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Carioca

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  • Status
    Aktiver Fernstudent
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    Diploma
  • Studiengang
    Soziale Arbeit (B.A.)
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  1. Bei uns sind alle Termine des Kolloquiums unter der Woche. Es gibt jeweils einen Tag, an dem die Kolloquien am Studienort des Betreuers stattfinden. Die genauen Zeiten gibt es allerdings erst mit der Einladung, wenige Wochen vorher. Je nachdem, wo man Prüfung hat und was zu dem Zeitpunkt in der Stadt geboten ist, kann es da aber knapp werden, erst spontan zu planen. Zum Thema Präsenz kann ich auch sagen, dass es eine sehr persönliche Sache ist, die auch damit zusammenhängt, wie nah man vor Ort ist und wie die Familiensituation ist. Ich habe sowohl in Präsenz, als auch virtuell studiert und würde heute wohl nur noch virtuell wählen, mit der Vorerfahrung, die ich gemacht habe. Und das sah am Anfang des Studiums noch ganz anders aus! Da konnte ich mir virtuell überhaupt nicht vorstellen.
  2. Übergewicht oder Zunahme durchs Fernstudium. Ja, es gibt einen eigenen Faden dazu, dennoch gibt es heute einen Blogeintrag zu dem Thema von mir, wobei es mehr um meine eigenen Geschichte geht, als viel ums Thema "Fernstudium". Ich war nie schlank, in der Schule war ich am oberen Ende des Normalgewichts, immer mal wieder im Übergewicht, obwohl ich Leistungssport gemacht habe und viel unterwegs war. Aber mein Essverhalten hat einfach nicht gepasst. Nach dem Abi kam mein Umzug, ich habe mit Sport aufgehört, habe angefangen zu studieren. Was soll ich sagen, langsam aber sicher ging mein Gewicht wohl nach oben. Schlauer Weise hatte ich keine Waage. Gegen Ende des Studiums habe ich es mal mit WeightWatchers versucht, was bei mir aber relativ sinnlos war, da ich einfach viel zu viel Gemüse und Obst gegessen habe. Das tolle 0-Punkte-Konzept ging da wohl nach hinten los. Dann fing ich an zu arbeiten, zog um und begann wieder mit Sport, ziemlich exzessiv. Dazu kamen sehr unregelmäßige Mahlzeiten, weil ich oftmals einfach nicht zum essen kam. Ich nahm zwar ab, aber nicht wirklich gesund und kontrolliert. Dann wieder zurück ins Studium. Wieder viel sitzen, lernen usw. Dazu gab es in unserer Mensa ein sehr reichhaltiges Essen. Mein Gewicht schnellte nach oben. Die Bilder vom Ende der Zeit sind für mich absolut erschreckend! Ich brach ab (aus unterschiedlichsten Gründen, das Gewicht war keiner davon) und versuchte meine Ernährung umzustellen, denn so wollte ich nicht leben und aussehen. Ich befasste mich mit unterschiedlichen Ernährungskonzepten und entschied mich für Intervallfasten. Angefangen habe ich mit 10:2, also immer abwechselnd einen Ess-und einen Fastentag. Das zog ich auch wie ein Uhrwerk durch. An den Fastentagen verzichtete ich wirklich komplett auf Essen, in manchen Konzepten sind bis zu 500kcal erlaubt. Außerdem achtete ich darauf, dass ich auch an den Nicht-Fastentagen nicht es(s)kalierte. Achja, zu dem Zeitpunkt arbeitete ich wieder und war im Fernstudium an der Diploma. Für mich war diese Variante am aller besten mit meinem Alltag und der Familie zu verbinden, da einfach klar war, wann ich an gemeinsamen Mahlzeiten teilnehme und wann nicht. So mussten wir auch nicht auf irgendwelche Zeitfenster und ähnliches achten. Selbst im Urlaub habe ich das so durchgezogen. Die Kilos schmolzen gut. Außerdem habe ich in der Zeit von Nadja Herrmann "Fettlogik überwinden" gelesen. Mal schimpfend und fluchend, mal total begeistert. Nach der Lektüre habe ich erst angefangen an meinen Essenstagen meine Lebensmittel zu wiegen und die Kalorien zu zählen, mit Hilfe einer App. Außerdem habe ich angefangen auf die zugeführten Nährstoffe zu achten und meinen Körper immer mehr zu verstehen. Wann habe ich Wasser eingelagert und warum usw. Irgendwann stieg ich dann um auf komplett zählen. Bei mir hat sich das dann zu einer Kombination aus 16:8 und zählen entwickelt, denn mir fiel es leichter in meinem