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Ca 4/5 des Projekts abgeschlossen


brotzeit

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Hallo zusammen,

 

es fällt mir irgendwie schwer über mein Projekt zu schreiben ohne zu erklären um was es sich genau handelt. Bin mir auch nicht so ganz sicher, ob es vorteilhaft wäre so etwas im Netz zu verbreiten. Deshalb lasse ich es und ihr müsst einfach mit Andeutungen leben.

Die letzten 1,5 Monate waren für mich lerntechnisch in der Digitaltechnik anstrengend und jeden noch so kleinen Lernefolg musste ich mir hart erarbeiten.

Es ist überhaupt nicht schwer simulierabaren Code in VHDL zu erstellen, das heißt aber nicht dass er auch synthesefähig (als Hardware lauffähig) ist. Immer wieder bin ich in die gleichen Fallen getappt und der Frust ist immer weiter gestiegen, weil ich einiges nicht hinbekam. Kennt jemand die Folge mit Homer Simpson in der immer wieder auf den Knopf drückt um sich selbst einen elektrischen Schlag zu verpassen? So in etwa war das...

Bin jetzt aber deutlich besser geworden und finde mittlerweile meine Schaltungsfehler auch, für meine Verhältnisse, ziemlich schnell.

Ein Fehler mit dem ich in das Projekt eingestiegen bin, war, dass ich zuerst einen Datenbus vom Mikrocontroller (Arudino UNO) zum FPGA implementieren wollte. Der Anspruch war aber für den Anfang noch zu hoch und hatte deshalb keine Erfolgserlebnisse. Mit dem Gefühl begann ich dann das eigentliche Projekt bzw. die Aufgabe und hatte den Datenbus erstmal liegen gelassen. Diese Tatsache machte Rückschläge noch frustiger...

So, die Aufgabe ist mittlerweile erledigt und bereits vom Professor abgesegnet. Ich habe ihm eine Email mit einem Video geschickt, indem ich ihm die Aufgabe bzw. dessen Lösung vorführte. Er war nach einigen kleineren Anpassungen zufrieden damit.  Puh... Man hat mich das beruhigt... Dachte schon, er findets nicht gut. Ich bin auch froh, ihn als Betreuer ausgewählt zu haben. Denn er hilft mir, bei Unklarheiten, mit längeren Denkanstößen wirklich sehr.

Das Problem ist, ich kann einfach niemanden sonst fragen, wenn ich mal hänge. Es gibt keine Arbeitskollegen oder sonst irgendjemanden, der sich damit auskennt.

Es existiert für mich nur das Internet, die Bücher und der Professor. Deshalb überlege ich mir eigene Lösungskonzepte und Frage ihn dann, ob man es so machen könnte. Aber nur wenn ich überhaupt nichts dazu finde. Er antwortet wirklich immer sehr schnell und kompetent. Ist echt super und ich möchte ihn nach dem Projekt fragen, ober er auch gleich meine Bachelorarbeit betreut. Ich habe jetzt soviel Zeit in Digitaltechnik und VHDL gesteckt, dass es sich anbietet in dem Bereich auch in der BA etwas zu machen. Wenn ich nicht dieses Damoklesschwert mit der Frist und Note über mir hätte, könnte ich so etwas auf jeden Fall später beruflich machen. Und falls nicht, dann habe ich viel Wissen mitgenommen.

 

Jetzt kommts... Der Datenbus den ich 4 Wochen lang vor Projektbeginn nicht implementieren konnte, war nun innerhalb von 3 Tagen, inkl. Simulation, fertig. Ich muss ihn mit einer simplen LED-Anaus Steuerung noch testen, bevor er in Projekt aufgenommen wird, bin aber guter Dinge dass das klappt. Mittlerweile habe ich endlich gelernt in VHDL bzw. Flipflops und Gattern zu denken. Bin jetzt kein Profi, aber alles funktioniert und das ist was zählt. Optimieren werde ich alles gegen Ende nochmal. Einige Schaltungsteile hätte ich mit dem jetzigen Wissen bereits anders gemacht, allerdings entscheidet das die Zeit die am Ende noch über ist. Außerdem muss ja noch etwas in die kritische Reflexion des Projektberichts.

In den Bericht habe ich bis jetzt noch kein einiges Wort geschrieben, er existiert noch nicht mal als Dokument. Das mache ich wenn alles läuft. Durch die geschriebenen Assignments in den anderen Modulen habe ich jetzt keinen sonderlich großen Respekt davor. Ist ja im Prinzip immer das Gleiche, nur etwas länger mit mehr Kapiteln. Da ich vom Prof aus ELT25 noch die Kritik des Assignments habe, werde ich auf diese Punkte besonders gut aufpassen.

 

Auf jeden Fall läufts! Bis bald.

Grüße

 

 

 

Bearbeitet von brotzeit

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