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SvenJJ

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  1. Ich habe einige Seiten aufgeholt. Das nächste Thema dem ich mich witme sind Logarithmen. Klingt hoch kompliziert, ich bin ein bisschen gespannt was mich erwartet. Langsam aber lässt die Motivation nach, was am Anfang interessant und toll wirkte ist langsam wie jeden morgen das selbe Frühstück. Es kommt ein bisschen monoton rüber, Mathe, Mathe, Mathe. Ich habe jeden Tag ca. 2 Stunden investieren können in Mathematik. Manchmal weniger, manchmal mehr, ich bin dazu übergegangen hauptsache mal rein zu schauen und bei jeder gelegenheit egal ob nur 30 Minuten oder 2 Stunden. Hauptsache mal rein schauen und sich mit was auseinander setzen und sich selbst Ziele setzen (schonmal geschrieben Hausaufgaben!). Es gab die ein oder andere Aufgabe die ich aus dem Heft nicht nachvollziehen konnte, ich fand die Aufgabenstellung ein bisschen übertrieben. Es war irgendwie als wenn einem die Seiten zuvor einen Dynamo erklären und in der Aufgabe sollst du einen Fusionsreaktor bauen. Aber naja... Ich hab das Heft meiner Frau rüber wachsen lassen, die ist da fit und hat es mir erklären können und ich hatte auch hier Hilfe aus dem Forum, danke dafür! Ich stelle mir da nun die Frage wie das beim Informatik Studium sein wird. Ob man da wirklich von morgens bis Abends nur Mathe paukt oder ob da auch mal die "coolen" Sachen dran kommen. Im Modulhandbuch habe ich Grundlagen der Objektorientierten Programmierung gelesen, weiterführende programmierung, einführung in Java, C und C++. Hoffentlich gibt es da dann "ausgewogene Kost" nicht nur jeden Tag das selbe. Ich hätte irgendwie auch das bedürfnis etwas davon anzuwenden und mal damit zu "spielen". Naja... Augen zu und durch.
  2. Vielen Dank! Ja ich freu mich auch. In Flitterwochen fahren? Wahrscheinlich nicht, Zuhause steht noch eine Renovierung an, ich habe keine Ahnung wieviel Zeit das in Anspruch nimmt. Aber eines Vorweg, die Renovierung fängt erst NACH dem Mathekurs an. 😅 Geplant ist jedenfalls nichts, zumindest keine Weltreise, ich denke mal wir schauen was auf uns zukommt. Momentan sind wir einfach nur glücklich und verliebt und zufrieden. Die Hochzeit war sehr stressig. Ohne zu übertreiben, soviel Lampenfieber hatte ich noch nie! Wie Mathe läuft? Also, im Augenblick bin ich zufrieden, das Wochenende habe ich wirklich konsequent investiert und habe vieles getan. Aufgeholt möchte ich nicht sagen, dafür bin ich noch zuweit zurück aber es hat schon ein paar Sprünge gegeben. Der Montag reißt für mich mehrere Löcher ein, einmal ein Motivationsloch und dann ein Erschöpfungsloch. Zeitumstellung und eben die Tatsache das Montag ist. Aber auch heute habe ich wieder Zeit in Mathe investiert. Langsam fange ich an Mathematik zu verstehen, es ist seltsam zu beschreiben. Es ist ein schönes Gefühl es zu können. Ich hatte auch ein paar offenbarungs momente wo ich mir dachte "Was?!?! DAS GEHT???". Ich muss sagen, ich habe Mathematik falsch eingeschätzt. In der Schule habe ich es immer gehasst und dieser Frust den man hat wenn man es nicht versteht entwickelt sich in Abneigung und geradezu in ekel. Aber jetzt finde ich es eher erstaunlich, interessant und je mehr man weiß desto "instinktiver" funktioniert es sich in der Welt der Mathematik irgendwie zu orientieren. Ist ein bisschen so wenn man immer nur einen Computer bedient hat und auf einmal ein Smartphone in der Hand hat. Man hat keine Ahnung vom Gerät aber irgendwie läuft vieles instinktiv ab und man weiß nicht so recht was man da eigentlich tut aber irgendwie macht es sinn und erscheint logisch. Wenns dann noch richtig ist, ists perfekt!
