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B.A. Präventions- und Gesundheitsmanagement

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Das Chaos hat Struktur -- Wirklich, echt, nein im Ernst


polli_on_the_go

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Das Thema Betriebliches Gesundheitsmanagement finde ich wirklich interessant. Ich kann mir sogar vorstellen vielleicht beruflich in dem Bereich weiterzudenken. Natürlich fällt mir auch auf, wie oft es zu begrifflichem Durchmengen in beruflichem Kontext kommt. Mein Abo für das Fitnesstudio von meinem Arbeitgeber ist doch betriebliches Gesundheitsmanagement, die ergonomischen Stühle am PC Arbeitsplatz, ist es das? Und was ist mit den Arbeitsschutzschulungen, die mich vor gesundheitlichen Folgen beim Umgang mit Gefahrstoffen schützen wollen?

Jetzt zu sagen, dass es nicht zum BGM gehört wäre falsch, aber es als BGM zu bezeichnen betrieblicher Arbeitsschutz, Gesundheitsförderung und eben Betriebliches Gesundheitsmanagement hängen irgendwie zusammen und sind doch nicht das gleiche. Konkret nimmt das BGM die Planungs, Struktur und Steuerungsfunktion der einzelnen Maßnahmen innerhalb eines Betriebes ein und führt sie zu einem Gesamtkonzept zusammen.  Entsprechend muss ich eigentlich auch keine Physiotherapeutin oder Arbeitsmedizinerin sein um BGM Maßnahmen mit zu gestalten und planen. Leider sieht das in der Arbeitswelt aber anders aus, weswegen ich mich noch intensiver damit befassen muss, ob in meiner Region das überhaupt eine Option ist, da ich weiß, dass die einzelnen Anbieter primär auf obige Qualifikationen setzen, weil sie zeitgleich die Angebote auch selber bedienen.

Naja nun aber zu dem Titel. Ich erlebe gerade ein kreatives FM (Fallaufgaben Management). Man mag es kaum glauben aber dieses Chaos hat Struktur.

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Die Hauptakteure wären da, links oben die Erinnerung, dass die Klausur ansteht und auch die Thesis noch ein wenig Input braucht (u.a. mit den Stars Statistik mit SPSS, Statistik kompakt für Dummies, Forschungsmethoden der Psychologie), gefolgt von Instrumenten zur Bedarfsanalyse des BGM und die grobe Erinnerung, dass man durchaus mal trinken sollte, wenn man konzentriert arbeitet. Man mag es kaum glauben, aber ohne groß zu suchen, weiß ich noch wo ich gerade was für welche der 8 Aufgaben suchen muss. Von den 12 Seiten sind aktuell 2 geschrieben und eine Hauptgrafik ist erstellt. Die TeX Struktur steht. Im Moment nutze ich Jabref etwas weniger und gebe die paar Literatureinträge direkt in BibTex ein, das spart etwas Frust. 

Ich merke mittlerweile, wie nervig es ist, wenn ich noch mal ein Office Produkt nutzen muss, es sieht nie aus, wie ich es wirklich haben will. Da bin ich jetzt wohl verwöhnt, um so mehr ich in TeX reinwachse. Es war definitiv die richtige Entscheidung bereits einige Arbeiten vor der Thesis mit der Umstellung zu beginnen und ich kann es tatsächlich jedem empfehlen, der im Studium viel schreiben muss. Ja am Anfang braucht es Einarbeitung, wird Frust kosten aber irgendwann, sieht man die Fehlermeldung und weiß, was man vergessen hat oder zumindest wo man suchen muss.

 

Für heute ist aber Schluss. Ich werde jetzt noch etwas beim Stricken entspannen. Der Schal für eine Freundin möchte fertig werden, denn bei der schneit es schon.

Bearbeitet von polli_on_the_go
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1 Kommentar


Empfohlene Kommentare

  • Community Manager
Markus Jung

Geschrieben

Was LaTeX angeht, kann ich nur zustimmen - es kostet Schweiß, lohnt sich aber.

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