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Wasserstandsmeldung

Carioca

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Mich gibt es noch, auch wenn es in meinem Blog die letzten Wochen sehr ruhig war.

 

Der Dezember war bei mir geprägt von viel Arbeit und Hochzeitsvorbereitungen. Arbeit, weil in manchen Berufen Weihnachten eine der Hauptzeiten ist und Hochzeitsvorbereitungen, weil wir uns noch Ende das Jahres das Ja-Wort gegeben haben und da auf die Schnelle, innerhalb von knapp 3 Wochen doch einiges zu organisieren war.

Außerdem habe ich schnell noch unsere geplante Sommerhochzeit organisiert, die wir aber schweren Herzens wieder verschoben haben, da wir nicht wissen, wo wir beruflich im Sommer sind.

Für meinen Mann steht ein Umzug an, wir wissen nicht wann und wohin genau es geht, nur dass es weg geht vom alten Wohnort. Davon waren auch die letzten Wochen für mich geprägt. Wie geht es mit meinem Studium in Präsenz weiter?

Unser Fazit: Ich soll, wenn es irgendwie möglich ist weiter in meiner Gruppe dabei bleiben. Mein Mann unterstützt mich da voll und ganz.

 

Das laufende Semester dümpelt gerade irgendwie etwas vor sich hin. Die Präsenzen sind von wechselnder Qualität, manche könnte man sich gut schenken, weil man eher das Gefühl hat, wir würden Studienbriefe erarbeiten (Gruppenarbeiten zu Themen, lesen der Seiten im Studienbrief und dann als Referat vorstellen. So verdiene ich mein Geld auch gerne...) oder in einer Selbsthilfegruppe sitzen. Andere Veranstaltungen hingegen sind super toll, weil der Dozent für das Fach lebt und seine Begeisterung an uns weitergeben möchte. Es steht und fällt halt doch immer alles mit der Person, die unterrichtet.

 

Ansonsten bin ich momentan auf der Themensuche für meine Ethikhausarbeit, die Ende des Semesters ansteht. Es geht jetzt in eine völlig andere Richtung, als ich anfangs dachte, aber ich freue mich auf die Bearbeitung. Ich hoffe, das Thema geht beim Dozenten so durch.

Durch den Themenwechsel hat sich auch mein Problem mit der Beschaffung der Literatur etwas relativiert, da ich jetzt doch sehr schnell, sehr viel gute Literatur gefunden habe. Manchmal muss man eben nur ein kleines Stückchen an der Stellschraube ändern. Ich bin froh, dass das so gut geklappt hat und ich das Gefühl habe, auf einem für mich guten Weg zu sein.

 

Außerdem überlege ich, ob ich noch Zeit in ein freiwilliges Praktikum investiere, um in einen für mich vorstellbaren Arbeitsbereich hineinzuschnuppern, den ich so aber noch garnicht weiter kenne.



2 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Zitat

 weil wir uns noch Ende das Jahres das Ja-Wort gegeben haben

 

Herzlichen Glückwunsch :)!

 

Könnte es für dich je nach künftigem Wohnort eine Option sein zu schauen, ob du in die virtuelle Variante des Studiengangs wechseln kannst?

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Danke für die Glückwünsche :)

 

Je nach Wohnort muss ich sogar in die virtuelle Variante wechseln, was ich aber nur sehr ungern machen würde. Das hat mehrere Gründe.

Ich bin ein Mensch, der sein "Gegenüber" wirklich gerne sich gegenüber hat und nicht am Computer, weil dadurch doch das Zwischenmenschliche sehr stark verloren geht.

Außerdem ist unsere Studiengruppe mittlerweile so klein geworden, dass wir "Angst" haben, dass sie komplett aufgelöst wird, weil wir nicht mehr rentabel sind, was ich natürlich auch für die anderen vermeiden möchte.

Außerdem sind mir meine Kommilitonen jetzt wirklich "ans Herz gewachsen", ich möchte den Kontakt und die Menschen nicht verlieren. Wir kämpfen als Gruppe gemeinsam den Weg, als Versuchskaninchen. Ja, das war zeitweise ganz anders, aber da hat sich vieles verändert.

Mein Mann steht da voll hinter mir und möchte mich auch darin unterstützen, dass ich eben in der Gruppe dabei bleiben kann, weil auch er sagt, dass es etwas anderes ist, wirklich einen Tag gemeinsam zu verbringen, statt am Computer. Es fehlen die gemeinsamen Pausenzeiten und für mich der Abstand zum Alltag. Bei uns ist mit Großfamilie und pubertierenden Jungs doch immer Aktion, ich hätte wohl nicht die Ruhe, wenn ich daheim bleiben würde. Aber mal schauen, wo es uns hin verschlägt und ob es tatsächlich noch machbar ist.

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