  3. Ich bewege mich wie ein Teilchen im absoluten Nullpunkt vorwärts, HA! soweit ich weiß ist dieser Nullpunkt nur rein theoretisch also könnte es sein dass ich vorwärts komme, man sieht es nur nicht! Wie siehts aus? In den letzten 2 Wochen habe ich die Potenzen und die Sonderzeichen abgehakt. Ich bin viel zu langsam vorwärts gekommen, ja ich habe fast nichts gemacht. Schande auf mein Haupt! Jetzt kommen Wurzeln! Ich bekam eine Gehaltserhöhung auf der Arbeit und mir wurden viele Schulungen und Lehrgänge aufs Auge gedrückt. Von den Schulungen waren eigentlich alle ok, bis auf eine. Die war so trocken dass ich den Kaffee inhaliert habe und krampfhaft meine Augenlider offen gehalten habe(es war wirklich schlimm). Als nächstes kam noch eine Hochzeit, meine Hochzeit, ich bin verheiratet! Ich denke mir, es war wohl nicht so schlau den Mathe Kurs zusammen mit der Hochzeit zu koordinieren. Wenn man auf den Kalender blickt und sich die Zeit einteilt dann passt alles schön und man sieht, obwohl man viel zutun hat, es findet sich Zeit. Was einem der Kalender aber nicht gesagt hat, das man Zuhause vor Aufregung die Wände hoch geht und das schon eine Woche vor Termin. Also ca. 5-6 Tage vor Hochzeitstermin war eigentlich nichts mehr mit mir anzufangen, ich hatte aufregung die schon in Panik überschlug. Da half nur der Trauzeuge und ein paar Bierchen. Schande auf mein Haupt. Was ist mir noch aufgefallen? Ich habe gemerkt dass mein Prinzip aus, ich schau in den Kalender und sehe wo ich Zeit habe und sage "Die 2 Stunden bleibst du hocken und lernst!" nicht gut funktionieren. Ich bin dazu über gegangen mit selbst Hausaufgaben zu geben. Das kann so aussehen "Bis morgen habt ihr(ich) die Seiten 35-45 bearbeitet!". Wenn die Seiten jetzt doch zu schnell sind dann mache ich halt noch ein paar Seiten extra bis ich das Gefühl habe es langt. Die Motivation ist eine andere. Ich habe gemerkt dass wenn ich auf die Uhr schaue und mir denke "Oh, 20 Uhr" oft der Gedanke kommt "Jetzt 2 Stunden? Ach... ich muss um 22 Uhr im Bett liegen, ich machs morgen". Aus Morgen war quasi 2 Wochen später und dann dachte ich mir. selbst wenn ich nur 1 Stunde gemacht hätte pro Tag wäre ich jetzt bei 14 Stunden aber so bin ich bei ka? 2-5? Schande auf mein Haupt! Weiter habe ich gemerkt dass ich auf das Kieselprinzip reingefallen bin. Welche Aufgaben die man im Leben hat macht man als erstes? Richtig! Die, die man schnell abhaken kann, den Brocken schiebt man vor sich her. Ich habe bei einem meiner Lehrgänge aber ein Gleichnis kennengelernt. Wenn du einen Eimer zuerst mit Kieseln oder mit Sand füllst, passt dein Ziegelstein garnicht rein. Wenn du aber erst die Ziegelsteine rein legst und darüber dann den Kies, dann kann der Sand immernoch in die Hohlräume zwischen den Steinen sickern. Der Ziegelstein stellt eine große Aufgabe und der Sand kleine Aufgaben dar. Dann gab es noch ein kleinen Ausflug in die Prioritätenverteilung von Aufgaben und genau da dachte ich mir "Schande auf mein Haupt.... MATHE!" Prompt habe ich mich auch wieder dahinter gesetzt, viel zu spät aber nützt ja alles nichts. Jetzt gehts wieder mit Vollgas vorwärts, das Wochenende ist schon dafür bereitgestellt. Ich denke dieses "an Zeiten halten" führt zu nichts. Es ist wie als wäre man verdonnert jetzt tun zu müssen. Da geht auch so ein bisschen der Spaß dabei verloren weil es sich nicht mehr "freiwillig" anfühlt sondern gezwungen. Wobei ich sagen muss, wenn ich erstmal anfange macht es mir auch Spaß und ist interessant. So.. das wars jetzt erstmal wieder von mir, war jetzt kein richtiger Beitrag zum Mathekurs selbst aber vielleicht von den ganzen Sideeffects die man garnicht so auf dem Schirm hat. Selbstmotivation, Zeitmanagment, die eigene Gedankenwelt und ein Ausflug zu den Kieselsteinen
  4. Ganz genau! Das war auch ein bisschen der Hintergedanke der mit eine Rolle gespielt hat bei dem Vorkurs. Letzten Endes ist ja auch etwas gutes dabei raus gekommen. Ich weiß ja jetzt das es so nicht gerade gut funktioniert. Meine Tagesplanung muss ein bisschen optimiert und verbessert werden, nicht das ich alles aufs Wochenende verschiebe und dann das ganze Wochenende mit der Chaosbeseitigung beschäftigt bin oder dem nachholen von verpassten Lernzielen. Krankheit kommt immer dazwischen, das kann man nicht einplanen. Deswegen ist es vielleicht gut immer 10% mehr zu geben als man muss, oder auch Gelegenheiten in denen man Zeit hätte, nicht ungenutzt verstreichen zu lassen. Ruhe und Erholung sind wichtig, aber vielleicht lieber geplant "Ruhezeiten" setzen als zwischendrin mal auf der Couch zu lungern. Lieber genau sagen "Heute um 20:15 Uhr gönne ich mir den Film XYZ" als Mittags "Mein Lokal, dein Lokal" zu schauen weil nichts besseres läuft.
