Cariocas Weg zum Traumberuf?

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Carioca

Der erste grüne Haken

Das Ergebnis für die erste Klausur ist online und ich kann den ersten grünen Haken an meine Studienleistungen machen.

Es ging erstaunlich schnell mit nur knapp drei Wochen Korrekturzeit, aber die zweite Klausur steht ja noch aus.

 

Jetzt stellt sich nur die Frage, wie und wo man Einsicht in die Klausur nehmen kann. Denn das steht im online-Campus nicht, aber nächste Woche ist ja wieder Präsenz, da wird im Studienzentrum mal gefragt. Ich möchte ja wissen, wo genau Fehler lagen und was ich in Zukunft besser machen kann. War es Genauigkeit oder Inhalt, ist ja immer schwer zu sagen, wenn man die ersten Klausuren schreibt.

 

Ansonsten hat das zweite Semester mit viel Schwung angefangen. Wir hatten ja direkt in der Woche nach den Klausuren schon wieder die erste Präsenz.

Das Ethikmodul wird nicht, wie ursprünglich gedacht, mit einer Präsentation abgeschlossen, sondern hier ist nachgebessert worden, wir schreiben eine Hausarbeit. Jetzt bin ich schon fleißig auf Themensuche und durchstöbere die Literatur nach sachdienlichen Hinweisen, denn 8 Wochen ab Themenvergabe sind, wenn man nebenbei arbeitet und Familie hat, schon happig.

 

In Politik haben wir einen pensionierten Professor, da merkt man wirklich die fachliche Qualität und die Leidenschaft für seinen Themenbereich. Er war etwas erstaunt, dass bei seinem Modul auch geändert wurde und wir nun Klausur, statt Hausarbeit schreiben. Er ist darüber nicht sonderlich glücklich, da man in Sozialpolitik seiner Meinung nach nicht wirklich nach Fakten abfragen kann, sondern Diskussionen entstehen sollen. Die Präsenzen bei ihm sind sehr informativ und er war von unserer "kleine" und sehr diskussionsfreudigen Gruppe sehr angetan. Naja, wir sind (leider) meistens nur noch zu sechst und es hat nochjemand aufgehört, dass wir jetzt Angst haben, dass die Gruppe in einem der kommenden Semester ganz auf das virtuelle Studium umgelegt werden könnte, was wir nicht hoffen.

 

Diesen Samstag ist mal "Pause", daheim wartet auch noch genug Arbeit auf mich und die ersten Recherchen für die Hausarbeit müssen ja auch gemacht werden, damit ich ein Thema finde, mit dem ich mich dann auch intensiv auseinander setzen möchte.

Das Problem ist tatsächlich immernoch meine räumliche "Trennung" von einer größeren Fachbibliothek, denn Fernleihe ist nunmal nicht das selbe, man kauft da schon irgendwie die Katze im Sack und selbst wenn die online-Bibliothek der Diploma im sozialen Bereich langsam aufgestockt wird, nur Springer ist doch auch recht einseitig als Quelle und entspricht nicht meinem eigenen wissenschaftlichen Standard. Es wird wohl alles auf einen Tagesausflug in Uni-/Hochschulbibliothek hinauslaufen, bewaffnet mit USB-Stick zum Scannen.

Carioca

Das erste Semester ist nun nach den Klausuren auch offiziell geschafft.

 

Der Unmut nach dem letzten Blog, der in der Präsenz zur Methodik nochmal richtig hochkochte hat sich auch wieder gelegt. Die Organisation von Seiten der Diploma war absolut unzumutbar, aber unser Dozent hat das Beste aus dieser sehr vertrackten Situation für uns gemacht und ist uns sehr stark entgegengekommen.

 

Die Klausuren waren beide gut machbar, sowohl die über Sozialforschung und wissenschaftliches Arbeiten,  als auch die Geschichte, Theorien und Methoden der SA.

Die Anzahl der Prüflinge in der ersten Klausur war enorm und Platzmangel war vorprogrammiert. Ich bin jemand, der sehr "ausufernd" arbeitet, also seine Sachen quer über den Tisch verteilt, was allerdings kaum machbar war, da direkt links und rechts die Plätze besetzt waren. Aber das sind nun wirklich Luxusprobleme.

 

Der Start in die zweite Klausur lief nicht so glücklich, da ich pünktlich zwischen beiden Klausuren krank geworden bin bzw. zur ersten schon gewaltig gekränkelt habe, aber eben mitschreiben wollte. Tja, für die zweite wollte ich mich dann krankschreiben lassen, weil irgendwann doch garnichts mehr ging, aber die Ärztin war krank und irgendwohin wollte ich dann auch nicht wegen Attest. Also Augen zu und durch. Und jetzt heißt es abwarten.

 

Vor einer Weile schrieb ich ja einen Blogeintrag über meine Mitstudierenden. Die Situation ist weiterhin spannend, allerdings hat sich unsere jetzt doch recht klein gewordene Studiengruppe weiter gespalten zu haben. Wir sind eine Gruppe mit sehr motivierten Studierenden, denen die Präsenzen und der Austausch sehr wichtig ist, und wir haben eine Gruppe, die nicht in die Präsenzen kommt. Das ist jetzt so und wir leben alle damit.

