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Das 1. Modul - Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten


Muppfel

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Hallo zusammen,

 

wie bereits geschrieben habe ich noch in der Nacht meines Studienstartes meine ersten zwei Kurse gebucht. Nämlich Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten und Psychologie. Ich war so aufgeregt, dass ich kaum schlafen konnte 😅

Also habe ich vom Bett aus die Module gebucht, als ich festgestellt hatte das man mir schon meine Zugangsdaten gemailt hatte. Schließlich wusste ich ja nicht wie lange es dauert bis diese freigeschaltet werden, und ich wollte auch schnellstmöglich die Papierskripte in den Händen halten.

 

Anschließend habe ich zwar noch kurz versucht weiter zu schlafen, aber letzen Endes bin ich dann doch früh hoch um mich mit den neuen Systemen zu beschäftigen. Erfreut habe ich festgestellt, dass ich in MyCampus bereits Zugriff auf die gebuchten Module hatte. Und auch ein Art Einführungskurs war online gestellt, indem es zu vielen Punkten von Care und MyCampus sowohl Erklärtexte gab, als auch Einführungsvideos und Podcasts usw.

 

Also habe ich damit angefangen und mir viele Informationen zum allgemeinen Ablauf eingeholt und mich selbst in beiden Seiten gründlich umgeschaut: Wo finde ich was? Wer ist für was zuständig? Wie sind die Lernmaterialien aufgebaut? Wie registriere ich mich für eine Prüfung? Auf diese Fragen und noch viele mehr konnte ich schnell antworten finden.

 

Dann konnte es endlich losgehen: Als erstes wollte ich "Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten" bearbeiten. Zum einen weil dieses Modul auch im Studienablaufplan als erstes vorgeschlagen wird, zum anderen weil ich hoffte hier mit einem leichten Modul starten zu können. Also hab ich mir das digitale Skript angeschaut. Schön war, dass es in mehreren kleinen Lektionen unterteilt war. Für jede Lektion gab es ebenfalls ein Vodcast/Podcast, als auch ein aufgezeichnetes Live-Tutorium. Nach der Bearbeitung einer Lektion kam noch ein kurzer Online Test zu der Lektion und weiter gehts.

 

Außerdem habe ich gesehen, dass am selben Abend sogar in dem Modul ein Live-Tutorium stattfinden sollte. Da musste ich natürlich unbedingt teilnehmen! Von dem Tutorium war ich absolut begeistert. Es wurde eine kurze Präsentation gehalten, das Format kannte ich bereits aus den Aufzeichnungen. Aber im Anschluss daran folgte eine ausführliche Fragerunde. Meine Kommilitonen fragten, der Tutor beantwortete. Ich habe mich an diesem Abend nicht getraut selbst was zu fragen, aber habe auch an den folgenden Wochen die Live-Tutorien genutzt, und dort viel Fragen können.

 

Durch das Skript selbst bin ich leicht durchgekommen, ich schaute mir das Vodcast an, las das Kapitel im Skript, ggf. noch die Aufzeichnung vom Tutorium, dann den Test und auf zur nächsten Lektion. So war ich ruck zuck mit dem Skript durch und beschäftigte mich dann mit der Prüfungsleistung die zu erbringen war: Eine Hausarbeit sollte geschrieben werden. 😨

 

Das freie Schreiben lag mir noch nie zu richtig, aber nun gut: Wird schon schief gehen! Es standen zwei Themen zur Auswahl, entweder "Was ist Wissenschaft" oder "Unterschied qualitative und quantitative Forschung". Ich habe mich ohne zu zögern für das zweite Thema entschieden und mit meinen Recherchearbeiten begonnen. Irgendwie hatte ich keinen Plan wo ich anfangen sollte, wie das Thema angehen und auch konkrete Beispiele zu den Forschungsmethoden konnte ich nicht finden. Also habe ich mich umentschieden und das theoretischere erste Thema gewählt.

