Springe zum Inhalt

SvenJJ

Benutzer
  • Anzahl Inhalte

    47
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Ansehen in der Community

17 Gut

Informationen

  • Status
    Fernstudium-Interessent
  • Geschlecht
    m

Letzte Besucher des Profils

Der "Letzte Profil-Besucher"-Block ist deaktiviert und wird anderen Benutzern nicht angezeit.

  1. Ich weiß noch garnicht was auf mich zukommt aber danke für deine Hilfe. Ich werde deine Hilfe sehr gerne in Anspruch nehmen falls es irgendwo klemmt :) Einen bestimmten Auslöser? Als ich jung war wuchs ich mit Computern auf. Wir hatten nie soviel Geld zuhause und mein PC hatte sage und schreibe 900mhz, war seiner Zeit gut aber wurde schnell nichtmehr so gut. Fertig PCs waren zu teuer also begann ich alte Computer, wo auch immer ich sie aufgabelte, auszuschlachten und alles aus alten und neuen Teilen neu zusammenzusetzen. In beschäftigte mich früh mit HTML, damals war es plötzlich in das jeder eine Homepage hatte. Also machte ich mir eigene Homepages. Damals noch mit dem Windows Editor, nicht hübsch aber funktional. In der Schule hatte ich in dem Fach Informatik immer eine 1, allerdings haben wir in Informatik auch nie wirklich was gelernt. Außer 0100101 die umrechnung von binär in dezimal und so ganz ganz elemtare Sachen. Das half mir nicht wirklich und entwickelte mich nicht weiter. In älteren Windows befehlen gab es doch den befehl net send. Ich schickte aus Spaß mal allen Rechnern eine Nachricht worauf der Lehrer es mit der Angst zutun hatte, der er dachte, hier im Klassenraum sitze ein Hacker und fuhr richtig schwere Geschütze auf und drohte mit dramatischen Konsequenzen. Also wirklich Ahnung vom Fach Informatik schienen die Lehrer auch nicht zu haben. Es war eher ein Computerkurs. Ich peilte eigentlich schon immer eine Ausbildung in der IT Schiene an, doch leider wollten alle Betriebe Abitur mit teilweiße lächerlichen Vorraussetzungen. Ich erinnere mich an ein Inserat zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung. Bewerber braucht Abitur mit den Noten 1 in Mathematik, 1 in Englisch, 2 in Physik und 3 in Deutsch. Ich bewarb mich trotzdem, leider ohne Erfolg. Ich hatte den Hauptschulabschluss und teilte meiner Lehrerin meinen Wunsch mit etwas in Richtung IT zu machen. Sie sagte ich solle mich für eine Berufsfachschule in der Richtung "Wirtschaft und Verwaltung" anmelden. Dort könnte ich die Mittlere Reife erwerben und einen Beruf "mit Computern" erlernen. Autsch... falsch beraten. Nun gut, ich war jetzt auf der Schule und dachte mir die mittlere Reife lockt. Damit fertig bekam ich immernoch keine Stelle als Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung. Da ich ja schon die Berufsfachschule Wirtschaft/Verwaltung besucht hatte dachte ich Mensch, wäre schade wenn das umsonst war. Es folgte eine Ausbildung in einem sehr großen Möbelhaus als Einzelhandelskaufmann. Ich fiel daraufhin in einer Art Loch, das Provisionsgeschäft lag mir nicht, das Verhältnis zu Kollegen war zwiegespalten. Manche betrachteten einen einfach nur als Konkurrenten, nicht als Kollegen. Ich weiß nicht ob ich an Depressionen oder an Burnout litt, fakt war, ich war ein wandelnder Zombie der nur mit größtem Widerstand zur Arbeit ging, jeden Tag hasste und den jeden Morgen Bauchschmerzen quälten. In einer kurzschlusshandlung kündigte ich, im nachhinein die beste Entscheidung meines Lebens. Ich hatte nichts besseres, ich stand ohne alles da, die Familie stock sauer, alle gegen mich und mir ging es so gut wie lange nicht. Ich strahlte einfach weil ich nichtmehr zurück ins Möbelhaus musste. Ich jobbte ca. 1 Jahr in Zeitarbeitsfirmen umher. Fließband in einem Chemiekonzern, Lagerist im online Versandhandel und letzten endes dachte ich, ich brauchte eine zweite Ausbildung. Egal was, ich brauche Geld und keine Hilfsarbeitertätigkeiten. Ich machte eine Ausbildung im Wasserwerk, die Berufsschule gefiel mir ganz gut. Die gesamte Ausbildung hatte einen umwelttechnischen Charakter, was ich irgendwie Interessant fand. Der Chemieanteil war riesen groß (das war nicht so toll). Viele Dinge wurden angeschnitten, Grundwasserleiter, verschiedene Erdschichten, chemische Zusammensetzung, der Kreislauf, bakterielle Verunreinigung, geodätische Förderhöhe, berechnung des Reibungswiderstandes, berechnung von Fließgeschwindigkeit, Volumen, Elektrik. Es war schon recht Interessant, doch leider zielte die Ausbildung wie ich finde voll am Beruf vorbei. 