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Projekt lauffähig und abgenommen


brotzeit

443 Aufrufe

Hi,

ich hatte einige Tage an welchen ich dachte ich werde es nicht hinbekommen und nicht nur einmal das Gefühl dafür nicht gut genug zu sein.

Es ist ein Sache die theoretische Inhalten aller möglichen Module zu lernen und denkt sich gelegentlich, wow, ich verstehe es nicht. Meistens, nach kurzer Zeit, löst sich das aber und man versteht es doch irgendwie.

Wenn man dann selbst etwas, ohne Hilfe, umsetzen soll, sieht die Welt wieder ganz anders aus.

Nach ca. 1,5 Monaten tüfteln war ich dann endlich fertig und er Prof war zufrieden und hat es abgenommen. Er meinte ich kann und soll jetzt den Bericht schreiben. Nach nun 1,5 Wochen sind knapp 15 von insgesamt 25 Seiten geschrieben und es geht, für meine Verhältnisse, wirklich zäh voran.

Um meine Nachweise zu belegen kaufte ich mir ein günstiges Oszilloskop und konnte schon ein paar der Abzüge für den Bericht verwenden. Für mein Thema der Bachelorarbeit werde ich mir etwas suchen was auf jeden Fall in die selbe Richtung geht. Die ganze Arbeit möchte ich nicht noch einmal in das erlernen einer Beschreibungssprache stecken, sondern dann direkt mit der Umsetzung des Projekts bzw. des Themas beginnen. Dafür habe ich viel Zeit benötigt.

Ich sehe den Projektbericht wie eine Generalprobe für meine kommende Bachelorarbeit und möchte die Möglichkeit direkt nutzen, um den Umfang entsprechend abschätzen zu können. Solche Dinge wie, Umfang der Grundlagen, wie genau sind meine Arbeitsschritte zu beschreiben. usw.. Fakt ist, ich kann nicht alles was ich möchte, niederschreiben. Würde ich meinen kompletten Code erläutern, wären bestimmt 50 Seiten nötig. Aus diesem Grund werde ich mich eher auf den "wissenschaftlichen" Teil beschränken und erklären was ich mir bei größeren Abschnitten gedacht habe. Mehr geht einfach nicht rein.

Ich wurde auch schon von einem Kommilitonen gefragt, warum ich mir mit so einem Thema das Leben selbst so schwer mache, denn er meinte, dass ich es auch locker als Bachelorarbeit hätte nehmen können.

Allerdings wusste ich das vorher nicht und zweitens kann ich, für mich, nach dem Abschluss, stolz auf meine Leistung sein und erhobenen Hauptes nach einer passenden Stelle suchen.

Was ich so mitbekomme, nehmen einige so beschreibende Themen, in die kaum Eigenleistung gesteckt werden muss. Ich finde für so etwas braucht man kein ingenieurmäßiges Studium zu machen. Das ist eher was für WINGS die nicht so wirklich in der Technik drin stecken. Für Maschinenbauer oder E-Techniker finde ich das eher lahm. Aber muss jeder selbst wissen... Vielleicht wenn man sich vorher schon durch alle Semester geschleppt hat, weil man nichts versteht, gehts halt nicht anders... Ich halte jedenfalls nichts davon.

Ich sage jetzt nicht, dass mein Thema groß weltbewegend ist, aber als E-Techniker sollte man schon irgendwas umsetzen, zumindest in der Projektarbeit. Dafür ist es ja auch ein Beng.

Weil ich insgesamt so gut voran gekommen bin, begann ich auch wieder mit dem Modul Echtzeitsysteme. Ich glaube, dessen Inhalte hatte ich schon einmal beschrieben und deshalb spare ich mir das jetzt. Die Prüfung möchte ich spätestens anfang Mai schreiben und damit wäre dieses Semester auch schon wieder fast abgehakt.

Dann wären es nur noch 30 Punkte bis zum Abschluss. Wahnsinn wie die Zeit vergeht... Anders als zur Projektarbeit hätte ich für die Bachelorarbeit schon die ein oder andere Idee. Wenn ich darf, würde ich hier auch gern wieder etwas umsetzen. Wenns in den selben Bereich geht darf es dann auch etwas umfangreicher sein. Ich habe ja jetzt geübt...Hahaha...

Nebenher helfe ich Kommilitonen in von mir bereits beendeten Modulen. Eigentlich einfach nur zum Spaß und hat keinen besonderen Grund. Es macht mir Freude elektrotechnische oder generell mathematische Aufgaben zu lösen und dabei kann ich selbst eingerostetes wiederholen.

Das war es heute wieder.

Bis bald

 

 

Bearbeitet von brotzeit

5 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Mir gefällt Dein Studienansatz - dass Du nicht schaust, es Dir besonders leicht zu machen, sondern möglichst viel zu lernen und aus dem Studium mitzunehmen, und auch anderen etwas abzugeben und in den Kontakt zu treten.

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Etwas schräg ist aus meiner Sicht das  Schauen auf und Stirnrunzeln über Kommilitonen oder andere Studierende. Am Ende geht ihr alle mit dem gleichen Wisch aus der Komfortzone Studium heraus und müsst euch dann im echten Leben damit beweisen. Erst dann wird sich zeigen, ob andere mit ihrem „lahmen“ Ansatz falsch gefahren sind.

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Wer besser gefahren ist, interessiert mich nicht im geringsten. Ich mache das Studium nur für mich. Auf diesen Wisch habe ich scheinbar eine andere Sichtweise als du. Für mich ist das eben nicht nur ein Wisch und der Titel nicht nur ein Titel.

Wenn du das so siehst tut mir das leid. Vielleicht hast du einfach den falschen Studiengang gewählt. 

 

So gesehen hätte ich schon mit dem Studium fertig sein können, denn das System bietet dazu so einige Abkürzungen, das wollte ich allerdings nicht und hatte ich auch nicht nötig. 

 

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vor 3 Minuten schrieb brotzeit:

Auf diesen Wisch habe ich scheinbar eine andere Sichtweise als du. Für mich ist das eben nicht nur ein Wisch und der Titel nicht nur ein Titel.

Wenn du das so siehst tut mir das leid. Vielleicht hast du einfach den falschen Studiengang gewählt. 

 

Schon wieder. 

 

Schönen Sonntag 

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