 

Die gefestigte Studiengruppe ist auch nach der letzten Klausur noch gruppendynamisch gemeinsam essen gegangen. Wir hatten sehr viel Spaß und uns hat unglaublich gefreut, dass eine unserer Dozentinnen aus dem ersten Semester zu Beginn noch mit gekommen ist zum Kaffee trinken. Sie hatte Präsenzveranstaltung für die neuen Erstis gehalten und freute sich sehr, über den Kontakt zu uns. Es war schön, auch von ihr, als Aussenstehender einen Blick auf unsere Gruppe zu hören.

Insgesamt hatten wir einen wirklich netten Abend.

 

Etwas blöd ist, dass wir ohne Pause direkt in die nächste Präsenz starten. Morgen geht es weiter. 2. Semester wir kommen. Allerdings wohl ohne jegliche Vorbereitung, da ich auch selber beruflich momentan einiges aufzuarbeiten hatte, was in der Klausurvorbereitung liegen geblieben war. Aber wird schon!

 

Ich bereue die Entscheidung für das Studium aber auf keinen Fall und bin auch über die Studienform sehr glücklich. Manchmal frage ich mich, ob das virtuelle, was doch viel Zeit gespart hätte nicht doch etwas gewesen wäre, wenn ich Samstags um halb sieben das Haus verlasse und mich auf den Weg mache, aber dann denke ich auch wieder, dass ich wohl keine so feste und tolle Gruppe hätte, mit denen es jetzt wirklich viel Spaß macht.

Außerdem ist die Form der Diploma mit den Präsenzen und Studiengruppen für mich definitiv besser, als wenn ich "nur" oder hauptsächlich für mich alleine daheim lernen würde und nicht den regelmäßigen Austausch und Input hätte.

Vor knapp einem Jahr kam die Info raus über den Studiengang und damit für mich genau richtig!

Carioca

Es geht in die heiße Phase vor den Klausuren. In drei Wochen ist es soweit. Wir schreiben die erste Klausur. Wissenschaftliches Arbeiten und Sozialforschung. Tja, was soll ich sagen. Ich fühle mich ziemlich unzureichend vorbereitet, was aber nicht an mir liegt, sondern an der Diploma. Wer sich erinnert, ich habe im Mai/Juni einen recht begeisterten Eintrag über die erste Präsenz dieses Moduls geschrieben. Der Dozent war spitze, hat sich für uns eingesetzt usw. Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt. Im Juli bekamen wir plötzlich eine Mail, dass sich der Stundenplan geändert hat und wir einen neuen Dozenten für den Themenbereich haben. Allerdings sind die Präsenzen für genau diese Prüfung immer noch nicht gewesen! Wir haben diese Präsenz als allerletzte Präsenzen, kurz vor der Prüfung, bei neuen Dozenten! Wir wissen von nichts! Nicht wie die Prüfung aussehen soll, noch was der Dozent an sich für Anforderungen hat, nichts!

 

Für die zweite Modulprüfung: Geschichte, Theorie und Methoden der Sozialen Arbeit fühle ich mich super vorbereitet. Die Dozenten haben transparent gesagt, was sie von uns erwarten, wie die Prüfung gestaltet ist usw. Die Lernkarten sind geschrieben, es kann los gehen!

 

Und der allgemeine Unmut. Die Sache mit der Kommunikation sowohl innerhalb des Studienzentrums, als auch mit der Zentrale lässt sehr zu wünschen übrig.

Meine Präsenzen finde ja in München statt und am Tag nach dem Amoklauf am OEZ hätten wir Präsenz gehabt. Noch am Abend entschuldigte ich mich, da ich auf Grund der aktuellen Lage, ebenso wie einige andere, nicht an der Präsenz teilnehmen würde und das bitte auch so an die Dozentin weiter gegeben werden sollte. Was war? Keine Reaktion und der Dozentin wurde mitgeteilt, dass wir alle unentschuldigt gefehlt hätten! Sie war allerdings so kulant, dass es einen Ersatztermin gab, da sie sich selber dacht, dass wir aus der aktuellen Situation heraus nicht gekommen seien. Ich für meinen Teil wäre garnicht bis nach München gekommen an dem Tag, da der Zugverkehr noch nicht wieder komplett floss.

Insgesamt muss man sagen, dass die Leute vor Ort im Studienzentrum eher unfreundlich und recht wenig hilfsbereit sind, wenn man Fragen oder Bitten hat.

 

Außerdem gibt es massig Ärger wegen der Immatrikulationsbescheinigungen. Es wurde im System umgestellt, dass man diese online anfordern kann/muss, auf seine Diploma-Mail-Adresse. Nur leider funktioniert das nicht, denn dort ist ein Fehler im System! Wenn man seine Matrikelnummer zur Anfrage angibt, kommt der Fehler, man habe die Immatrikulationsbescheinigung bereits erhalten. Wenn man diese Mitteilung ans Immatrikulationsamt schickt, dann bekommt man entweder garkeine Reaktion oder eine pampige Antwort mit Hinweis auf das nicht funktionierende Onlinetool. Ich bin gespannt, wie es im nächsten Semester dann läuft.

 

Aber noch etwas positives. Vom ersten Eindruck sind die Studienbriefe für das kommende Semester viel ausführlicher als im vergangenen und man muss nicht mehr ausschließlich Bücher lesen, sondern doch vermehrt den Studienbrief. Wie dieser allerdings von der Qualität ist, ist doch abzuwarten.