90% von dem was ich gelernt habe, brauche ich nicht. Das machte mich zunehmend unzufriedener(weil ich das ja auch gerne angewendet hätte) aber was soll ich sagen? Ich hatte einen sicheren Job, das Arbeitsklima ist gut und aus erfahrung wusste ich, es gibt schlimmeres! Aus dieser sicheren Basis dachte ich mir, ich könnte jetzt meinem Urtraum nachjagen. Alte liebe rostet nicht" heißt es so schön und "wer nicht probiert, der hat schon verloren" und naja ich habe auch nicht wirklich was zu verlieren außer eben Geld aber mein Gott, ich hab schon für dümmeres Geld ausgegeben (Zigaretten *hust*). Ich dachte auch kurz darüber nach ob ich nicht etwas on top setze was mit meinem Beruf zutun hat. Verfahrenstechnik oder eben den Industriemeister aber das wäre im Prinzip genau das selbe wie nach der Berufsfachschule, dort hatte ich ja auch gesagt "wäre schade wenn das umsonst war" und erlernte einen Beruf den ich an den Nagel hing. Den Fehler wollte ich kein zweites mal begehen und dachte mir, komme was wolle, ich studiere das was mir Spaß macht, was mich interessiert und nicht das was sich evtl. gut in meinem Lebenslauf macht. Ist halt kein roter Faden drin, isso!. Dieses Forum hat mich auch sehr motiviert und neugierig gemacht. Fließt wohl alles zusammen. Sorry für den riesen Text, aber mein Werdegang war und ist ein bisschen holprig.
  2. Hallo, endlich ist es soweit. Auch ich reihe mich in diesen ewigen Hallen ein. Ich dachte es sei vielleicht mal ganz interessant wenn ich einen Blog von der Pike auf schreibe. Ziel ist es Informatik zu studieren weil ich jedoch kein Abitur habe und mir da ein mathelastigen Studium ausgesucht habe, die Schule schon über 10 Jahre her ist und ich nie besonders gut in Mathe war, habe ich mich dazu entschlossen diesen Vorkurs zu belegen. Ich Zu meiner Person, ich bin 30 Jahre alt. Habe eine technische Ausbildung absolviert die nichts mit dem Studium zutun hat und liebäugelte schon immer mit der Informatik. Ich denke ich habe alle Vorraussetzungen dafür das es schief geht, was nicht heißen soll das es schief geht, eher: "Wenn ich das schaffe, schafft es jeder". Mein Mindset ist voller Skepsis und Angst, aber auch Vorfreude und Spannung. Ich kann mir einfach nicht vorstellen dass das klappt. Doch die vielen Geschichten hier im Forum und in den Blogs motivierten mich und ich habe gelesen wie teilweiße Hauptschüler nun ihren Dr. Titel machen. Wow! Respekt und meine Hochachtung. Jetzt bin ich dran die Welt zu schocken! Ich betrachte den Vorkurs auch als Probe, eigentlich wollte ich ja ein Zertifikat machen aber durch die Unterhaltungen hier im Forum habe ich mich umentschieden und Nägel mit Köpfen gemacht. Den Vorkurs erachte ich für mich sowieso für sinnvoll also würde ich ihn sowieso machen wollen. Von daher ist das doch schon eine Probe?! Wie lief es ab? Nach gefühlten 10.000 Telefonaten mit der WBH und auf Grund der Nähe dieser Schule bot sie sich quasi an. Bei den vielen Telefonaten (es waren wirklich sehr viele) waren die Mitarbeiter jedes einzelne mal sehr freundlich und nahmen sich ausgiebig Zeit um auf alle meine Fragen zu antworten. Das längste Telefonat dauerte sogar gerundet 30 Minuten, Zeit in der Warteschleife musste ich nie lange verbringen. Wow! Top! Ich denke dabei jedes mal daran, wenn ich krank war und bei einem Facharzt anrufen wollte Zwecks Terminvergabe - besetzt - oder - geht keiner ran - doch hier, da wird man ja richtig verwöhnt. Erster Eindruck also top. Nachdem alle Fragen, auch zur HZP, geklärt waren und ich mich entschlossen habe den Vorkurs zu machen, habe ich mich Online dafür angemeldet. Nachdem ich das Online Formular ausgefüllt hatte bekam ich eine E-Mail. Dort stand drin dass mich in den kommenden Tagen ein Mitarbeiter kontaktieren wird - ich auch auf postalischem Weg die Anmeldung nochmal abschicken müsste (zwecks Unterschrift) und das die Zeit quasi erst läuft wenn ich meine ersten Unterlagen erhalten habe. Das war so eine kleine mikro Enttäuschung, jetzt die blöden Briefe hin und her schicken und das nur wegen einem Vorkurs grrr. Aber wie gesagt, nur eine ganz kleine mikro Enttäuschung. Dachte ich mir, nutze ich die Zeit und schreibe diesen Blog. Habe mich schon die ganze Zeit auf meinen Blog gefreut. Melde mich die Tage wenn die ersten Hefte/Unterlagen kommen und ich mal rein geschnuppert habe. Bis dann!
  3. SvenJJ