gesetzten Defizit zu bleiben, wenn ich eine Mahlzeit weglasse. Das ist aber nicht streng. Es gibt Tage, da klappt das super, dann gibt es Tage, da geht es überhaupt nicht. Außerdem habe ich immer versucht eine kurze Kraftsporteinheit einzubauen. Ich liebe Krafttraining ohne Geräte, inspiriert von den Mark Lauren Büchern. Das habe ich auch bis zur Schwangerschaft durchgezogen. Ich habe mir täglich oder zumindest jeden zweiten Tag 15-30Minuten Zeit für Sport freigeschaufelt, mal morgens direkt nach dem Aufstehen, mal mitten am Tag, mal erst spät abends, wenn ich eigentlich gerne ins Bett wollte. Es war ja so, dass ich doch immer viel Zeit am Schreibtisch verbracht habe. Ausdauersport ist nicht meines. Ich besitze nicht mal mehr ein Fahrrad und joggen habe ich noch nie gemocht, daher waren diese kurzen Krafteinheiten für mich gut in den Lern- und Arbeitsalltag einzubauen. Ich schaffte es tatsächlich bis knapp vor Normalgewicht, was zu dem Zeitpunkt etwa 15kg in einem halben Jahr waren. Dann kam meine Schwangerschaft, Geburt und die Stillzeit. In der Schwangerschaft habe ich kaum zugenommen, die 6kg sind absolut zu vernachlässigen, aber dann. Die Zunahme war auch nicht weg nach der Geburt, wo andere durch Kind, Wasser usw. direkt Unmengen an Gewicht verlieren, klebte jedes Kilo fest an mir und es wurde immer mehr. Ich war wieder fast auf Höchstgewicht. Ich machte keinen Sport mehr, saß viele Stunden mit Kind auf dem Sofa, weil der Kleine ausschließlich auf mir oder in meinem Arm schlief, ich weiterhin lange Schreibtischzeiten hatte zum lernen, es gab viel ungesundes Essen usw. Ende vom Lied, ich landete auf meinem Höchstgewicht und damit im Bereich Adipositas, wo ich ja nicht (mehr) hin wollte. Also fing ich wieder an zu zählen und meine Sporteinheiten zu machen. Ist mit Kind manchmal garnicht so einfach, aber es ging. Während ich sonst am Computer während den Präsenzen Unmengen an Süßkram verdrückt habe, habe ich den Schalter wieder umgelegt und statt dessen Wasser und Tee getrunken. Das hilft mir unglaublich gegen das unkontrollierte Essen, einfach trinken. Ende Oktober war ich dann auch im Normalgewicht angelangt und zum ersten Mal bei meinem ganz ursprünglich gesetzten Ziel. Gerade so im Normalgewicht. Dann wurde es beruflich, privat und studientechnisch unglaublich streßig und viel, dazu saß ich ja eigentlich nur noch wegen der BA. Ich sagte, es ist alles egal, ich muss da durch, ich muss es durchziehen mit der BA und hörte auf zu zählen. Ich wusste ja um meine Stellschrauben. Ich trank weiterhin viel, hielt mich lange mit Intervallfasten über Wasser, lies halt für eine Tafel Schokolade eine Mahlzeit ausfallen (Jaja, gesund ist anders, aber ich blieb im Kaloriendefizit bzw. im Verbrauch). Diese zwei Monate brachten mir wieder 3.5 kg mehr auf der Waage, also knapp wieder Übergewicht. Aber ich wusste ja, da muss viel Wasser dabei sein und ich hatte ja über Weihnachten und davor nicht darauf geachtet. Was soll ich sagen, 10 Tage zähle ich wieder und achte darauf was ich esse. Heute habe ich mein Normalgewicht wieder erreicht, bin aber für mich noch nicht am Ziel, dafür dürfen gerne noch ein paar Kilos schmelzen. Fazit: An meinen Gewichtsproblemen war das Fernstudium nicht maßgeblich schuld, sondern einfach die Kombination aus viel sitzen/wenig Bewegung und falschem/zu viel Essen. Schließlich hatte ich auch im Präsenzstudium massiv mit Gewichtsproblemen zu kämpfen. Es musste "Klick" machen in meinem Kopf. Heute achte ich auf die Menge die ich trinke und das was. Ich tracke meine Kalorien, meistens sehr penibel, erlaube mir aber auch mal Süßigkeiten und ähnliches, wenn es in mein Budget passt. Natürlich gibt es Tage, an denen ich nicht zähle oder an denen ich weiß, dass ich viiiiiel mehr esse, als ich verbrauche, das spare ich dann aber an anderen Tagen wieder ein. Ich habe auch nicht das Gefühl, dass mir etwas fehlt oder der Verzicht so groß ist, weil ich immernoch alles esse, aber eben überlegt und geplant und mich dadurch auch sehr darüber freue, wenn ich es mir gönne.
