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Jahresrückblick 2015

Volker88

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Traditionell folgt ja bei den meisten Studenten am Jahresende ein Rückblick. Bei mir fällt dieser dieses Jahr deutlich kürzer aus als die letzten Jahre.

 

Ich habe in 2015 eine Klausur geschrieben (Benotung steht noch aus) und angefangen die B-Aufgabe "Intercultural competence and international management" zu bearbeiten.

Wobei angefangen ist gut. Ich hab die Hefte durchgearbeitet und schon 5-10 Stunden in die B-aufgabe investiert, aber eigentlich noch nichts inhaltlich zu Papier gebracht :confused:

Wie schön waren doch im Bachelorstudium die B-Aufgaben bei denen man sofort einen Ansatz hatte, da es meistens einfach nur das Anwenden von Mathematik war. 

Wenn ich diese Woche keinen Ansatz für die B-Aufgabe finde wird diese wohl erst mal hinten an gestellt. Im Februar würde ich gerne Quality Management schreiben und sollte dafür bald mal mit dem Lernen anfangen.


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6 Kommentare


Lass den Kopf nicht hängen. 

Qualität kommt nach wie vor vor Quantität. 

 

Dass der Master einen Ticken schwieriger ist als der Bachelor, war zu erwarten :)

 

Starte im nächsten Jahr so richtig durch :)

 

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Volker88

Geschrieben (bearbeitet)

Ich mach mit beim Master absolut kein Stress und lass mir Zeit. Die Klausurtermine will ich selbstverständlich alle mitnehmen und die B-Aufgaben pack ich eben so wie ich zeit habe dazwischen.

 

Bei der nächsten B-Aufgabe habe ich ja die Hoffnung das ich die so locker lässig nebenbei erledigen kann. Das wird "Lean Six Sigma" sein. Und da für 2016 eh noch eine Six Sigma Greenbelt Schulung auf dem Plan steht wird die B-Aufgabe dazu hoffentlich ganz einfach zu erledigen sein :thumbup:

bearbeitet von Volker88
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vor 19 Stunden, klausu sagte:

Was musst du denn in der B-Aufgabe machen?

 

Es ist ein Fallbeispiel, bei dem eine Firma in Indien einen Projekt abschließt und 100.000€ spart, die dann als Bonus an die Projektmitglieder verteilt werden dürfen.

Dann muss man die Geldverteilung vornehmen und begründen warum. Jeweils aus Sicht Individualist-Culture und Collectivist-Culture.

 

Und in der zweiten Aufgabe was die größten Unterschiede zwischen individualist und collectivist sind und was man leuten raten sollte, wenn sie in den jeweils anderen Kulturkreis umziehen.

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Ah ok. Ich fand das Fach sehr interessant. Es regt auf jeden Fall mal dazu an darüber nachzudenken warum Menschen aus anderen Kulturen anders reagieren.

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Da hast du ne andere B-Aufgabe als ich sie vor ein paar Jahren geschrieben habe. Ich fand und finde LSS extrem "unspannend" :( Leider gehört das in meinen Schwerpunkt "Qualität" und ich "darf" auch noch eine Vertiefung schreiben ... da kommt Freude auf!

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      Von WibbSi in WibbSi wird Pflegemanager! 5
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      Es reicht nicht. So einfach ist das. Es liegt mir nicht jetzt bis zur Rente -und das sind doch noch weitere 25 Jahre, wie mir das Schreiben der Rentenversicherung mitteilte...(die haben sich verrechnet!), einfach so weiterzumachen und jeden Tag das gleiche zu tun. Täglich grüßt das Murmeltier - nur mit dem Unterschied, dass das Gesicht im Spiegel mehr Ersatzhaut bekommt und die Knochen anfangen zu knacken. Nein danke!

      Nun gut. Aber weshalb Pflegemanagement?
      Immerhin habe ich eigentlich so keinen großen Bezug zur Wirtschaft, außer wenn ich Umsatz generiere im Büchershop oder so. Und Wirtschaftsmathe verursacht mir schon beim Gedanken daran afrikanische Elefantenpickel...

      Na ja. Es hat die Vernunft gesiegt, so muss ich es wohl formulieren. Ideen hatte ich viele und nicht alle waren eben sehr realistisch. Da ich lange Zeit überlegt hatte ganz etwas anderes zu machen (auch wenn ich meinen Job prinzipiell sehr gerne mache, war der Reiz etwas ganz Neues anzufangen sehr groß) - ich habe sogar einmal den etwas halbherzigen Versuch unternommen mein Abitur nachzuholen - jedenfalls bin ich nach sehr viel Überlegung zu dem Schluss gekommen im pflegerischen Bereich zu bleiben und bin bei der Medizinpädagogik gelandet. Hier in Hamburg gibt es an der Medical School den Teilzeit-Studiengang Medizinpädagogik B.A.  - dieser ist aber mit 450 Euronen recht teuer, wie ich finde (für 4 Tage Präsenz-Unterricht). Ich hätte mit meinem Job große Schwierigkeiten gehabt die entsprechenden 4 Tage regelmäßig frei zu bekommen - hätte die Arbeitszeit reduzieren müssen, mir einen Sudienkredit aufnehmen müssen und so weiter und so fort. Ich möchte am Ende nicht hoch verschuldet sein, deswegen habe ich mich dagegen entschieden. Außerdem hätte es mich sehr auf das Unterrichten festgelegt und festgelegt auf einen Arbeitsbereich möchte ich auch nicht sein. Schwierige Kiste. 

      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!