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Cringe

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First impressions und gedrucktes Skript


cringe

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Hallo an alle! 

 

Hier ein kleines Update von mir. 

Gestern kamen meine bestellten Skripte in gedruckter Form zu den Modulen wissenschaftliches Arbeiten und Geschichte und Theorie des lebenslangen Lernens endlich bei mir an. Da ich schon fleißig am Bearbeiten der interactive books zu den jeweiligen Modulen bin, habe ich im gedruckten Skript jetzt nicht wirklich etwas Neues für mich entdecken können. Aber ich muss allen IUBH-Begeisterten recht geben – die Skripte sind sehr hochwertig. Die Lernmaterialien sind ja mMn ein wesentlicher Bestandteil eines Studiums und da sollte man sich schon Mühe geben beim Design und der äußeren Erscheinungsform. Das Innenleben der Skripte ist weder langweilig schwarz-weiß, noch viel zu bunt und zu unübersichtlich, in anderen Worten: der gesunde Mix in einem angenehmen Grünton zum Hervorheben wichtiger Visualisierungen oder Fachbegriffe. Die Themen sind schön nach Kapiteln aufbereitet, sodass man sich den Lernstoff häppchenweise vornehmen und abarbeiten kann. Die Fragen zur Selbstkontrolle am Ende eines Kapitels sind allerdings nur in den interactive books zu finden, jedoch nicht im gedruckten Skript 😉  

Jetzt noch ein wenig zum Modul wissenschaftliches Arbeiten. Ich bin richtig begeistert, dass es diese Thematik an der IUBH als einzelnes Modul gibt. In meinem Präsenzstudium wurden uns so gut wie keine Basics zum wissenschaftlichen Arbeiten oder dergleichen vermittelt. Es gab ein Tutorium (welches natürlich überlaufen war mit Erstsemestern), in dem uns zwei Blätter ausgeteilt wurden. Darauf sollten wir in einer Tabelle unser frei gewähltes Thema beschreiben und darlegen, warum wir uns für konkret dieses Thema interessieren und welchen Mehrwert eine Arbeit zu diesem Thema der Gesellschaft bringen könnte. Das war’s dann auch schon. Es wurde weder auf den korrekten Aufbau (also Gliederung) eingegangen, noch wurde uns vermittelt, was in eine Gliederung überhaupt reingehört und von einer Forschungsfrage hat in dem Tutorium eh keiner was gehört. Als wir dann parallel in anderen Modulen Hausarbeiten schreiben sollten, war ich natürlich erstmal total verwirrt, denn ich hatte überhaupt keine Ahnung, wie ich das jetzt anstellen soll. Aber Google sei Dank gibt es ja in unserer Zeit andere Quellen, um die nötigen Informationen zu beziehen. Dennoch war ich sehr enttäuscht von meiner damaligen Universität bzw. Fakultät, dass die uns einfach so “ins kalte Wasser” geworfen haben. Und hier muss ich die IUBH wirklich loben, dass sie das wissenschaftliche Arbeiten im Rahmen eines ganzen Moduls thematisieren. Man wird langsam herangeführt, beginnend mit einfachen Aufgaben wie dem Verfassen einer Gliederung/ Literaturrecherche und steigert das Niveau dann bis hin zum Verfassen einer ganzen Einleitung. Meines Erachtens nach bietet das Skript eine solide Grundlage für die in Zukunft darauf aufbauenden Haus- und Seminararbeiten und letztendlich auch die Thesis. Ich kann mir auch vorstellen, dass sich viele, die bislang noch keine Erfahrung im Verfassen von Haus- und Seminararbeiten haben, leichter tun werden, wissenschaftlich zu arbeiten nach Absolvierung des Moduls. Vielleicht kann das dem einen oder anderen auch schon die Angst vor der Hausarbeit nehmen, denn man bekommt ja all das Wissen, was man dafür benötigt, in einem übersichtlichen Skript präsentiert. 

 

Das war’s erstmal meinerseits, Euch allen wünsche ich einen guten Start ins Wochenende 😊  

2 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Was kommen im Modul Geschichte und Theorie des lebenslangen Lernens denn so für Inhalte dran? Als Lektion könnte ich mir was darunter vorstellen, aber schwer als komplett es Modul.

 

Viel Spaß weiterhin!

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vor 2 Stunden, schwedi schrieb:

Was kommen im Modul Geschichte und Theorie des lebenslangen Lernens denn so für Inhalte dran? Als Lektion könnte ich mir was darunter vorstellen, aber schwer als komplett es Modul.

 

Viel Spaß weiterhin!

Wie der Titel des Moduls schon verrät, wird hauptsächlich die geschichtliche Entwicklung der Erwachsenenbildung und die Theorien und Methoden dargelegt. In Kapitel 1 wird der historische Ablauf (konkreter wird es eher ab der Aufklärung) beschrieben. Ab wann kann man überhaupt von einer Erwachsenenbildung sprechen bzw. wann wurden die ersten theoretischen Ansätze dokumentiert? In Lektion 2 werden die Theorien und Paradigmen behandelt. Lektion 3 beschäftigt sich mit den Beispielen fachwissenschaftlicher Theorien, also bspw. Fachdidaktiken, Motivationstheorien etc. In der 4 Lektion wird das Skript dann abgerundet mit den Forschungsansätzen der Erwachsenenbildung und des lebenslangen Lernens.

Zum Skript an sich - ich war sehr überrascht, dass es doch eher ein dünnes Heft ist. Wie du bereits erwähnt hast, kann man sich schwer vorstellen die Inhalte des Skripts auf ein ganzes Modul zu strecken. Aber andererseits haben es die einzelnen Kapitel teilweise wirklich in sich. Man kommt nicht drumherum, die relevanten Daten und Namen merken zu müssen. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass in der Klausur dann u.a. (besonders für die Lektionen 3 und 4) Transferwissen abgefragt wird.

Was soll ich sagen, für eine Lektion zu viel Stoff, für ein Modul eher wenig. Aber dank des beigefügten Literaturverzeichnisses kann man sich, falls man sich besonders für ein Thema interessiert, auch weiter in die Materie vertiefen :) 

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