  5. So, eigentlich wollte ich ja jeden Mittwoch etwas schreiben. Letztes mal war ich etwas zu früh, dieses mal etwas zu spät. Ich möchte berichten warum. Das Wochenende war extrem Produktiv, ich konnte das neue Thema Brüche abschließen und beenden und auch die Speziellen Symbole wie Sigma, Allquantor usw. paar dieser Dinge haben mich irgendwie an For Schleifen erinnert, aber ich erinnere mich nicht das ich dieses Thema jemals in der Schule behandelt habe. Vielleicht hatte ich es auch einfach nur gut verdrängt? Ich weiß es wirklich nicht, das war auch das erste Thema bei dem ich die Erklärungen im Heftchen als nicht ausreichend empfunden habe. Ich musste meinen Freund google zu Hilfe ziehen. Aber ich habe paar gute Youtube Videos gefunden und dann war das eigentlich garnichtmal so schwer. Mit dem Wochenende war ich extrem zufrieden, insbesondere weil ich etwas "unbekanntes" gelernt habe und das doch recht flott ging. Montag habe ich nochmal kurz wiederholt, die nächsten Tage waren aber dann leider nicht mehr so produktiv. Es fällt mir verdammt schwer Beruf, privates und das Studium gerade vernünftig unter einen Hut zu bekommen. Dienstag war ich sehr alle und dachte mir, heute mache ich mal nicht soviel. Mittwoch hatte ich einen Termin mit einem Vorgesetzten und sehr heftige Migräne. Nach dem Termin habe ich früher Feierabend gemacht und mich ins Bett gelegt, am Donnerstag musste ich ausnahmsweiße um 4 Uhr morgens schon raus, ich war den ganzen Tag wie ein Zombie, nach Feierabend musste ich nochmal zu einem privaten Termin bei der Stadt, die haben bei uns nur Donnerstags Nachmittags auf(sonst nur vormittags). Als ich Zuhause ankam bin ich sofort eingeschlafen. Freitag fühlte ich mich total gerädert und gönnte mir mal eine Runde Motorrad fahren. Auch wenn das Wetter nicht so toll war, das hat meinen Endorphinakku wieder etwas geladen. Ich bin früh ins Bett gegangen, heute morgen aufgestanden, Brötchen geholt, Kaffee gekocht, es kann los gehen, das tat gut, ich bin jetzt wieder erholt doch über die Tage ist jetzt vieles liegen geblieben, auch mein Haushalt. Ich glaube ich habe mich ein bisschen verzettelt mit meiner herrangehensweiße. Jetzt habe ich keinen geregeleten Ablauf mehr, sondern habe überall große Haufen an Arbeit liegen, die ich jetzt erstmal abarbeiten werde. Sowohl privat als auch im Studium bzw. Mathevorkurs. Ich dachte nicht dass das so große Probleme bereitetn würde aber sofort wie etwas nicht nach Plan läuft, wirft es einen doch ganz stark zurück. Wie als würde man mit Bällen jonglieren. Mit 3 klappt es ganz gut doch plötzlich kommt ein vierter dazu und alles fällt zusammen. Naja, zumindest habe ich jetzt wieder was gelernt. Außer Brüche und Symbole meine ich und zwar meine eigene Verzettelung. Ich werde jetzt auch daran arbeiten damit alles mehr Struktur bekommt, besser die Zeit einplanen. Ich bin trotzdem noch optimistisch und es macht mir nachwievor noch sehr viel Spaß. Ich mache mich mal an die Hausarbeit, je eher das fertig ist desto eher kann ich mich an Potenzen setzen.
  6. Er hat sich einverstanden erklärt meine Stunden zu reduzieren. Wir haben vereinbart dass ich meine Stundenanzahl auf 30 runter reduziere um nicht mehr unter die Pausenregelung zu kommen. Dadurch kann ich bei verhältnismäßig wenig Stunden die ich einbüße das maximum an Zeit raus holen. In unplanbaren Situationen bleibe ich natürlich länger, die dann entstandenen Mehrstunden kann ich abfeiern. Es soll alles darauf hinaus laufen dass ich geregelte Arbeitszeiten habe, damit ich einfach das Studium auch planen kann. Die Berufspraktische Phase kann ich in meinem Betrieb ableisten. Einzige Ausnahme ist der Bereitschaftsdienst, dort stehe ich im vollen Umfang dem AG zur Verfügung. Allerdings ist das mit der Bereitschaft in der Regel planbar und jetzt da der Chef eingeweiht ist wird es hoffentlich nichtmehr vorkommen dass ich die Bereitschaft von zB. kranken Kollegen aufs Ohr gedrückt bekomme. Das war eigentlich so das wesentliche, was mir persönlich auch witchtig war. Also, es ist die alte Stelle im alten Job.
