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3. Modul - Allgemeine Psychologie


Muppfel

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Hallo zusammen,

 

nachdem ich mit Psychologie durch war, stand die große Frage im Raum, welches Modul ich als nächstes bearbeiten sollte. Laut meiner Devise, nach jedem guten Modul ein schlechtes Modul zu bearbeiten, dachte ich es sei womöglich an der Zeit für ein Wirtschaftsfach... Aber nach dem ich mir die Kurse angeguckt habe, habe ich festgestellt das die meisten die für mich interessant sind, gerade neu aufgelegt werden: BWL, Recht, Marketing. Da ich bereits gehört habe, das die Module verkürtzt und vereinfacht werden sollen, habe ich die mal auf die lange Bank geschoben und mir die Inhalte von den anderen Modulen angeschaut.

 

Hängen geblieben bin ich bei: Allgemeiner Psychologie! Dies stand zwar laut Empfehlung erst im zweiten Semester an, aber die Inhalte schienen sehr ähnlich mit dem vorherigen Psychologie-Kurs, das ich einfach nicht wiederstehen konnte! Also Kurs gebucht, und los gehts! 😎

 

Allerdings war der Anfang dann doch sehr holprig.. Am Anfang die biologischen Grundlagen, der Aufbau des Gehirns und gefühlt unzählige lateinische Fachbegriffe. Diese wollten einfach nicht in meinen Kopf.. Als ich meinem Freund dann mein Leid geklagt hatte, fragte er mich nach den einzelnen Begriffen. Zusammen haben wir dann überlegt was für Eselsbrücken dazu funktionieren könnten. Und, es hat tatsächlich geholfen! Schon alleine das drüber reden und die eigene Kreativität benutzen hat enorm geholfen. Das einige, wenn auch teilweise sehr absurde, Eselsbrücken dazu gekommen sind, hat das ganze noch mehr den Schrecken genommen. Ich glaube einige der Fachbegriffe werde ich mein Leben lang nicht mehr vergessen 😋

 

Eine weitere Umstellung waren die Lernformate. Das Modul selbst war zu dem Zeitpunkt noch so neu, das noch wenig Inhalte zur Verfügung gestellt worden sind. Sprich: Es gab keine Vodcasts, Podcasts und keinerlei Tutorien.  Also habe ich mich ganz und allein auf das Skript konzentriert.

 

Vorteil war auf jeden Fall, das ich dadurch jede Menge Zeit sparen konnte. Ruckzuck war das Skript bearbeitet, sämtliche andere Zeitfresser sind weggefallen. Karteikarten habe ich jetzt mehr pro Lektion angelegt, ich wollte nicht noch mal den Fehler machen, Prüfungsstoff gar nicht erst zu lernen, da ich dies nicht abgespeichert hatte.

 

In der Karteikarten-App habe ich außerdem mit einem neuen Abfrage-Modus weitergemacht. Vorher habe ich nur den Langzeitgedächtnismodus benutzt. Das bedeutete, die App hat selbstständig jeden Tag gezielt Karten abgefragt, wenn man die Lösung wusste wurde der zeitliche Abstand des Abfragens vergrößert, ansonsten verkleinert. Jetzt habe ich noch den Powermodus dazugenommen. Das heißt: Es gibt insgesamt 6 Kästchen, am Anfang des Lernens sind alle im ersten Kästchen. Je niedriger das Kästchen, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass die Karte abgefragt wird. Sobald man eine Karte weiß, rutscht sie ein Kästchen weiter, weiß man sie nicht, rutscht sie eins zurück (wenn möglich).

 

Sobald ich eine Lektion bearbeitet habe, habe ich die Karteikarten im Powermodus gelernt, bis alle Karten im Kästchen 3 oder 4 waren. Als ich das ganze Skript auf dieser Weise durchgearbeitet hatte, habe ich wieder die App benutzt und habe solange gelernt bis alle Karten im letzten Kasten angekommen sind. Somit habe ich also auch alle Karten wiederholt, die am Anfang des Skriptes drankamen. Da die Anfangslektionen in meinem vorherigen Modul Schwierigkeiten bereiteten, empfande ich das als den besseren Weg.