    Wonach habt ihr eure Fernuni ausgesucht?

    Die Fernschule befindet sich zufällig bei mir in der Nähe, ich habe abgecheckt wo die Präsenzveranstaltungen durchgeführt werden, wo die Klausuren gemacht werden, wie war das Auftreten, Erfahrungsberichte aus dem Internet, bin dadurch auch auf dieses Forum gestoßen, hier auch sehr viel positives gelesen. Habe dort angerufen, der Service am Telefon war sehr freundlich und hat auch kompetent gewirkt und nicht zuletzt auch den angebotenen Studiengängen. Das Infomaterial war auch sehr schön und hilfreich, ja, rundum alles gut!
  4. Ehrlich gesagt hatte ich mich schon früher für eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung interessiert. Allerdings kann ich jetzt nicht sagen ob ich nicht nach der Ausbildung trotzdem den Wunsch gehabt hätte ein Studium anzufangen. Vielleicht wäre ich ja zufrieden damit gewesen vielleicht hätte es mich nur mehr angeheizt. Das ist jetzt im nachhinein schwer zu sagen. Es ist nicht so das ich prinzipiell abgeneigt wäre, doch es ist auch immer eine Frage des finanziellen. Ich weiß ehrlich gesagt nicht wie das sein wird nochmal eine Lehre anzufangen und über Jahre hinweg einfach kaum etwas zu verdienen. Ich denke nicht dass ich das ohne weiteres finanziell realisieren kann. Auch male ich mir da keine großen Chancen aus. Denn bis auf eine technische Ausbildung kann ich ebenso wenig bieten wie damals als ich frisch von der Schule kam und eben keine Wunschausbildung bekommen habe. Darum war die Überlegung natürlich die naheliegenste ein Studium anzufangen. Etwas für das man sich interessiert, ich bin ehrlich gesagt gespannt was es vielleicht alles noch gibt was ich nicht kenne oder nicht unmittelbar auf dem Schirm habe. Aber ich dachte mir, jemand der neben seinem Beruf ein Informatik Studium abschließt und zumindest den Bachelor schafft, steht nicht unbedingt schlecht da. Beim lesen im Internet bin ich auch häufig darüber gestolpert das Bachelor zunächst in der Entwicklung das "handwerkliche" erlernen, ehe sie dann zu einem späteren Zeitpunkt andere Positionen zugewiesen bekommen. Daher finde ich das auch garnicht schlecht. Im Augenblick bin ich mit meiner Ausbildung auch sehr an den öffentlichen Dienst gebunden, ich kann nur für den öffentlichen Dienst arbeiten mit ganz wenigen Ausnahmen. Der öffentliche Dienst ist nicht schlecht, aber ich hätte doch gerne ein bisschen mehr "Auswahl". In der Informatik kann man ja mit vielen Bereichen zutun haben. Gerade das breite Anwendungsfeld macht für mich die Informatik so interessant. Letzten Endes weiß ich nicht was besser ist. Ob Bachelor oder Ausbildung, aber Bachelor hört sich für mich einfach stimmiger an. Ich danke euch schonmal recht herzlich für die zahlreichen Antworten auf meine Fragen.
  5. Eine Sache hätte ich da aber auch noch. Weil ich jetzt öfters damit konfrontiert wurde dass ein Infromatik Studium nicht gleichbedeutend mit einem Programmierer ist und dass das ja eigentlich 2 verschiedene Dinge sind. Auf der Seite der Wilhelm Büchner Hochschule steht jetzt in der Rubrik Bachelor Informatik dann unten auf Studienablauf 1. Semester Grundlagen der Objektorientierten Programmierung, Software engineering(Teil 1), 2.Semster Weiterführende Programmierung, Software Engineering(Teil 2) 3. Semester Weiterführende Programmierung(Teil 2), erst ab dem vierten semester hört quasi der Part der mit der Programmierung zutun hat auf hinzu kommt dann der Wahlpflichtbereich zB. IT-Sicherheit und Künstliche Intelligenz und dann Informationsmanagement und Prozessmodellierung(was auch interessant klingt) und Multimedia(wobei ich mir nichts konkretes zu Multimedia vorstellen kann). Da verstehe ich nicht so richtig wieso denn der Bachelor in der Informatik nichts mit Programmierung zutun haben soll schließlich werden hier 3 von 6 Semestern (also die hälfte) mit Themen wie Weiterführende Programmierung behandelt.?
