Diploma - Soziale Arbeit

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So auch ich habe meine erste (virtuelle) Präsenz hinter mir.

Ich fands ziemlich gut, der Prof. war auch total nett und sehr bemüht. Es war allerdings auch ein bisschen anstrengend, man sitzt wircklich fast den ganzen Tag am PC und es gibt nur eine längere Pause (30 Min).

Vielleicht werde das nächste mal über meinen Laptop teilnehmen, mal schauen was angenehmer ist.

Es hat sich mir auch noch mal bestätigt das die Präsenzen sehr wichtig sind, auch im Bezug auf die Klausuren. Die Profs wirken ja bei der Erstellung der Klausur mit. Es lohnt sich also immer teilzunehmen und aufzupassen.. ;)

 

Meinen Lehrplan hab ich auch noch mal umgestellt, lerne jetzt doch am Mittwoch noch ca. 2h und am Do und Fr jeweils 5h. War mir wichtig das Wochenende frei zu haben, außerdem ist ja alle zwei Wochen am Samstag eine Präsenz.

Zudem hab ich meine "Lernblöcke" auf 1h verkürzt und danach Pause. 1 1/2h am Stück waren doch zu lang, ich merk so nach  1 1/4h wie meine Konzentration langsam schwindet...

 

Ich kann leider immer noch nicht so richtig abschätzen ob ich "genügend" lerne oder ob ich gut mit dem Stoff vorankomme, da ich in der Hinsicht keine Erfahrung hab. Ich befürchte das werd ich erste gegen Ende des Semsters merken.

 

Jetzt hab ich auf jeden Fall nächste Woch das erste Mal seit ungefähr 4 1/2 Monaten mal wieder frei und überlege mir "lernfrei" zu nehmen. Einserseits blöd weils für uns ja quasi grad erst angefangen hat, allerdings hatte ich schon wircklich lange keine Woche mehr frei, mal schauen.... ^_^

 


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2 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

So einen ganzen Tag lang virtuelle Präsenz zu haben stelle ich mir auch sehr anstrengend vor (ich kenne bisher nur Veranstaltungen von bis zu zwei Stunden aus eigener Erfahrung), vielleicht ist es aber auch etwas Gewöhnungssache und fällt einem mit der Zeit leichter.

 

Und mit der Einschätzung, wie gut du im Stoff voran kommst, wird es sicher auch mit der Zeit besser gehen, wenn du mehr Erfahrungen hast.

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Hallo ich bin auf deinen Block gestoßen und wünsche dir viel Erfolg auf deinem Weg. 

 

Ich möchte im Herbst das Studium neben Beruf und Familie anfangen und bin noch am überlegen ob ich die Präsenz virtuell oder real belegen soll. Wenn ich das bei dir so lese glaube ich langsam das real die bessere Wahl ist. Ich bin gespannt was du noch so zu berichten hast. Viele Grüße Taru 

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      Es reicht nicht. So einfach ist das. Es liegt mir nicht jetzt bis zur Rente -und das sind doch noch weitere 25 Jahre, wie mir das Schreiben der Rentenversicherung mitteilte...(die haben sich verrechnet!), einfach so weiterzumachen und jeden Tag das gleiche zu tun. Täglich grüßt das Murmeltier - nur mit dem Unterschied, dass das Gesicht im Spiegel mehr Ersatzhaut bekommt und die Knochen anfangen zu knacken. Nein danke!

      Nun gut. Aber weshalb Pflegemanagement?
      Immerhin habe ich eigentlich so keinen großen Bezug zur Wirtschaft, außer wenn ich Umsatz generiere im Büchershop oder so. Und Wirtschaftsmathe verursacht mir schon beim Gedanken daran afrikanische Elefantenpickel...

      Na ja. Es hat die Vernunft gesiegt, so muss ich es wohl formulieren. Ideen hatte ich viele und nicht alle waren eben sehr realistisch. Da ich lange Zeit überlegt hatte ganz etwas anderes zu machen (auch wenn ich meinen Job prinzipiell sehr gerne mache, war der Reiz etwas ganz Neues anzufangen sehr groß) - ich habe sogar einmal den etwas halbherzigen Versuch unternommen mein Abitur nachzuholen - jedenfalls bin ich nach sehr viel Überlegung zu dem Schluss gekommen im pflegerischen Bereich zu bleiben und bin bei der Medizinpädagogik gelandet. Hier in Hamburg gibt es an der Medical School den Teilzeit-Studiengang Medizinpädagogik B.A.  - dieser ist aber mit 450 Euronen recht teuer, wie ich finde (für 4 Tage Präsenz-Unterricht). Ich hätte mit meinem Job große Schwierigkeiten gehabt die entsprechenden 4 Tage regelmäßig frei zu bekommen - hätte die Arbeitszeit reduzieren müssen, mir einen Sudienkredit aufnehmen müssen und so weiter und so fort. Ich möchte am Ende nicht hoch verschuldet sein, deswegen habe ich mich dagegen entschieden. Außerdem hätte es mich sehr auf das Unterrichten festgelegt und festgelegt auf einen Arbeitsbereich möchte ich auch nicht sein. Schwierige Kiste. 

      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!