  3. Carioca

    Fast am Ende?

    Das war sie also gestern, die (hoffentlich) letzte offizielle Lehrveranstaltung im Studium. Dieses Semster hatte ich "nur noch" die Begleitveranstaltung zur Bachelor-Thesis, die terminlich meistens eher suboptimal lagen. Das Seminar zur Themen- und Dozentenfindung war eine Woche vor dem letzt möglichen Anmeldetermin, das zum Schreiben lag kurz vor der Abgabe usw. Gestern ging es noch ums Kolloquium, das lag zeitlich tatsächlich so, dass es sinnvoll war, auch wenn das im Kopf noch relativ weit weg ist, da der Termin mitte März ist. Das Hotelzimmer ist trotzdem schon gebucht. In der Zeit ist Messe in meiner Prüfungsstadt und sonst mache ich mir mit Mann und Kind zwei nette Tage, falls es nicht geklappt haben sollte. Die Thesis ist abgegeben. Ich wollte ja eigentlich vor Weihnachten fertig sein. Tja, erstens kommt es anders, zweitens als man denkt. Aber am 26.12. habe ich sie hochgeladen im Online-Campus. Seitdem ist es ein Zustand zwischen hoffen und bangen. Ich glaube Zweifel sind normal. Ich bin selber nicht zufrieden, aber es hilft nicht. Auch das ist wohl normal, hatte ich zumindest bei meiner Magisterarbeit auch. Zwischen Familie, neuem Job und Studium war es ziemlich chaotisch. Dazu noch ein kurzer Krankenhausauftenthalt vom Kind im Dezember hat die ganze Planung heftig durcheinander gefegt. Irgendwann hatte ich nur noch das Ziel "Augen zu und durch". Denn eines war mir wichtig, lieber gebe ich die BA nicht ab, als das meine Familie wirklich darunter leidet. Achja, die letzte Praktikumsphase habe ich auch bestanden und somit habe ich alle Voraussetzungen für die staatliche Anerkennung erfüllt, die für mich ja der Hauptgrund für das Studium waren, da mir nach meinem vorangegangenen Studium diese gefehlt hat, ich aber nicht "nur" die Anerkennung irgendwo machen konnte.
  4. Ich denke, an dieser Stelle kommt es auch ganz stark auf die eigene Persönlichkeit an. Ich bin meiner Familie und meinen Freunden unglaublich dankbar, dass sie mich durch die Studienzeit getragen haben und dies auch immernoch tun, mich begleiten und mir den Rücken frei halten usw. aber ICH würde meine Dankbarkeit dafür nicht in einer Danksagung in der Abschlussarbeit äußern, auch nicht später im Master oder einer sonstigen Arbeit, da würde zweizeilig stehen, dass ich ihnen für jegliche Unterstützung danke und dann die ausführliche Danksagung an diejenigen, die mir im wissenschaftlichen Bereich zur Seite standen. Meinen Dank an Familie und Freunde äußere ich persönlich und auf andere Weise. Aber hier sind wir Menschen alle verschieden und das ist auch gut so und so darf unser empfinden dafür, was "nötig" ist und was wir tun auch ganz unterschiedlich ausfallen.