  6. Ja genau, auf der Homepage steht : Das ist so ein Thema was mich persönlich sehr interessiert. Meine bevorzugte Sprache ist Java. Java habe ich allerdings nie "wirklich" gelernt sondern alles ist mehr learning by doing. C#, C und C++ haben mich immer interessiert aber irgendwie habe ich mich damit nie wirklich ausgiebig beschäftigt. Ich weiß nicht was ich privat dadurch lernen könnte aber es klingt auf den ersten Blick so interessant das ich mal reinschnuppern möchte. Was mich nur wundern ist die Zeit, 1 Jahr ist veranschlagt. Das scheint mir ein bisschen wenig um "umfassend" in den Programmiersprachen geschult zu werden. Die Planung einer Software ist auch ein Punkt wo ich mir erhoffe was abschauen zu können. Alles in allem erhoffe ich mir eine bereicherung/erweiterung meiner eigenen Fähigkeiten.
  7. Das ist die Frage, was wäre die Alternative? Was könnte man mit einem Bachelor bzw Master ohne eine Anstellung noch so anstellen? Zum Zertifikat bzw den Probemonat habe ich eine andere Meinung. Ein Monat reicht aus um zu wissen wenn du etwas nicht willst. Etwas was du von Grund auf ablehnst wirst du nicht erst nach 2 Jahren ablehnen sondern vermutlich innerhalb der ersten paar Tage. Das Zertifikat ist sozusagen schritt 2 des Probemonats. Ich wähle eines wo die Motivation und das Interesse am größten ist. Wenn das Zertifikat nichts wird, wird das mit dem Studium auch nichts. Ist das Zertifikat geschafft ist das zwar keine Garantie aber zumindest habe ich Kenntnisse auf dem Niveau eines Bachelors und wer weiß, vielleicht bringt mir das privat etwas. Da es aus persönlichem Interesse ist wäre es auch nicht schlimm wenn sich die Welt nicht für dieses Zertifikat interessiert aber vielleicht hilft es mir für mich.
  8. Ich habe mir ein paar Blogs hier durchgelesen, dann habe ich nochmal mit der Wilhelm Büchner Schule telefoniert. Ich werde meinen Probemonat beginnen. Da ich ein Angsthase bin werde ich zunächst ein Zertifikat machen, angestrebter Studiengang wäre Informatik. Ich bin jetzt erstmal auf Probe drin und schaue wie das so läuft. Mich würde mal interessieren wie so der Altersdurchschnitt bei euch im Studium ist/war? Wie hoch ist die Abbrecherquote? Ich sehe hier durchweg positive Quoten, Erfahrungsberichte, ich sehe wenig Posts oder Threads in denen mal jemand mal so richtig daneben gelegen hat. Das macht mich misstrauisch. Die Erwartungen die ihr zuvor ans Studium gelegt habt, welche waren das und haben sie sich erfüllt? Was hatte es beruflich für Konsequenzen für euch? Damit meine ich die Tätigkeitsfelder, sind sie spannender geworden oder belastender, positiv wie negativ? Was überwiegt im Fernstudium? Der Autodidaktische Teil des lernens oder der didaktische anhand der heftchen und themen. Ist ein roter Faden erkennbar? Lernt man es Schritt für Schritt oder hat man das Gefühl ins kalte Wasser geworfen zu werden? Habt ihr euch im Stich oder allein gelassen gefühlt (von eurer Fernhochschule). Ich habe eine technisch handwerkliche Ausbildung gemacht. Ich frage mich dabei ob die technisch handwerkliche Ausbildung die ich genossen habe nicht zu weit von der Informatik entfernt ist um im Lebenslauf als "stimmig" interpretiert zu werden. Wie schätzt ihr da den Arbeitsmarkt ein? Denkt ihr jemand der 35 Jahre ist und den Bachelor hat, hat da noch Chancen? Wäre Selbstständigkeit eine Option - eure Meinung? Letzte Frage, darf ich einen Blog über das Zertifikat schreiben *gg*
