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Schwerer als Gedacht - der Faktor Zeit

SvenJJ

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So, eigentlich wollte ich ja jeden Mittwoch etwas schreiben. Letztes mal war ich etwas zu früh, dieses mal etwas zu spät. Ich möchte berichten warum.
Das Wochenende war extrem Produktiv, ich konnte das neue Thema Brüche abschließen und beenden und auch die Speziellen Symbole wie Sigma, Allquantor usw. paar dieser Dinge haben mich irgendwie an For Schleifen erinnert, aber ich erinnere mich nicht das ich dieses Thema jemals in der Schule behandelt habe. Vielleicht hatte ich es auch einfach nur gut verdrängt? Ich weiß es wirklich nicht, das war auch das erste Thema bei dem ich die Erklärungen im Heftchen als nicht ausreichend empfunden habe. Ich musste meinen Freund google zu Hilfe ziehen. Aber ich habe paar gute Youtube Videos gefunden und dann war das eigentlich garnichtmal so schwer. Mit dem Wochenende war ich extrem zufrieden, insbesondere weil ich etwas "unbekanntes" gelernt habe und das doch recht flott ging. Montag habe ich nochmal kurz wiederholt, die nächsten Tage waren aber dann leider nicht mehr so produktiv.

Es fällt mir verdammt schwer Beruf, privates und das Studium gerade vernünftig unter einen Hut zu bekommen. Dienstag war ich sehr alle und dachte mir, heute mache ich mal nicht soviel. Mittwoch hatte ich einen Termin mit einem Vorgesetzten und sehr heftige Migräne. Nach dem Termin habe ich früher Feierabend gemacht und mich ins Bett gelegt, am Donnerstag musste ich ausnahmsweiße um 4 Uhr morgens schon raus, ich war den ganzen Tag wie ein Zombie, nach Feierabend musste ich nochmal zu einem privaten Termin bei der Stadt, die haben bei uns nur Donnerstags Nachmittags auf(sonst nur vormittags). Als ich Zuhause ankam bin ich sofort eingeschlafen. Freitag fühlte ich mich total gerädert und gönnte mir mal eine Runde Motorrad fahren. Auch wenn das Wetter nicht so toll war, das hat meinen Endorphinakku wieder etwas geladen. Ich bin früh ins Bett gegangen, heute morgen aufgestanden, Brötchen geholt, Kaffee gekocht, es kann los gehen, das tat gut, ich bin jetzt wieder erholt doch über die Tage ist jetzt vieles liegen geblieben, auch mein Haushalt.

Ich glaube ich habe mich ein bisschen verzettelt mit meiner herrangehensweiße. Jetzt habe ich keinen geregeleten Ablauf mehr, sondern habe überall große Haufen an Arbeit liegen, die ich jetzt erstmal abarbeiten werde. Sowohl privat als auch im Studium bzw. Mathevorkurs. Ich dachte nicht dass das so große Probleme bereitetn würde aber sofort wie etwas nicht nach Plan läuft, wirft es einen doch ganz stark zurück. Wie als würde man mit Bällen jonglieren. Mit 3 klappt es ganz gut doch plötzlich kommt ein vierter dazu und alles fällt zusammen.


Naja, zumindest habe ich jetzt wieder was gelernt. Außer Brüche und Symbole meine ich und zwar meine eigene Verzettelung. Ich werde jetzt auch daran arbeiten damit alles mehr Struktur bekommt, besser die Zeit einplanen. Ich bin trotzdem noch optimistisch und es macht mir nachwievor noch sehr viel Spaß. Ich mache mich mal an die Hausarbeit, je eher das fertig ist desto eher kann ich mich an Potenzen setzen.



7 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Da ist der Vorkurs doch eine gute Übungsmöglichkeit, da eine gewisse Routine rein zu bekommen, auch wie du mit ungeplanten Änderungen und auch Erschöpfung umgehen kannst. Solche Phasen wird es immer wieder geben.

