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Oktober 2020: An Tempo verloren


FeThe

350 Aufrufe

Wieder sind ein paar Monate seit dem letzten Update vergangen. In diesem Beitrag versuche ich die Ereignisse der letzten Wochen zusammenzufassen und einen kleinen Ausblick zu geben.

 

An Tempo verloren

Der Titel verrät es schon: Ich bin nicht mehr im Zeitplan, werde bis Ende November (da endet mein persönliches Semester) nicht mehr alle Prüfungsleistungen abschließen können, die für das Semester vorgesehen sind. Die Gründe dafür sind vielfältig: Wenig Motivation, viel Arbeit, Urlaub und ein ziemlich aufwendiges Modul ließen mich aus der Kurve fliegen. Aber: Das ist okay. Ich wollte den Master eh „ruhiger“ angehen lassen und war überrascht, dass ich 1 Jahr dann doch im Zeitplan geblieben bin.

 

Zwei Module abgeschlossen

Seit dem letzten Eintrag konnte ich immerhin zwei Module abschließen. Zuerst das Modul 'Nationales und Internationales Medienrecht'. Dort musste eine Projektarbeit (also eine etwas praxisorientierte Hausarbeit) zu einem selbstgewählten Thema verfasst werden.

Weiterhin konnte ich das Modul 'Kampagnenkonzeption' und damit das erste von drei Wahlmodulen grün einfärben. Das Modul wird als 'Portfolio' abgeschlossen – es handelt sich also um verschiedene Einzelaufgaben. Konkret mussten Beispiele für Unternehmenskommunikation gefunden und miteinander verglichen, eine Kommunikationsstrategie für einen selbstgewählten Verein entwickelt, eine Videokampagne konzipiert und CSR-Aktivitäten gegenübergestellt werden. War sehr praxisorientiert, die zuständige Professorin unglaublich engagiert – hat Spaß gemacht!

 

Neuigkeiten bei onlineplus

Zwei Neuigkeiten gab es in den letzten Wochen. Zum einen gibt es jetzt für einige Module neben der Online-Klausur zu festen Terminen auch die Möglichkeit zur 24/7-Klausur. Heißt: In ausgewählten Modulen kann die Klausur nach Anmeldung zu einem frei gewählten Termin geschrieben werden. Da der Master ohne Klausuren auskommt, komme ich aber leider nicht in den Genuss das mal auszuprobieren :-)

Zum anderen erhalten auch die onlineplus-Studierenden Zugriff auf das StudyPLUS Netzwerk. Dabei handelt es sich wohl um ein Portal der Hochschule Fresenius mit verschiedenen Weiterbildungsangeboten, Career Days, Sprachkursen, ... nicht alle Sachen sind für Fernstudierende umsetz- und nutzbar, viele der Angebote (im Gegensatz zu den Präsenzstudierenden) auch mit extra Gebühren verbunden. Insgesamt aber trotzdem ein netter Mehrwert – ich behalten das Angebot mal im Blick, vielleicht findet sich ja was Interessantes :-)

 

Der Ärger mit den unfertigen Modulen 

Ich hatte es in einem der vergangenen Einträge ja schon einmal angesprochen, aktuell kocht das Thema gefühlt wieder mehr hoch in den einzelnen Gruppen und Board-Einträgen. Es gibt immer noch viele Module in den einzelnen Studiengängen, die nicht fertig sind bzw. teilweise nicht gebucht werden können. Bisher hat mich das Thema nicht sonderlich interessiert, weil es mich nicht direkt betroffen hat (ich war nur enttäuscht, dass in einigen Modulen wirklich das absolute Mindestmaß an Materialien zur Verfügung gestellt wird: Verweise auf fremde Literatur, ergänzt mit Links zu Youtube-Videos ...).

 

Jetzt habe ich aber direkt zwei Module, in denen ich mit leeren Modulen konfrontiert werde. Ein Modul davon lässt sich immerhin buchen, die Prüfungsleistung also abschließen. Das zweite Modul ist nicht einmal buchbar – hier kommt man also nicht weiter. Besonders schade: Beide dieser unfertigen Module sind zwei meiner Vertiefungen. Diese sollen ja eigentlich besonderes Fachwissen vermitteln und für die nötige Spezialisierung sorgen. Ausgerechnet für die tolle Auswahl an Spezialisierungen hatte ich mich damals gegen die SRH und für onlineplus entschieden...

 

Ja, die Hochschule ist bemüht und es wird (zumindest was ich so gehört habe) für alles eine Lösung gefunden, wirklich gehindert am weiter studieren wird man nicht. Aber: Ich studiere ja nicht nur für Credit-Points, sondern eigentlich auch, um neues Wissen vermittelt zu bekommen, Denkanstöße zu erhalten, die Sachen dann in der Praxis anzuwenden... Es ist schade, dass die Hochschule hier so viel an Potenzial verschenkt.

