anfangen zu knacken. Nein danke!

      Nun gut. Aber weshalb Pflegemanagement?
      Immerhin habe ich eigentlich so keinen großen Bezug zur Wirtschaft, außer wenn ich Umsatz generiere im Büchershop oder so. Und Wirtschaftsmathe verursacht mir schon beim Gedanken daran afrikanische Elefantenpickel...

      Na ja. Es hat die Vernunft gesiegt, so muss ich es wohl formulieren. Ideen hatte ich viele und nicht alle waren eben sehr realistisch. Da ich lange Zeit überlegt hatte ganz etwas anderes zu machen (auch wenn ich meinen Job prinzipiell sehr gerne mache, war der Reiz etwas ganz Neues anzufangen sehr groß) - ich habe sogar einmal den etwas halbherzigen Versuch unternommen mein Abitur nachzuholen - jedenfalls bin ich nach sehr viel Überlegung zu dem Schluss gekommen im pflegerischen Bereich zu bleiben und bin bei der Medizinpädagogik gelandet. Hier in Hamburg gibt es an der Medical School den Teilzeit-Studiengang Medizinpädagogik B.A.  - dieser ist aber mit 450 Euronen recht teuer, wie ich finde (für 4 Tage Präsenz-Unterricht). Ich hätte mit meinem Job große Schwierigkeiten gehabt die entsprechenden 4 Tage regelmäßig frei zu bekommen - hätte die Arbeitszeit reduzieren müssen, mir einen Sudienkredit aufnehmen müssen und so weiter und so fort. Ich möchte am Ende nicht hoch verschuldet sein, deswegen habe ich mich dagegen entschieden. Außerdem hätte es mich sehr auf das Unterrichten festgelegt und festgelegt auf einen Arbeitsbereich möchte ich auch nicht sein. Schwierige Kiste. 

      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!