 

Dann ging es, bereits nach 2 Wochen, an die Prüfung. Diese gelang mir etwas besser als die vorherige, aber gleichzeitig konnte ich die Prüfung auch deutlich schlechter einschätzen. Habe ich hier wirklich das richtige angekreuzt? Wollen die in dieser offenen Aufgabe wirklich auf dieses Thema hinaus, oder geht es doch um was ganz anderes? Ich habe zwar in allen Aufgaben was schreiben können, aber sicher war ich mir nicht überall. Allerdings lag mir gerade die letzte Aufgabe am meisten, das war die Aufgabe für die es die meisten Punkte geben sollte.

 

Nur wenige Stunden später habe ich mich in der Notenübersicht eingeloggt und konnte nicht glauben was ich da sah: Meine Prüfung sollte angeblich schon kontrolliert sein, und ich sollte mit einer 1,0 und 100% bestanden haben. Ich war überzeugt davon, dass es sich um einen Irrtum handelt, und habe direkt in der WhatsApp-Gruppe gefragt, ob schonmal jemand so eine falsche Anzeige hatte. Scheinbar kam das noch nie vor.. Als das Ergebnis nach einen Tagen immernoch da stand, fing ich es dann doch an zu glauben: Ich hatte volle Punktzahl! Wahnsinn! 😀😀😀

 

Ganz allgemein habe ich aber zu diesem Modul eher eine gemischte Bewertung. Die erste Hälfte war extrem lernlastig und auch kompliziert geschrieben. Die zweite Hälfte war angenehmer zu lesen und zu verstehen, und es mussten mehr Zusammenhänge gelernt werden, als die großen Fachbegriffe. Ab der zweiten Hälfte hatte ich auch wirklich einige Wiederholunden zum vorherigen Modul, wie ich es mir vorher erhofft hatte. Aber genau das empfand ich auch als Schwachstelle: Die Inhalte wurden wiederholt, aber nicht weiter vertieft. Einge Themen wurden sogar anders erklärt und definiert, als es vorher der Fall war. Ich war also gezwungen "umzulernen". Prüfungsrelevant ist nämlich immer nur das Skript des jeweiligen Moduls. Außerdem war mit der Stoff nicht tief genug. Ich denke, wenn man die Wiederholungen zum anderen Modul weggelassen hätte, hätte man wahrscheinlich mehr in die Tiefe gehen können. Einige Themen wurden mir einfach zu oberlächlich bearbeitet. Nichts desto trotz hatte ich natürlich den Vorteil so einige Seiten nur kurz überblättern zu müssen, was durchaus auch angenehm war. Aber meine Vorstellung war leider eine andere.

 

Letzen endes hat mir aber auch dieses Modul Spaß gemacht, und das Ergenis ist natürlich Traumhaft 😁

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6 Kommentare


Empfohlene Kommentare

  • Community Manager
Markus Jung

Geschrieben

Glückwunsch zum perfekten Ergebnis :).

 

@Heiko79: Brainyoo wird von der IUBH zur Verfügung gestellt, siehe auch der vorherige Beitrag von Muppfel. Einen Austausch über weitere Lernkartei-Systeme findest du hier:

Und hier einen Erfahrungsbericht speziell zu Brainyoo:

 

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Genau, die App die ich benutze ist Brainyoo. Ich bin damit sehr zufrieden, die kann und macht alles was ich möchte, theoretisch hätte sie sogar noch mehr Möglichkeiten und Funktionen die ich gar nicht nutze. Trotzdem fande ich die Benutzung von Anfang an sehr intuitiv und nicht kompliziert. Allerdings habe ich noch keine andere App probiert, andere sind möglicherweise auch gut.

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Würdest du mir deine Eselsbrücken für die ganzen Fachbegriffe verraten? Ich bin ja auch gerade bei Allgemeine Psychologie...

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Sorry für die späte Antwort @Moondance.

Ich bezweifle ehrlich gesagt das meine Eselsbrücken dir helfen, die sind irgendwie schon sehr speziell und individuell.

Aber ein kleines Beispiel:

Medulla oblongata: Hier hab ich mir die Frage gestelle ob eine Medusa lange mit Ata (ein Scheuermittel) putzt. Also Medusa-ob-lang-ata. Dann mussten nur noch kleinere Feinheiten geändert werden bis zum korrekten Fachbegriff. Hat mir super geholfen, ich werde den Begriff nicht mehr vergessen, aber ich glaube anderen hilft diese vermeintliche Eselsbrücke nicht.

Und das war noch einer meiner besten Eselsbrücken 😂

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Ah, cool! 😁 Die Eselsbrücke würde bei mir schon scheitern, weil ich noch nie von Ata gehört hab 🤣

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