 

Noch habe ich zwei andere Module, die ich vorab bearbeiten kann. Vielleicht tauchen ja bis dahin noch Inhalte in den Wahlmodulen auf...

 

Die nächsten Schritte

In den nächsten Tagen werden ich das Modul 'Texten im Zeitalter mobiler Endgeräte und von Kurznachrichtendiensten' abschließen können. Hier fehlt nur noch die Präsentation – mehr zum Modul im nächsten Eintrag. Danach werde ich mich den Modulen 'Internationales und interkulturelles Management' und 'Forschungsmethoden und -werkzeuge' widmen – auch dazu demnächst mehr.

 

Bleibt gesund und passt auf euch auf! :-)

Bearbeitet von FeThe

5 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Zitat

Ich hatte es in einem der vergangenen Einträge ja schon einmal angesprochen, aktuell kocht das Thema gefühlt wieder mehr hoch in den einzelnen Gruppen und Board-Einträgen. Es gibt immer noch viele Module in den einzelnen Studiengängen, die nicht fertig sind bzw. teilweise nicht gebucht werden können.

 

Den Ärger kann ich nachvollziehen. Ich erlebe das in meinem Studiengang auch (immer noch), wobei ich einmal wegen einem Missverständnis ein Modul nach hinten gestellt habe, im Glauben, da gibt es bald mehr bzw. besseres Lehrmaterial. Habe dadurch Zeit verloren und mich im Nachhinein echt geärgert, gewartet zu haben.

 

Aktuell denke ich zwar, dass die meisten Module buchbar sind, allerdings sind manche Module noch Kompromisse: Es wird ein Buch und ein Leitfaden herausgegeben, wobei der Leitfaden meines Erachtens keinen Mehrwert bringt, außer dass er auflistet, welche Kapitel aus dem Buch relevant sind. Bei manchen Modulen ist auch angekündigt worden, dass es künftig einen Studienbrief geben und auf Fachliteratur als Lehrmaterial verzichtet werden wird.

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vor 23 Minuten, TomSon schrieb:

Es wird ein Buch und ein Leitfaden herausgegeben, wobei der Leitfaden meines Erachtens keinen Mehrwert bringt, außer dass er auflistet, welche Kapitel aus dem Buch relevant sind. Bei manchen Modulen ist auch angekündigt worden, dass es künftig einen Studienbrief geben und auf Fachliteratur als Lehrmaterial verzichtet werden wird.

Ich habe in meinem Master ausschließlich Fachliteratur und nicht mal einen Leitfaden, wohl aber Modulbeschreibungen, die Schwerpunkte setzen und die entsprechenden Aufgaben. Wo siehst du da den Nachteil? Ich bin ehrlich, ich genieße es sogar nur mit Fachliteratur zu arbeiten.

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vor 2 Stunden, polli_on_the_go schrieb:

Wo siehst du da den Nachteil?

Ich sehe da gar keinen grundsätzlichen Nachteil. Im Gegenteil. Ich sehe es aber bei mir im Studium durchaus auch differenzierter.

Bearbeitet von TomSon
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vor 10 Stunden, polli_on_the_go schrieb:

Ich habe in meinem Master ausschließlich Fachliteratur und nicht mal einen Leitfaden, wohl aber Modulbeschreibungen, die Schwerpunkte setzen und die entsprechenden Aufgaben. Wo siehst du da den Nachteil? Ich bin ehrlich, ich genieße es sogar nur mit Fachliteratur zu arbeiten.

 

Einen Nachteil sehe ich darin auch nicht, solang die Fachliteratur entsprechend in ein Gesamtkonzept für das Modul eingebettet wird. Wenn ein Modul aber nur aus Hinweisen („Jetzt bitte Kapitel X aus Fachbuch Y lesen) besteht, ist mir das ein wenig zu dünn. Gerade auch, weil man im Fernstudium (ja noch mehr als in Präsenz) die verschiedenen Lerntypen abholen muss und ja eigentlich alle Fernhochschulen damit werben, wie verschieden medial die Lerninhalte aufbereitet sind... 

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Gut ist bei uns jetzt nicht anders. Aber man muss auch sagen, primär ist die HKR eine Präsenzhochschule. Wir kriegen halt hier unnda noch was ergänzendes und dann eben unsere Prüfungsleistungen. Eine davon immer sther nah an der Literatur und mindestens eine Transfer. 

Als ich das erste Mal in dem Master eingeschrieben war, fand ich das auch niht klasse, ich hatte mich sehr an die Studienhefte gewöhnt. 1.5 Jahre später in meinem zweiten Versuch den Master zu machen stört es mich gar nicht. Das Fachbuch ist aber einfach auch super geschrieben und das Modul Praxisorientiert. 

 

 

Das mit den Lerntypen ist sicherlich ein Argument wobei ich denke, dass man d persönlich in einem Master schon weiter ist, als in einem Bachelor

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