  7. Also meine Entscheidung ist mir sehr schwer gefallen. Allerdings hat das Reden mit meinem Chef gut getan weil es auch ein indirektes Feedback über meine Arbeit gab. Sein Eifer mich halten zu wollen zeigte mir ja auf einer Seite nur dass er meine Arbeit schätzt. Obwohl es in der letzten Zeit mir eher so vorkam als wäre ich Selbstverständlich. Er hat sehr offen geredet und gesagt das er große Probleme hat gute Leute zu finden und er hat mir die zukünftige Auswahl der derzeitigen Bewerber gezeigt(die war wirklich nicht so rosig) und was er in Zukunft mit mir vor hatte(er wollte das ich die Ausbildung übernehme). Irgendwo finde ich es schade dass das nun weg fällt, wäre auch etwas woran ich Spaß gehabt hätte aber andererseits, wenn ich weiter überlege kann ich auch darauf verzichten. Es ist mir nicht so wichtig wie das Studium. Auch toll fand ich dass ich auf einmal diese Unterstützung bekam. Wenn es um interne Weiterbildung geht dann ist das immer so ein Ding "zu teuer" oder es wird geprüft ob das überhaupt notwendig ist. Aber wenn man sagt, ich möchte das machen, ich bezahle das selbst, ich hab sogar schon angefangen. Dann kam es mir so vor als ob die Leute um einen herum einen auch unterstützen. Vielleicht war es aber auch die Angst davor das ich wirklich gehe die ihn so kompromissbereit gemacht hat. Das werde ich wohl nie erfahren. Überrascht war ich, dass er die Idee von mir gut fand. Ich muss gestehen, meine Motivation für den Job hat in der letzten Zeit auch sehr unter meinem Wunsch zu studieren gelitten. Ich sah wie meine berufliche Laufbahn in eine Richtung ging, in die ich eigentlich nicht gehen wollte. Die Informatik schien nicht mit dem Beruf vereinbar zu sein, nicht Verwandt und es sei als wäre ich Wasser und wollte plötzlich Feuer sein. Da die Digitalisierung aber auch immer weiter Einzug in unseren Berufszweig hällt und nahezu nichts ohne geht, könnte mein zusätzliches Studium tatsächlich etwas ergänzendes für die Ausbildung sein. So zumindest sehe ich das und auch mein Chef. Das alles brachte mir irgendwie Bestätigung und Motivation für den Beruf zurück und auch für das Studium. Es fühlt sich an, als hätte ich alles richtig gemacht. Mit dem Gespräch, dem Wunsch zum Studium, alles fühlt sich gerade gut an.
  8. Es ist soviel in einer so kurzen Zeit passiert das ich hier einen riesen Eintrag machen könnte. Also zunächst der Mathevorkurs, ich versuche es kurz zu fassen. Zunächst beschäftigte ich mich mit Klammerausdrücke. War lange her doch ich kam zügig vorwärts und es hat auch Spaß gemacht. Am zweiten Tag habe ich sehr viel Zeit in Mathe investiert habe aber gemerkt dass die Konzentration nachgelassen hat. Nach 2 1/2 Stunden musste ich unterbrechen, mir kamen dauernd Flüchtigkeitsfehler unter, falsch abgeschrieben, falsch gelesen, eine Zahl vergessen. Das schöne war, ich konnte einen Cut machen und einfach was total anderes machen. In den Garten gehen, Abstand gewinnen und dann erneut Mathe. Thema waren binomische Formeln. An Tag Drei hatte ich die binomischen Formeln fast bis zum Ende aber da fehlte noch ein bisschen was, ich rechnete und habe gelesen und rechnete. Eigentlich hatte ich vorgehabt an Tag 3 mit dem Thema durch zu sein doch: Tag 4: An diesem Tag verstand ich meine eigenen gerechneten Aufgaben nichtmehr, ich wusste nicht wie ich zum Ergebnis gekommen bin, aber ich konnte an diesem Tag nach einer erneuten wiederholung die binomischen Formeln endlich abschließen. Tag 5: witmete ich mich einem neuem Thema. Brüche, aber nicht die mit 3/4 und 6/8 sondern die mit den Buchstaben, das war auch ein Comeback der binomischen Formeln. Ich wusste garnichtmehr dass die auch in Brüchen vorkommen können. Ich hinke im Zeitplan ein bisschen hinterher. Ich bin nach 6 Tagen auf der Seite 18, eigentlich wollte ich mit Heft 1+2 in einem Monat fertig sein. Aber naja... macht nichts, lieber etwas mehr Zeit investiert aber dafür sitzt es als schnell und ein Satz mit X. An den nächsten 2 Tagen konnte ich leider nichts mehr für das Studium tun. Der Hintergrund war einfach folgender: Ich habe mich auf eine neue Position in meiner Firma beworben, mein Chef hat davon erfahren und war stink sauer. Denn ich sollte die neue Position auch bekommen. Am nächsten Tag hat er mir dann aber Honig ums Maul geschmiert, hat gesagt er will mich behalten und war dafür bereit auch auf ein paar Forderungen von mir einzugehen. Ich wusste ja immer das ich in die Richtung Informatik weitergehen will, zum ersten mal kam es mir aber so vor als ob mein Chef diesen Wunsch auch wirklich ernst nahm. Er ist nicht abgeneigt meine Stundenanzahl zu reduzieren wenn ich mich im Gegenzug dafür bereit erkläre, weiterhin bei ihm zu bleiben. Alle Themen die mich gestört haben, oder die mir wichtig waren, hat er zugestimmt. Alle Forderungen die ich hatte, wurden abgesegnet. Ich werde ihn morgen mit konkreten Plänen konfrontieren damit wir die Sache besiegeln können und ich künftig mehr Zeit für das Studium investieren könnte. (Nicht für den Mathevorkurs, sondern später, wenn der "richtige" Informatik Studiengang anfängt) Das ist eine Entwicklung mit der ich nicht gerechnet habe und ich muss zugeben, dass ich immernoch gespalten bin. Ein anderer Job der VIELLEICHT besser/angenehmer ist und der sich mit meinen Interessen besser deckt ohne jedoch die Schattenseiten zu kennen, wieder eingearbeitet werden zu müssen und vermutlich erstmal viel Zeit darin zu investieren "fit" zu werden oder aber der alt bekannte Job bei dem man weiß was einen erwartet aber unter den Bedingungen die man selbst festgelegt hat. Echt schwere Entscheidung. Eine Nacht kann ich noch drüber schlafen, hoffentlich wird das eine gute Nacht.
