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Update


Lukas

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Hallo zusammen, 

 

nun bin ich bereits seit knapp einem Monat im Master Gesundheits- und Pflegepädagogik eingeschrieben. Als erstes Modul habe ich das Praxisprojekt ‚Pädagogische Handlungsfelder‘ belegt. Es ist ein Praktikum, welches in einer Bildungseinrichtung absolviert werden soll. Nachgewiesen werden müssen 150 Stunden Netto-Arbeitszeit. Während des Praktikums müssen verpflichtend zwei bewertete Unterrichtsbesuche erfolgen und im Nachgang eine Praxisreflexion im Umfang von 10-15 Seiten angefertigt werden, welche mit bestanden/nicht bestanden bewertet wird. Ebenso wird empfohlen, praktikumsbegleitend an mindestens zwei Tutorien teilzunehmen. Das Praxisprojekt kann nach Genehmigung durch das Praxisamt auch beim eigenen Arbeitgeber erfolgen (wenn es inhaltlich passt) und genau das mache ich auch. Ich arbeite ja bereits inzwischen über zwei Jahre an einer Pflegeschule. Auch im Bachelor hätte ich eigentlich zwei Praxisprojekte absolvieren müssen, die mir aber aufgrund meiner bereits erworbenen Berufserfahrung anerkannt werden konnten. Im Master gestaltet sich das laut Kommilitonen ziemlich schwer, da wohl nur, wenn überhaupt, Leitungsfunktionen berücksichtigt werden könnten und die habe ich nicht vorzuweisen. Ich finde das Praxisprojekt aber eigentlich auch eine ganz gute Sache und freue mich sogar darauf, weitere Facetten meines Berufes und meiner Schule kennenzulernen, da ich in diesem Rahmen auch mal in Bereiche hineinschnuppern kann, mit denen ich sonst weniger Berührungspunkte habe (z.B. den Bereich Fort- und Weiterbildung). Auch wenn mein Arbeitgeber sich bezüglich der Organisation sehr kulant zeigt, haben wir eine wöchentliche Praktikumszeit von 8 Stunden vereinbart, weshalb sich das Projekt bis Mitte Juni ziehen wird. Ich erhoffe mir so, neben meiner eigentlichen Arbeit, tatsächlich viele neue Einblicke erhalten zu können. 

 

Parallel zum Praktikum belege ich natürlich weitere Module. Begonnen habe ich mit ‚Pädagogik in der Erwachsenenbildung‘. Ein sehr interessantes und praxisnahes Modul. Ich denke, dass es für den Einstieg in den Master deshalb auch ganz gut geeignet ist. Die Inhalte sind mir nicht ganz unbekannt und das Skript auch nicht allzu umfangreich (wobei ja nun auch zusätzlich für jedes Kapitel im Skript verpflichtende Zusatzliteratur zu lesen/lernen ist). Das Modul schließt mit einer Klausur ab, welche ich Ende Februar angemeldet habe. 
 

Für den Master habe ich mir (anders als im Bachelor) auch vorgenommen, mehr die zusätzlichen Lernangebote zu nutzen und das klappt bisher sogar recht gut. Ich habe in beiden gebuchten Modulen bereits an einem Tutorium teilgenommen. Die Tutorien werden aktuell noch im Q&A- Format abgehalten, weshalb ich diese bisher hauptsächlich genutzt habe um die Tutor*innen und Kommiliton*innen kennenzulernen sowie um organisatorische Dinge zu klären. Ebenso sind die Studierenden im Master auch unabhängig sehr gut vernetzt. Es gibt eine tolle WhatsApp-Gruppe und es findet sogar regelmäßig ein Online-Stammtisch für den gegenseitigen Austausch statt, auch hier habe ich bereits einmal teilgenommen. Ebenso organisiert auch die Studiengangsleiterin alle zwei Monate ein Online-Treffen für alle Studierenden des Studiengangs zum fachlichen Austausch. Gestern ging’s u.a. um die Kompetenz der Auszubildenden (in der Pflegeausbildung), wissenschaftliche Erkenntnisse in ihre Arbeit mit einzubeziehen und ob bzw. wie das in der Lehre umgesetzt werden kann. Sehr bereichernd! 
 

Meine offiziellen Abschlussunterlagen vom Bachelor habe ich übrigens immer noch nicht erhalten und seit heute weiß ich auch, dass es noch ein paar Wochen dauern wird: ich habe mir nämlich selbst ein Ei gelegt. Da ich gerne die Gutachten meiner Bachelorarbeit lesen wollte (und dies bei der IU nur über eine offizielle Einsichtnahme geht), werden die Dokumente erst anschließend versendet, da ja offiziell das Prüfungsverfahren wieder eröffnet werden könnte. Ein bisschen ärgere ich mich, da ich mit der Note meiner Abschlussarbeit sehr zufrieden bin und im Leben keinen Einspruch einlegen möchte. Mich hat einfach interessiert, was die Korrektorinnen zu meiner Arbeit so geschrieben haben. Naja, selbst schuld! Aber da ich ja trotzdem bereits mit dem Master beginnen konnte, eigentlich auch nicht weiter wild…

Bearbeitet von Lukas

3 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Hört sich wirklich gut an. Ich hoffe, dass du bald mal deine Bachelorurkunde in den Händen halten kannst. 🤞

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Das Gutachten bekommt ihr nicht? Schade. Ich hsbe meins von Erst- und Zweitgutachterin mit meiner Note bekommen. Auch damals bei der Hausarbeit an der Apollon habe ich das Gutachten vom Prüfungsamt mit der Note zugeschickt bekommen. Ich habe meins zu meiner Thesis gelegt. 

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vor 27 Minuten schrieb polli_on_the_go:

Das Gutachten bekommt ihr nicht? Schade. Ich hsbe meins von Erst- und Zweitgutachterin mit meiner Note bekommen. Auch damals bei der Hausarbeit an der Apollon habe ich das Gutachten vom Prüfungsamt mit der Note zugeschickt bekommen. Ich habe meins zu meiner Thesis gelegt. 

Also bei Hausarbeiten kann man die Bewertungen online einsehen und muss nur zur Einsicht, wenn man tatsächlich Einspruch einlegen möchte. Bei der Abschlussarbeit ist das leider nicht der Fall. Hier muss man zwangsläufig zur Einsichtnahme. Und von dort darf ich es ja dann auch nicht mitnehmen - umständlich und ungünstig, keine Ahnung warum das so gelöst wird. Zumal mir meine Betreuerin die Hauptkritikpunkte schon kurz und knapp auf Nachfrage mitgeteilt hat aber für weiteres nur auf die Einsichtnahme verweisen konnte.

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