  5. Uns wurde von allen Dozenten gesagt, dass es in der BA übertrieben ist. Ich habe auch keine drin und ich wüsste niemanden aus meiner Studiengruppe, der es gemacht hat. Natürlich haben die mit empirischen Teil einen kurzen Dank für Unterstützung durch die Teilnehmer drin, aber das war es dann.
  6. Ich bin zwischen Panik und Verzweiflung. Ich muss in 20 Tagen abgeben, aber durch neuen Job und Familienchaos hat sich alles anders gestaltet als geplant. Kommunikation war sehr gut. Ich hatte den richtigen Riecher und habe mich für den passenden Dozenten entschieden. Allerdings ist das ganze von Seiten der Diploma alles etwas doof organisiert und für die virtuellen ziemlich undurchdacht geregelt.
  7. Gratuliere zum neuen Job! Und für den Endspurt ganz viel Durchhaltevermögen und Kraft!
  8. Das Skript Geschichte, ist eine Zusammenfassung von "Schilling/Klus: Soziale Arbeit". Die Verschiebungen sind ärgerlich, aber das wird weitestgehend so bleiben. Wir hatten glaube ich kein Semester, in dem nicht immer und immer wieder der Stundenplan umgeschmissen wurde, weil sie Probleme mit Dozierenden hatten. Zur Technik: Es gab immer mal wieder Schwierigkeiten, aber so gravierende wie derzeit schon lange nicht mehr. Wir haben sogar ein Treffen, dass unter der Woche war abbrechen müssen, weil die Technik streikte. Schön, dass dir das Studium gefällt bislang und so weit taugt.
  9. @Anyanka Die fehlenden ECTS muss man, wenn man die Zulassung erhält in den ersten Semestern nachholen. Teilweise werden andere Weiterbildungen als Äquivalent anerkannt, aber auch nicht immer. Manche setzten auch einfach voraus, dass man eben schon 210ECTS vorweist, da muss man schauen, wie man die fehlenden ECTS erhält im Vorfeld. Denn selbst, wenn ich bei der Diploma noch ein weiteres Wahlpflichfach belegen würde, wären das, wenn ich mich recht erinnere "nur" 12 ECTS, also selbst wenn ich alle Wahlbereiche absolvieren würde, wäre es nicht ausreichend für eine Zulassung.
  10. Nein, ich sage noch nichts genaues. Erst wenn wirklich alles in trockenen Tüchern ist.
  11. ConSozial - eine der großen Messen für soziale Berufe, die seit einigen Jahren in Nürnberg stattfindet und mit der ein Kongress, sowie ganz neu, auch ein KiTa-Kongress einher geht. Da Nürnberg für mich in erreichbarer Nähe liegt, mein Mann Urlaub hat und so auf das Kind aufpassen konnte, bin ich durchaus interessiert auf die Messe gefahren. Ziel war es für mich einen Blick in die Weiterbildungslandschaft zu werfen, ob mich etwas für nach dem Bachelor anspringt bzw. wie da dann jeweils die Zugangsvoraussetzungen sind, oftmals werden 210 ECTS gefordert (bei der Diploma erwerbe ich nur 180) oder einschlägige Berufserfahrung nach dem BA, und wie sich die jeweiligen Anbieter präsentieren. Sowie der Blick in die Jobbörse, welche Arbeitgeber oder Arbeitsfelder, die ich so garnicht "auf dem Schirm" habe, werden präsentiert. Insgesamt fand ich den Besuch ähnlich ernüchternd, wie den der Didacta vor einigen Jahren. (Damals mit einem anderen Blick, aber eben auch große pädagogische Messe). Da ich mich weder für die Ausstattung von KiTas, noch für Verwaltungssoftware oder Essensangebote interessierte, bin ich sehr zielstrebig die Jobbörsen abgelaufen, die aber bei weitem nicht so ergiebig waren, wie die Vorstellung im Internet das ganze dargestellt hat und wie ich es mir gedacht hatte. Außerdem wurde sehr schnell klar, dass wir in Nürnberg bzw. in Bayern allgemein den großen "global Player" der Diakonie im sozialen Sektor haben. Nun bin ich alles andere als ein kirchenferner Mensch, aber es hat mich dennoch etwas schockiert, dass an den kirchlichen Trägern auf dieser Messe kein Weg vorbei führte. Im Vergleich zu dem, was die Diakonie Bayern in ihren unterschiedlichen "Formen" aufbot, war der Stand der Caritas erschreckend klein, obwohl dieser schon sehr groß war. Letztlich habe ich hier und da einen Flyer mitgenommen, ein nettes Gespräch geführt, aber das war es dann auch schon. Bei den staatlichen Hochschulen stand ich etwas länger, schaute und informierte mich dort, insbesondere der klinische Master der ASH Berlin in Kombination mit der HS Coburg interessierte mich, allerdings ist auch dieser Master ein konsekutiver Master, den ich vorerst wohl so nicht anschließen kann. Beim Stand der Diploma bin ich vorbei geschlendert, habe kurz geschaut, aber ein Gespräch ergab sich nicht. Ein kleiner, etwas unscheinbarer Stand in einer der Ecken brachte aber für mich das Highlight des Messebesuchs. Ich habe es ja schon mehrfach angedeutet, es gibt einen Master, der mir schon lange im Kopf herumspukt, den ich gerne machen möchte. Wie es der "Zufall" so wollte, war auch der Studiengangsleiter am Stand der Hochschule und ich führte ein sehr nettes und überaus informatives Gespräch mit ihm. Tja, was soll ich sagen. Neben der BA mache ich nun die Unterlagen für eben diesen Master fertig, denn obwohl es ein konsekutiver Master ist, würde ich wohl die Zulassung bekommen, da ich sowohl mit Erst-, als auch Zweitstudium die formalen Zulassungsvoraussetzungen für den Master erfülle und meine vorangegangene Berufstätigkeit auch ausreichend ist für die Zulassung. Wenn ich jetzt also Gas gebe und in die erste Bewerberrunde gehe, könnte es sein, dass ich bereits im Februar meine Masterzulassung zum Wintersemester in den Händen halte, was für mich ein absoluter Traum wäre. Um was es genau geht, verrate ich allerdings erst nach der Zulassung, sollte diese wirklich klappen.
  12. Ich hatte nur WLAN, da bei uns auch keine LAN-Verbindung möglich war und dank uraltem, denkmalgeschützten Altbau auch die Steckdosenvariante nicht ging. Mit etwas ausprobieren und einem zusätzlichen Repeater war das meistens kein Problem. Probleme gab es nur, wenn es allgemeine Internetprobleme gab, wie Schneegestöber oder die Dozenten auf Webcam bestanden haben, die wir aus Erfahrung meistens nur im Standbild hatten, weil dann die Verbindung stabiler war.
  13. Ich sitze derzeit an der Bachelor-Thesis und bin (noch) frohen Mutes und gewillt weiterhin den Kilos, die ich mir über viele Jahre, auch schon vor dem Fernstudium angefressen hatte, den Kampf anzusagen. Bzw. weiterhin hartnäckig zu sein, die ersten knapp16kg sind weg, nochmal so viel, soll langfristig weichen. Ich bin ein emotionaler Streßesser. Die "Großen" haben, wenn mein Mann viel Süßkram besorgen musste schon immer gewusst, dass ich Hausarbeit schreibe oder sonst irgendwie Streß im Studium herrscht. Diesmal soll es anders gehen. Bislang fahre ich gut mit einer Kombination aus Kalorienzählen und intermittierendem Fasten, dazu langsam wieder mehr Sport, der ist nach der Schwangerschaft noch nicht wieder im Alltag mit angekommen. Meine Arbeitspausen versuche ich auf dem Ergometer zu verbringen oder wir gehen jetzt viel mehr zu Fuß, auch mal Einkäufe machen. Da mein Mann mit zieht, fällt mir vieles leichter, auch wenn der noch sehr in alten Essgewohnheiten hängt.