  9. Danke, die Info ist wirklich nützlich. Werde mir dann mal ein paar Kullis und Blöcke gönnen. Einen Zeitplan habe ich eigentlich wieder weg geworfen. Ich versuche das lernen in meinen natürlichen Rhytmus zu integrieren und mir keinerlei Druck zu machen. Der Vorkurs dauert ja regulär 2 Monate und kann kostenfrei auf 3 Monate ausgedehnt werden. Diese 3 Monate sind mein grober Zeitraum wobei es natürlich nicht das Ziel ist erst nach 3 Monaten mit dem Vorkurs fertig zu sein. Die ersten beiden Hefte wurden mir mitgeliefert, der grobe Plan ist diese Hefte auch in diesem Monat zu schaffen. Hörte sich Anfangs leicht an, aber ich bin erst bei Seite 14 vom ersten Heftchen. und ich habe schon 4 Stunden investiert. Aber ich mache alles brav nach Vorgaben, lesen, wiederholen, Übungsrechnungen und vor einem neuen Thema oder vor etwas was neu dazu kommt rechne ich nochmal alles bisher gerechnete wild durcheinander um sicher zu gehen das ich es noch kann. (Sonst komme ich später ins straucheln weil ich nichtmehr weiß wann rechne ich so und wann so?) Ich habe gestern Abend zB. spontan Zeit gehabt und wollte nicht Fernsehen also habe ich mich ins Wohnzimmer auf die Couch gesetzt und da nochmal rein geschaut. Es fühlt sich nicht an wie lernen oder arbeiten. Es fühlt sich an wie Knobeln oder Rätsel lösen. Das finde ich sehr schön und möchte das auch so beibehalten. Der Kurs besteht nur aus der B Aufgabe, eine Klausur ist nicht dabei. Diese B Aufgabe ist freiwillig, wenn ich sie einsende wird diese benotet und auf meinem Zertifikat steht dann "Hat erfolgreich Teilgenommen" und wenn ich sie nicht einsende steht glaube ich nur "Teilgenommen". Sicher bin ich mir aber nicht mehr. Mein weiterer Plan sieht dann so aus dass ich im Juni/Juli mit dem Informatikstudium weitermache. Vorausgesetzt der Vorkurs klappt super, bisher bin ich noch nicht ins Straucheln gekommen, aber wird bestimmt kommen. Ich habe mich Intern in meiner Firma auch auf eine neue Stelle beworben, daher mal schauen was so alles in der Zukunft kommt. Ein Bekannter von mir sagte immer "Wenn du Gott zum lachen bringen willst, mach nen Plan!" Ich finde da hat er ganz Recht obwohl ein grober Plan doch wichtig ist, bloß will ich nicht das dieser Plan in Selbstdruck endet und Frustration auslöst weil man es nicht geschafft hat wie man wollte. Deswegen geh ich das ganze easy an, ich tue was ich kann und jeder Schritt ist ein Erfolg und bis jetzt muss ich sagen, Mathe und ich verstehen uns bis jetzt noch ganz gut. Hab ich selbst nicht erwartet, aber einfach die Möglichkeit zu haben genau jetzt einen Cut zu machen und in den Garten zu gehen oder sich anders zu beschäftigen ist ein ganz neues Lerngefühl.
  10. Ich habe mal geschaut, die E-Mail für die Anmeldung habe ich letzte Woche Dienstag abgeschickt. Das war der 12.02.19, einen Tag später bekam ich ja Post wo ich das ganze ausfüllen musste weil die ja meine Unterschrift brauchten. Ich habe es sofort am 13. auch abgeschickt und jetzt am 20.02.19 sind die Unterlagen endlich gekommen. Ich muss zugeben, ich war schon echt ungeduldig. Aber was soll ich sagen, ich bin gerade total geflasht. Die Lieferung kam in einem etwa Schuhkarton großen Paket an. Ich öffnete das Paket und sah erstmal einen Ordner, indem Ordner war mein Studentenausweis drin und ein Willkommensschreiben, eine Einführung in den OnlineCampus zusammen mit meinen Zugangsdaten, Rechnungen und all der bürokratische Kram. Wo ich baff war, in dem Ordner war ein Block zusammen mit einem Kugelschreiber und ich dachte mir nur nett. Außerdem fand ich Traubenzucker bonbons, es klingt vielleicht doof aber "yay! Bonbons!" Weiter war noch ein Taschenrechner enthalten, da dachte ich mir wirklich "Mensch... da ist ja alles drin was ich brauche.. Wow!". Es lagen mehrere Hefte drin, ich öffnete eines davon und das war so ein, naja... Studienbegleiter. Der sagt dir quasi wie du die Schule kontaktieren kannst, wie der Ablauf ist, erklärt nochmal das StudyOnline, häufig gestellte Fragen, Wie arbeite ich mit den Heften? Einsendeaufgaben, alles steht da drin. Dann machte ich das zweite Heft auf "IIIIIHHHH Mathe!" aber naja, so wolltest dus ja. Aufjedenfall machte ich das erste Heftchen für Mathematik auf. Ich kann euch mal die Überschriften aus dem Heft 1 raus schreiben damit ihr wisst was mich erwartet. Ich nehme jetzt nur die fett gedruckten Überschriften, nicht die einzelnen Themen. Heftchen 1 Rechnen mit Variablen (da dachte ich mir, yay! Das kann ich) Potenzen, Wurzeln, Logarithmen (ohje... da war mal was?) Gleichungen und Ungleichungen (Schonmal gehört, weiß ich aber nicht mehr). Heftchen 2 Funktionen (Ja doch, die kenne ich) Trigonometrie (Ohje... das klingt eklig) Kombinatorik und