  9. Wie waren denn diese Tagesseminare gestaltet? Waren die am Wochenenden oder in der Woche? Was wurde dort so gemacht? Diese Heftchen auf Probe sind doch quasi der erste kostenlose Monat oder? Ansonsten hört sich das alles eigentlich durchweg positiv an.
  10. Wo genau hast du denn dann den Zusatzstoff herbekommen? Nur aus Youtube Videos? Was mich jetzt brennend interessiert, die Schule gibt an man sollte 15-20 Stunden in der Woche ins Studium investieren. Da du selbst sagst das Mathematik dich vor ein Problem gestellt hat würde ich gerne wissen ob 15-20 Stunden da schon realistisch sind oder ob du mehr investiert hast. 15-20 Stunden hört sich bei mir auf den ersten Blick ein bisschen wenig an. Wohl eher wenn du problemlos mit den Themen klar kommst. Aber mich würde jetzt interessieren wie das ist wenn man wirklich an einer Stelle hängen bleibt oder sich länger aufhält. Wieviel Zeit hast du denn so im Schnitt investiert?
  11. Sorry, ich hatte das in einer Frage (schon länger her) bereits beantwortet. Ich möchte Informatik an der Wilhelm Büchner Schule studieren. Diese Bücher sollten dann ja theoretisch im Modulhandbuch als Empfehlung drin stehen oder?
  12. Ich neige ein bisschen dazu mich selbst verrückt zu machen. Vielleicht kennt das jemand. Man möchte etwas wissen und kauft sich ein Fachbuch, am Anfang kommt man noch gut mit doch so ab der Mitte dreht der Autor förmlich durch und man scheint den Faden zu verlieren und sich zu verirren. Also denkt man sich, man wiederholt lieber nochmal das was man bis dato gelernt hat, in der Hoffnung den Faden wiederzufinden. Wenn ich nun einen Fernstudiengang belege bekomme ich ja Heftchen und darüber lese ich nichts detailiertes. Viele schreiben entweder "Die Hefte sind gut aufgearbeitet und schön geschrieben" oder "Die Hefte sind veraltet und nichtmehr korrekt" aber was genau hat es mit den Heftchen auf sich? Und wie genau kann ich mir das vorstellen? Ein Thema wird in Heft 1,2,3 behandelt, dazu folgen xyz Seiten an Aufgaben und irgendwo ist auch eine Lösung zu finden und so kann man durch üben und anwenden den gelernten Stoff verinnerlichen oder ist das eher eine abgespeckte Version 2,3 Aufgaben zu einem Thema zack fertig? Muss ich mir dann quasi im Internet selbstständig Zusatzaufgaben suchen oder ist die Menge an Aufgaben die man bearbeiten kann ausreichend?(insbesondere Mathe) Dies bezüglich habe ich auch mal bei der Schule angerufen, die hat mir gesagt im Modulhandbuch seien auch Büchertipps gegeben, ich werde im Studium wohl nicht drum rum kommen mir das ein oder andere Buch zu besorgen ABER rein theoretisch wäre das garnicht notwendig denn die Hefte würden so konzipiert worden sein dass das alleine ausreicht. Schien mir ein Widerspruch zu sein "nicht drum herum kommen" und "nicht notwendig" ja was denn nun? Kann hier vielleicht jemand näher auf die Hefte eingehen? Das würde mich freuen.
  13. Warum? Was sagt das Gesetz denn? Der Arbeitgeber sitzt am längeren Hebel und kann, wenn er will, so argumentieren dass er seine Interessen durchsetzt. Bist du einer anderen Meinung musst du das vor Gericht klären. Ist das hier in diesem Beispiel sinnvoll vor Gericht zu ziehen? Ich denke nicht. Ein Fachkräftemangel bedeutet nicht dass du als Fachkraft dir rausnehmen kannst was du willst. In vielen Berufen wird einfach die Bereitschaft zur Mehrarbeit und Überstunden vorausgesetzt. Der Fragesteller schrieb, dass bevor er in diese Abteilung kam nur 4 Mann in der Bereitschaft