Carioca

noch 8 Wochen

Ich tauche mal auf, aus der Sommer-Urlaubs-Bewerbungs-Versenkung.

Bei mir hat sich tatsächlich beruflich etwas getan, zwar nicht die Richtung, in die ich eigentlich wollte, sondern zurück in alte Gewässer, aber dort plötzlich mit mehr Aussicht auf Übernahme, wenn ich das Studium fertig mache. Warum auch immer muss ich nicht verstehen, da das Studium jetzt mein Tätigkeitsfeld eigentlich nur tangiert und ich vorher genau das explizite Fach studiert habe, aber mei.

So habe ich jetzt zumindest eine halbe Stelle, kann damit wunderbar die geforderten Praktika in unterschiedlichen Bereichen ableisten und schauen, ob mich nach dem Abschluss der jetztige Job weiter fordert oder ob ich lieber in eine andere Richtung gehen möchte.

 

Neben dem Jobstart geht auch die Prüfungsvorbereitung für mich in eine "heiße Phase", allerdings bin ich da über die Stunden- bzw. Präsenzplanung nicht sonderlich glücklich. Lediglich in einem Klausurfach hatten wir bislang alle Präsenzveranstaltungen. Bei einem weiteren zumindest mal  zwei Kontaktblöcke, bei allen anderen finden die Kontaktblöcke erst jetzt kurz vorher statt. In einem Fach hatten wir jetzt noch einen Dozentenwechsel, die erste und einzige Präsenz mit dem prüfungsstellenden Dozenten haben wir eine Woche vor der Klausur, und da wir bereits Kontaktblöcke bei dem anderen Dozenten hatten, bin ich gespannt, wie die Klausur letztlich aussehen wird, da wir ja kaum Zeit haben uns dann auf die geänderten Bedingungen einzustellen.

 

Insgesamt habe ich das Gefühl, dass mir das Studium recht leicht fällt, ich hoffe, ich falle bei den Klausuren nicht auf die Nase. Aber ich schaffe es gut die Inhalte zu erfassen und auch für mich gut und komprimiert, lernfähig, zusammenzufassen. Der Stapel für die Klausuren nimmt beständig zu, aber etwas Zeit ist ja zum Glück noch. Jeden Tag beständig weiter machen und es sollte nix passieren.

 

Außerdem haben jetzt im September die Präsenzen wieder angefangen und das sogar mit geballter Macht, drei Mal diesen Monat und auch der Oktober sieht nicht viel besser aus. Ich hoffe, dass sich die Sache mit den Stundenplänen irgendwann noch etwas einpendelt und auch nicht mehr so kurzfristig geändert wird. Ein kleiner Funke Hoffnung bleibt.

Carioca

Letzten Samstag war ja die zweite Präsenz bei der Dozentin, mit der ich eher etwas Schwierigkeiten habe. (Drücken wir es mal so aus). Es fiel schonmal auf, dass, obwohl wir danach noch einen anderen Themenblock hatten, nur ca. die Hälfte unserer Studiengruppe erschien. Die Veranstaltung war, meiner Meinung nach nicht besser als die Vergangene. Sie ging nicht auf unsere Fragen ein, arbeitete nur mit dem eher "schlechten" Begleitbrief, las daraus teile vor und bei den Themen, die einigen von uns doch sehr wichtig waren, sagte sie nur, wir sollen uns das dann bitte daheim mal alleine durchlesen. 

Im Anschluss diskutierten wir natürlich auch über die Veranstaltung. Aber dem Großteil der Gruppe ist es lieber, eine Veranstaltung zu haben, in der wir nichts lernen, der wir kaum folgen können und die meiner Meinung nach für die Tonne ist, aber dafür wir die guten Noten hinterher geworfen bekommen. Es kamen Argumente wie: "Die Prüfungsleistung ist ein Referat, da liegt die Verantwortung sowieso bei uns, was wir lernen." - Gerade weil die Prüfungsleistung "nur" ein Referat bzw. eine Präsentation ist und wir uns im Detail nur mit einem wirklich kleinen Teilbereich beschäftigen, wäre es mir ausgesprochen wichtig, dann möglichst viel aus den Präsenzen mitzunehmen.

Außerdem fällt auf, dass sich viele überhaupt noch nicht mit den Studieninhalten befasst haben. Für sie ist es scheinbar tatsächlich eine Art Bulimilernen (eigentlich mag ich den Begriff überhaupt nicht). Kurz vor der Klausur möglichst viel Stoff aufnehmen, wiedergeben und vergessen. 

Am Nachmittag des letzten Veranstaltungstages, hatten wir eine klausurrelevante Präsenz, bei einer neuen Dozentin. Die wichtigste Frage am kommenden Tag war nicht, die danach, wie die Dozentin war, oder was wir besprochen haben, sondern in wie weit der Stoff für die Klausur schon eingegrenzt wurde. Natürlich wichtig, aber dazu gehört auch die Eigenverantwortung zu kommen, wenn es möglich ist und wer eben nicht kommt, muss erstmal davon ausgehen, dass man auch alles lernen muss. Immerhin sind die Studienbrief PLUS die Präsenzen Klausurrelevante und nicht die Eingrenzung bei den Präsenzen. Diese ist ein "nice-to-have" aber doch kein Zwang der Dozierenden.