Wahrscheinlichkeit (das hatte ich noch nie und mir sagt das Wort Kombinatorik nichts) Eine CD ist auch dabei, aber die habe ich mir noch nicht angeschaut. Allein die Aufmachung der Hefte macht aber schon Lust sie zu lesen. Alles scheint eine Struktur zu besitzen und aufeinander aufzubauen. Das Papier wirkt edel und die Farben strahlen richtig. Vom Inhaltsverzeichnis habe ich das Gefühl "Ja! Das ist machbar!" durch und durch positiv gestimmt und irgendwie freue ich mich gerade dass ich lernen werde was Kombinatorik ist. Ich habe ja kein Abitur aber ich finde es ist ein cooles Gefühl etwas zu wissen was man eigentlich nicht wissen sollte. Auch die Bonbons sind schön, wahrscheinlich die teuersten Bonbons der Welt aber das ist doch eine nette Geste und ich werde sie bestimmt gebrauchen können. Hoffentlich gibts die jetzt aber bei jeder Sendung *gg*. So das solls jetzt auch gewesen sein. Ich werde sie mir nachher genauer anschauen, jetzt muss ich leider wieder los. Bis zum nächsten Eintrag.
  11. Ich weiß noch garnicht was auf mich zukommt aber danke für deine Hilfe. Ich werde deine Hilfe sehr gerne in Anspruch nehmen falls es irgendwo klemmt :) Einen bestimmten Auslöser? Als ich jung war wuchs ich mit Computern auf. Wir hatten nie soviel Geld zuhause und mein PC hatte sage und schreibe 900mhz, war seiner Zeit gut aber wurde schnell nichtmehr so gut. Fertig PCs waren zu teuer also begann ich alte Computer, wo auch immer ich sie aufgabelte, auszuschlachten und alles aus alten und neuen Teilen neu zusammenzusetzen. In beschäftigte mich früh mit HTML, damals war es plötzlich in das jeder eine Homepage hatte. Also machte ich mir eigene Homepages. Damals noch mit dem Windows Editor, nicht hübsch aber funktional. In der Schule hatte ich in dem Fach Informatik immer eine 1, allerdings haben wir in Informatik auch nie wirklich was gelernt. Außer 0100101 die umrechnung von binär in dezimal und so ganz ganz elemtare Sachen. Das half mir nicht wirklich und entwickelte mich nicht weiter. In älteren Windows befehlen gab es doch den befehl net send. Ich schickte aus Spaß mal allen Rechnern eine Nachricht worauf der Lehrer es mit der Angst zutun hatte, der er dachte, hier im Klassenraum sitze ein Hacker und fuhr richtig schwere Geschütze auf und drohte mit dramatischen Konsequenzen. Also wirklich Ahnung vom Fach Informatik schienen die Lehrer auch nicht zu haben. Es war eher ein Computerkurs. Ich peilte eigentlich schon immer eine Ausbildung in der IT Schiene an, doch leider wollten alle Betriebe Abitur mit teilweiße lächerlichen Vorraussetzungen. Ich erinnere mich an ein Inserat zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung. Bewerber braucht Abitur mit den Noten 1 in Mathematik, 1 in Englisch, 2 in Physik und 3 in Deutsch. Ich bewarb mich trotzdem, leider ohne Erfolg. Ich hatte den Hauptschulabschluss und teilte meiner Lehrerin meinen Wunsch mit etwas in Richtung IT zu machen. Sie sagte ich solle mich für eine Berufsfachschule in der Richtung "Wirtschaft und Verwaltung" anmelden. Dort könnte ich die Mittlere Reife erwerben und einen Beruf "mit Computern" erlernen. Autsch... falsch beraten. Nun gut, ich war jetzt auf der Schule und dachte mir die mittlere Reife lockt. Damit fertig bekam ich immernoch keine Stelle als Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung. Da ich ja schon die Berufsfachschule Wirtschaft/Verwaltung besucht hatte dachte ich Mensch, wäre schade wenn das umsonst war. Es folgte eine Ausbildung in einem sehr großen Möbelhaus als Einzelhandelskaufmann. Ich fiel daraufhin in einer Art Loch, das Provisionsgeschäft lag mir nicht, das Verhältnis zu Kollegen war zwiegespalten. Manche betrachteten einen einfach nur als Konkurrenten, nicht als Kollegen. Ich weiß nicht ob ich an Depressionen oder an Burnout litt, fakt war, ich war ein wandelnder Zombie der nur mit größtem Widerstand zur Arbeit ging, jeden Tag hasste und den jeden Morgen Bauchschmerzen quälten. In einer kurzschlusshandlung kündigte ich, im nachhinein die beste Entscheidung meines Lebens. Ich hatte nichts besseres, ich stand ohne alles da, die Familie stock sauer, alle gegen mich und mir ging es so gut wie lange nicht. Ich strahlte einfach weil ich nichtmehr zurück ins Möbelhaus musste. Ich jobbte ca. 1 Jahr in Zeitarbeitsfirmen umher. Fließband in einem Chemiekonzern, Lagerist im online Versandhandel und letzten endes dachte ich, ich brauchte eine zweite Ausbildung. Egal was, ich brauche Geld und keine Hilfsarbeitertätigkeiten. Ich machte eine Ausbildung im Wasserwerk, die Berufsschule gefiel mir ganz gut. Die gesamte Ausbildung hatte einen umwelttechnischen Charakter, was ich irgendwie Interessant fand. Der Chemieanteil war riesen groß (das war nicht so toll). Viele Dinge wurden angeschnitten, Grundwasserleiter, verschiedene Erdschichten, chemische Zusammensetzung, der Kreislauf, bakterielle Verunreinigung, geodätische Förderhöhe, berechnung des Reibungswiderstandes, berechnung von Fließgeschwindigkeit, Volumen, Elektrik. Es war schon recht Interessant, doch leider zielte die Ausbildung wie ich finde voll am Beruf vorbei. 