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die Speziellen Symbole wie Sigma, Allquantor usw. paar dieser Dinge haben mich irgendwie an For Schleifen erinnert

Schöner Vergleich. Manchmal muss man sich Stoff "passend machen", indem man ihn zu irgendwas in Bezug setzt, was einem geläufig ist.

 

Seymour Papert, Miterfinder der Programmiersprache Logo, berichtet in seinem Vorwort zu "Mindstorms", dass er sich als Kind sehr für mechanische Getriebe interessierte. Und dass er glaubt, dass er sich manche Themen der Mathematik daran erschließen konnte.

 

Zitat

Aber ich habe paar gute Youtube Videos gefunden und dann war das eigentlich garnichtmal so schwer.

Die Fähigkeit, sich selbst Informationen zu beschaffen, wenn man mit dem dargebotenen Material nicht weiterkommt, ist für ein Fernstudium sehr wichtig. Ich habe den Eindruck, dass der Vorkurs für Dich wirklich ein guter Testlauf ist.

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Jetzt habe ich keinen geregeleten Ablauf mehr, sondern habe überall große Haufen an Arbeit liegen, die ich jetzt erstmal abarbeiten werde. 

 

Prioritäten setzen!

 

WAS ist wichtig und WAS kann warten?

 

Bei mir wichtig: Essen für mich und die Tiere, immer genug Wäsche zum Anziehen und die Bude grob sauber. - Besonders in Lernphasen vor einer Klausur.

 

Saubermachen im Detail kann warten, wie andere Sachen auch.

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vor 23 Stunden, Markus Jung schrieb:

Da ist der Vorkurs doch eine gute Übungsmöglichkeit, da eine gewisse Routine rein zu bekommen, auch wie du mit ungeplanten Änderungen und auch Erschöpfung umgehen kannst. Solche Phasen wird es immer wieder geben.

Ganz genau! Das war auch ein bisschen der Hintergedanke der mit eine Rolle gespielt hat bei dem Vorkurs. Letzten Endes ist ja auch etwas gutes dabei raus gekommen. Ich weiß ja jetzt das es so nicht gerade gut funktioniert. Meine Tagesplanung muss ein bisschen optimiert und verbessert werden, nicht das ich alles aufs Wochenende verschiebe und dann das ganze Wochenende mit der Chaosbeseitigung beschäftigt bin oder dem nachholen von verpassten Lernzielen. Krankheit kommt immer dazwischen, das kann man nicht einplanen. Deswegen ist es vielleicht gut immer 10% mehr zu geben als man muss, oder auch Gelegenheiten in denen man Zeit hätte, nicht ungenutzt verstreichen zu lassen. Ruhe und Erholung sind wichtig, aber vielleicht lieber geplant "Ruhezeiten" setzen als zwischendrin mal auf der Couch zu lungern. Lieber genau sagen "Heute um 20:15 Uhr gönne ich mir den Film XYZ" als Mittags "Mein Lokal, dein Lokal" zu schauen weil nichts besseres läuft.

 

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Ja, dir gezielt am Abend einen Film zur Belohnung zu gönnen kann da schon sinnvoll sein. Wobei es ja auch sein kann, dass du gerade zwischendrin mal eine kleine Auszeit benötigst, um den Akku wieder etwas aufzuladen für die nächsten Stunden. Das hängt vermutlich auch immer von der Tagesform ab.

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Deine Motivation, diesen Willen, es schaffen zu wollen, kann man richtig gut aus Deinen Zeilen herauslesen :)

 

Das Ding mit der Zeit bzw. der Organisation ist nicht ganz ohne. Gut, dass Du Dich davon nicht gänzlich abschrecken lässt. Jedoch würde ich persönlich dazu raten, eine Art Wochenplan zu erstellen und einzuhalten. Vergiss dabei nicht die dringend benötigten Ruhephasen. Man will ja nicht dauerhaft mit leerer Batterie herumgeistern. ;)

 

Du packst das schon

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