Außerdem sind viele immernoch nicht in der Lage die Materialien aus dem online-Campus herunter zu laden oder die Stundenpläne abzurufen. Erwarte ich zu viel von Erwachsenen, die studieren? Klar, wir haben alle nebenbei noch Arbeit und Familie, aber dessen war ich mir vor Beginn des Studiums bewusst und wusste auch, dass ich meine Prioritäten in manchen Dingen für die nächsten Jahre verschieben muss.

Carioca

Motivation komm raus...

Die letzten zwei Samstage hatten wir wieder Präsenzen.
Letzte Woche "Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten" und "Einführung in die qualitativen und quantitativen Methoden der Sozialforschung". Wir waren recht wenige, da einige das Modul angerechnet bekommen haben. Ich war im Endeffekt sehr froh, das ich da war. Wir haben den Stoff größtenteils anhand unserer Fragen erarbeitet, haben ab und an ins Skript geschaut, damit wir uns dort entlanghangeln können und haben uns letztlich noch die online-Bibliothek der Diploma angeschaut. Sehr anschaulich war das ganze dadurch, dass die beiden Themen miteinander verbunden wurden und wir ganz viel anhand der Bachelorthesis durchgegangen sind. Eigentlich haben wir schon jetzt unseren "Fahrplan" für die Thesis erarbeitet und sind mehrfach dazu ermutigt worden uns jetzt schon Gedanken über ein mögliches Thema zu machen, damit wir langfristig schon recherchieren können und immer mal wieder etwas in die Richtung erarbeiten können. Außerdem sollen wir uns schon jetzt Gedanken darüber machen, bei wem wir schreiben könnten. Ich finde das sehr schwer. Denn was weiß ich denn, welche meiner Dozenten in drei Jahren noch bei der Diploma sind?

Aber wie gesagt, insgesamt war das Seminar echt super! Für das nächste Mal durften wir uns auch "aussuchen" was wir machen möchten. Wir haben die Möglichkeit angeboten bekommen mal in eine der örtlichen großen Bibliotheken zu gehen, um dort mal zu üben, wie man vor Ort Literatur recherchiert, doch da kaum jemand wirklich aus München ist und einige schon studiert haben bzw. auch sonst schon wissenschaftliche Arbeiten geschrieben haben, haben wir uns dagegen entschieden.

Sehr positiv ist noch anzumerken, dass unser Dozent, der neu an der Diploma ist, erstmal auch Erkundigungen einholen möchte, wie in anderen Semestern und an anderen Standorten die Klausur für das Einführungsmodul gestaltet wird, da er sagt, dass es wichtig sei, dass die Klausuren vergleichbar sind und eigentlich eine Art zentrale Prüfung erfolgen sollte. Ich bin gespannt, wie die Klausur letzten Endes gestaltet ist. Aber es wird wohl sehr praktisch sein, in einer Mischung aus geschlossenen, halboffenen und offenen Fragen.

 

Diesen Samstag war dann "Einführung in die Ethik". Obwohl nur ein Veranstaltungsblock war und die meisten von uns länger unterwegs waren, als im Endeffekt die Veranstaltung gedauert hat, waren wir fast vollständig. Für mich, die allerdings schon einige Veranstaltungen in Ethik besucht hat, in anderen Studiengängen, war die Veranstaltung wirklich für die Tonne. Ich war etwas entsetzt, dass eine Dozentin, die so arbeitet schon lange Jahre erfolgreich an der Diploma unterrichtet, denn wirklich etwas gelernt haben wir in drei Stunden nicht. Wir haben insgesamt 2 Seiten im Skript angeschaut, die wir uns selber durchlesen sollten. Auch die Prüfungsmodalitäten waren ihr völlig fremd, es erfolgte immer wieder der Hinweis auf das Modulhandbuch von uns, aber das schien etwas abzuprallen. Mal abwarten, wie die kommende Veranstaltung diesen Samstag ist. Immerhin reisen wir nicht nur für diese eine Veranstaltung an diesmal, sondern es ist ein ganzer Tag.

 

Dadurch, dass die Veranstaltungen jetzt auch richtig angelaufen sind, kommt bei mir endlich die Motivation zurück selbstständig daheim etwas zu arbeiten. Das war die letzten Wochen nicht mehr so, da ich nicht so ganz wusste, wie und was.

Ich habe für mich jetzt die Taktik gefunden, dass ich vor den einzelnen Präsenzblöcken die Begleithefte teilweise durcharbeite. Also immer so bis zur Hälfte, dass ich es gelesen habe, vielleicht etwas unterstreiche, Fragen die sich mir stellen rausschreibe und wenn mich etwas wirklich packt lese ich doch noch ins Buch rein.

Während der Präsenzen mache ich mir gut Notizen. Und danach wird nochmal nachgearbeitet. Meine Notizen verglichen mit den Begleitbriefen bzw. dann lese ich in der Literatur nochmal nach und ergänze meine eigenen Notizen oder die Powerpoints. Damit fahre ich bislang eigentlich sehr gut. Im Sommer, wenn wir keine Veranstaltungen haben, werde ich mir dann Karteikarten zum lernen schreiben, damit die dann mit in den Urlaub können bzw. meine täglichen Begleiter werden, bis zur Prüfung. Ich bin gespannt, ob ich damit gut fahre. Vor allem, da ich immer noch nicht genau weiß, wie bzw. was ich für's "wissenschaftliche Arbeiten" lernen soll.

