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Der Start - nicht so holprig, wie gedacht.


Anyanka

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Ich bin ehrlich: ich hatte schon reichlich Respekt vor dem Studium. Mein Abitur ist satte 22 Jahre her, der Abschluss meiner Ausbildung immerhin gute 18. Und seitdem habe ich, von einigen (nicht gerade anspruchsvollen...) Fortbildungen mal abgesehen, nicht mehr wirklich auf dem Hosenboden gesessen und gelernt, geschweige denn eine Klausur oder Hausarbeit geschrieben.

Aber: was man will, muss man zumindest ausprobieren, also frisch, fromm, fröhlich, frei ans Werk. 

 

Pünktlich am frühen Morgen des 15. Novembers erhalte ich meine Zugangsdaten für das Studium an der IUBH. Ich kann mich also bei Care und MyCampus einloggen und dort das erste Modul buchen, mir alles in Ruhe anschauen und ein bisschen darüber schmunzeln, dass ich bei Amazon Prime und Subway jetzt Studentenrabatt erhalte.

 

Mein erstes Modul ist "Einführung in die Soziale Arbeit", denn das Skript dazu konnte ich bereits über einen Testzugang einsehen und habe daher bereits vor dem offiziellen Studienstart mit dem Lesen begonnen.

Ich richte mir meine neue IUBH-Email-Adresse in Outlook ein, erstelle mir ein Evernote-Konto, installiere BrainYoo und... hier sollte jetzt "lege richtig los" stehen, aber die ersten Tage verbringe ich tatsächlich damit, eine einigermassen ausgeklügelte Strategie zu finden, um mir den Stoff zu erarbeiten.

Erst das Skript durcharbeiten oder doch lieber für eine erste Übersicht die Vodcasts schauen? Die aufgezeichneten Tutorien nutzen oder lieber auf das nächste Live-Tutorium warten? 

In den nächsten Wochen finde ich für mich ein System, dass sich gut anfühlt und bei dem ich das Gefühl habe, "es bleibt was hängen". Ich denke, da muss tatsächlich jeder Fernstudent seinen eigenen Weg gehen - die Kehrseite der Flexibilität ist eben, dass keiner neben einem steht und einem einen genauen Stundenplan vorgibt, oder einen gar zum Lernen ermuntert.

 

Alles in Allem war (und bin) ich aber sehr zufrieden. Ich habe tatsächlich trotz aller familiärer Verpflichtungen genug Zeit zum Lernen gefunden, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben, dass Kinder oder Göttergatte zu kurz kommen. Und, genauso wichtig: auch ICH bin nicht zu kurz gekommen, ich hatte an keinem Punkt bisher das Gefühl, es nicht schaffen zu können oder mich zu überfordern. Also wohl erstmal alles richtig gemacht - wie es in den nächsten Jahren weiterläuft, wird sich zeigen.

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5 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Schön, dass du dich trotz familiärer Verpflichtungen zu einem Fernstudium entschieden hast. Ich wünsche dir viel Erfolg.

 

Diese Flexibilität hat wahrhaftig zwei Seiten. Zwar gibt es keine (bzw. sehr wenige) wahrzunehmende Termine, allerdings kommt man dann aber auch ziemlich schnell in Versuchung, alles doch etwas schleifen zu lassen.

 

Du wirst im Laufe der Zeit schon deine eigene Strategie finden, um den Stoff optimal bearbeiten zu können. Kannst du dich vielleicht noch vage dran erinnern, was für dich in der Schule und Ausbildung am besten war? Zumindest für die vergleichbaren Parts  :)

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Vielen Dank für die guten Wünsche.

Schule und Ausbildung haben sich  tatsächlich einfach anders angefühlt, dort war natürlich viel mehr Struktur vorgegeben. Die Ausbildung war auch eine schulische Variante, daher auch da: Stundenpläne und feste Klausurtermine. Natürlich habe ich inzwischen allein durch meine Lebenserfahrung in Beruf und Familie sehr viel mehr organisatorische Fähigkeiten erworben,  die mir jetzt im Studium zu Gute kommen. Aber man merkt dann auch, dass einem das lernen vielleicht früher doch etwas leichter gefallen ist.  Man gewöhnt sich aber wieder dran, und solange ich motiviert bin und Spaß am Stoff habe, wird es sicher klappen!

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Erfahrungen aus der Praxis können echt von Vorteil sein. Möglicherweise kannst du bei manchen Modulen aus der Erfahrung punkten. 

 

Am Anfang hatte ich so zwei, drei Wochen gebraucht, bis mein Hirn sich wieder auf den Lernmodus eingestellt hat. Also nicht verzagen, wenn es zu Beginn nicht so flott laufen sollte, wie du es dir wünschst. :)

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Einführung in die Soziale Arbeit ist gut für den Anfang. Ist ja nur die Übersicht über das gesamte Thema. Ich hab mich immer auf ie Scripts konzentriert, die Vodcast nur als Ergänzung vor der Klausur, nebenbei geschaut. Die sind nicht so toll, aber für nebenbei etwa wenn man Haushalt macht passt das als Infoquelle :)

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 Ja, ich fand das Thema auch gut zum Einstieg. Letztendlich habe ich die Vodcasts immer als erste Übersicht geschaut (über die Qualität lässt sich schon etwas streiten), und danach das passende Kapitel im Skript durchgearbeitet, das war für mich eine gute Lösung. 

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