90% von dem was ich gelernt habe, brauche ich nicht. Das machte mich zunehmend unzufriedener(weil ich das ja auch gerne angewendet hätte) aber was soll ich sagen? Ich hatte einen sicheren Job, das Arbeitsklima ist gut und aus erfahrung wusste ich, es gibt schlimmeres! Aus dieser sicheren Basis dachte ich mir, ich könnte jetzt meinem Urtraum nachjagen. Alte liebe rostet nicht" heißt es so schön und "wer nicht probiert, der hat schon verloren" und naja ich habe auch nicht wirklich was zu verlieren außer eben Geld aber mein Gott, ich hab schon für dümmeres Geld ausgegeben (Zigaretten *hust*). Ich dachte auch kurz darüber nach ob ich nicht etwas on top setze was mit meinem Beruf zutun hat. Verfahrenstechnik oder eben den Industriemeister aber das wäre im Prinzip genau das selbe wie nach der Berufsfachschule, dort hatte ich ja auch gesagt "wäre schade wenn das umsonst war" und erlernte einen Beruf den ich an den Nagel hing. Den Fehler wollte ich kein zweites mal begehen und dachte mir, komme was wolle, ich studiere das was mir Spaß macht, was mich interessiert und nicht das was sich evtl. gut in meinem Lebenslauf macht. Ist halt kein roter Faden drin, isso!. Dieses Forum hat mich auch sehr motiviert und neugierig gemacht. Fließt wohl alles zusammen. Sorry für den riesen Text, aber mein Werdegang war und ist ein bisschen holprig.
  12. Hallo, endlich ist es soweit. Auch ich reihe mich in diesen ewigen Hallen ein. Ich dachte es sei vielleicht mal ganz interessant wenn ich einen Blog von der Pike auf schreibe. Ziel ist es Informatik zu studieren weil ich jedoch kein Abitur habe und mir da ein mathelastigen Studium ausgesucht habe, die Schule schon über 10 Jahre her ist und ich nie besonders gut in Mathe war, habe ich mich dazu entschlossen diesen Vorkurs zu belegen. Ich Zu meiner Person, ich bin 30 Jahre alt. Habe eine technische Ausbildung absolviert die nichts mit dem Studium zutun hat und liebäugelte schon immer mit der Informatik. Ich denke ich habe alle Vorraussetzungen dafür das es schief geht, was nicht heißen soll das es schief geht, eher: "Wenn ich das schaffe, schafft es jeder". Mein Mindset ist voller Skepsis und Angst, aber auch Vorfreude und Spannung. Ich kann mir einfach nicht vorstellen dass das klappt. Doch die vielen Geschichten hier im Forum und in den Blogs motivierten mich und ich habe gelesen wie teilweiße Hauptschüler nun ihren Dr. Titel machen. Wow! Respekt und meine Hochachtung. Jetzt bin ich dran die Welt zu schocken! Ich betrachte den Vorkurs auch als Probe, eigentlich wollte ich ja ein Zertifikat machen aber durch die Unterhaltungen hier im Forum habe ich mich umentschieden und Nägel mit Köpfen gemacht. Den Vorkurs erachte ich für mich sowieso für sinnvoll also würde ich ihn sowieso machen wollen. Von daher ist das doch schon eine Probe?! Wie lief es ab? Nach gefühlten 10.000 Telefonaten mit der WBH und auf Grund der Nähe dieser Schule bot sie sich quasi an. Bei den vielen Telefonaten (es waren wirklich sehr viele) waren die Mitarbeiter jedes einzelne mal sehr freundlich und nahmen sich ausgiebig Zeit um auf alle meine Fragen zu antworten. Das längste Telefonat dauerte sogar gerundet 30 Minuten, Zeit in der Warteschleife musste ich nie lange verbringen. Wow! Top! Ich denke dabei jedes mal daran, wenn ich krank war und bei einem Facharzt anrufen wollte Zwecks Terminvergabe - besetzt - oder - geht keiner ran - doch hier, da wird man ja richtig verwöhnt. Erster Eindruck also top. Nachdem alle Fragen, auch zur HZP, geklärt waren und ich mich entschlossen habe den Vorkurs zu machen, habe ich mich Online dafür angemeldet. Nachdem ich das Online Formular ausgefüllt hatte bekam ich eine E-Mail. Dort stand drin dass mich in den kommenden Tagen ein Mitarbeiter kontaktieren wird - ich auch auf postalischem Weg die Anmeldung nochmal abschicken müsste (zwecks Unterschrift) und das die Zeit quasi erst läuft wenn ich meine ersten Unterlagen erhalten habe. Das war so eine kleine mikro Enttäuschung, jetzt die blöden Briefe hin und her schicken und das nur wegen einem Vorkurs grrr. Aber wie gesagt, nur eine ganz kleine mikro Enttäuschung. Dachte ich mir, nutze ich die Zeit und schreibe diesen Blog. Habe mich schon die ganze Zeit auf meinen Blog gefreut. Melde mich die Tage wenn die ersten Hefte/Unterlagen kommen und ich mal rein geschnuppert habe. Bis dann!