Carioca

Die erste Präsenz

Letzten Samstag war es soweit. Wir hatten die erste "richtige" Präsenz.

Thema war "Methoden der Sozialen Arbeit". Frau Dr. Gerber ist eine sehr kompetenze Dozentin. Sie ist genaus neu bei der Diploma, wie wir ;) Das war ihre persönliche Vorstellung, als sie erfahren hat, dass dies unsere erste Präsenz sei. Sehr gut war, dass wir bei ihr noch die große Vorstellungsrunde gemacht haben, wer wir sind und wo wir herkommen, auch beruflich und was wir im Vorfeld gemacht haben. So hat man doch nochmal einen wirklich guten Überblick über die Gruppe bekommen. Diese ist auch kleiner geworden. Zwei Leute haben wir noch verloren, wohin auch immer. Schade, aber eine hatte eine wirklich lange Anreise.

Frau Dr. Gerber kommt aus der Praxis, sie arbeitet hauptberuflich bei der Caritas im Bereich der Kindergärten und Kindertagesstätten, auf übergeordneter Ebene, hat aber schon öfter unterrichtet, was man ihr auch anmerkt.

Sie hat sich sehr stark an die Grundlagenliteratur gehalten und diese in Form einer "interaktiven" Vorlesung mit uns erarbeitet, natürlich sehr viel Vortrag, aber es machte überhaupt nichts, wenn man die Literatur noch nicht gelesen hatte. Außerdem gab es eine enorme Methodenvielfalt, wodurch die acht Stunden, sehr schnell vergingen. Wir haben Filmsequenzen geschaut, methodische Gruppenarbeiten gemacht, um eben diese Methoden kennen zu lernen, auch klassische Gruppenarbeiten zur Erarbeitung von weiterem Stoff durchgeführt. Wirklich sehr gut!

Außerdem hatte sie alles sehr gut visualisiert durch eine sehr strukturierte Powerpointpräsentation, die sie uns auch im Anschluss zur Verfügung gestellt hat.

Mögliche Klausurfragen hat sie uns auch schon genannt, um uns das Lernen zu erleichter und zu zeigen, in welche Richtung es geht. Ich bin schon gespannt auf die nächste Präsenz bei ihr, die aber leider erst im September/Oktober stattfindet.

Ansonsten haben wir jetzt erstmal "Pause", da die nächste Präsenz erst im Juni ist.

 

Insgesamt ist mein Fazit des Tages sehr, sehr positiv. Wir (als Gruppe) haben uns besser kennengelernt, sowohl innerhalb der Veranstaltung, als auch in den Pausen, die Veranstaltung war unglaublich informativ und kurzweilig, weil es eben so gut aufbereitet war. Außerdem hatten wir ja einen der wärmsten Tage in der letzten Zeit, und trotzdem war die Konzentrationsspanne bei allen größer als erwartet, denn so ein Diploma-Tag ist doch eigentlich ziemlich vollgepackt mit recht wenig und kurzen Pausen.

Carioca

Begrüßungsveranstaltung

Am Samstag war es soweit. Die Begrüßung und Einführungsveranstaltung am Studienort München stand auf dem Plan.

Für mich war es auch ein zeitlicher Test, wie es ist mit Zug und sonstigem zum Studienort zu kommen. Ich kann nur sagen, die Verkehrsanbindung ist zumindest für Zugfahrer sehr gut. Die Autofahrer hatten scheinbar etwas mehr Probleme.

Die S-Bahn Station "Hirschgarten" ist nur ca. 500Meter entfernt und da diese an der Münchner Stammstrecke liegt könnte es besser nicht sein. Auch wer nicht so gut zu Fuß ist könnte sogar noch mit dem Bus bis vor die Türe fahren.

Das Gebäude in dem die Diploma ansäßig ist, ist ein kompletter "Studienkomplex". Die SRH Riedlingen hat dort auch ihre Räume (sie sind in den letzten drei Jahren scheinbar umgezogen, als ich mich im Sommer 2012 mal über ein Fernstudium bei ihnen informierte, waren sie noch an einem anderen, ebenso zentralen Ort), außerdem eine Osteopathenschule und diverse andere Institute.

Insgesamt waren aus unserem Studiengang fast alle da, und einige haben wirklich weite Strecken zurück zu legen. Etwa zweidrittel der Leute kommt aus mehr als 50km Entfernung zu den Präsenzen. Wir sind ein ganz bunt gemischtes Trüppchen, aller Altersstufen und haben scheinbar zwei "Quotenmänner" (jaja, ich weiß, das ist jetzt nicht wirklich Gendergerecht, aber zeigt mich mal wieder den weiblichen Überhang in den sozialen Berufen), wovon aber erstmal nur einer da war.

Die Begrüßung durch den Leiter des Münchner Studienstandorts war sehr herzlich.

Erstmal wurden uns die wichtigsten Infos über die Umgebung gegeben. Also, wo wir morgens noch einen Kaffee bekommen, wo der nächste Bäcker und der nächste Supermarkt sind ;)

Anschließend nannte er uns kurz, wer alles zum Münchner Team gehört und wer für was unsere Ansprechpartner sind.

