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W-Ing. Externat

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Und weiter geht das Experiment!


jbreiter

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Nach langer Abstinenz wieder mal ein Statusbericht zu meinem Externat.

 

Die letzte Prüfungsperiode verbuche ich als Erfolg, da ich keine der drei Prüfungen nachschreiben muss. Knapp bestanden habe ich das Modul "Technischer Umweltschutz" mit einer 3,7. Bei den restlichen zwei Modulen "VWL" und "Marketing" ist es jeweils eine 2,3 geworden.

 

Für dieses Semester steht die Nachprüfung zu "Innovations- und Technologiemanagement" auf dem Plan. Hier bin ich aber noch unsicher, ob das tatsächlich mit der Anmeldung klappt.

Ansonsten habe ich mich für "Umweltökonomie" eingetragen. Dieses ist extrem aufwendig und ich habe meine Zweifel, ob ich das so ohne weiteres schaffe. Der Prof. ist jung, engagiert und fordernd. Neben eines Vortrages, einer 20-seitigen Hausarbeit und eines zweitägigen Kompaktseminars (14 h) muss man eine Klausur bestehen, die sowohl einen Theorie- als auch einen Rechenteil besitzt. Die Übungsaufgaben waren beim ersten Überfliegen ziemlich einschüchternd - und ich werde wie üblich kein einziges Seminar besuchen können ;)

 

Folgendes Zwischenfazit zum Externat:

Ein externes Verfahren kann unter bestimmten Voraussetzungen eine gangbare Studienform sein. Doch selbst, wenn diese gegeben sind (intrinsische Motivation, Studienerfahrung, beruflicher Bezug, ...), bleibt es herausfordernd. Jeder Prof. ist anders. Häufig wird in den Prüfungen extrem-spezifisches Zeug abgefragt, dass man eigentlich nur wissen kann, wenn man die Vorlesung / Seminare besucht hat. Durch die autodidaktische Vorbereitung mit Standardwerken baut man sich jedoch eher ein generelles, breit aufgestelltes Wissen auf. Da man eben nicht wirklich weiß, wo die Schwerpunkte liegen, muss man auf alles gefasst sein. Obwohl sich das tendenziell in weniger guten Noten äußert, sehe ich darin einen Vorteil des Externats. Man wird gezwungen "richtig" zu lernen. Das ist erst einmal lästig und anstrengend, aber äußerst befriedigend, sobald sich die Effekte einstellen.

Könnte ich ein Studium im externen Verfahren weiterempfehlen? Nun, das kommt sicher darauf an, was man erreichen will. Dümmer wird man dabei sicher nicht :)

 

In diesem Sinne...

 

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2 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Zitat

Neben eines Vortrages, einer 20-seitigen Hausarbeit und eines zweitägigen Kompaktseminars (14 h) muss man eine Klausur bestehen, die sowohl einen Theorie- als auch einen Rechenteil besitzt.

 

Wie viele ECTS gibt dieses Modul denn? Wie bildet sich die Modulnote? Eigentlich sollte es innerhalb eines Moduls auch nur eine Prüfung geben...

 

Viel Erfolg weiterhin bei dem etwas exotischen, aber sehr interessanten Vorhaben! Ich bin sehr gespannt auf weitere Berichte :26_nerd:

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Es gibt 6 ECTS. Die Kompaktseminare als solche werden nicht benotet. Es gibt aber eine Anwesenheitspflicht, da dort die Vorträge der gesamten Seminargruppe gehalten werden. Die Inhalte sind wohl prüfungsrelevant.

Laut Modulbeschreibung gilt 20% Vortrag, 40% Seminararbeit und 40% Klausur.

Formal wird das wohl als eine Modulprüfung betrachtet, die aus mehreren Teilen besteht. :) So etwas kenne ich aber auch schon aus meinem vorherigen Studium.

 

Und besten Dank!

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