  13. Die Fernschule befindet sich zufällig bei mir in der Nähe, ich habe abgecheckt wo die Präsenzveranstaltungen durchgeführt werden, wo die Klausuren gemacht werden, wie war das Auftreten, Erfahrungsberichte aus dem Internet, bin dadurch auch auf dieses Forum gestoßen, hier auch sehr viel positives gelesen. Habe dort angerufen, der Service am Telefon war sehr freundlich und hat auch kompetent gewirkt und nicht zuletzt auch den angebotenen Studiengängen. Das Infomaterial war auch sehr schön und hilfreich, ja, rundum alles gut!
  14. Ehrlich gesagt hatte ich mich schon früher für eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung interessiert. Allerdings kann ich jetzt nicht sagen ob ich nicht nach der Ausbildung trotzdem den Wunsch gehabt hätte ein Studium anzufangen. Vielleicht wäre ich ja zufrieden damit gewesen vielleicht hätte es mich nur mehr angeheizt. Das ist jetzt im nachhinein schwer zu sagen. Es ist nicht so das ich prinzipiell abgeneigt wäre, doch es ist auch immer eine Frage des finanziellen. Ich weiß ehrlich gesagt nicht wie das sein wird nochmal eine Lehre anzufangen und über Jahre hinweg einfach kaum etwas zu verdienen. Ich denke nicht dass ich das ohne weiteres finanziell realisieren kann. Auch male ich mir da keine großen Chancen aus. Denn bis auf eine technische Ausbildung kann ich ebenso wenig bieten wie damals als ich frisch von der Schule kam und eben keine Wunschausbildung bekommen habe. Darum war die Überlegung natürlich die naheliegenste ein Studium anzufangen. Etwas für das man sich interessiert, ich bin ehrlich gesagt gespannt was es vielleicht alles noch gibt was ich nicht kenne oder nicht unmittelbar auf dem Schirm habe. Aber ich dachte mir, jemand der neben seinem Beruf ein Informatik Studium abschließt und zumindest den Bachelor schafft, steht nicht unbedingt schlecht da. Beim lesen im Internet bin ich auch häufig darüber gestolpert das Bachelor zunächst in der Entwicklung das "handwerkliche" erlernen, ehe sie dann zu einem späteren Zeitpunkt andere Positionen zugewiesen bekommen. Daher finde ich das auch garnicht schlecht. Im Augenblick bin ich mit meiner Ausbildung auch sehr an den öffentlichen Dienst gebunden, ich kann nur für den öffentlichen Dienst arbeiten mit ganz wenigen Ausnahmen. Der öffentliche Dienst ist nicht schlecht, aber ich hätte doch gerne ein bisschen mehr "Auswahl". In der Informatik kann man ja mit vielen Bereichen zutun haben. Gerade das breite Anwendungsfeld macht für mich die Informatik so interessant. Letzten Endes weiß ich nicht was besser ist. Ob Bachelor oder Ausbildung, aber Bachelor hört sich für mich einfach stimmiger an. Ich danke euch schonmal recht herzlich für die zahlreichen Antworten auf meine Fragen.
  15. Eine Sache hätte ich da aber auch noch. Weil ich jetzt öfters damit konfrontiert wurde dass ein Infromatik Studium nicht gleichbedeutend mit einem Programmierer ist und dass das ja eigentlich 2 verschiedene Dinge sind. Auf der Seite der Wilhelm Büchner Hochschule steht jetzt in der Rubrik Bachelor Informatik dann unten auf Studienablauf 1. Semester Grundlagen der Objektorientierten Programmierung, Software engineering(Teil 1), 2.Semster Weiterführende Programmierung, Software Engineering(Teil 2) 3. Semester Weiterführende Programmierung(Teil 2), erst ab dem vierten semester hört quasi der Part der mit der Programmierung zutun hat auf hinzu kommt dann der Wahlpflichtbereich zB. IT-Sicherheit und Künstliche Intelligenz und dann Informationsmanagement und Prozessmodellierung(was auch interessant klingt) und Multimedia(wobei ich mir nichts konkretes zu Multimedia vorstellen kann). Da verstehe ich nicht so richtig wieso denn der Bachelor in der Informatik nichts mit Programmierung zutun haben soll schließlich werden hier 3 von 6 Semestern (also die hälfte) mit Themen wie Weiterführende Programmierung behandelt.?
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