Dann teilte er uns zwei Zettel aus. Einmal das Begrüßungsschreiben von Frau Dr. Wartenpfuhl, die ja Studiendekanin ist, und unseren Stundenplan. Allerdings der zu diesem Zeitpunkt nicht mehr aktuelle. Den Hinweis darauf, dass der Studienplan sich am Vorabend nochmals geändert hatte, nahm er schmunzelnd zur Kenntnis, ließ den neuen Stundenplan ausdrucken und bemerkte kurz, dass viele aus höheren Semestern noch nicht raus hätten am Freitag nach 18Uhr nochmals zu überprüfen, ob sich etwas an den Präsenzplänen geändert habe.

Er ging dann den Studenplan durch, erklärte nochmal das Konzept und dass sie versucht hätten immer zusammengehörende Module am gleichen Tag stattfinden zu lassen, was ihnen auch meistens geglückt sei.

Außerdem entschuldigte er sich noch, dass es momentan noch etwas chaotisch und unorganisiert abläuft, was aber daran liegt, dass der Studiengang eben gerade erst startet und sie von der großen Anzahl an Bewerbern einfach überrollt worden seien.

Es gab ein paar weitere praktische Hinweise zum online-Campus, und immer wieder der Hinweis, wie wichtig es sei sich zu vernetzen.

Nach ziemlich genau einer Stunde war der offizielle Teil beendet.

Einige gingen sofort, da sie noch weitere Termine hatten oder den zu dem Zeitpunkt noch sonnigen Tag noch genießen wollten, einige andere blieben noch kurz beisammen. Wir stießen auf einen guten Studienstart und ein gutes Studium an und unterhielten uns noch kurz.

 

Insgesamt war die Einführungsveranstaltung sehr nett und ich freue mich mit den ca. 18 Leuten in das Projekt Fernstudium mit Präsenzen einzusteigen.

Carioca

Präsenzenchaos

Nachdem ich letzte Woche ganz glücklich war, dass der Plan für die Präsenzen da ist, hat sich innerhalb einer Woche mehr als die Hälfte verschoben und geändert!

Nicht nur Termine, sondern auch die Reihenfolge der Themen usw. gefühlt alles! Zweimal ist auch nur ein Vorlesungsblock an einem Tag. Dafür bin ich länger mit dem Zug unterwegs, als die Veranstaltung letzlich dauern wird.

Im Juli trifft es mich jetzt wirklich heftig, an vier der fünf Samstag ist Präsenz!

 

Also Tipp an alle, schaut mal in eure Stundenpläne, ob sich da auch so viel geändert hat!

Carioca

Nachdem ich eigentlich letzte Woche angefangen habe und voll motiviert mit dem Studienbrief zum "Wissenschaftlichen Arbeiten" anfing, haben sich meine Pläne jetzt doch wieder etwas in Luft aufgelöst.

In Luft aufgelöst deshalb, weil das wissenschaftliche Arbeiten erst Mitte Juli in einer Präsenz behandelt wird und wir ja die Empfehlung erhalten haben uns an der Präsenzplänen zu orientieren, was ja auch Sinn macht.

 

Außerdem kam die Information, wir würden vor den Präsenzen noch genau gesagt bekommen, welche Themen und Seiten wir konkret für die Präsenzen bearbeiten sollen. Da bin ich jetzt natürlich sehr gespannt, wann die kommen. Ich hoffe nicht erst drei Tage vorher, denn es gibt ja auch genug anderes zu bearbeiten und zu tun.

 

Nun habe ich mir eben den Begleitbrief zum "Methodischen Handeln der Sozialen Arbeit" hervorgeholt und werde damit anfangen. 

Zum Glück ist das dazugehörige Buch auch schon bestellt, denn leider ist das bereitgestellte Buch eine pdf, die ich am iPad nicht so ohne weiteres mit Bemerkungen versehen kann, zumindest die bereitgestellte Version nicht, da sie schreibgeschützt ist. Keine Notizen und keine Markierungen im Dokument möglich. Vielleicht suche ich doch nochmal meinen eReader für unterwegs, aber auch damit habe ich gerade nicht viel Hoffnung.

 

Außerdem freue ich mich sehr auf Samstag und die Begrüßung im Studienzentrum. Wahrscheinlich gibt es dort die meisten Informationen, auf die ich momentan sehnsüchtig warte und die mir teilweise etwas Kopfzerbrechen bereiten.

 

Was mir noch aufgefallen ist, ist dass für drei Teilmodule noch kein Dozent benannt ist. Spannend insbesondere deshalb, da eine Präsenzveranstaltungen schon im Mai stattfinden soll. Warten wir also mal ab.

Wir sind ja schließlich die Ersten in diesem Studiengang, also dürfen auch Startschwierigkeiten da sein, ich hoffe nur, dass diese nicht zu Lasten unseres Studiums sind.

Carioca

Die Begleitbriefe sind da...

Nachdem meine Post von der Diploma mir nachgeschickt werden musste, ist diese heute auch bei mir eingetroffen. Nach den Berichten der Anderen habe ich schon nicht mit viel Material gerechnet, ich bin aber jetzt doch nochmal ein gutes Stück ernüchterter.

