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Bachelor in 2 Jahren

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4 Millionen Schritte als Zeichen der Entschleunigung - KW50

AngehenderAltenpfleger

225 Aufrufe

Moin Moin,

 

als ein Mensch welcher, was den regelmäßigen Lesern auffgefallen sein sollte, alles messen muss, habe ich natürlich einen Schrittezähler im Handy. Seit ich im Dezember 2014, nach dem 3ten Platten innerhalb von 2 Tagen, das Fahrrad in die Ecke geschmissen habe, mache ich alle Erledigungen in meinem Leben zu Fuß oder (bei Strecken über 5 Kilometern) mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Nun wollte ich für meine Jahresstatistik den Schritte zähler mal überprüfen und mit fiel auf, dass ich die Daten der ersten 7 Monate diesen Jahres noch im alten Handy habe. Auf dem neuen Handy habe ich mir den Schrittezähler erst im November zugelegt. Ich habe also den Durchschnitt der aufgezeichneten Monate ausgerechnet und für August, September und Oktober eingesetzt und siehe da, am 14.12.2017 habe ich tatsächlich die 4 Millionen Marke erreicht. Im gesamten Jahr 2016 waren es "nur" 3.783.581 Millionen und in 2017 fehlen mir noch 2 Wochen. 

Wenn ich kurz nachrechne macht das bei 75cm Schrittgröße ca. 3000 Kilometer. bei einem Schnitt von 4km/h (der Durchschnitt zeigt mir meine App an) sind das 750Stunden was knapp 31 Tagen entspricht. Ich bin dieses Jahr also fast einen Monat gegangen. Das ist ein Monat, den ich mit mir alleine verbracht habe. (Das Gehen auf der Arbeit [in der Pflege] zählt nicht dazu, da ich dort das Handy an 9 von 10 Tagen immer im Dienstzimmer lasse und nicht mit mit rum schleppe.)

 

Vielleicht ist auch das einer Gründe warum ich viele nicht verstehen kann, die sagen, das sie kaum Zeit für sich haben und gar nicht wissen, wann sie an ihre Zukunft denken, geschweige denn eine Zukunftsvision entwickeln sollen. Ich kann von mir nur sagen, dass das Gehen mir immer wieder hilft, meine Gedanken schweifen zulassen, aber auch zu fokussieren, wenn es notwendig ist. Die Ideen, die mir dann kommen werden dann sofort in mein Gedankenbuch aufgenommen, um nicht einen Gedanken doppelt denken zu müssen. Auch die Anzahl der Termine pro Tag ist bei mir stark begrenzt, da einfach die Fußwege zu lang werden. So muss ich mich immer zwischen Einladungen entscheiden und nehme natürlich nur die an, die mich auch wirklich weiterbringen.

Hieran möchte ich direkt mit einer neuen Entdeckung anschließen. Auf spotify kann man auch ohne Premium-Account Podcasts runterladen und offline hören. Seit zwei Wochen begleiten mich jetzt Dr. Stefan Fräddrich/GEDANKENtanken und Christian Bischoff auf meinen Wegen und mir gefällt es sehr gut.

 

Gestern habe ich dann die nächsten zwei Fallaufgaben fertiggestellt. VWL II und externe Kostenrechnung sind jetzt bei der ersten Korrekturleserin, die anderen drei FAs (2xRecht, 1xVWL, sind weiterhin beim zweiten Korrekturleser). Für die interne Kostenrechnung habe ich heute die ersten zwei Hefte durchgelesen und mich auch schon für die Klausur am 13.01 in Hamburg (11:30) angemeldet. Zudem spiele ich mit dem Gedanken mich auch für die BWL am Morgen (9:00) anzumelden. Ich weiß aber nicht, ob ich das packe, da BWL nun doch schon etwas her ist und ich mich nochmal stark einlesen muss und ob ich das machen möchte, wenn ich sowieso noch für ne andere Klausur lernen muss weiß ich noch nicht.

 

Da mir das Gehen alleine nicht reicht, war ich diese Woche natürlich weiterhin beim Sport ;). 6 mal bei 7 Tagen +  einmal joggen kann sich sehen lassen. Seit der KW46 habe ich jetzt insgesamt 5,2 Kilo verloren und in der gesamten letzten Woche, außer einem übriggebliebenem Kuchenstück vom Grünkohlessen, keine Süßigkeiten gegessen.

Das Führungszeugnis und das medizinsiche Gutachten sind auch fertig, sodass ich mich zur Prüfung anmelden kann. Eine Woche Schule steht mir noch bevor und dann habe ich erstmal bis zum 30.12 frei und ab dem 6.01 fängt dann auch mein Urlaub an.

 

Plan für nächste Woche ist es die FA der internen Kostenrechnung anzufgangen und anfangen die Gerontologie-Hefte zu lesen.

Zum Ende möchet ich noch ein Buch/Hörbuch empfehlen: "Die Kunst des guten Lebens" von Rolf Dobelli

 

Gruß

 

 

 



3 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Ich gehe auch viel zu Fuss und bin stolz auf meine mehr als drei Millionen Schritte in diesem Jahr. An dich komme ich also noch nicht ran ;).

 

Danke für den Lesetipp. Habe ich mir mal vorgemerkt. Mir gefällt besonders, dass das Buch in kleine Häppchen aufgeteilt ist.

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AngehenderAltenpfleger

Geschrieben

vor 2 Minuten, Markus Jung schrieb:

Ich gehe auch viel zu Fuss und bin stolz auf meine mehr als drei Millionen Schritte in diesem Jahr. An dich komme ich also noch nicht ran ;).

 

Danke für den Lesetipp. Habe ich mir mal vorgemerkt. Mir gefällt besonders, dass das Buch in kleine Häppchen aufgeteilt ist.

 

3 Millionen ist doch auch schon ne ganze Menge. Ich hatte mit meinem Kollegen letztens noch diskutiert und behauptet, dass kaum einer auch nur die Hälfte meiner Schritte in einem Jahr schafft.

Würdest du denn auch sagen, dass die Zeit, die man zu Fuß verbringt, einem auch qualitativ mehr bringt, im Sinne vom "Gedanken-fließen-lassen"?

 

 

Ich bin von dem Hörbuch begeistert und werde es wohl zeitnah ein zweites Mal hören.

 

Gruß

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vor 20 Stunden, AngehenderAltenpfleger schrieb:

Würdest du denn auch sagen, dass die Zeit, die man zu Fuß verbringt, einem auch qualitativ mehr bringt, im Sinne vom "Gedanken-fließen-lassen"?

 

Auf jeden Fall. Wobei das für mich schon etwas davon abhängt, wo ich unterwegs bin. Ob ich also wirklich meinen Gedanken nachgehen kann, oder bei fast jedem Schritt anderen Menschen (oder Hunden) oder Autos ausweichen muss etc. Wenn ich nicht aus Gründen meiner Familienkonstellation (meine Kinder wohnen sehr ländlich - mit öffentlichen Verkehrsmitteln kaum zu erreichen) darauf angewiesen wäre, würde ich vermutlich komplett auf ein Auto verzichten. Die meiste Zeit steht es bei mir eh nur rum und verursacht Kosten ;)

 

Wobei ich von vielen weiß, dass sie auch beim Auto fahren ihre Gedanken fließen lassen können. Nur tue ich halt zu Fuß auch noch aktiv und doch "nebenbei" etwas für meine Gesundheit. Abgesehen vom Kieser-Training bin ich ansonsten sportlich kaum aktiv.

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