  14. Der Sommer und die warmen Temperaturen vom letzten Beitrag sind um und auch die Prüfungsleistungen sind weitestgehend abgehakt. Die Hausarbeit habe ich erfolgreicher als erwartet oder vielleicht sogar befürchtet bestanden und habe insgesamt in allen Hausarbeiten damit die gleiche, sehr gute Note erreicht. Wissenschaftliches Arbeiten im Sinne von "Hausarbeiten/Seminararbeiten" scheint mir also doch irgendwie zu liegen. Der Praktikumsbericht liegt fertig da und wartet darauf zur Post gebracht zu werden. Das Praktikum habe ich eigentlich als "Heimspiel" gemacht, aber dennoch war es schön. Heimspiel, weil es im Berufsfeld meines Erststudiums war, für das ich in dem Bundesland in dem ich wohne ja eigentlich nicht qualifiziert bin und deshalb unter anderem auch Soziale Arbeit studieren sollte. Somit habe ich mein Praktikum im Arbeitsbereich der kirchlichen Gemeindepädagogik gemacht und war irgendwie bei allem und jeder Altersgruppe dabei. Zwischen Krabbelgruppe und Seniorenkreisen. Besonders schön fand ich auch die 5-tägige Freizeit mit den Konfirmanden, die ich begleitet habe bzw. der gute Kontakt und Zugang und die Offenheit, die mir in allen Gruppen und Kreisen begegnet ist. Mal schauen, was das kommende Jahr und der Abschluss des Studiums mit sich bringen und wo es dann letztlich beruflich hin geht. Wo es beruflich hingeht, ist insofern auch spannend, da ich ab 1.10. tatsächlich eine Stelle habe, für wenige Stunden die Woche, mehr wollte ich mit unserem Nachwuchs auch nicht, da er noch daheim betreut wird. Es geht in die Schule und ich werde unterrichten. Hätte ich nie gedacht, dass es mich dorthin wieder zurück bringen wird und ich bin sehr gespannt, wie es wird. DENN die BACHELOR-THESIS will geschrieben werden. Das Gruppenreferat im Kommunikationsmodul ist erfolgreich abgehakt, das war der letzte ausstehende Haken (außer dem Praktikumsbericht). Es war herausfordernd im virtuellen Studium ein Gruppenreferat vorzubereiten und zu halten, während man quer durch Deutschland verteilt sitzt und es auch noch immer wieder technische Probleme gibt. Ja, die liebe Technik. Die Präsentationen haben immer nicht so funktioniert, wie geplant, weil es immer wieder Animationen "zerschossen" hat, wenn es bei AdobeConnect hochgeladen wurde. Aber wir waren erfolgreich, sind im Schweinsgalopp durch die Themen, denn 5 Minuten sind schneller um, als man glaubt und haben es hinter uns gebracht. Jetzt wartet nur noch die BA. Mein erklärtes Ziel ist eine Abgabe vor Weihnachten um mir nicht die ganze Adventszeit zu "zerstören". Da sollen nur noch kleinere Korrekturen fällig sein. Das heißt jetzt 8 Wochen vollgas geben. Ich bin gespannt, ob der Plan so funktioniert. Also, die Thesis soll vor dem 23.12. im onlinecampus eingestellt sein, damit ich zur Not noch telefonisch nachfassen kann, falls etwas nicht klappt und ich Weihnachten dann wirklich genießen kann, ohne irgendeinen Gedanken ans Studium. Mein Thema ist eine absolute Herzensangelegenheit für mich und es macht mir so viel Freude mich damit zu befassen, dass ich gerne im Anschluss in diesem Bereich eine Zusatzqualifikation machen möchte. Ich befasse mich gerne mit dem doch sehr emotionalen Thema und finde es so spannend, welche unterschiedlichen Zugänge es gibt.
  15. Ich habe einen wirklich großen Büroschreibtisch, auf den ich locker alles bekomme und noch viel mehr. Ich bin wirklich dankbar, denn ich habe oft zusätzlich zu Laptop, Tablet und separaten Monitor noch Collegeblock und mehrere Bücher, die auch aufgeschlagen darauf liegen. Außerdem muss immer Platz für ein Glas und mindestens 2 Wasserflaschen sein und sonstigen Kleinkram. Ich habe einen Ball mit Ring, damit er auch mal an Ort und Stelle bleibt und bin damit sehr glücklich. Außerdem gab es beim großen Schweden einen „vernünftigen“ Schreibtischstuhl, weil ich während den virtuellen Präsenzen so schlecht auf dem ball stillen konnte mit meinem Kleinen. Ich wechsel die Sitzgelegenheiten gerne ab und manchmal vermisse ich den Swooper, den ich meinem Papa nach seinem Bandscheibenvorfall vermacht habe.
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