Mein Material passte in einen großen Umschlag. Es waren die beiden Begleitbriefe "Wissenschaftliches Arbeiten" und "Geschichte der Sozialen Arbeit", daneben gab es noch einen allgemeinen Studienleitfaden, Heftrücken mit Diplomalogo zum Beschriften der Studienordner und bedruckte Trennblätter für den Ordner, auf denen schon die einzelnen Modulthemen aufgedruckt sind. Der von anderen erwähnte Sekt und O-Saft bzw. das Studentenfutter lagen bei mir nicht bei, liegt wohl an der gewählten Präsenzvariante.

Mein Fazit zu den Studienunterlagen sagt, dass es absolut kein Vergleich ist mit den Materialien aus Hagen. Allerdings gab es in Hagen eben keine Präsenzen. Ich bin also weiterhin gespannt.

 

Apropos Präsenzen. Nachdem in einem anderen Blog schon der Hinweis kam, dass es doch schon Präsenztermine gibt, habe ich mich auch auf die Suche gemacht. Leider gibt es aber noch nichts für München. Also weiter warten und Planungsunsicherheit haben. Langsam würden wir uns nur gerne auf unseren Pfingsturlaub festlegen, allerdings wollten wir das Ziel davon abhängig machen, ob ich eben Präsenzen habe oder nicht. Doof.

 

Beim Durchstöbern der Präsenzpläne der Parallelgruppen ist mir noch aufgefallen, dass meine Vermutung nicht zutrifft. Ethik, welches erst nach dem zweiten Semester geprüft wird und für das es noch keinen Begleitbrief zum hinterlegten Buch gibt, ist bei fast allen Studiengruppen eine der ersten Präsenzveranstaltungen. Finde ich sehr seltsam und auch etwas unglücklich von der Planung.  Oder wollen sie uns damit sagen, wir sollen die mündliche Prüfung bitte in dem anderen Teilmodul ablegen?

 

Außerdem entspricht das für empirische Sozialforschung hinterlegte Buch nicht der aktuellen Auflage, hierfür gibt es seit Januar 2015 eine neue Auflage mit veränderten Seitenzahlen. Zum Glück kann man beim großen Internetversandhandel die Inhaltsangabe einsehen. Ansonsten gibt es scheinbar nicht viele Veränderungen, aber eben die verschobenen Seitenzahlen und Änderungen im Anhang. Ob sich an den Kapiteln selber etwas geändert hat kann ich natürlich nicht sagen.

 

Aber bei Lesestoff, der locker bei ca. zweidritteln des Buches liegt, denke ich lohnt sich für mich die Anschaffung, selbst für ein Semester schon. Leider bin ich nämlich nicht in der glücklichen Lage in unmittelbarer Nähe zu einer Uni oder FH zu wohnen und dort einfach mal in die Bib gehen zu können. Und auf Dauer mag ich das eReader lesen einfach nicht, zumindest nicht für wissenschaftliche Zwecke. Der Roman in der Freizeit ist da ein anderes Thema. Außerdem sind die Bücher im Vergleich zu theologischen Fachbüchern, die ich die letzten Jahre hatte wirklich günstig. (Bis auf das Handbuch, aber das ist eine Anschaffung für das ganze Studium und wahrscheinlich auch noch für die ersten Berufsjahre).

 

So, dann widme ich mich jetzt mal weiter dem "wissenschaftlichen Arbeiten", denn auch wenn ich damit vielleicht die falsche Reihenfolge haben, denke ich besser damit anfangen, als garnichts tun und schaden kann die Lektüre ja nun wirklich nicht.

 

 

Carioca

Der Startschuss

Bei mir erfolgte der Startschuss ganz offiziell zum 1. April, so wie vorgesehen. Naja, na gut, nicht direkt am 1. sondern am 4. April. Ich habe beschlossen mit der Bearbeitung zu beginnen.

Der 1. Studienbrief, dem ich mich widmen werde ist die "Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten". Ich bin ja gespannt, was mir da so erzählt wird. Nach einem abgeschlossenem und einem angefangenen geistes- und sozialwissenschaftlichen Studium, in dem ich auch immer in Einführungsveranstaltungen unterschiedlichster Art war, bin ich gespannt, ob es noch "neues" gibt. Außerdem frage ich mich, wie eine schriftliche Prüfung in diesem Teilfach aussehen soll. Ich kenne es mit kleineren praktischen Arbeiten, die man im laufe der Veranstaltung abgibt, eben passend zum Stoff. Zitationsübungen oder Gliederungen, kurze Essays usw. Oder eben aus der Literaturwissenschaft, dass am Ende des Semesters in der Klausur zusätzlich noch Stilmittel usw. gefragt wurden. Also mal abwarten, wahrscheinlich bringt mich alleine schon die Lektüre ein Stück weiter.

 

Ansonsten freue ich mich immernoch auf den Einführungsveranstaltung am 16. in München und habe gefühlt tausend Fragen.

 

Letzte Woche habe ich mich noch etwas weiter durch den online-Campus gestöbert und den Leitfaden für "Studienhefte und Prüfungen" gefunden. Dabei ist für mich herausgekommen, dass wir das Material für das erste Semester noch garnicht komplett haben, denn ein Begleitheft ist scheinbar noch in Bearbeitung. Das ist nicht weiterschlimm, denn nur dieses Teilmodul soll im aktuellen Semester bearbeitet werden, die Gesamtmodulprüfung erfolgt dann im kommenden Semester. Daher denke ich, dass die Präsenzen und die vorgesehene Bearbeitunszeit wohl auch erst gegen Ende des Semsters erfolgen.