 

Leider habe ich keine gute Uni-Bibliothek in der Nähe, sodass ich mehrere Bücher gebraucht online gekauft habe. Wenige andere konnte ich über die IUBH online beziehen. Irgendwann saß ich dann also am Schreibtisch, von Büchern umgeben, und blätterte ein Buch nach dem anderen durch auf der Suche nach einer Erleuchtung. Oder zumindest etwas was einem Plan ähneln könnte. 😅 Irgendwann wusste ich also zumindest, was für Inhalte ich in diese Hausarbeit einbringen wollte. Um diese ansatzweise klar zu gliedern kam für mich schnell eine chronologische Gliederung in Betracht, und somit auch was für Themen ich noch reinbringen sollte, damit es vollständig ist.

 

Ich konnte also endlich anfangen. Ich habe eine Gliederung und eine Einleitung geschrieben. Anschließend habe ich mich Kapitel für Kapitel durchgearbeitet. Zu jedem Kapitel nochmal meine Literatur gesichtet, die Essenz rausgeschrieben, Fussnote rein und ins Literaturverzeichnis mit aufgenommen. Irgendwie war der Weg zwar sehr mühselig, aber für mich hat es einigermaßen funktioniert. Als mein Freund den Text dann Korrektur gelesen hat, hat er fast die Hände übern Kopf zusammengeschlagen 😥 Vor lauter Texten, an jeder Zeile saß ich Ewigkeiten, hat meine Grammatik wohl sehr gelitten. Aber mit seiner Hilfe konnte auch das schnell behoben werden. 4 Wochen später saß ich also vor meiner fertigen Hausarbeit. Auch wenn ich viele Tipps und Anregungen aus den Live-Tutorien ziehen konnte, hatte ich letzten Endes doch keine Ahnung, ob es das war was von mir erwartet wurde.

 

Oftmals war ich total verzweifelt und wusste einfach nicht weiter. Und auch wenn die Live-Tutorien gut waren, fehlte mir doch ein geeigneter Leitfaden und Ansprechpartner. Im Fernstudium ist man halt größtenteils auf sich alleine gestellt. Ich habe immer einen Austausch mit anderen gesucht, zu diesem Zeitpunkt aber keinen guten gefunden. Weder die Gruppen bei der IUBH, noch bei Facebook schienen mir dafür geeignet. Wenn ich mal eine Kommilitonin angeschrieben hatte, kam keine Antwort. Das Forum für das Modul war größtenteils auch nur eine Fragensammlung, ohne dass sich jemand die Mühe gegeben hätte zu antworten. Von daher war der Gedanke des Aufgebens immer wieder Present für mich. Aber ich habe durchgehalten und die Hausarbeit dann am 17.09. hochgeladen, einen Monat und einen Tag nach Studienstart. Ich war so erleichtert und habe doch tatsächlich gedacht, dass ich jetzt schon das schlimmste Modul hinter mit hätte.

 

Mitlerweile habe ich meine Note erhalten, ich habe mit 2,0 bestanden und bin damit zufrieden. Leider konnte ich aber mit den Bewertungshinweisen nicht sehr viel anfangen. Meine Sprache hat unter anderem am schlechtesten abgeschnitten, das ist wohl sehr individuell, aber ok. Ebenfalls Punktabzug hat mein Literaturverzeichnis bekommen. Aber gerade hier ging leider nicht für mich hervor warum. Was sollte ich das nächste mal besser machen? Ich muss ehrlich sagen, ich habe keine Ahnung. Außerdem war neben meinen Fazit ein Fragezeichen, aber auch hier weiß ich leider nicht was genau das aussagen soll. Da das Endergebnis aber gut ist, habe ich das einfach mal so hingenommen, auch wenn ich mir ein aussagekräftigeres Feedback gewünscht hätte.

 

Außerdem konnte ich über Facebook einer tollen WhatsApp-Gruppe beitreten, sodass ich auch endlich den Kontakt zu Mitstudenten habe, den ich verzweifelt gesucht habt.

 

Also: Ende gut, alles gut und auf zum nächsten Modul!

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2 Kommentare


Empfohlene Kommentare

  • Community Manager
Markus Jung

Geschrieben

Was das Feedback angeht würde ich dir empfehlen zu überlegen, ob du nicht doch nachfragen möchtest. Es geht ja vor allem darum, Hinweise für künftige Arbeiten zu erhalten - und das geht nur mit qualifizierten Rückmeldungen.

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Ich würde auch noch einmal um genauere Rückmeldung bitten, denn schließlich ist doch das Modul genau dafür da, dass man das Anfertigen von wissenschaftlichen Arbeiten lernt.

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