eingeteilt waren. Das ist absolutes Minimum, normalerweiße sagt man, es müssen 6 Mann sein. Was sieht der Arbeitgeber? Er sieht einen unmotivierten Arbeitnehmer der den roten Faden vom Lebenslauf verlässt um in einer Art midlifecrysis irgendwelchen verrückten Jugendträumen hinterher zu jagen und was sieht er noch? Er sieht auch dass es mit 4 Leuten auch geklappt hat und die Arbeit erledigt wurde. Die Arbeit die durch fehlende Männer entsteht muss eben auf die 4 anderen verteilt werden. Man weiß von der Mehrbelastung der einzelnen AN's, man weiß das es nicht allzu toll ist, aber er schrieb ja auch das alles runter rationalisiert wurde, Personal eingespart wurde, man möchte am liebsten die Produktion voll automatisch laufen lassen mit einem minimum an Belegschaft um möglichst günstig zu produzieren. Das ist eigentlich ein normaler Zustand und wenn jemand sich nicht mit dreht dann muss dieser jemand gehen, denn man weiß ja, zur Not klappt es auch mit 4. Es wird erst gehandelt wenn die Produktion tatsächlich in Gefahr ist, wenn mal irgendjemand irgendeinen Fehler baut und mal so richtig was gegen die Wand fährt und ein wirtschaftlicher Schaden entsteht. Erst dann kann man etwas machen. Solange die Mehrheit der Fachkräfte kompromisslos ist und "ein dickes Fell" hat passiert nichts. Da hat der Fragesteller meiner Erfahrung nach wenig Chancen. Ich kenne viele Beispiele wo die Wege sich an diesem Punkt getrennt haben und nur einmal hat sich was geändert weil die Fluktuationsrate so hoch war und die Messwerte vom altbestand völlig andere Werte hatte als die neuen dass die Vorgesetzten der höheren Führungsebene wussten "da läuft etwas ganz schief".
  14. Warum sollte das denn keine Belastung sein? Wenn der Arbeitgeber deinen Wunsch nach Weiterbildung nicht respektiert und wie ich zwischen den Zeilen lesen kann haben die sowieso einen Fachkräftemangel dann kannst du dir ausmalen was passiert wenn es knapp wird mit der Zeit - dann bleibst du länger und Überstunden werden dann die Regel. Aus diesem unangenehmen Arbeitsklima zu "entkommen" in Form von einer Weiterbildung oder eines Studiums erscheint da als logische Konsequenz, jetzt hast du aber nunmal einen Job der dir eine Menge Zeit kostet, der dir einiges abverlangt, indem du offenbar in Rufbereitschaft arbeitest, quasi 24 Stunden lang einsatzbereit bist, den Job aber eigentlich garnicht mehr machen willst, im Kopf schon mit der Kündigung spekulierst weil dir dein Arbeitgeber auch 0 entgegen kommt aber einfach keine Wahl hast weil du das Geld brauchst dann sehe ich darin eine gewaltige doppelbelastung und zwar eine psychische und ich finde es kommt auch besonders auf die Eigenmotivation an. Wenn du schon geknickt von einem Arbeitstag nach Hause kommst wie willst du dich dann noch motiviert hinter den Rechner oder hinter die Bücher klemmen und lernen? Klar geht das vielleicht, aber es ist eine enorme doppel Belastung.
  15. Guten Abend zusammen, wenn man ein Fernstudium belegt bekommt man ja auch Buchvorschläge zu verschiedenen Modulen, jetzt gibt es sehr viele Buchvorschläge. Wie macht ihr das eigentlich? Welche von denen kauft ihr euch selbst und welche leiht ihr euch nur aus? Ich wohne sehr ländlich, ich weiß nicht ob meine kleine städtische Kleinstadt Bücherei die Bücher hat, denn das Angebot ist überschaubar. In der nächsten Großstadt bräuchte ich ca. 1 Stunde um in die Bücherei zu kommen, würde dort aber mit Sicherheit fündig werden. Allerdings kann ich mir die ja auch nicht ewig ausleihen. Wie handhabt ihr das?
×

Wichtige Information

Diese Seite verwendet Cookies. Datenschutzerklärung