Außerdem ist mir aufgefallen, dass bei der Materialliste zwei Bücher als e-books vermerkt sind, ein weiteres aber nicht. Ob wir das wohl als Exemplar bekommen?

Da ich selber nicht sonderlich gerne mit e-books arbeite, sondern die Bücher tatsächlich lieber in der Hand halte, wird wohl zumindest das eine der beiden anderen meine erste Literaturanschaffung für das Studium sein. Da es sich hierbei um ein wirklich gutes Handbuch handelt, dass mir auch schon von vielen empfohlen wurde ist das auch nicht ganz so schmerzlich.

 

 

Carioca

Ein neuer Beginn

Nachdem gestern die Immatrikulationsbescheinigung der DIPLOMA bei mir eingetrudelt ist und ich mich mutig durch das Online-Portal gestöbert habe, kann es los gehen!

 

Warum bin ich auf dem Weg zum Traumberuf?
Tja, lange Rede, kurzer Sinn... Ich wollte vor 10 Jahren bereits Soziale Arbeit studieren.

Warum habe ich es nicht gemacht?

Kurz und gut. Mein Abi war bzw. ist zu schlecht dafür. Ich hätte trotz jahrelanger ehrenamtlicher Tätigkeiten mehrere Jahre warten müssen und das wollte ich nicht.

Ich bin den "Umweg" über einen anderen pädagogischen Beruf gegangen, habe studiert, aber leider kann ich in Bayern, obwohl ich dort studiert habe, mit meinem Studium nicht arbeiten. Ich war dann eine Weile in einem anderen Bundesland, habe in der Zeit, in Hagen schonmal angefangen mit BiWi und bin nach einer Weile wieder zurück nach Bayern und in ein anderes Präsenzstudium. Damals habe ich auch lange überlegt, ob ich es nicht doch nochmal mit Sozialer Arbeit versuche, habe mich aber dann doch für, nicht erschrecken, Theologie entschieden. 

Und nun? Neuer Beginn.

Nachdem ich der Theologie doch den Rücken kehren wollte, aber familiär mittlerweile an Bayern gebunden bin, bin ich unsagbar glücklich, dass die DIPLOMA diesen Studiengang nun anbietet. Ich stehe in den Startlöchern, scharre mit den Hufen und will loslegen.

 

Ansonsten bin ich derzeit auf Jobsuche, die sich leider nicht so leicht erweist, da ich eben gerne etwas pädagogisches machen möchte, mir aber immer irgendeine Qualifikation in Bayern fehlt. Inklusive schon echt blöder Sprüche bei der ARGE. Ich hab überhaupt keine Lust da wieder hin zu müssen. An Vorstellungsgesprächen mangelt es nicht, jedoch kommt dann immer der Kommentar: "Wir würden Sie ja gerne einstellen, ABER xyz fehlt Ihnen und ohne das können wir sie nicht einstellen. Ich hoffe, dass es mit Immatrikualtionsbestätigung jetzt einfacher wird. Ansonsten ist der Plan eben Bufdi zu machen um erstmal einen Fuß in die Türe zu bekommen, was aber finanziell auch nicht optimal ist. In der Hinsicht bin ich meinem Mann unglaublich dankbar, dass er mich voll und ganz unterstützt und hinter mir steht.

 

Es kann losgehen!

Ich habe jetzt direkt alle Studienbriefe runtergeladen, die schon online waren.

Aufgefallen beim ersten Reinschauen:

Bei einem Teilmodul gibt es keinen aufgearbeiteten Studienbrief, sondern "nur" ein Fachbuch zum Download.

Der Studienbrief für ein anderes Teilmodul verwendet den identischen Studienbrief aus der Frühpädagogik. An sich ja sinnvoll bei identischen Studieninhalten, aber es ist schon "blöd" wenn man liest, warum man sich als Frühpädagoge mit dem Inhalt befassen sollte und warum etwas in der Frühpädagogik wichtig ist. Hier hätte man vielleicht, da die Studienbriefe bei beiden neuen Studiengängen verwendet werden für einen anderen neutralen Ausdruck wählen können. Aber das ist jetzt wirklich Kritik auf hohem Niveau.

Ja, einzig die online-Bibliothek ist noch ziemlich ausbaufähig, es sind einige wenige Bücher angeschafft worden, aber doch recht wenig. Das fällt auch auf, wenn man nach den zusätzlichen Literaturtipps sucht. Blöd für jeden, der nicht eine große Hochschulbibliothek vor Ort hat. 

 

Ich freue mich jetzt auf die Immatrikulationsfeier in München und darauf mein Kommilitonen kennen zu lernen. Laut online-Campus sind wir momentan 14 Leute. Hoffentlich bleibt die Studiengruppe bestehen. Da scheint ja gerade noch etwas Bewegung drin zu sein, wenn ich das hier im Forum so richtig verfolgt habe.

 

Nächste Woche geht es jetzt noch in den Osterurlaub, bevor dann das Studium richtig los geht!