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Recht a la HFH

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Nachteule

82 Aufrufe

Die Klausur ist vollbracht, 50 Punkte müssten geschafft sein. Teil A, Leistungsrecht und Arbeitsrecht, je eine Fallbearbeitung war gut zu lösen. Die Frage bleibt, habe ich den Gutachterstil angewendet? Die relevanten Paragraphen wurden genannt, gute zwei DIN A 4 Seiten pro Fall geschrieben, hoffentlich kann der Dozent kyrillisch :) und im Leistungsrecht sogar einige Dinge angerissen, die nicht in der Lösung verlangt waren. (SBG X, mündlicher Verwaltungsakt)

Im Fall Arbeitsrecht hat mich nur verwirrt, dass bestimmte §§ (17 und folgende KSchG) ausgeklammert wurden. Ist nur das Kapitel nicht zu bearbeiten oder alle folgenden §§????

Der § 23 KSchG war ein Schlüsselparagraph und immer zu bearbeiten. Den habe ich jetzt weggelassen? Ob das mal klug war???

Im B Teil war Lotterie angesagt. Lösen Sie bitte nur 2 der 5 Aufgaben. Welche nehmen? Ich habe das Ausschlussverfahren gewählt, war ich irgendwie unsicher, nicht bearbeiten. Am Ende bleiben Frage 1 und 3.

Frage 1 sollte nur mit ja/nein beantwortet werden???? So stand es auf jeden Fall in der Fragestellung. Diese 4 Aussagen habe ich auch richtig beantwortet. Bei Frage 3 hat die HFH dagegen den Bock geschossen! 45 jährig, 13 beschäftigt, 19.10.08 ordentlich gekündigt, wann endet das Arbeitsverhältnis? Schön mit den Fingerchen die Monate ausgerechnet, willkommen in der Grundschule :D und danach, die reiferen Semester können sich evtl. noch erinnern, mit den Fingergrundgelenken die Monate durchgeprüft, wegen der 30 bzw. 31 Tage.

Schön brav ein Datum hingeschrieben, ist auch richtig-- doch laut Lösung gibt es dafür nur 5 statt 20 Punkte, auf einmal soll der § des BGB aufgeführt werden und eine Begründung!!!! Das gibt die fehlenden 15 Punkte. Mir stand die Galle Oberkante Unterlippe. Hätte ich mal besser eine der anderen Fragen bearbeitet. Da hätte ich auf jeden Fall 15 von 20 Punkten abgegriffen.

Nach einer gewissen Zeit der Abreaktion sind wir dann gefahren. Der Rest des Semesters durfte sich noch mit EMP vergnügen, gut das das geschafft ist und wir fuhren nach Ikea ( hallo chillie :D)

Dortmund. (Essen kostet Parkgebühren und DO liegt auf dem Heimweg) Erst mal lecker Mittagessen, kostenlosen Kaffee für alle dank meiner Familie Card und danach shoppen. Mein Frustpegel war aber schon deutlich gesunken, daher für unter 20 € aus dem Laden gekommen. Festgestellt, das die Cafeteria outsourct wurde (schon mal für die kommende BWL Klausur) und die neue Schnellkasse dank Selfservice wirklich schnell ist (Kunden übernehmen die Kosten des Händlers!, typisch Ikea, die auch schon den Transport und die Montage dem Kunden aufhalsen, auch BWL).

Ab jetzt folgt ein laues Wochenende. Danach folgt der Einstieg in die Hausarbeit. Aber irgendwie fühle ich mich nach Semesterferien und frei bis August.

Kurzer Einschub zu den Kommentaren des letzten Blocks:

@ Kathrin: Die Materialien liegen im Hinterhaus. Das steht zur Zeit leer und wartet auf eine Renovierung. Einen Schuppen oder ähnliches gibt es nicht. Dafür eine Mondlandschaft hinter dem Haus. Zudem muss ich aufschließen, da dort die Toilette, Strom- und Wasseranschluss für die Gärtner sind. Sie haben auch vorher sehr lieb danach gefragt!

Den Schlüssel kann ich nicht raus geben, da ich nur einen habe und selber an bestimmte Dinge muss, die ich da zwischengelagert habe.

@ Zippy und Rhinoa : Gedankt

@ Mischael: und hat es bei Dir auch funktioniert?


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1 Kommentar


Hallo Nachteule,

rum isse - die große Hürde im PM-Studium an der HFH :-)

Naja, ich war mal brav und habe das Feld von Hinten aufgerollt, wie vom Dozenten empfohlen.

Ich habe die Frage zum besonderen Kündigungsschutz gewählt, allerdings war ich da wirklich etwas doof. Hab glatt den Zusatz "außer die in §15 KSchG genannten" überlesen und habe natürlich auch die Betriebsratmitglieder (auch säuberlich mit Rechtsquelle *stirnklatsch*) hingeschrieben. Habe zwar dann strebsam noch 4 andere genannt. Mal schauen, ob er die einfach wertet oder mir das 5 Punkte kostet.

Dann habe ich auch die Kündigungsfrist dieses 45-jährigen genommen. Hier habe ich betreffenden Paragraphen im BGB zitiert und eben mit den Vorgaben verglichen. Klingt ja nach Deiner Aussage erstmal nicht schlecht für mich.

Das arbeitsrechtlichen Fall fand ich okay. Der ist richtgehend geflutscht. Den §23 KSchG hab ich mit drin.. stand da §17ff? Siehste, die "f"s habe ich auch überlesen *g*

Dieses Überfliegen der Texte hab ich mir wahrscheinlich schon durch die Recherche für die Hausarbeit angeeignet ;-)

Als letztes wagte ich mich an den Sozialrechtsfall. Ich wusste gar nicht wo ich anfangen soll und irgendwie wurde es mehr ein Roman als ein Gutachten. Nachdem dann auch noch die Zeit so arg knapp wurde (bin sonst immer vorzeitig fertig gewesen eigentlich), hab ich keine Zeit mehr für Rechtsquellensuche gehabt und hab aber mit dem "Stift weg"-Ruf auch im Endeffekt die Aussichten auf Erfolg noch hingeschmiert und den Fall irgendwie abgeschlossen.

Arbeitsrecht dürfte mich gerettet haben. Letztes Semester war der Schnitt 3.9 - ich möchte besser sein ;-)

Auch wenn noch 2 Tendenzmeldungen jetzt ausstehen - das Semester ist rum :D

Grüße aus Franken

Michael

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